Die Turniere der CEV-Tour 2007 im Überblick
beach-volleyball.de
- 06. Dezember 2006
Die Turnierstationen der höchsten europäischen Serie, der European
Championship Tour, sind für die nächste Saison bereits festgelegt.
Beach-Volleyball-Begeisterte kommen in mindestens fünf verschiedenen Ländern
auf ihre Kosten...
Wann geht`s ab
Die europäische Tour wird Mitte Mai in Österreich beginnen. In St. Pölten
können die Profis vom 17.-20. Mai bei den Austrian Masters ihre
Saison-Auftakt-Stärke unter Beweis stellen. Weiter geht es dann vom 31. Mai-
3. Juni auf heimischen Boden mit den German Masters in Hamburg. In Moskau
soll der dritte Tour-Stop der Saison 2007 stattfinden. Die Hauptstadt
Russlands ist Gastgeber für die Russian Masters vom 14.-17. Juni 2007.
Mitten im Hochsommer haben die deutschen Beach-Profis dann wieder eine etwas
kürzere Anreise zum internationalen Wettkampf. Vom 5.-8. Juli heißt es in
Luzern "Bühne frei" für die Swiss Masters. Und auch der Tourstop in Den Haag
darf natürlich nicht fehlen. Vom 9.-12. August trifft sich die europäische
Beachszene auf niederländischem Boden zu den Dutch Masters.
Das Finale wird 2007 zwischen Flamenco, Tapas und Stierkämpfen stattfinden.
Im spanischen Valencia geht es vom 23.-26. August um den Titel des
Europameisters.
European Championship Tour 2007 im Überblick:
17.-20. Mai: Austrian Masters / St. Pölten (Österreich)
31. Mai-3. Juni: German Masters / Hamburg
14.-17. Juni: Russian Masters / Moskau (Russland)
5.-8. Juli: Swiss Masters / Luzern (Schweiz)
9.-12. August: Dutch Masters / Den Haag (Niederlande)
23.-26. August: European Championship Final / Valencia (Spanien)
Markus Dieckmann als Trainer
sport1.at - 22. November 2006
Ex-Beachvolleyball-Ass Markus Dieckmann versucht sich nun als Trainer Die
Dieckmann-Zwillinge sind wieder vereint - wenn auch nicht aktiv am Strand.
Markus verstärkt ab sofort das Trainer-Teams seines Bruders Christoph.
Foto: sport1.at
Markus beendete wegen anhaltender
Rücken-Probleme in dieser Saison seine erfolgreiche Beachvolleyball-Karriere
(u.a. zweifacher Europameister).
Nun greift er seinem Bruder Christoph und dessen Partner Julius Brink am Weg
zu Olympia 2008 unter die Arme. Zu Beginn ihrer Karriere waren die
Dieckmanns als Duo aktiv.
Der „Leitungsstab Beach“ des Deutschen
Volleyball-Verbandes hat die Namen der Nationalteams bekannt gegeben, die in
der Olympia-Qualifikation (1. Januar 2007 bis 20. Juli 2008) die notwendigen
Punkte holen sollen, damit das Maximum an vier Duos, je zwei Frauen- und
Männer-Teams, in Peking 2008 an den Start gehen kann.
Bei den Männern sind dies:
Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC
Olympia Berlin)
David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel)
Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen/FT Adler Kiel).
Bei den Frauen werden:
Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV)
Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster)
Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin)
als Nationalteams gefördert.
Das Duo Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha
BSC) erhält als „Perspektivteam 2012“ ebenfalls Unterstützung.
Der Leitungsstab, dem sieben Personen angehören, darunter mit
Bernd Schlesinger und
Markus Dieckmann auch ein Trainer- bzw. Spieler-Vertreter, hielt sich
dabei strikt an objektive Kriterien und zog die Weltrangliste heran, von der
60% der Turniere gewertet wurden. Damit wurde das gleiche Verfahren
angewendet, wie es auch die FIVB bei der Olympia-Qualifikation macht. Dort
fließen die besten acht Turnierergebnisse der FIVB World Tour in die Wertung
ein.
Die Nationalteams erhalten leistungsbezogenen Reisekostenunterstützung für
Wettkämpfe und Trainingslager, sowie Trainerzuschüsse.
Außerdem wird der DVV, wie bereits in der Saison 2006, den Teams im nächsten
Jahr bei den wichtigsten Turnieren einen Physiotherapeut und einen
Beobachter zur Verfügung stellen.
DVV Beach-Volleyball Koordinator Lars Elsäßer:
„Natürlich gibt es immer Unzufriedene, aber der Leitungsstab war sich einig,
dass dies die Teams sind, die nach objektiven Kriterien die weitere
Förderung verdient haben, außerdem haben wir mit dem „Perspektivteam 2012“
eine Möglichkeit geschaffen zusätzlich ein junges Nachwuchsteam zu fördern.“
Der 23-jährige Elmshorner bricht langsam die Zelte in
Kiel ab. Er orientiert sich Richtung Rheinland zu seinem Beach-Partner Jonas
Reckermann.
(Elmshorn/Kiel) Noch lebt und studiert der Elmshorner Beach-Volleyballer in
Kiel doch das kann sich demnächst ändern. "Ich fahre vom 17. bis 19.
November zu einem Trainingswochenende nach Köln", sagte Mischa Urbatzka.
Dort will er sich auch schon mal nach einer Wohnung, beziehungsweise nach
einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft umsehen. "Die Mietpreise sind in Köln
ganz schön hoch."
Urbatzka war von Jonas Reckermann, einem der erfolgreichsten deutschen
Beach-Volleyballer, zum neuen Partner gewählt worden. Da der 27-jährige
zweifache Europameister im Köln-Bonner Raum lebt und trainiert, orientiert
sich der Elmshorner langsam Richtung Rheinland. "Ich werde alles in Ruhe
machen und nichts überstürzen. Jonas hat gerade erst wieder mit dem Training
angefangen. Er hatte eine Entzündung im Rücken." Aber auch Urbatzka ist
nicht ganz fit. Er hat derzeit Probleme mit der rechten Schulter und dem
rechten Knie.
Der Trainigsaufenthalt in Köln dient dem Kennenlernen des neuen Partners und
des Trainers Jürgen Wagner. "Der hat auch schon Jonas und Markus Dieckmann
gecoacht", so Urbatzka. "Er will seine bisherigen Methoden weiter
durchziehen, mit denen Jürgen die beiden zum Erfolg geführt hat."
Reckermann und Dieckmann waren das erfolgreichste Nationalteam Deutschlands,
bis immer wiederkehrende Rückenprobleme Dieckmann zur Aufgabe des Sports
zwangen. "Jonas ist immer noch im Nationalkader. Mir genügt es erstmal im
Sonderkader zu sein." Das heisst für den Elmshorner nicht, dass er
finanzielle Unterstützung erhält, aber er kann beispielsweise gratis
physiotherapeutische Maßnahmen wahrnehmen. "Wichtiger ist aber, dass ich
Anti-Doping-System bin. Es ist Voraussetzung für die Teilnahme an
Olympischen Spielen, dass man zwei Jahre vorher auf Doping überprüft wird."
Es gibt in Deutschland zwei Frauen- und zwei Männermannschaften, die als
Nationalteams im A-Kader gefördert werden. Im Sonderkader, dem Urbatzka
angehört, werden sogenannte Perspektivteams unterstützt, die bei eventuellen
Verletzungen von Nationaspielern als Ersatz dienen sollen.
Da der Platz von Markus Dieckmann nun vakant ist, wird der Leistungsstab
Beach-Volleyball einen neuen A-Kader-Athleten bestimmen. Ob der Elmshorner
dabei ist, entscheidet sich Ende des Jahres.
Dieckmann/Reckermann beim Turnier für Hobbyspieler in Berlin
beach-volleyball.de - 06. November 2006
Die Gelegenheit wird sich kein zweites Mal bieten: Jonas Reckermann und
Markus Dieckmann noch einmal gemeinsam erleben und auf Einladung von HYUNDAI
einen Tag Beach-Volleyball indoor spielen, wer möchte das nicht? Jetzt haben
alle schnell entschlossenen Freizeitspieler und Hobbymannschaften noch die
Chance, am 19.11.06 in Berlin an den HYUNDAI
Beachclub-Open teilzunehmen, denn einige Startplätze können noch ergattert
werden
Du kannst dir an dem Sonntag Zeit nehmen und einen Tag in Berlin verbringen?
Dann nutz die Gelegenheit, lern eins der erfolgreichsten deutschen
Beach-Volleyballteams kennen und mach mit bei dem Turnier für Hobbyspieler,
bei dem der Spaß garantiert im Vordergrund steht!
Wenn sich Kerri lang macht, haben Gegnerinnen meist nichts zu lachen
Misty May-Treanor und Kerri Walsh setzen beim World-Tour-Finale in Thailand
einen Meilenstein in der amerikanischen Beachvolleyball-Geschichte.
Die Olympiasiegerinnen gewinnen ihr Auftaktspiel gegen Phokongploy/Tenpaksee
klar und feiern ihren 500. Beach-Sieg.
In Runde 2 lassen sie ihren Landsleuten Wacholder/Boss keine Chance und
setzen Sieg 501 drauf. Bei 545 gespielten Matches halten Misty und Kerri bei
einer Sieg-Quote von über 91 Prozent. "500er-Marke ist etwas besonderes",
meint Kerri.
Sara Goller/Laura Ludwig haben bei der Beach World Tour im mexikanischen
Acapulco mit Platz fünf ihr bisher bestes Resultat auf der FIVB-Serie
erzielt: Noch mehr vereitelten die an Position drei gesetzten
Brasilianerinnen Renata/Talita, die beim 2:0 (21-14, 21-16) deutlich die
Oberhand behielten und anschließend auch die an eins gesetzten
Larissa/Juliana klar bezwungen und ins Finale einzogen. Für den fünften
Platz erhielten 360 Weltranglistenpunkte und 10.000 US Dollar sicher.
Goller/Ludwig komplettierten damit einen guten Teamerfolg der DVV-Duos, denn
auch Geeske Banck/Susanne Lahme (7. Platz) sowie Rieke Brink-Abeler/Hella
Jurich und Helke Claasen/Antje Röder (je Neunte) kamen in die Top Ten.
Vom 1. bis 5. November nehmen bis auf Claasen/Röder alle Teams an der
letzten World Tour des Jahres im thailändischen Phuket teil. Zudem sind noch
Katrin Holtwick/Ilka Semmler am Start.
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Goller-Ludwig GER [23] Renata-Talita BRA [3] 0-2 (14-21, 16-21)
Beach World Tour Acapulco (F): Goller/Ludwig schon Fünfte – Gutes
Teamergebnis der DVV-Duos! volleyball-verband.de - 28.
Oktober 2006 Die vier deutschen Frauen-Duos bei der Beach World Tour im
mexikanischen Acapulco haben ein gutes Teamergebnis erzielt: Alle vier Teams
landeten unter den Top Ten, mit einem siebten (Geeske Banck/Susanne Lahme
(FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin) und zwei neunten Plätzen (Rieke
Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) und Helke Claasen/Antje Röder
(beide VC Olympia Berlin) wurden die Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen.
Bereits auf Platz fünf und weiter im Rennen sind die amtierenden Deutschen
Meister Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), die in der
Verliererrunde ein Team nach dem anderen aus dem Turnier warfen. Um den
Einzug in das Halbfinale kämpfen sie nun gegen die Brasilianerinnen Renata/Talita.
Für Banck/Lahme und Goller/Ludwig sind die Ergebnisse von Acapulco
gleichzeitig die besten gemeinsam erzielten Platzierungen auf der World
Tour. Bis auf Brink-Abeler/Jurich, die an Position vier gesetzt waren,
übertrafen alle deutschen Duos ihre Setzung. Für Platz sieben erhielten
BAnck/Lahme 300 Weltranglistenpunkte und 8.000 US Dollar, für Platz neun
gingen 240 Weltranglistenpunkte und 6.000 US Dollar an Brink-Abeler/Jurich
und Claasen/Röder. Goller/Ludwig haben als Fünfte bereits 360
Weltranglistenpunkte und 10.000 US Dollar sicher.
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
McPeak-DeNecochea USA [25] Goller-Ludwig GER [23] 0-2 (14-21, 18-21)
Claasen-Röder GER [14] Klapalova-Petrova CZE [13] 2-1 (20-22, 21-19, 15-13)
Hakedal-Torlen NOR [5] Brink-Abeler-Jurich GER [4] 2-1 (21-17, 18-21, 15-7)
Renata-Talita BRA [3] Banck-Lahme GER [27] 2-0 (21-16, 21-13)
Kuhn-Schwer SUI [15] Goller-Ludwig GER [23] 0-2 (14-21, 21-23)
Claasen-Röder GER [14] Yanchulova-Yanchulova BUL [22] 2-0 (21-18, 21-16)
Goller-Ludwig GER [23] Brink-Abeler-Jurich GER [4] 2-0 (22-20, 21-18)
Claasen-Röder GER [14] M. Crespo-Esteves Ribalta CUB [7] 0-2 (19-21, 18-21)
Goller-Ludwig GER [23] Maaseide-Glesnes NOR [11] 2-0 (21-19, 21-15)
M. Crespo-Esteves Ribalta CUB [7] Banck-Lahme GER [27] 2-0 (21-19, 22-20)
Beach World Tour Acapulco (F): Banck-Lahme und Goller-Ludwig komplettieren
Hauptfeld!
volleyball-verband.de - 26.
Oktober 2006
Neben den ohnehin qualifizierten deutschen Duos Rieke Brink-Abeler- Hella
Jurich und Helke Claasen-Antje Röder sind nun auch Geeske Banck-Susanne
Lahme und Sara Goller-Laura Ludwig ins Hauptfeld gerückt.
In der „Country Quota“ erkämpften sich Goller-Ludwig gegen die nationale
Konkurrenz Holtwick-Semmler den letzten deutschen Startplatz für die
Qualifikation. Das junge Berliner Team behielt nach drei knappen Sätzen die
Oberhand.
In den beiden Partien der Qualifikation hatten sie dann weniger Mühe mit
ihren Gegnerinnen und gewannen jeweils mit 2:0 Sätzen.
Knapper ging es da bei Geeske Banck und Susanne Lahme zu. Nach einem
souveränen Auftaktsieg benötigte man gegen die starken Niederländerinnen Van
Iersel-Wesselink drei nervenaufreibende Sätze um schließlich ebenfalls ins
Hauptfeld einzuziehen.
Somit ist die maximal mögliche Anzahl deutsche Nationalteams im Hauptfeld an
der mexikanischen Riviera.
Fiesta Mexicana bei den deutschen Quali-Spielen Beim FIVB World Tour-Turnier im mexikanischen Acapulco haben sich die
Deutschen Meisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig für das Main Draw
qualifiziert. Goller/Ludwig setzten sich in ihrer ersten Partie gegen die in
der Qualifikation an Position 23 gesetzten Kanadierinnen Jomphe/Moskowitz
mit einem absolut überragenden 21:9 und 21:8 durch. In der zweiten Runde
schlugen Sara und Laura das an Nummer Fünf gesetzte japanische Duo Kusuhara/Teru
Saiki mit 21:15 und 21:19.
Frei nach Gottlieb Wendehals flogen dann in der Qualifikation auch noch die
Löcher aus dem Käse und die niederländischen Quali-Duos aus dem Turnier.
Geeske Banck/Susi Lahme triumphierten am Nachmittag in Mexiko nach einer
Stunde und 17 Minuten in der Partie zunächst denkbar knapp über Van Iersel/Wesselink
(21:16, 28:30 und 16:14) und in ihrem zweiten Spiel über Labee/de Vries
(21:11, 21:17).
Bei der World Tour in Acapulco stehen Brink-Abeler/Jurich und Claasen/Röder
bereits in den Hauptfeld-Startlöchern. Das Nationalduo Pohl/Rau konnte beim
hiesigen Turnier in Mexiko wegen einer Verletzung von Stephi nicht antreten.
Auch beim letzten FIVB World Tour-Stop 2006 in Thailand wird die deutsche
Nummer Eins nicht dabei sein.
Der Mexikaner Dr. Ruben Acosta wird für vier weitere Jahre den
Volleyball-Weltverband FIVB als Präsident führen. Auf dem FIVB-Kongress in
Tokio wurde der seit 1984 amtierende Acosta per Handzeichen – nach Antrag
des Präsidenten des Volleyball-Verbandes Senegal – und unter stehenden
Ovationen gewählt. Acosta ist nach dem Franzosen Paul Libaud erst der zweite
Präsident in der FIVB-Geschichte.
Nachdem klar war, dass die Vergabe der Olympia-Qualifikationsturniere doch
nicht auf dem Kongress in Tokio bekannt gegeben werden, gab es dennoch noch
erfreuliche Nachrichten aus deutscher Sicht: Die vier für FIVB-Ämter
angetretenen deutschen Kandidaten wurden allesamt in die gewünschten Gremien
für vier Jahre gewählt. Dies sind: Prof. Manfred Holzgraefe - Medizinische
Kommission, Klaus Fezer - Regel Kommission, Christoph Dieckmann - Technische
Kommission und Thorsten Endres - Sports & Events Council.
Vom 23. bis 25. Oktober findet in Tokio der
FIVB-Kongress statt. Der DVV ist mit Präsident Werner von Moltke und
Generalsekretär Lutz Endlich vertreten.
Aus deutscher Sicht sind vor allem zwei Punkte
von großem Interesse:
Der DVV hat sich mit der
Stadt Düsseldorf um ein abschließendes
Olympia-Qualifkationsturnier der Männer beworben. Dieses Turnier wird
voraussichtlich im Mai 2008 mit vier Teams gespielt und ist die letzte
Möglichkeit, sich für Peking zu qualifizieren.
Mitbewerber um die
Ausrichtung sind Polen und Portugal, Bulgarien
und Japan stehen bereits als Ausrichter der beiden anderen Viererturniere
fest.
Die Swatch FIVB Beach Volley World Tour macht diese Woche (25.10.06 -
29.10.06) in Acapulco Station.
Deutsche Herrenteams haben für das Turnier in Mexico nicht gemeldet.
Bei den Damen stehen Rieke Brink-Abeler mit Hella Jurich und das Gespann
Helke Claasen – Antje Röder im Hauptfeld. Einen sicheren Platz in der
Qualifikation haben sich Geeske Banck und Susanne Lahme erspielt.
Um den vierten deutschen Startplatz kämpfen in einer internen Qualifikation
(sog. „Country Quota“) Goller – Ludwig und Holtwig – Semmler.
Die Gründung eines Konkurrenzverbandes zum Internationalen
Volleyball-Verband FIVB nimmt immer konkretere Formen an. Der Präsident des
deutschen Verbandes bezog eindeutig Stellung.
Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) wird Bestrebungen zur Gründung
eines Konkurrenzverbandes zum Internationalen Volleyball-Verband FIVB nicht
unterstützen. «Wir beteiligen uns nicht. Heckenschießerei bringt nichts. Das
muss demokratisch ausgefochten werden», sagte der DVV-Präsident Werner von
Moltke am Montag auf dpa-Anfrage.
Treffen in Kopenhagen
Der Schweizer Jean-Pierre Seppey will am 25. und 26. November in Kopenhagen
einen Konkurrenzverband zur FIVB gründen. Der frühere Generalsekretär lud
interessierte Landesverbände und Volleyball- Institutionen zur Gründung der
«Fédération Internationale des Associations de Beach Volleyball et de
Volleyball» (FIABVB) ein.
Seppey stellt sich damit gegen die FIVB um ihren umstrittenen Präsidenten
Ruben Acosta. Der 72-jährige Mexikaner, der die FIVB seit 1984 führt, ist
auf dem Kongress in Tokio (23. bis 25. Oktober), an dem auch Werner von
Moltke teilnehmen wird, der einzige Kandidat.
Überläufern zum Gegenverband würde der Ausschluss von allen internationalen
Wettkämpfen inklusive Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften im Hallen-
und Beachvolleyball drohen, hatte der Weltverband mehrmals verlauten
lassen.
Seppey war im Sommer 2005 von Acosta nach Unstimmigkeiten als
FIVB-Generalsekretär entlassen worden. Seither kämpft er mit dem Argentinier
Mario Goijman, einem früheren Exekutivmitglied der FIVB, verbissen für eine
Entmachtung seines früheren Chefs. Vorwürfe, Acosta habe bei
Sponsoren-Verträgen unberechtigt Millionenbeträge in die eigene Tasche
gewirtschaftet, endeten für den Mexikaner vor Schweizer Gerichten jeweils
mit Freispruch.
FIVB-World Tour 2007: World Tour & Olympia-Qualifikation beach-volleyball.de -
05. Oktober 2006
Der Weltverband stockt auf
Für die Saison 2007 hat der Volleyball-Weltverband wieder einmal die
Premiere eines FIVB World Tour-Stops im Nahen Osten auf dem Programm. Im
vergangenen Jahr war das bereits für 2006 angesetzte Turnier in Dubai
kurzfristig gestrichen worden. In Bahrain soll nun im nächsten Jahr dann
erstmals ein Herrenturnier stattfinden. Nach Angaben des Weltverbandes
zeigen in der Vorbereitungszeit auf die Olympischen Spiele in Peking 2008,
auch Locations in Asien wie Singapur, Korea und Indonesien großes Interesse
an einem FIVB Weltserienturnier. Diese neuen Events sollen die bisher
bestehenden Turniere in Europa und Amerika mit den Grand Slam-Highlights in
Berlin, Klagenfurt, Paris und Stavanger ergänzen.
Verhandlungen über die Durchführung eines möglichen World Tour-Turniers
führt der Weltverband nach eigenen Angaben bisher noch mit Hong Kong
(Frauenturnier), Indien (Frauen- und Männerturnier), Italien
(Frauenturnier), Qatar (Männer- und Frauenturnier) und Türkei
(Frauenturnier).
Mit von der Partie bei der Olympiade in Peking
Die Qualifikation für die Teilnahme an den Olympischen Spielen beginnt am
1.1.2007 und läuft bis zum 20.7.2008. Das Teilnehmerfeld beläuft sich auf
insgesamt je 24 Duos im Herren- und Damenbereich. Die besten zwei Teams
eines Landes werden anhand ihrer acht besten Ergebnisse auf den für den
Qualifikationsprozess gültigen Turnieren ermittelt. Zu den für die
Qualifikation relevanten Turnieren gehören die Turniere der World Tour, die
Weltmeisterschaft in Gstaad 2007 und die von der FIVB anerkannten
kontinentalen Meisterschaften. Sollte auf einem Kontinent kein Team die
Olympia-Qualifikationsvoraussetzungen erfüllen, qualifiziert sich das beste
Team der Rangliste des entsprechenden Kontinents.
Heiße Kandidaten
Als heißeste Kandidaten für die deutsche Teilnahme an den Olympischen
Spielen gelten auf Seite der Damen:
Stephanie Pohl/Okka Rau, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und die frisch
gebackenen Youngster Sara Goller/Laura Ludwig.
Aber auch Antje Röder/Helke Claasen und die seit dieser Saison gemeinsam
agierenden Katrin Holtwick/Ilka Semmler haben ein Weiterkommen auf dem
internationalen Parkett auf dem Programm und wollen mit Sicherheit nach den
olympischen Sternen greifen.
Spannend ist es auch bei den Herren. Das erfolgreichste deutsche Herrenduo
Brink/Dieckmann, das soeben seine junge gemeinsame Karriere mit einer
Goldmedaille bei der World Tour krönte, ist zweifelsohne schwer von einer
gelungenen Qualifikation für Peking 2008 abzuhalten.
Im Nacken von Julius und Christoph sitzen aber bereits David Klemperer/Kjell
Schneider und die neue Kombination von endlich wieder genesenem
Nationalspieler Jonas Reckermann und neuem Nachwuchs-Abwehrwiesel Mischa
Urbatzka.
TV Ratingen Volleyball-Mixed-Team schafft
Überraschung
beachvolleyball-ratingen.de - 4. Oktober 2006
vl: Sportlicher Leiter Peter
Lechner, Mannschaftsführer Jens Höfken, Mathias Müller, Yvonne Bartsch, Ralf
Pollnow, Jörg Rustige, Linda Gerlach, Ute Scholz, Markus Krüger und Martin
Ossowski
Ratingen/Düsseldorf - Die
Beachvolleyball-Mixed-Mannschaft des TV Ratingen 1865 hat mit ihrem Sieg in
der Vorrunde des VKD Pokals (Volleyball-Kreis-Düsseldorf)
den Einzug ins Hauptfeld geschafft.
Die Ratinger gewannen im Vorrundenspiel mit 3:0 gegen das favorisierte Team
des Gerresheimer TV 1883.
Zuvor hatte der TVR zum Saisonauftakt gegen das Team VC Auszeit verloren.
Nach dieser Niederlage gegen die E-Liga Absteiger ließen die Ratinger aber
die Köpfe nicht hängen und triumphierten am Freitag mit einem klaren 3:0
(25:20, 25:15, 25:17) Heim-Sieg gegen den Gerresheimer TV.
Am Freitag, den 20. Oktober empfängt der TV Ratingen
nun den C-Ligisten BSG WestLB.
Foto FIVB: So sehen Sieger und Weltranglisten-Dritte aus: Christoph
Dieckmann (links) und Julius Brink.
Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) haben ihre
beeindruckende Siegesserie der letzten Wochen auch nach Übersee gerettet:
Das deutsche Top-Duo gewann die World Tour im brasilianischen Vitoria durch
ein 2:0 (21-17, 21-19) über die US-Boys Gibb/Rosenthal und kassierte dafür
32.000 US Dollar sowie 600 Weltranglistenpunkte. Durch den zweiten
gemeinsamen Sieg auf der World Tour schoben sich Brink/Dieckmann auf den
dritten Platz der Weltrangliste und sind nun von Brasilianern auf den
Plätzen eins, zwei und vier „umzingelt“.
Mit dem Sieg über Gibb/Rosenthal revanchierten sich Brink/Dieckmann auch für
die einzige Turnierniederlage. In der vierten Runde hatten sie mit 1:2 gegen
das US-Duo verloren, anschließend feierten das DVV-Duo Siege über die
Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes sowie die
Weltranglisten-Dritten Cunha/Franco (beide BRA).
Dementsprechend zufrieden war das deutsche Duo nach dem Turnier: „Ich
glaube, wir haben es verdient, die Nummer drei der Welt zu sein. Wir haben
in diesem Jahr sehr gut gegen die Top-Brasilianer gespielt und bewiesen,
dass wir sehr wettkampfstark sind“, so Dieckmann.
Brink/Dieckmann weisen nach ihrem Turniersieg in Vitoria eine beeindruckende
41:14-Siegbilanz auf der diesjährigen Swatch-FIVB World Tour auf. Zieht man
die 9:11-Bilanz gegen die Brasilianer ab, bleibt eine 32:3-Bilanz gegen den
„Rest der Welt“. Das letzte Turnier des Jahres im mexikanischen Acapulco
bestreiten Brink/Dieckmann nicht, „weil wir uns etwas Pause gönnen, um dann
voll die Olympia-Qualifikation im nächsten Jahr anzugehen“, so der zum MVP,
zum wertvollsten Spieler des Turniers, gewählte Julius Brink.
Ergebnisse Brink/Dieckmann
Amore-Varnier ITA [12] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 0-2 (19-21, 11-21)
Gibb-Rosenthal USA [9] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 2-1 (21-19, 19-21, 15-11)
Fabio Luiz-Marcio Araujo BRA [1] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 1-2 (21-10,
22-24, 11-15)
Cunha-Franco BRA [3] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 1-2 (22-20, 20-22, 11-15)
Gibb-Rosenthal USA [9] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 0-2 (17-21, 19-21)
Foto FIVB: Julius Brink bewundert seinen "most
outstanding player award"
Überragend! Nun gelang Julius Brink und Christoph Dieckmann in
Vitoria / Brasilien auf der FIVB-World-Tour der souveräne Turniersieg. Im
Finale revanchierten sie sich mit einem klaren 2:0 Sieg (21-17, 21-19) gegen die US Boys Gibb-Rosenthal und
ließen nicht den
Hauch einer Chance.
32.000 USD und 600 Welt- Ranglisten-Punkte
waren der Lohn.
Nach dem Sieg belegen Brink/Dieckmann mit 4.740
Welt-Ranglisten-Punkten den 3. Platz hinter Ricardo/Emanuel mit 6.380
Punkten und Marcio Araujo/Fabio mit 6.060 Punkten.
beachvolleyball-ratingen.de gratuliert zu diesem
hervorragenden Ergebnis. Herzlichen Glückwunsch!
Bei Julius Brink und Partner Christoph Dieckmann läuft es auch gegen
Ende der diesjährigen Saison noch grandios. Nach einer Niederlage im
Viertelfinale von Vitoria sorgten die Deutschen Meister in der Verliererunde und im darauffolgenden Halbfinale einmal mehr für echte
Schlagzeilen.
Brink/Dieckmann waren nach einer Tie-Break-Niederlage gegen die grandios
aufgelegten US-Boys Gibb/Rosenthal am Freitag in der Verliererunde gelandet.
Am Samstag erwischet Deutschlands bestes Nationalteam aber dann einen echten
Traumtag Im Spiel um den Halbfinaleinzug besiegte das Duo die Position Eins
gesetzten Fabio Luiz/Marcio Araujo trotz Satzrückstand mit 10:21, 24:22,
15:11. Doch damit nicht genug: Erstmal auf Tour gekommen, sorgten Brink/Dieckmann
bei den brasilianischen Fans für zusätzliche Trauer. Denn mit den an Rang
Drei geführten Cunha/Franco schmissen sie im Halbfinale das zweite
brasilianische Team aus dem Turnier (20:22, 22:20, 15:11). Auch für die
brasilianischen Weltmeister war im Halbfinale Endstation. Ricardo/Emanuel
mussten sich relativ klar Gibb/Rosenthal geschlagen geben.
Das Herren-Finale im brasilianischen Viktoria findet damit ohne Beteiligung
brasilianischer Teams statt. Stattdessen bekommen Brink/Dieckmann gegen die
Amerikaner Gibb/Rosenthal im Endspiel am Sonntag die Chance zur Revanche.
Sara Goller/Laura Ludwig haben mit Platz 13 bei der
World Tour im brasilianischen Vitoria ihr zweitbestes Ergebnis auf der
FIVB-Tour erzielt. Platz neun in Montreal 2005 ist das bisher beste Ergebnis
der aktuellen Deutschen Meister. Eine noch bessere Platzierung verhinderten
Klapalova/Petrova (CZE), die Goller/Ludwig mit 2:0 bezwangen. Für Platz 13
erhalten Goller/Ludwig 180 Weltranglistenpunkte und 4.500 US Dollar.
Julius Brink/Christoph Dieckmann sind nach zwei Spielen in Vitoria noch
ungeschlagen und haben damit bereits Platz neun sicher: Ihre zweite Partie
gewannen sie gegen Nummerdor/Schuil (NED) nach drei Sätzen – nun warten die
Italiener Amore/Varnier in der nächsten Runde. Dagegen mussten Daniel
Krug/Mischa Urbatzka nach zwei Niederlagen und als 25. die Koffer packen.
Das „Aus“ besiegelten Fenili/Tomatis (ITA), Krug/Urbatzka erhielten 60
Weltranglistenpunkte und 2.000 US Dollar.
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Nummerdor-Schuil NED [13] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 1-2 (16-21, 21-12,
11-15)
Krug-Urbatzka GER [24] Fenili-Tomatis ITA [25] 0-2 (16-21, 15-21)
Goller-Ludwig GER [26] Klapalova-Petrova CZE [15] 0-2 (14-21, 19-21)
FIVB-Worldtour in Victoria: Brink/Dieckmann mit Auftakterfolg beach-volleyball.de -
28. September 2006
Daniel Krug/Mischa Urbatzka unterlagen den starken US-Boys Gibb/Rosenthal deutlich mit 0:2 und hatten auch in
der zweiten Begegnung gegen die Italiener Fenili/Tomatis Schwierigkeiten.
Nach einer erneuten Zwei-Satz-Niederlage war für die Youngster mit Platz 25
Schluss.
Ohne jeglichen Schweißverlust verlief für Sara Goller/Laura Ludwig die
zweite Partie in der „Loserrunde“. Ihre kubanischen Gegnerinnen Fernandez
Grasset/Larrea Peraza traten verletzungsbedingt nicht an. Damit sind Goller/Ludwig
bereits 13. und treffen nun auf den Sieger der Begegnung Klapalova/Petrova (CZE)
– Uryadova/Shiryaeva (RUS).
Beach World Tour Vitoria (F/M):
Auftaktsieg für Brink/Dieckmann – Goller/Ludwig kampflos weiter!
volleyball-verband.de -
28. September 2006
Julius Brink/Christoph Dieckmann machen da weiter, wo sie bei
der EM in Den Haag und bei der DM in Timmendorfer Strand aufgehört hatten:
In der Erfolgsspur! Zum Auftakt der World Tour in Vitoria (BRA) gewann das
deutsche Top-Duo locker mit 2:0 gegen die Schweizer Gscheidle/Schnider. In
der nächsten Runde folgt das Duell gegen die ehemaligen Hallen-Könige aus
den Niederlanden, Nummerdor/Schuil. Dagegen unterlagen Daniel Krug/Mischa
Urbatzka den starken US-Boys Gibb/Rosenthal deutlich mit 0:2 und treffen in
der ersten „Loserrunde“ auf die Italiener Fenili/Tomatis.
Ohne jeglichen Schweißverlust verlief für Sara Goller/Laura Ludwig die
zweite Partie in der „Loserrunde“. Ihre kubanischen Gegnerinnen Fernandez
Grasset/Larrea Peraza traten verletzungsbedingt nicht an. Damit sind Goller/Ludwig
bereits 13. und treffen nun auf den Sieger der Begegnung Klapalova/Petrova (CZE)
– Uryadova/Shiryaeva (RUS).
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Gscheidle-Schnider SUI [29] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 0-2 (18-21, 16-21)
Gibb-Rosenthal USA [9] Krug-Urbatzka GER [24] 2-0 (21-12, 21-18)
Spaltung im Volleyball - Kritiker des umstrittenen Weltverbands-Chefs Ruben
Acosta wollen Gegenverband gründen
tagesspiegel.de - 28. September 2006
Berlin - Ende Oktober ist es wieder so weit: In Tokio wird sich Ruben Acosta
von den Delegierten des Volleyball-Weltverbandes FIVB für vier Jahre als
Präsident bestätigen lassen. Meistens läuft es, wie der ehemalige
Schatzmeister Franz Schmied berichtet, per Akklamation: „Es gibt ein kurzes
Grummeln, allgemeine Zustimmung und das war’s“, erzählt Schmied. Der
76-jährige Schweizer weiß, wovon er redet, schließlich gehörte er lange
Jahre zu den treuesten Vasallen des allmächtigen Mexikaners. Vor vier Jahren
hat Schmied beim FIVB-Kongress in Buenos Aires als Vorsitzender der
Wahlkommission erlebt, was passiert, wenn eine geheime Wahl beantragt wird:
Acosta beauftragte ihn, nach den Urhebern der elf Gegenstimmen zu fahnden.
Mittlerweile hat Schmied alle Ämter im Weltvolleyball niedergelegt, weil er
„Acostas Politik nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte“.
Auch ein zweiter Steigbügelhalter des seit 1984 regierenden Acosta, der
aufgrund seines ebenso rigiden wie opulenten Führungsstils „Sonnenkönig“
genannt wird, ist ins Lager der Gegner übergelaufen: Seitdem der ehemalige
Generaldirektor Jean-Pierre Seppey – ebenfalls ein Schweizer – im
vergangenen Jahr wegen überhöhter Spesenabrechnungen gefeuert worden ist,
hat er sich zum erbitterten Widersacher gewandelt. So verkündete der
46-jährige Walliser bei einer Pressekonferenz in Lima, er habe Acosta bei
den Schweizer Behörden wegen Steuerhinterziehung im großen Stil angezeigt.
Als Zahlen werden Einnahmen in Höhe von 25 Millionen Dollar in 22 Jahren
genannt, die nicht deklariert worden seien. „Mr. Seppey ist zuversichtlich,
dass die Schweizer Behörden Ruben Acosta sanktionieren werden“, heißt es in
einer Mitteilung. Dem widerspricht Acosta in einem von der FIVB verbreiteten
Papier. Für die Anschuldigungen gäbe es „keine Grundlage“, heißt es dort.
Acosta habe seinen ständigen Wohnsitz in Mexiko und somit keine fiskalischen
Verpflichtungen in der Schweiz. Angesichts „dieser neuen, trügerischen
Anklage“ behalte sich der FIVB-Präsident rechtliche Schritte vor.
Das hält Seppey nicht davon ab, seinem ehemaligen Boss das Leben weiter
schwer zu machen. Zunächst wollte er bei der Wahl zum FIVB-Präsidenten gegen
Acosta antreten, musste dieses Vorhaben jedoch fallen lassen. Der 72-jährige
Amtsinhaber hat die Mauern der Machterhaltung so hoch gezogen, dass es quasi
unmöglich ist, ihn im üblichen demokratischen Prozedere herauszufordern. Elf
Voraussetzungen muss ein Kandidat erfüllen, um für das höchste Amt der
Volleyballer in Frage zu kommen: Unter anderem acht Jahre ohne Unterbrechung
Mitglied im sogenannten Board of Administration gewesen sein, an mindestens
fünf FIVB-Kongressen teilgenommen haben, eine Großveranstaltung wie WM oder
Olympische Spiele mitorganisiert haben, fließend Englisch und Französisch
oder Spanisch sprechen sowie eine umfassende Ausbildung in Finanzen, Recht,
Vermarktung und TV-Angelegenheiten haben.
Da Seppey innerhalb der FIVB-Strukturen nicht weiter kommt, positioniert
sich Acostas hartnäckigster Konkurrent inzwischen auf einem anderen Feld: Er
kündigt die Gründung eines Gegenverbandes an, „weil mir Acosta als
erwiesener Diktator die Kandidatur verweigert“. Ende November will er in
Kopenhagen die International Federation of Beach Volleyball and Volleyball
Associations (FIABVB) ins Leben rufen. Der
Sportart Volleyball droht somit ein Machtkampf konkurrierender Verbände, wie
er beim Boxen gang und gäbe ist. Es ist nicht auszuschließen, dass Verbände
überlaufen werden oder sich Organisatoren von Großereignissen den neuen
Machern anschließen, um sich von den rigiden Geschäftspraktiken der FIVB zu
befreien. In seiner Diktion gibt sich Seppey, der noch vor wenigen Jahren
als bissigster Kettenhund Acostas galt, als habe er sich vom Saulus zum
Paulus gewandelt. Er spricht von „finanzieller Transparenz“, „demokratischen
Gepflogenheiten“, „Spielermitbestimmung“ und einem „olympiawürdigen,
ethischen Code“.
In seine Organisation will er „nationale Verbände, charismatische
Persönlichkeiten sowie Vereinigungen“ einbinden. Das in Kopenhagen ansässige
Netzwerk „Play the Game“, das sich für weniger Filz und mehr Fairness im
Sport einsetzt, habe seine Unterstützung bei einer Demokratisierung der
Sportart Volleyball zugesagt. Zudem bemüht sich Seppey, den Amerikaner Karch
Kiraly ins Team zu holen. Kiraly, einziger Volleyballer, der in der Halle
und auf Sand olympisches Gold gewinnen konnte, war noch nie zögerlich, wenn
es darum geht, Acosta und seinen Machtapparat zu geißeln. „Was im
Weltverband läuft, ist das Gegenteil von Demokratie.“ Ob sich Kiraly, der
sich für die der FIVB ebenfalls in inniger Feindschaft verbundenen
amerikanischen Profivereinigung AVP stark macht, vor Seppeys Karren spannen
lässt, hat er indes noch nicht verkündet.
Berlin/Zürich - Beach-Volleyball-Veranstaltungen auf
internationalem Topniveau haben in Berlin Tradition: Seit 11 Jahren werden
in der deutschen Hauptstadt große und hoch dotierte Turniere des
Volleyball-Weltverbandes FIVB ausgerichtet. Höhepunkt war mit Sicherheit die
Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft 2005, die das Publikum zu
Begeisterungsstürmen hinriss und für lange Schlangen vor dem Stadion sorgte.
Nach einjähriger Pause wird es nun mit den Grand Slam Turnieren 2007 und
2008 der SWATCH-FIVB World Tour weiter Spitzen-Beach-Volleyball in Berlin
geben. Darauf einigten sich der Internationale Volleyball-Verband (FIVB),
der Deutscher Volleyball-Verband (DVV) sowie die in Zürich ansässige Agentur
Global Sports Marketing (GSM). Die drei Partner unterzeichneten einen
Zwei-Jahres-Vertrag, der eine Option auf Verlängerung der Zusammenarbeit
enthält. FIVB Präsident Dr. Ruben Acosta freut sich, „dass der große Erfolg
der Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2005 eine Fortsetzung findet. Die
Rückkehr des Grand Slam in Berlin bedeutet für den SWATCH-FIVB World Tour
Kalender 2007 und 2008 eine große Wertsteigerung und wir sind stolz, Grand
Slam Turniere im Zentrum von zwei bedeutenden europäischen Metropolen –
Berlin und Paris – durchführen zu können.“ Nach Abschluss der momentanen
Umbauarbeiten auf dem Berliner Schlossplatz findet der Grand Slam vom 10. –
15. Juli 2007 wieder auf gewohntem Terrain statt.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Berlin, dem DVV, der FIVB und GSM
und dass wir weiter diese Highlights bei uns in der Stadt erleben dürfen“,
sagt René Hecht, deutscher Rekord-Nationalspieler und Präsident des
Volleyball-Verbandes Berlin (VVB). Christian Scholbrock, Managing Director
beim Promoter GSM, wertet den Abschluss als Würdigung der bisher geleisteten
Arbeit seiner Agentur und seines Teams: „Nach dem erfolgreichen Aufbau der
NESTEA European Championship Tour in Deutschland mit der Etablierung des
German Masters in Hamburg ist für uns der nächste logische Schritt der
Ausbau unserer Kooperation mit dem DVV als Promoter der internationalen FIVB
Beach-Volleyball-Turniere in Deutschland. Hierbei steht der Grand Slam in
Berlin an erster Stelle.“
DVV-Präsident Werner von Moltke verweist auf die „gute Zusammenarbeit mit
GSM in den letzten Jahren. Die Europameisterschaft 2004 in Timmendorfer
Strand war ein voller Erfolg, das Hamburger Turnier in diesem Jahr
bestätigte den guten Eindruck. Mit dem Grand Slam bauen wir unsere
Zusammenarbeit mit GSM für die internationalen Beach-Volleyball-Turniere in
Deutschland weiter aus.“
Doch nicht nur auf organisatorischer, sondern auch auf sportlicher Ebene
begrüßt von Moltke den Abschluss. „Schließlich haben deutsche
Beach-Volleyballer vor heimischer Kulisse zuletzt besonders erfolgreich
agiert“, sagt der DVV-Präsident. Recht hat er: Das Duo Markus
Dieckmann/Jonas Reckermann gewann 2004 das Grand Slam-Turnier von Berlin und
sicherte sich EM-Gold in Timmendorfer Strand. Julius Brink/Kjell Schneider
wurden 2005 in Berlin mit WM-Bronze dekoriert und in diesem Jahr gewannen
Julius Brink/Christoph Dieckmann bei den Männern sowie Stephanie Pohl/Okka
Rau bei den Frauen das Turnier der NESTEA European Championship Tour in
Hamburg.
30 Beacherinnen und Beachern des TV
Ratingen 1865 beschließen Beachsaison und feiern Heute den Abschluss
anschließend im Cafe Palm.
beachvolleyball-ratingen.de - 27. September 2006
In Ratingen wird es allmählich Herbst, die Beachutensilien werden auf dem
Dachboden oder im Keller verstaut. Nicht so bei den Beach-Volleyballern des
TV Ratingen 1865 - Jetzt startet die Hallensaison!
Für die Volleyballer startet am Donnerstag 19. Oktober
das Hallentraining mit Julia Diekmann. Aber nicht nur das. Ratingens sportlicher Leiter Peter Lechner wird unmittelbar nach den
Herbstferien ebenfalls ein Hallentraining für
Jugendliche und Anfänger vorbereiten.
Der Startschuss des Volleyballtrainings fällt am 19.
Oktober in der Halle am Stadionring (direkt hinter den Beachcourts).
„Wir entwickeln uns immer weiter!“, so Lechner, „die Trainingsqualität
ist bei uns sehr hoch" mit ausgebildeter Trainerin und immer mehr Spielern,
die Lust und Spaß am Volleyballspielen haben.
Zahlreiche Top-Teams aus der Welt besuchten uns und legten auf unseren
Beach-Courts Trainingseinheiten ein.
"Stars" wie Julius Brink, Christoph Dieckmann, Kjell Schneider, Katrin Holtwick, Ilka Semmler und Hella Jurich waren schon hier.
vl: Bundestrainer Andi Künkler,
Beachverantwortlicher Peter Lechner
und Deutscher -und Europameister 2006 Julius Brink!
So sind die Ratinger Beach-Volleyballer in allen Bereichen gut aufgestellt.
Auch 2007 werden die großen Namen wieder nicht fehlen.
Beach World Tour Vitoria (F/M): Vier deutsche Duos in Brasilien am Start,
drei Teams sagen verletzt ab!
volleyball-verband.de -
26. September 2006
Das vorletzte Turnier bei den Männern und der drittletzte Stopp bei den
Frauen steht in dieser Woche bei der Swatch Beach World Tour 2006 auf dem
Programm: Im brasilianischen Vitoria mischen vom 26. September bis 1.
Oktober auch einige deutsche Duos um den Sieg und die US Dollar mit. Im
Männer-Feld (28. September bis 1. Oktober) sind die Europameister und
aktuellen Weltranglisten-Vierten Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC
Olympia Berlin) für das Hauptfeld gesetzt, Daniel Krug/Mischa Urbatzka
(beide FT Adler Kiel) müssen in der Qualifikation (27. September) antreten.
Für das Duo ist es einer der letzten gemeinsamen Auftritte, in der nächsten
Saison steht Urbatzka an der Seite von Jonas Reckermann.
Im Frauen-Hauptfeld (27. bis 30. September) war mit Stephanie Pohl/Okka Rau
(beide Hamburger SV), Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster)
und Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) eigentlich ein
deutsches Trio für das Hauptfeld gesetzt, doch alle Teams meldeten wegen
Verletzung ab. Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Katrin
Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) mussten in einer internen
Qualifikation (die sogenannte „country quota) gegeneinander antreten, Goller/Ludwig
siegten knapp mit 2:0 (22-20, 21-19) und benötigen gegen Asao/Take (JPN)
noch einen Sieg, um am Hauptfeld teilzunehmen.
Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) benötigen bei der World
Tour in Vitoria/Brasilien noch einen Sieg in der Qualifikation, um am
Hauptfeld teilzunehmen. Die Berlinerinnen siegten in der sogenannten "country
quota" gegen Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) mit 2:0
(22-20, 21-19) und müssen jetzt noch gegen Asao/Take (JPN) siegen.
Beachvolleyball: Jonas Reckermann tut sich mit Mischa Urbatzka zusammen!
volleyball-verband.de -
25. September 2006
Nun ist es raus: Jonas Reckermann (27) aus Köln hat mit Mischa Urbatzka (23)
aus Kiel einen neuen Spielpartner gefunden, mit dem er seine Profikarriere
als Beach-Volleyballer ab der kommenden Saison fortsetzen wird. Dies gab der
Nationalspieler nun bekannt. Nach dem Rücktritt seines bisherigen
Mitspielers Markus Dieckmann, der seine Laufbahn vor drei Wochen aufgrund
chronischer Verletzungsprobleme beendet hatte, rätselte die Szene, welchen
Abwehrspieler Reckermann als Nachfolger von Dieckmann auswählen würde.
Dieckmann/Reckermann waren 2002 und 2004 Europameister geworden und hatten
bei den Olympischen Spielen 2004 Rang neun belegt. Urbatzka feierte seine
größten Erfolge bislang im Nachwuchsbereich: Bronze bei der U20-EM 2002,
Silber bei der U21-WM 2003 und Silber bei der U23-EM 2004.
„Wir haben uns am Rande der Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand
getroffen und ein sehr gutes Gespräch gehabt“, sagt Reckermann. „Auf mich
hat er trotz seines jugendlichen Alters einen hellen und gefestigten
Eindruck gemacht.“
Es habe „mehrere ernsthafte Kandidaten aus der deutschen Szene“ gegeben,
berichtet Reckermann, dessen neuer Partner die erfreuliche Nachricht in
Brasilien erreichte. Das wichtigste Ziel des neuen Duos gab Reckermann
gleich mit aus: „Wir wollen uns für Peking 2008 qualifizieren.“ Trainiert
werden Reckermann/Urbatzka von Jürgen Wagner, der schon Dieckmann/Reckermann
erfolgreich betreut hatte.
Der Nationalspieler Jonas Reckermann hat
sich entschieden: Nach dem Karriere-Aus seines langjährigen Erfolgspartners
Markus Dieckmann soll jetzt Mischa Urbatzka an Jonas Seite stehen...
Mit dem 23-Jährigen hat sich Reckermann für einen sehr ruhigen und
ehrgeizigen Spieler entschieden. Der sympathische Kieler, derzeit in der
deutschen Einzelrangliste an Position Neun geführt, stand seit 2003 die
meiste Zeit gemeinsam mit Daniel Krug auf dem Court. In diesem Jahr griffen
Krug/Urbatzka dann erstmals die ganze Saison über in das Geschehen der World
Tour-Turniere ein. Ein neunter Rang in Italien war dabei ihr bestes
internationales Ergebnis. Bei der Beach-Volleyball-WM 2005 starteten Krug/Urbatzka
als Nachwuchs-Nationalteam in den Wettkampf und belegten den 33. Platz. Auf
der deutschen Tour standen Daniel und Mischa 2006 drei Mal auf dem
Treppchen, auf Fehmarn sogar ganz oben.
Bei der FIVB World Tour in Porto Santo haben Helke Claasen/Antje Röder im
kleinen Finale gegen die Titelgewinnerinnen von Klagenfurt Tian Jia/Wang
verloren. In zwei klaren Durchgängen unterlag das Nationalduo erneut den
Chinesinnen (21:15, 21:14). Im Winner Bracket in Porto Santo waren die
beiden Teams zuvor schon einmal aufeinander getroffen. Und auch dabei hatten
sich die an Position Zwei geführten Chinesinnen durchgesetzt. Allerdings
noch wesentlich knapper mit 23:25, 21:16 und 15:12.
Mit einem hervorragendem vierten Rang schließen Claasen/Röder nun den
Wettkampf in Portugal ab und feiern damit das beste Ergebnis ihrer
internationalen Karriere.
Brink-Abeler/Jurich waren mit einer konstant guten Leistung bis ins
Viertelfinale gekommen, wo die Münsteranerinnen im innerdeutschen Duell
Claasen/Röder unterlagen. Auch der fünfte Rang ist für dieses Nationalteam
das beste Ergebnis auf einem FIVB World Tour-Turnier. Bereits zwei Mal zuvor
waren Brink-Abeler/Jurich auf dem fünften Platz gelandet (Marseille und St.
Petersburg).
Holtwick/Semmler hatten sich durch die Country Quota und die Qualifikation
bis ins Hauptfeld gekämpft. Dort musste sich das junge Team aber in den
ersten beiden Spielen geschlagen geben. Mit einem dennoch erfreulichen 25.
Rang verabschiedeten sich Katrin und Ilka aus dem Turnier.
Dieckmann`s gewinnen in Düren
beach-volleyball.de
- 10. September 2006
Beim DKB-Beach-Cup und Abschiedsturnier von Markus Dieckmann in Düren haben
sich die Dieckmann-Brüder Christoph und Markus den Titel geholt. Das schöne
Abschiedsgeschenk machten sich die beiden mit einem 2:0-Sieg über Christophs
Standardpartner Juliius Brink mit Interimspartner Sven Anton. Dritter wurden
Martin Plöntzke/Thomas Kaczmarek vor Ray Wenning und Stefan Kern. Rays
eigentlicher Partner Matze Pompe konnte war an diesem Wochenende bereits für
seine Hallenmannschaft aktiv. "Ich bin froh, dass Stefan so spontan
eingesprungen ist, es hat wirklich Spaß gemacht, mit ihm zu spielen", sagte
Ray gegenüber beach-volleyball.de.
Auf Seiten der Damen triumphierte überraschend das Interimsduo Antje
Röder/Geeske Banck über Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich. Mit einer
souveränen Leistung beeindruckten Banck/Röder bereits am Samstag die Dürener
Fans.
Die Beachvolleyball-Szene fliegt dem Saisonhöhepunkt im
Wochenrhythmus zu: Europameisterschaften in Den Haag, Deutsche
Meisterschaften am Timmendorfer Strand – "und als krönender Abschluss folgt
der DKB-Beach-Cup auf dem Kaiserplatz in Düren", berichtete Bernd Werscheck,
Manager des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, jetzt augenzwinkernd vor
der Presse.
"Naja" schob er hinterher, "nach Timmendorf bieten wir das bestbesetzte
Turnier in Deutschland - das steht fest." So dürfen sich die
Volleyballfreunde auf die fünfte Auflage des Turniers freuen, das vom 6. bis
10. September 2006 vom Kreis Düren auf zwei eigens hergerichteten
Sandfeldern vor dem Dürener Rathaus ausgerichtet wird.
Ladies first: Ruth Flemig und Ilka Semmler,
Botschafterinnen des Sports des Kreises Düren, sind mit von der Partie.
Allerdings kämpfen die jungen Vize-Weltmeisterinnen nicht Seite an Seite:
Ruth Flemig tritt mit ihrer neuen Partnerin Friederike
Romberg an, Ilka Semmler mit Kathrin Holtwick,
gemeinsam sind sie frischgebackene Vize-Europameisterinnen der U 23-Klasse.
Angefragt sind ferner: Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Anja Günther/Jana
Köhler und Julia Sude/Claudia Lehmann.
Bei den Herren treten die Zwillingsbrüder Christoph
und Markus Dieckmann als Team an. "Es wird wahrscheinlich der
letzte offizielle Wettkampf von Markus sein",
berichtete Bernd Werscheck. Evivo Düren ist eine Woche vor dem Start in die
Bundesliga-Saison nur mit einem Aktiven beim Sandspektakel dabei: Kapitän
Sven Anton. Partner
des "Dinosauriers" (Werscheck) ist Julius Brink.
Auch Martin Kern/Marten Lammens geben sich ein
Stelldichein. Marvin Polte/Torsten Schön sowie Thomas Kaczmarek/Martin
Plöntzke sind angefragt.
"Im letzten Jahr hatte das Turnier 50 000 Zuschauerkontakte. Diese Marke
gilt es zu knacken", hofft Landrat Wolfgang Spelthahn auf volle Tribünen bei
schönem Wetter.
Eröffnet wird der DKB-Beach-Cup am Mittwoch, 6. September, um 14 Uhr mit dem
Turnier um den Sparkassen-Cup für Schüler und Jugendliche Jahrgang 1991 und
jünger. Am Donnerstag geht es ab 14.30 Uhr für Schüler und Jugendliche
Jahrgang 1990 und älter um den Stadtwerke-Cup. Freizeit- und Hobby-Teams
sind am Freitag ab 13 Uhr gefordert, sich den accom-Cup zu sichern. Am
Samstag und Sonntag spielt die deutsche Volleyball-Elite jeweils ab 11 Uhr
um den DKB-Beach-Cup.
Top-Beachteam lässt Verband links liegen netzeitung.de - 04. September 2006
Der deutsche Verband würde die Beachvolleyball- Europameister
Julius Brink und Christoph Dieckmann gerne
wieder in eine deutsche Serie einbinden. Das Duo lehnt die Offerte aber
dankend ab.
Julius Brink gehört nicht zu den Athleten, die vor der Obrigkeit in
Ehrfurcht erstarren. Jene freche Attitüde, die sich in kleinen Provokationen
äußert, gehört bei dem Mann aus Kiel zum Standardprogramm. Als der
Beachvolleyballer am Rande der Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer
Strand vom DVV-Vizepräsidenten Götz Moser für
den Gewinn der Europameisterschaft geehrt wurde, hat der Abwehrspieler den
golden eingefärbten Ball in den Sand gelegt und ihn mit einem sauberen
Innenspannstoß ins Publikum befördert.
Brink: Wir sind Profis
DVV-Vizepräsident Götz Moser
Auch sonst machen Brink und sein Partner Dieckmann ihr eigenes Ding, wenn
die Funktionäre ihre besten Spieler an die Kandare nehmen wollen. Vor Wochen
haben es die Europameister abgelehnt, beim Turnier der nationalen Serie in
Binz auf Rügen anzutreten und es stattdessen vorgezogen, bei einer
Showveranstaltung in Münster Bälle über das Netz zu schlagen. Der Grund für
die Verweigerungshaltung ist ein rein kommerzieller: Seit dem Ausstieg des
Fernsehsenders RTL und der Vermarktungsagentur Sportfive sowie dem Rückzug
von zwei Hauptsponsoren liegt die nationale Turnierserie danieder.
Zwei Drittel des Preisgeldes sind weggebrochen, statt ehedem 300.000 wurden
in diesem Jahr gerade noch 106.000 Euro ausgeschüttet. «In Deutschland
spielen im Grunde genommen ein paar Hobbyteams um 1000 Euro Siegprämie. Das
lohnt sich für uns nicht», sagt Dieckmann. Zum Vergleich: Das deutsche
Vorzeigedoppel hat diesen Sommer bei internationalen Turnieren und den
Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand über 200.000 Euro aus dem
Sand gebuddelt. Folgerichtig sagt Brink: «Niemand kann von uns verlangen,
dass wir an einem Wochenende Verlust machen. Wir sind Profis.»
Verband sind die Hände gebunden
Der Boykott der Besten, die sich am Sonntag bei strömendem Regen durch ein
souveränes 2:0 (21:15, 23:21) gegen die
Überraschungs-Finalisten Florian Huth und Stefan Uhmann
(Kiel/Kölleda) den Titel eines Deutschen Meisters sicherten, bringt den
Verband in die Zwickmühle. Moser würde seine Nationalspieler liebend gerne
in die Pflicht nehmen, weiß aber, dass die löchrigen Verbandsstatuten kaum
Möglichkeiten für Strafen bieten. Zudem ist es schwierig, Stärke zu zeigen,
wenn man Mitglied einer schwachen Institution ist. Moser scheut sich, ein
Exempel zu statuieren, «wir können doch nicht unsere
besten Leute sperren».
Andererseits weiß er, wie wichtig es ist, die nationale Serie wieder nach
vorn zu bringen. «Deshalb müssen unsere Topspieler teilnehmen», fordert
Moser. Doch da 2007 der Qualifikationsmarathon für die Olympischen Spiele in
Peking beginnt, «wird es noch weniger Möglichkeiten geben, Druck auszuüben.»
Und so erwartet Brink und Dieckmann für ihren Ungehorsam allenfalls ein
Sanktiönchen.
Stimmiges Konzept gesucht
Beim Versuch, die deutsche Cupserie wieder schrittweise auf das Niveau des
Jahres 2005 zu hieven, sind solche Auseinandersetzungen wenig hilfreich.
Vergangenen Oktober hat die Münchener Agentur
Sportsandevents (SAE) die durchaus mutige Aufgabe übernommen, aus den
Trümmern, die ihre Vorgänger hinterlassen haben, eine neue Serie aufzubauen.
Christian Dau, Geschäftsführer bei SAE, hat
sogar Verständnis für die Haltung von Brink und Dieckmann: «Als Topathlet
würde ich auch nicht bei uns spielen.» Als Vermarkter könne man allenfalls
an die Stars appellieren, müsse jedoch ohne sie planen. Stattdessen will Dau
seinen Kunden das Event selbst und das Beach-Ambiente mit feiernden
Zuschauern vermitteln. «Nicht alle Sponsoren wollen auf Teufel komm raus ins
Fernsehen», sagt Dau. «Viele bevorzugen ein stimmiges Konzept. Und das
bieten wir.»
Starke deutsche Tour gefordert
Beim Bestreben, neue Sponsoren zu gewinnen und damit wieder mehr Preisgeld
in die Tour zu bekommen, sieht Moser am Ende dieser Saison «nicht nur Licht
am Horizont, sondern sogar eine aufgehende Sonne.» Wichtig wäre eine starke
nationale Turnierserie auch für den Unterbau. Deutsche Nachwuchsteams haben
in den letzten Jahren auf diversen Welt- und Europameisterschaften die
Medaillen gleich reihenweise eingesammelt.
Dabei betonen sämtliche Fachleute, «dass sich unsere jungen Teams bei der
nationalen Serie die nötige Wettkampfhärte erarbeiten», sagt
Andreas Künkler, Trainer von Brink/Dieckmann.
Andreas Künkler - Trainer von Brink/Dieckmann
Deshalb nimmt U-23-Bundestrainer Jörg Ahmann
die Verbandsgewaltigen in die Pflicht: «Wenn wir den jetzigen Standard
halten wollen», sagt der Bronzemedaillen-Gewinner von Sydney 2000, «brauchen
wir unbedingt wieder eine starke deutsche Tour.»
Zum ersten Mal in der 14-jährigen
Geschichte der Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften hat
beach-volleyball.de einen Preis für die beste Spielerin und den besten
Spieler des Turniers verliehen. Bei den Damen räumte Laura Ludwig diesen
Titel ab. Auf Herrenseite gewann ein Blockspieler die Trophäe. Unmittelbar nach der Siegerehrung der Damen am Samstag übergab Ines
Pianka die Trophäe der wertvollsten Turnierspielerin an die 20-jährige
Ludwig. "Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber nach dem Finale kamen
wir an Laura nicht mehr vorbei", sagte Ines Pianka bei der Preisverleihung.
Pianka weiß, wovon sie spricht, wurde sie doch 2003 selbst deutsche
Meisterin. Goller/Ludwig zeigten am Timmendorfer Strand eine fantastische
Turnierleistung und erteilten Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich im
Endspiel eine echte Lehrstunde. Auch Laura war nach dem grandiosen Finale in
Hochstimmung: "Heute hat einfach alles geklappt, jeder Ball ging auf die
Linie", so Ludwig. Trainer Olaf Kortmann zeigte sich ebenfalls voll des
Lobes: "Das war das beste Spiel der beiden, was ich bisher gesehen habe."
Am Sonntag kührte beach-volleyball.de bei den Herren dann Christoph
Dieckmann als besten Akteur der diesjährigen Deutschen Meisterschaften. Der
Blockspieler hatte an der Ostsee mit seiner Erfahrung und seiner Konstanz
einmal mehr zu überzeugen gewusst.
Julius Brink und Christoph Dieckmann haben sich bei den Deutschen
Meisterschaften in Timmendorfer Strand mit einem Triumph über Flo
Huth/Stefan Uhmann den Titel des Deutschen Meisters geholt. Nach dem Gewinn
des Europameistertitels am vergangenen Wochenende, zeigte das Nationalteam
im strömenden Regen an der Ostsee, dass es hier zu Lande das derzeit beste
Beachvolleyball-Team ist...
Sara Goller und Laura Ludwig haben sich zum ersten Mal in ihrer Karriere den
Titel des Deutschen Meisters gesichert. Im Endspiel der Damen ließen sie
Rieke Brink-Abeler und Partnerin Hella Jurich überhaupt keine Chance.
Das Finale hätte für Goller/Ludwig nicht besser laufen können. Nicht nur,
dass der kurzzeitige Regenschauer pünktlich zum Finalanpfiff wieder
verebbte, auch aus sportlicher Sicht lief es für das Nationalduo nach Plan.
Laura und Sara fanden sofort in die Partie und erarbeiteten sich gegen das
Duo aus Münster im ersten Durchgang eine wichtige 12:8-Führung. Beim Stand
von 16:11 für Goller/Ludwig deutete sich bereits an, dass
Brink-Abeler/Jurich diesen ersten Satz wohl verlieren würden. Und in der Tat
unterlag das Duo dann in Durchgang Nummer Eins überraschend klar mit 14:21.
"Sara und Laura machen sehr viel Druck mit ihren Aufschlägen, Laura mit
ihren Flatter- und Sara mit ihren Sprungaufschlägen. Und in der Abwehr ist
Laura überall", sagte die Fünftplatzierte Ruth Flemig während des Finales.
Ihre famose Leistung aus dem Halbfinale konnten die Münsteranerinnen und
Deutschen Meisterinnen 2004 auch zu Anfang des zweiten Satzes nicht abrufen.
Bereits in der Anfangsphase lagen Goller/Ludwig wieder mit 6:3 in Front. Den
Vorsprung bauten die beiden in Kiel lebenden Spielerinnen zum Leidwesen der
zahlreichen Münsteraner Fans auf 9:4 aus. Logisch, dass da die Anhänger von
Sara und Laura bereits in Feierstimmung waren und den Center Court in ein
wahres Tollhaus verwandelten. Die ganz große Spannung kam bei diesem
Spielstand zwar nicht auf, doch die Zuschauer sahen trotzdem zwischendurch
einige erstklassige Ballwechsel. Von der Siegesstraße waren Sara und Laura
aber nicht mehr abzubringen. Goller/Ludwig hatten den Willen ihrer
Gegnerinnen gebrochen, gewannen den zweiten Satz überaus deutlich mit 21:10
und holten sich zum ersten Mal in ihrer Karriere den Titel der Deutschen
Meisterinnen.
Gegen ihre Nationalmannschaftskolleginnen Brink-Abeler/Jurich hatten Goller/Ludwig
in 11 Duellen bisher nur dreimal gewonnen (einmal davon bei der DM am
Samstag).
Das Nationalduo war jüngst erst U23-Europameister geworden und hatte sich
wenig später bei den Europameisterschaften in Den Haag sensationell den
vierten Rang gesichert. Allem Anschein nach hat ihr Coach Olaf Kortmann sie
hervorragend auf die entscheidenden Events dieser Saison eingestellt. Jetzt,
bei den wichtigen Turnieren dieses Sommers, spielt das Duo von Hertha BSC
auf einem absolutem Top-Niveau und beherrscht die Konkurrenz. Vorhang zu,
jetzt darf gefeiert werden.
Markus Dieckmann beendet Beach-Karriere
Fünf Tage vor den deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball hat
Titelträger Markus Dieckmann seinen Rücktritt verkündet. Der 30 Jahre alte
Moerser war zwei Mal nationaler Champion und zwei Mal Europameister.
Dieckmann konnte in diesem Sommer wegen eines Bandscheibenvorfalls kein
Turnier bestreiten. In Timmendorfer Strand wären Dieckmann und sein Partner
Jonas Reckermann als Titelverteidiger an den Start gegangen, das
Vorjahres-Finale war ihr letzter gemeinsamer Auftritt.
Reckermann, der zur Zeit wegen einer hartnäckigen Entzündung im Rücken
ebenfalls nicht spielen kann, will sich einen neuen Partner suchen, mit dem
er im kommenden Sommer das Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele
2008 in Peking aufnehmen will.
Im Sand hatte Markus Dieckmann zunächst mit seinem Zwillingsbruder Christoph
ein Duo gebildet, der am Wochenende mit Julius Brink Europameister wurde.
Nach der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney
hatte sich die Brüder getrennt. Besondere Höhepunkte waren der erste Sieg
eines deutschen Teams auf der World Tour sowie der erste Sieg eines
europäischen Teams im Beach-Mekka Rio de Janeiro. «Ich kann auf eine
erfüllte Karriere zurückblicken», sagte Markus Dieckmann, der nun sein
BWL-Studium beenden will. Dem Beachvolleyball will der Sohn der Bonner
Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann als Trainer erhalten bleiben.
Der 20-jährige Stefan Uhmann ist für die Deutschen Meisterschaften am
Timmendorfer Strand vom Deutschen Volleyballverband gesperrt worden. Die
Gründe für diese harte Sanktion sind bisher noch nicht vom DVV bestätigt
worden. beach-volleyball.de rechnet Dienstag Mittag mit genaueren
Informationen.
Stefans Partner Flo Huth kann aber dank einer Sonderregelung dennoch bei den
Deutschen Meisterschaften starten. Der Abwehrspieler im Team Huth/Uhmann
muss sich nun einen anderen Partner suchen. In Anbetracht der Tatsache, dass
die DM am Timmendorfer Strand in dieser Woche stattfindet und des Erfolges,
den das Team Huth/Uhmann in dieser Saison hatte, eine herbe Enttäuschung für
Flo Huth.
Kein Einzelfall
Stefan Uhmann war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen seines
Verhaltens aufgefallen. So durfte der 20-Jährige bereits beim CEV-Turnier in
Hamburg nicht starten, weil er vom DVV gesperrt worden war. Standardpartner
Flo Huth wartete beim europäischen Wettkampf Anfang Juni deshalb mit
Matthias Pompe auf.
Stefan Uhmann und Flo Huth hatten in diesem Jahr mit einer tollen Leistung
auf der smart beach tour aufgetrumpft. Bei sieben Turnierteilnahmen standen
die Ranglistenvierten am Ende sechs Mal im Finale. Auch, wenn dabei nur
einmal der Titel drin war, war es doch eine beachtliche Leistung des jungen
Teams. Der sportliche Erfolg hielt Stefan allerdings nicht davon ab, immer
wieder aufzufallen. Ich kenne die Gerüchte um Stefan und befürchte, dass
auch einige davon wahr sind", sagte der Stützpunktleiter von
Baden-Württemberg und U23-Verantwortlicher Jörg Ahmann noch vor einer Woche
gegenüber beach-volleyball.de, "er hat sich nur bisher noch nicht daneben
benommen, wenn ich dabei war."
Beach-EM in Den Haag: Goller/Ludwig verlieren Halbfinale
beach-volleyball.de
- 27. August 2006
Am Ende blieb die absolute Sensation aus. Sara Goller und Partnerin Laura
Ludwig, das große Überraschungsteam dieser Europameisterschaft, unterlag im
Halbfinale den an Position Drei gesetzten Niederländerinnen Kadjik/Mooren.
Zuvor waren Pohl/Rau gegen ein Duo aus Norwegen ausgeschieden.
Kadjik/Mooren hatten in der vierten Runde dieser EM ihre erste
Turnierniederlage kassiert. Sie unterlagen den überraschend gut
aufspielenden Russinen Shiryaeva/Uryadova in drei Sätzen, qualifizierten
sich aber mit einem klaren Erfolg über Nakladalova/Tobiasova aus Tschechien
für dieses Halbfinale.
Goller/Ludwig dagegen hatten in Den Haag bisher noch keine Niederlage
kassiert. Sie sind aufgrund ihrer wenigen Ranglistenpunkte das große
Überraschungsteam dieser EM. Zum Vergleich: Während Kadjik/Mooren auf Rang
Drei des CEV-Entry Rankings geführt werden, stehen Goller/Ludwig auf Platz
Fünfzehn. Die Favoritenrolle war demnach klar und die Niederländerinnen
erwischten auch den besseren Start. Sie setzten sich bereits zu Anfang des
ersten Durchgangs mit 9:6 ab. Die Deutschen blieben allerdings gefährlich,
Goller/Ludwig gelang der Anschluss zum 10:11. Dann aber brach das Duo von
Hertha BSC aus unerklärlichen Gründen ein wenig ein, was die erfahrenen
Niederländerinnen sofort ausnutzten. Sie holten sich den ersten Durchgang
mit 21:16.
Der zweite Satz begann ganz ähnlich, erneut machten die Lokalmatadorinnen
die entscheidenden Punkte und setzten sich erneut mit 5:3 und 8:5 ab. Goller/Ludwig
blieben aber im Spiel und schlossen Mitte des zweiten Satzes auf 9:10 auf.
Kadjik/Mooren stellten mit zwei Zählern zum 12:9 den Drei-Punkte-Abstand
dann wieder her. Beim Stand von 16:13 für die an Rang Drei gesetzten
Niederländerinnen wurde die Luft für Goller/Ludwig langsam dünn,
insbesondere weil Kadjik/Mooren souverän ihren Side-Out und damit den
Vorsprung hielten.
Beim Stand von 17:16 und 19:18 für den großen Favoriten aus Holland wurde es
auf den Tribünen zwar kurzzeitig etwas ruhiger, doch den Erfolg ließen sich
Kadjik/Mooren nicht mehr nehmen und gewannen auch den zweiten Durchgang mit
21:18. Für Goller/Ludwig geht es am Nachmittag im kleinen Finale nun um die
EM-Bronzemedaille.
Pohl/Rau ausgeschieden
Es war nicht ihr Turnier. Mit mehr Mühe als gewohnt hatte sich
Nationalduo Steffi Pohl und Okka Rau durch diese Europameisterschaften
gespielt. Bis zum Viertelfinale hatte es für die an Position Eins gesetzten
Hamburgerinnen gereicht, doch heute war gegen ein Duo aus Norwegen
Endstation.
Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale von Den Haag waren Poh/Rau in der
Verliererrunde auf die Norwegerinnen Hakedal/Toerlen getroffen. Und wie bei
den Deutschen bei diesem Turnier fast schon Gewohnheit ging es auch diesmal
über drei volle Sätze. Das Duo vom Hamburger SV holte sich den ersten
Durchgang nach klassischem Side Out Spiel knapp mit 22:20. Im zweiten Satz
leisteten sie sich einige Schwächen, gerieten in Rückstand und mussten
zusehen, wie ihren Kontrahentinnen der Satzausgleich mit 21:17 gelang.
Auch im entscheidenden Tie-Break behielten Hakedal/Toerlen, die wegen einer
Niederlage gegen Goller/Ludwig in die Verliererrunde gerutscht waren, die
Oberhand. Sie gewannen Satz drei am Ende verdient mit 15:11 und besiegelten
damit das Turnieraus von Pohl/Rau. Nach drei Turniersiegen auf der CEV-Serie
müssen sich die Deutschen nun mit einem fünften Rang zufrieden geben. An für
sich eine gute Platzierung, doch Pohl/Rau hatten sich wohl mehr
ausgerechnet.
Als einziges deutsches Damen-Team stehen nun Laura Ludwig und Sara Goller
noch im Turnierfeld. Sie treffen am Vormittag im Spiel um den Finaleinzug
auf die Niederländerinnen Kadijk/Mooren.
"Ich bin gern ein Streber"
welt.de - 23. August 2006 Christoph Dieckmann mit WELT-Redakteur Torsten Wendlandt im Interview.
Nach einer überraschend starken Saison geht Beachvolleyballspieler Christoph
Dieckmann mit Partner Julius Brink als Favorit in die EM.
Sie sind derzeit das beste Beachvolleyball-Paar Europas und die Nummer drei
der Welt: Christoph Dieckmann und Julius Brink gehen als Favoriten in die
Europameisterschaft ab morgen in Den Haag (bis 27. August). Dabei musste
sich Dieckmann (30) noch vor einem Jahr einen neuen Partner suchen, weil
Andreas Scheuerpflug seine Karriere beendet hatte. WELT-Redakteur Torsten
Wendlandt sprach mit dem Sohn der Bonner Oberbürgermeisterin, der Geschichte
und Politologie studiert und mit Profikollegin Okka Rau (29) in Kiel lebt.
Rau ist mit Partnerin Stephanie Pohl EM-Favoritin bei den Frauen...
Den Haag - Julius Brink hatte nach dem 2:0-Sieg (22:20,
21:17) im Halbfinale der Europameisterschaft gegen die Schweizer Patrick
Heuscher und Stefan Kobel ein wichtiges Telefonat zu führen. Noch aus der
Spielerbox heraus rief er seinen Bruder Benjamin zuhause in Leverkusen an
und sagte ihm: “Junge, du hast jetzt ein neues Auto." Brink hatte nämlich so
eben mit Christoph Dieckmann nicht nur den Einzug in das Endspiel des NESTEA
European Championship Final geschafft, sondern sich und seinen Partner
uneinholbar auf Position eins als smart european ranking leader gehievt, der
mit dem Gewinn jeweils eines smart forfour für beide Spieler verbunden ist.
Und den wird Julius Brink seinem Bruder schenken.
Der Gewinn der Extraprämie war das erste Etappenziel am Strand von
Scheveningen. Das zweite Vorhaben war der Gewinn des Europameistertitels.
Brink/Dieckmann siegten im Finale gegen die Niederländer Jochem de Gruijter
und Gijs Ronnes mit einem 2:0-Sieg (21:13, 21:13) und erhielten dafür 800
Ranglistenpunkte sowie 20.000 Euro Preisgeld. Es ist die Krönung einer
überaus erfolgreichen Saison der beiden Kieler. Sie spielen erst seit
Saisonbeginn zusammen, haben bei der World Tour nie schlechter als Platz
fünf abgeschnitten, haben bei der NESTEA European Championship Tour das
German Masters (Hamburg) und das Swiss Masters (Luzern) gewonnen und sind
nun die Nummer eins in Europa. “Vor der EM konnten wir mit dem Saisonverlauf
schon zufrieden sein", sagte Christoph Dieckmann, “aber wenn wir hier in
Scheveningen nichts erreicht hätten, wäre das alles nichts Wert gewesen."
Nun haben sie ihren ersten internationalen Titel gewonnen. “Wir haben unsere
athletische Überlegenheit gut ausspielen können und waren in allen Elementen
sehr stabil."
Für Jochem de Gruijter und Gijs Ronnes war die Endspielteilnahme vor
heimischer Kulisse trotz der Niederlage ein schönes Erlebnis. Unter den
Zuschauern saßen viele prominente Sportgrößen. Doch selbst deren lautstarke
Anfeuerung reichte nicht, um de Gruijter/Ronnes zum Sieg zu peitschen. Vor
Wochenfrist hatten die Beiden noch an gleicher Stelle den nationalen
Meistertitel gewonnen. “Aber das war hier heute ein anderes Erlebnis", sagte
Gijs Ronnes. Brink/Dieckmann hätten viel Druck mit exzellenten Aufschlägen
auf sie ausgeübt und “dem waren wir nicht gewachsen." Über den Gewinn der
Silbermedaille konnte er sich aber nach dem Endspiel noch nicht freuen. “Das
wird mir wohl erst morgen gelingen", so Ronnes, “denn heute bin ich erst mal
traurig, dass wir vor dieser Kulisse verloren haben." Auch die neuen
Europameister genossen die tolle Stimmung. Christoph Dieckmann sagte: “Ich
freue mich, wenn die Fans mitgehen, auch wenn sie naturgemäß heute nicht auf
unserer Seite waren."
Mit vielen Emotionen war das Spiel um die Bronzemedaille begleitet. Die
Schweizer Patrick Heuscher und Stefan Kobel konnten sich gegen Nik
Berger/Peter Gartmayer (Österreich) mit 2:0 (21:15, 21:11) durchsetzen und
damit ein schönes Ende ihrer gemeinsamen Karriere feiern. Stefan Kobel hat
sich mit EM-Bronze von der internationalen Bühne verabschiedet und verließ
mit Tränen im Gesicht den Centre Court. “Es war ein sehr gutes Turnier. Wir
waren immer locker, weil ich auch wusste, dass ich nichts mehr zu verspielen
habe." An den Abschied aus der internationalen Beach Volleyball-Szene mochte
er aber noch nicht denken wollen: “Das wird mir sicher erst im Winter klar
werden, was das bedeutet."
Im Turnier der Frauen standen nach der vierten Winnerrunde zwei Teams als
Halbfinalteilnehmer fest, die nur wenige auf der Rechnung hatten. Die
Russinnen Alexandra Shiryaeva/Natalia Uryadova hatten per Wild Card einen
Platz bei der EM erhalten und sorgten dafür, dass die Titelverteidigerinnen
Arvanity/Karadassiou (Griechenland) in die Verliererrunde mussten und nach
einem 1:2 gegen Pohl/Rau die EM als Siebte beendeten. Im Halbfinale treffen
Shiryaeva/Uryadova auf die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen.
Nicht weniger überraschend ist die Halbfinalteilnahme der Deutschen Sara
Goller und Laura Ludwig. Vor zwei Wochen feierten sie den Gewinn der
U-23-Europameisterschaft. Nun machten sie ihrem Trainer Olaf Kortmann an
seinem 51. Geburtstag das Geschenk, bei der EM in die Runde der besten Vier
einzuziehen. Gegner dort sind die Holländerinnen Rebekka Kadijk und Merel
Mooren.
Eine wichtige Entscheidung ist jedoch bereits gefallen. Okka Rau und
Stephanie Pohl ist Platz eins im smart european ranking nicht mehr zu
nehmen. Die Hamburgerinnen dürfen sich damit wie die neuen Europameister
Brink/Dieckmann über den Gewinn zweier smart forfour freuen.
Julius Brink und Partner Christoph Dieckmann haben sich in
beeindruckender Art und Weise den Titel des Europameisters gesichert. Im
Finale in Den Haag ließen sie den Lokalmatadoren De Gruijter/Ronnes nicht
den Hauch einer Chance.
Bereits im ersten Durchgang ließen die Deutschen keinen Zweifel daran
aufkommen, wer am Scheveninger Strand von Den Haag das Sagen hat. Mit einer
6:4-Führung begannen sie die beiden abzusetzen und bauten ihre Führung
kontinuierlich aus. Der erste Satz kam dann einer Demonstration gleich und
endete 21:13. Erst mal in Fahrt drehten Blockspezialist Christoph und
Abwehrkatze Julius Brink noch weiter auf. Im zweiten Durchgang legten sie
mit einer frühen 7:2-Führung die Grundlage zum Erfolg. Jetzt hieß es den
Side-Out zu halten, für das Nationalduo kein großes Problem. Das Spiel lief
und es stand 12:5 führ die Deutschen und schon wenig später 15:8. Da konnten
die einheimischen Fans auf den Tribünen anfeuern, so viel sie wollten, die
Überraschung blieb aus. Julius und Christoph gewannen mit 21:13 auch den
zweiten Satz und damit den Titel des Europameisters.
Die erste Saison von Brink/Dieckmann ist in der Tat ein wahrer Traum und
überrascht selbst diejenigen, die vom zukünftigen Erfolg des Teams vor dem
Sommer 2006 ohnehin überzeugt waren. Bei den ersten fünf Starts auf
internationalem Terrain holten die Zwei immer eine Medaille. Einem dritten
Rang beim CEV-Turnier in Alanya zum Saisonstart folgte Platz Drei beim
FIVB-Auftakt in Shanghai. In Hamburg (CEV) standen sie dann ganz oben auf
dem Treppchen, genau wie beim darauf folgenden Start im portugiesischen
Espinho (FIVB). Abgerundet wurde dieser grandiose Frühsommer mit der
Bronzemedaille beim FIVB Grand Slam in Gstaad. Doch auch bei den
Folgeturnieren ließen Brink/Dieckmann kaum nach und spielten trotz der
starken Konkurrenz, insbesondere aus Brasilien, weiter oben mit. Es folgten
noch drei fünfte Plätze, ein vierter Rang und eine Silbermedaille in St.
Petersburg (FIVB). Die Bilanz ist wahrhaft erstaunlich und unterstreicht,
dass diese Neuformation mit Abstand Deutschlands derzeit bestes aktives
Beach-Team ist. Erst vor zwei Wochen gewannen sie beim CEV-Turnier in Luzern
eine weitere Goldmedaille in dieser Saison.
Julius Brink/Christoph Dieckmann stehen im Halbfinale der Beach-EM 2006 in
Den Haag/Niederlande: Die Weltranglisten-Dritten setzten sich im Spiel um
den Einzug ins Halbfinale gegen David Klemperer/Kjell Schneider deutlich in
zwei Sätzen durch und spielen im Halbfinale nun gegen Heuscher/Kobel (SUI).
Klemperer/Schneider belegten einen guten fünften Platz, Eric Koreng/Kay
Matysik landeten auf Platz 13, nachdem sie gegen Klemperer/Schneider
verloren hatten.
Bei den Frauen kamen die Top-Favoritinnen Stephanie Pohl/Okka Rau nur ganz
schwer in die Gänge: Zunächst unterlagen sie im deutschen Duell Sara Goller/Laura
Ludwig 0:2, anschließend taten sie sich auch gegen Baburina/Osheyko (UKR)
sehr schwer. Ausgeschieden ist bereits das dritte deutsche Frauen-Duo,
Michaela Eckl/Mireya Kaup auf Platz 17.
Bei den Frauen haben Stephanie Pohl und Okka Rau (Hamburg) nach ihrem
Fehlstart wieder in den mit 200 000 Euro dotierten Wettbewerb gefunden. Die
an Position eins gesetzten Europameisterinnen von 2003 gewannen nach der
0:2-Startniederlage im deutschen Duell gegen Sara Goller und Laura Ludwig
(Berlin) in der Trostrunde gegen Switlana Baburina und Galyna Oscheyko
(Ukraine) mit 2:1 und spielen nun gegen das belgische Doppel Mouha/Simurina.
"Der Sieg von Sara und Laura war total verdient", sagte die zur "Beachvolleyballerin
des Jahres" gekürte Okka Rau nach der Niederlage gegen das Duo von Hertha
BSC. "Wir sind mit dem böigen Wind überhaupt nicht zurecht gekommen.
Außerdem haben unsere Gegnerinnen sehr gut aufgeschlagen", erklärte
Stephanie Pohl.
Für das dritte deutsche Frauen-Team mit Michaela Eckl und Mireya Kaup
(Sonthofen) war nach einem Sieg und zwei Niederlagen Endstation. Zuletzt
verloren sie gegen Mouha/Simurina und müssen sich mit 1000 Euro und 160
Ranglisten-Punkten zufrieden geben.
Die deutschen Nationalteams Koreng/Matysik und
Klemperer/Schneider haben bei der
Europameisterschaft in Den Haag einen vorzeitigen Turnier-K.O. verhindert.
Bei ihrer ersten Begegnung hatten beide Teams das Feld als Verlierer
verlassen, am Abend zeigten sie aber eine konzentrierte Leistung.
Eric Koreng und Partner Kay Matysik schlugen das Brüderpaar Benez mit 21:17
und 22:20 und treffen am Donnerstag (09:50 Uhr) nun ausgerechnet auf David
Klemperer und Kjell Schneider, die gegen Luna Pineda/Rodriguez Herrera eine
Fiesta feierten und sich mit 21:15 und 22:20 ihren Turnierverbleib
sicherten. Morgen kommt für eines der beiden Duos
so das sichere Aus.
Das Duo Brink/Dieckmann steht nach seinem
Erfolg noch auf der Seite der Gewinner und muss erst am Donnerstag wieder
ran. Dann steigen auch die Nationalteams der Damen ins Turniergeschehen ein.
Gut in Fahrt sind derzeit die beiden Laciga-Brüder. Die Schweizer Paul
und Martin beherrschten Ende der 90er Jahre das kontinentale
Volleyballgeschehen am Strand und wurden drei Mal Europameister. Nach den
Olympischen Spielen 2004 in Athen trennten sich die Routiniers, um mit neuen
Mitspielern neue Erfolge zu feiern. Doch weil Martin Lacigas Partner Markus
Egger am Knie verletzt und Paul Laciga mit Sascha Heyer nicht für die
Europameisterschaft qualifiziert ist, kam es kurzfristig zum Comeback. Mit
Erfolg: Laciga/Laciga agierten in Den Haag bislang, als habe es die
zweijährige Abstinenz vom Bruder nie gegeben. Zwei Spiele, zwei Siege das
macht Appetit auf mehr: "Dafür, dass wir nur zweimal für eine Stunde
miteinander trainiert haben, war es schon ganz gut", sagte Paul Laciga nach
dem souveränen 2:0 gegen die Deutschen Koreng/Matysik. Der ältere der beiden
Brüder registrierte zwar noch "ein paar Flüchtigkeitsfehler, aber das ist
verständlich nach der langen Zeit."
Beim Bestreben, ihr viertes gemeinsames EM-Gold aus dem Sand zu
buddeln, treffen die Schweizer am Freitag auf die Österreicher Nik Berger
und Peter Gartmayer.
Das haben sich die deutschen Männer-Duos sicherlich
anders vorgestellt: Zum Auftakt der Beach-EM 2006 im niederländischen Den
Haag verloren David Klemperer/Kjell Schneider gegen Berger/Gartmayer (AUT)
mit 0:2 (13-21, 18-21) und Eric Koreng/Kay Matysik gegen die Laciga-Brüder (SUI)
ebenfalls in zwei Sätzen (16-21, 18-21).
Und auch bei den Mitfavoriten Julius Brink/Christoph Dieckmann deutete
zunächst alles auf einen Fehlstart hin, nachdem sie den ersten Satz gegen
Biza/Kubala (CZE) verloren hatten. Doch am Ende spielten Brink/Dieckmann
ihre Klasse und Routine aus und gewannen am Ende noch ungefährdet mit 2:1
(19-21, 21-10, 15-12). In der nächsten Runde - erst am 25. August - treffen
die Weltranglisten-Dritten auf Kjemperud/Skarlund (NOR), Klemperer/Schneider
bekommen es mit Pineda/Herrera (ESP) und Koreng/Matysik mit Benes/Benes (CZE)
zu tun. Die erste "Loserrunde" wird noch am 24. August ausgetragen.
Für die EM wieder vereint: Die Brüder Martin (l.) und Paul Laciga.
Bei der Beachvolleyball-EM in Den Haag bestreiten Heuscher/Kobel ihr
letztes internationales Turnier – die Lacigas ihr erstes nach zwei Jahren.
Die Lacigas sorgten Anfang Woche mit der Ankündigung, für die EM wieder
temporär zusammenzuspannen, für Wirbel in der Szene. Ob Martin und Paul nach
ihrer Trennung im Jahr 2004 an frühere Erfolge anknüpfen können, ist
fraglich. Ein konkretes Ziel haben sich die Seeländer nicht gesetzt. «Wir
wollen Spass haben und das Optimum herausholen», so Paul Laciga.
Die ersten Trainings stimmen sie optimistisch: «Ich hoffe natürlich, dass
wir uns wie früher verstehen», sagt der ältere Bruder. Laciga/Laciga
gewannen in zehn Jahren drei EM-Titel (1998 bis 2000), wurden 1999 WM-Zweite
und holten sich 5 Turniersiege auf der World Tour.
Als grössere Medaillenhoffnung gelten Patrick Heuscher und Stefan Kobel. Mit
zuletzt vier Top-10-Klassierungen in Serie auf der World Tour gehen sie
zuversichtlich an den Start: «Wir würden zum Abschluss gerne nochmals einen
Podestplatz erreichen. Die Form stimmt jedenfalls», sagt Kobel.
Am Strand von Scheveningen sind die europäischen Ranglistenersten
Stephanie Pohl/ Okka Rau (Hamburger), Michaela Eckl/Mireya Kaup (Sonthofen)
und Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) sowie die Weltranglisten-Dritten
Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin), Kay Matysik/Eric Koreng (Berlin/
Essen) und David Klemperer/Kjell Schneider (Hildesheim/Kiel) im Einsatz.
Vor allem Pohl/Rau und Brink/Dieckmann gelten nach den zurückliegenden
Saisonergebnissen als heiße Medaillenkandidaten. Pohl/Rau, Europameister von
2003, gelang in dieser Saison mit einem Sieg-Hattrick in Hamburg, Moskau und
Valencia etwas, was noch kein Duo zuvor schaffte. Das Duo ist vom ersten
Ranglistenplatz kaum noch zu verdrängen und meldet Ansprüche auf das
ausgelobte Auto (smart) an. Die 29-jährige Okka Rau zum fünften Mal und
Julius Brink zum zweiten Mal sind gerade von den Fans zu den
Beachvolleyballern des Jahres gewählt worden. Der WM-Dritte Brink stand mit
seinem neuen Partner bei drei Turnier-Teilnahmen der Europaserie drei Mal
auf dem Podest und gewann in Hamburg und Luzern. Bei der Weltserie schlug
sich das Duo bisher ebenfalls sehr erfolgreich und siegte in Espinho/Portugal.
Auch die anderen DVV-Duos können an guten Tagen in den Medaillenkampf
eingreifen. So gelangen Klemperer/Schneider in Hamburg und Koreng/Matysik in
Moskau jeweils zweite Plätze, Goller/Ludwig waren Dritte in Valencia. Seit
der ersten Beach-EM 1993 gab es bisher 13 deutsche Medaillen, darunter fünf
Titelgewinne durch Beate Bühler/ Danja Müsch (1994), Beate Paetow/Cordula
Borger (1995), Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (2002 und 2004) sowie
Pohl/Rau (2003). Bei der EM im Vorjahr in Moskau belegten Pohl/Rau und
Dieckmann/ Reckermann jeweils dritte Plätze.
Auch Gastgeber Niederlande hofft auf Podestplätze. Stark in den Vordergrund
geschoben haben sich in ihrer ersten Beach-Saison die ehemaligen
Hallen-Olympiasieger Reinder Nummerdor und Richard Schuil. Erstmals nach elf
Jahren könnte wieder ein niederländisches Männerteam eine Medaille gewinnen.
1995 war das Duo Klok/van der Kuip Europameister.
Vom 1. bis 3. September 2006 finden bereits zum 14. Mal in Folge die
Deutschen Beachvolleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand statt. Der
Startschuss fällt bereits einen Tag früher (31. August) mit der
Eröffnungsfeier am Timmendorfer Platz. Im Folgenden der offizielle Zeitplan.
Donnerstag, 31. August 2006
20.00 Uhr Offizielle Eröffnungsfeier vor dem Kurbetrieb am
Timmendorfer Platz mit Vorstellung aller teilnehmenden Teams, Eintritt frei
Freitag, 1. September 2006
08.30 Uhr Öffnung Pressebüro
09.00 Uhr Spielbeginn Frauen
11.00 Uhr Spielbeginn Männer
19.00 Uhr Spielende
19.00 Uhr Chill-Out auf dem Eventgelände bis 23 Uhr
22.00 Uhr ProSieben Kino Open Air mit "Fluch der Karibik", Eintritt frei!
Samstag, 2. September 2006
08.00 Uhr Öffnung Pressebüro
08.30 Uhr Spielbeginn Frauen und Männer
09.30 Uhr Spielbeginn Männer
10.30 Uhr 1. Halbfinale Frauen
11.30 Uhr 2. Halbfinale Frauen
13.30 Uhr Spiel um Platz Drei Frauen
15.00 Uhr Frauen-Finale mit anschließender Siegerehrung und anschließend
Pressekonferenz im VIP-Bereich an der Kurpromenade
19.00 Uhr Spielende Männer
ab 20.15 Uhr NDR2 Beach-Party auf dem Center Court, Eintritt frei
22.45 Uhr Feuerwerk von der Seebrücke
ab 22.00 Uhr Beach-Night in der Eissporthalle (ETC),10 Euro Eintritt,
Pressevertreter haben freien Zutritt!
Sonntag, 3. September 2006
09.30 Uhr Öffnung Pressebüro
10.00 Uhr 1. Halbfinale der Männer
11.00 Uhr 2. Halbfinale der Männer
13.00 Uhr Spiel um Platz Drei Männer
14.00 Uhr Interview mit Germany´s Next Topmodel Lena Gercke
14.10 Uhr Pohlmann live "Wenn jetzt Sommer wär"
14.30 Uhr Männer-Finale mit anschließender Siegerehrung und anschließend
Pressekonferenz im VIP-Bereich
Die Leser des volleyball-magazins und die User von www.volleyball.de
haben entschieden: Okka Rau (Hamburger SV) und Julius Brink (VC Olympia
Berlin) sind die Beacholleyballer des Jahres 2006.
Okka Rau liegt zum fünften und Julius
Brink zum zweiten Mal in der Gunst der Beachvolleyball-Fans ganz vorn. "Das
ist immer wieder ein schöner Treuebeweis, der einem von den Fans
entgegengebracht wird", sagt Okka Rau. Die 29-Jährige zog mit der fünften
Wahl an der dreifachen Olympiateilnehmerin Danja Müsch vorbei und ist damit
alleinige Rekordhalterin als Beachvolleyballerin des Jahres.
Ob sie von der Wahl beflügelt werden, können Okka Rau und Julius Brink
bereits am Wochenende nachweisen, wenn sie bei den Europameisterschaften in
den Den Haag (Niederlande) mit ihren Partnern Stephanie Pohl und Christoph
Dieckmann als Favoriten ins Titelrennen gehen.
Mit Spannung guckt die Beach-Volleyballwelt vom 24. bis 27. August
nach Den Haag/Niederlande, wenn am Strand von Scheveningen die
Beach-Europameisterschaften 2006 ausgetragen werden. Auch in Deutschland
blickt man erwartungsvoll über die Grenze, gelten die deutschen Teams doch
als ernsthafte Medaillenkandidaten. Bei den Frauen gehen die europäischen
Ranglistenersten Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV), Michaela Eckl/Mireya
Kaup (beide TSV Sonthofen) und Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC)
an den Start. Bei den Männern kämpften die Weltranglisten-Dritten Julius
Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin), Kay Matysik/Eric Koreng
(VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) und David Klemperer/Kjell
Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) um Medaillen.
Die heißesten Medaillenkandidaten im deutschen Lager sind natürlich Pohl/Rau
und Brink/Dieckmann: Pohl/Rau gelang im Laufe der Saison mit einem
Sieg-Hattrick in Hamburg, Moskau und Valencia etwas, was noch keinem Duo
zuvor gelang. Brink/Dieckmann nahmen an drei Turnieren der Europaserie teil
und standen drei Mal - bei zwei Siegen in Hamburg und Luzern - auf dem
Treppchen.
Doch auch die anderen Duos können an guten Tagen in den Medaillenkampf
eingreifen: So gelangen Klemperer/Schneider (2. Platz in Hamburg), Koreng/Matysik
(2. Platz in Moskau) und Goller/Ludwig (3. Platz in Valencia) jeweils ein
Mal der Sprung auf das begehrte Siegerpodest.
Die EM wird im Doppel-Ko gespielt, d.h. ein Team scheidet erst nach der
zweiten Niederlage aus dem Turnier aus.
Seit der ersten Beach-EM 1993 gab es in der EM-Geschichte 13 deutsche
Medaillen, darunter die Titelgewinne für Beate Bühler/Danja Müsch (1994),
Beate Paetow/Cordula Borger (1995), Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (2002
+ 2004) und Stephanie Pohl/Okka Rau (2003). Im vergangenen Jahr gewannen
Pohl/Rau und Dieckmann/Reckermann bei der EM in Moskau jeweils die
Bronzemedaille.
Zürich/Den Haag - Mit großen Erwartungen starten Reinder Nummerdor und
Richard Schuil in das Finale der NESTEA European Championship Tour 2006 in
Scheveningen/Den Haag vom 24. bis 27. August. Für die niederländischen Beachvlleyball-Profis ist das Finale, das
gleichbedeutend ist mit der Europameisterschaft der Beachvolleyballer, die
Chance, sich und ihren Sport zu präsentieren. "Die EM ist für die
Entwicklung von Beachvolleyball in Holland extrem wichtig", sagt Richard Schuil. "Wir haben die Möglichkeit, den Zuschauern, dem Fernsehen und den
Sponsoren zu zeigen, wie attraktiv Beachvolleyball ist." Es ist auch die
Gelegenheit, dass erstmals nach elf Jahren wieder ein niederländisches
Männerteam eine Medaille gewinnen kann. 1995 hatte das Duo Klok/van der Kuip
in St. Quay (Frankreich) die Europameisterschaft der Männer gewonnen. Bei
den Frauen gab es in der Geschichte der Europameisterschaften schon vier
Medaillen: Silber (1998) und Bronze (2000) für Kadijk/Schoon-Kadijk, Silber
(2002) für Kadijk/Leenstra und ebenfalls Silber (2005) für Kadijk/Mooren.
Letzte Wild Card: Als drittes Team haben am Wochenende die Niederländer
Jochem de Gruitjer und Gijs Ronnes eine Wild Card für das NESTEA European
Championship Final erhalten. De Gruitjer/Ronnes hatten sich durch den Gewinn
der niederländischen Meisterschaft in Scheveningen die EM-Teilnahme
verdient.
Beach-EM 2006: Das Who is Who der Beach Volleyball-Szene am Start! volleyball-verband.de - 18. August 2006
Zürich/Den Haag - Das Teilnehmerfeld des NESTEA European Championship Final
liest sich wie das Who is Who der kontinentalen Beach Volleyball-Szene. Bei
der mit 200.000 Euro dotierten Europameisterschaft kommen viele Teams für
die Medaillen infrage:
Die Favoriten bei den Männern
Julius Brink und Christoph Dieckmann (Deutschland)
Die beiden Deutschen spielen zwar ihre erste gemeinsame Saison, sind aber
auf Anhieb an die Spitze durchgestartet. Bei der NESTEA European
Championship Tour 2006 haben sie die Siege beim German Masters in Hamburg
und beim Swiss Masters in Luzern eingefahren.
Reinder Nummerdor und Richard Schuil (Niederlande)
Die Aufsteiger der Saison. Vergangenes Jahr verdienten sie ihr Geld noch
unter dem Hallendach in der italienischen Liga. Auch auf Sand sind sie
spitze – vor allem vor heimischer Kulisse. Träger des schwarzen Shirts als
smart european ranking leader.
Patrick Heuscher und Stefan Kobel (Schweiz)
Die Altmeister aus der Alpenrepublik gewannen bei den Olympischen Spielen
2004 in Athen Bronze für ihr Land. Stefan Kobel bestreitet beim NESTEA
European Championship Final sein letztes großes internationales Turnier und
will zum Ende einer tollen Karriere unbedingt aufs Treppchen.
Pablo Herrera und Raul Mesa (Spanien)
Ein Duo, das schon oft bewiesen hat, dass es auf die Sekunde in Topform ist.
Zum Beispiel vor zwei Jahren, als die Spanier mit olympischem Silber
dekoriert wurden. Oder 2005 in Moskau, als sie sich den Titel eines
Europameisters angelten.
Kristjan Kais / Rivo Vesik (Estland)
Die Geheimfavoriten. Sie zeigten beim Swiss Masters mit Platz zwei, dass sie
das Zeug für den großen Wurf haben. Sie schlugen in Luzern Brink/Dieckmann
und Nummerdor/Schuil.
Die Favoriten bei den Frauen
Okka Rau und Stephanie Pohl (Deutschland)
Den smart european ranking leader gelang auf der NESTEA European
Championship Tour 2006 das Kunststück, drei Masters Turniers in Folge zu
gewinnen. Eine bislang einmalige Leistung.
Vassiliki Arvanity und Vassiliki Karadassiou (Griechenland)
Die Titelverteidiger sind in Bestform immer ein Kandidat für Gold. Dieses
Jahr gewannen sie das Turkish Masters und das Swiss Masters. Auch in Den
Haag führt der Weg zum Titel nur über sie.
Nila Hakedal und Ingrid Toerlen (Norwegen)
In der Türkei und in der Schweiz waren sie nah am großen Wurf. „Irgendwann
wird es so weit sein“, sagt Ingrid Toerlen. Vielleicht ja schon in Den Haag.
Sanne Keizer und Marrit Leenstra (Niederlande)
Eines von zwei Topteams, die der Gastgeber bei den Frauen ins Rennen
schickt. Keizer/Leenstra sind ebenso wie Rebecca Kadijk und Merel Mooren für
Medaillen gut.
Simone Kuhn und Lea Schwer (Schweiz)
2004 gelang Simone Kuhn mit ihrer damaligen Partnerin Nicole Schnyder-Benoit
der große Wurf: Europameister in Timmendorfer Strand. Dass sie mit Lea
Schwer genauso stark ist, hat sie zuletzt in Valencia bewiesen. Dort gelang
den beiden Schweizerinnen ein toller zweiter Rang.
Samstag, 26. August: 9 Uhr – 20 Uhr Frauen- und
Männer-Turnier
10 Uhr und 11 Uhr Halbfinals Männer
13.30 Uhr Spiel um Platz drei Männer
14.45 Uhr Finale Männer
Der Sand rinnt durch die Finger - Die Deutschen Meisterschaften rücken
immer näher, die Meldeliste ist bereits online. Das letzte deutsche Turnier
der smart beach tour steht an diesem Wochenende auf dem Programm. Die smart
forfour sind bereits in sicherer Hand von Huth/Uhmann und Lehmann/Sude. Und
dann könnten die U20-EM und die U21-WM auch noch Punkte bringen. Wer ist
bereits sicher am Timmendorfer Strand dabei und wer muss noch bangen und
kämpfen? beach-volleyball.de klärt auf - in fünf Schritten...
Die deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften am ersten
Septemberwochenende in Timmendorfer Strand werden sich aller Voraussicht
nach wieder zu einem Publikumsmagneten entwickeln. Die 700 Tickets, die der
Veranstalter für die 6000 Zuschauer fassende Ahmann-Hager-Arena im
Vorverkauf anbietet, sind für alle drei Tage vom 1. bis 3. September bereits
jetzt vergriffen. "Einen kleinen Rest für die begehrte Seite an der
Seebrücke kann man vor Ort kaufen. Alle anderen Plätze sind kostenlos, aber
nicht zu reservieren", erläutert Pressereferent Marcus Hellkötter.
Den Titel an der Ostsee streben nach zwei zweiten Plätzen in den vergangenen
Jahren die als Favoriten gehandelten Stephanie Pohl und Okka Rau vom
Hamburger SV bei den Frauen sowie das neu formierte Duo Julius Brink /
Christoph Dieckmann (Berlin) bei den Männern an.
Pohl und Rau wollen aber zuvor vom 24. bis 27. August in den Niederlanden
bei den Europameisterschaften für Furore sorgen und sich möglichst zum
zweiten Mal nach 2003 die Goldmedaille erkämpfen.
Nach einer langen Pause und auskurierten Verletzungen werden auch Markus
Dieckmann und Jonas Reckermann (Moers) bei den Titelkämpfen in Timmendorf
erwartet.
Es ist ihre letzte Chance, sich für die Deutschen smart
Beachvolleyball Meisterschaften Anfang September in Timmendorfer Strand zu
qualifizieren. Die letzte Möglichkeit, bei dem Beachvolleyball Highlight des
Jahres dabei zu sein. Hannes Buchner und Dominik Richter, frisch gebackene
Bayerische Meister, müssen bei der smart beach tour am Münchener Flughafen
(18. - 20. August 2006) mächtig Gas geben, um noch unter die Top 16 der
Deutschen Rangliste zu kommen. Momentan belegt das sympathische Münchener
Duo Rang 18, und nur mit einer guten Platzierung können die beiden
25-jährigen ihre Chance wahren.
Für die einzige offizielle Ranglisten-Turnierserie des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV) haben Hannes und Dominik eine Hauptfeld-Wildcard
erhalten. Ihre schärfsten Konkurrenten in der bayerischen Landeshauptstadt
sind die Berliner Thilo Backhaus und Tom Götz.
Bei den Frauen stehen gleich zwei Münchener Teams im Fokus:
Vorjahressiegerin Mireya Kaup peilt mit Partnerin Michaela Eckl die
Titelverteidigung an. Ebenfalls eine Wildcard für´s Hauptfeld erhalten haben
die Bayerischen Meisterinnen 2006, Lina Meyer und Claudia Pavlicek.
Topgesetzt ist das Nationalteam Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich vor den
Siegerinnen der smart beach tour Köln, Anja Günther und Jana Köhler, sowie
dem DVV-Nationalteam Geeske Banck/Susanne Lahme.
Neben dem sportlichen Geschehen kommen auch Filmfreunde bei der smart
beach tour in München voll auf ihre Kosten. Am Freitagabend zeigt das
ProSieben Kino Open Air die Komödie "Reine Chefsache", am Samstag läuft "Mr.
& Mrs. Smith" mit Brad Pitt und Angelina Jolie. Der Eintritt zu den Spielen
der smart beach tour und zum ProSieben Kino Open Air im München Airport
Center (MAC) ist kostenlos!
Terminplan smart beach tour München
(18.08.-20.08.2006)
Qualifikation: Freitag 12.30 bis 20.00 Uhr
Hauptfeld: Samstag 08.30 bis 21.00 Uhr
Sonntag 08.45 bis ca. 15.30 Uhr
Finalspiele: Sonntag ab ca. 16.00 Uhr
Informationen zur smart beach tour und den Deutschen smart Beachvolleyball
Meisterschaften 2006 unter
www.smart-beach-tour.de
Beach-EM 2006: Die Lokalhelden sorgen für perfekte Werbung für ihr
Heimspiel! volleyball-verband.de - 17. August 2006 Zürich/Den Haag - Die erfahrenen Hasen haben es schon
beim German Masters der NESTEA European Championship Tour in Hamburg
gewittert. „Nummerdor/Schuil können uns noch richtig Ärger machen”, sagte
beispielsweise Jürgen Wagner, Trainer der Europameister 2003 Markus
Dieckmann und Jonas Reckermann. Wagner ahnte, wozu die Niederländer in ihrem
ersten internationalen Jahr fähig sein würden. Dritter Platz in Hamburg und
Moskau, erster Platz in Valencia, vierter Platz in Luzern – damit haben
Reindor Nummerdor und Richard Schuil beste Werbung betrieben. Nicht nur für
sich selbst, sondern auch für das NESTEA European Championship Final vom 24.
bis 27. August in Scheveningen/Den Haag. Für das
Europameisterschafts-Finale, das Highlight der Beach Volleyball Saison 2006,
bei dem jeweils 24 Männer- und Frauen-Teams um die Europameister-Titel und
200.000 Euro Gesamtpreisgeld kämpfen und mit dem sich der Reigen von
insgesamt sechs Stationen in diesem Jahr schließt, gelten Nummerdor/Schuil
nun als Medaillenanwärter. Auch bei den Frauen hat sich mit Rebecca Kadijk
und Marrit Leenstra ein Duo in der europäischen Spitze etabliert, dass sogar
schon EM-Edelmetall empfangen hat: Silber 2005, als sie sich beim NESTEA
European Championship Final in Moskau den Griechinnen Karadassiou/ Arvanity
geschlagen geben mussten.
Aber auch ohne die Top-Leistung der einheimischen Strandartisten hat sich
schon seit langem abgezeichnet, dass Scheveningen eine ideale
Austragungsstätte für das Europameisterschafts-Finale sein wird. Es ist zwar
die erste internationale Top-Veranstaltung für Beach Volleyball in den
Niederlanden. Aber die nationale Szene hat dort längst ihren Stammplatz
gefunden. Rund einhundert Spielfelder sind in Scheveningen platziert, auf
denen vor und während des NESTEA European Championship Finals die nationale
Meisterschaft und verschiedene Amateur-Turniere ausgetragen werden. Für
Sander Dekker (31), der als Deputy Mayor in Den Haag für Erziehung, Jugend
und Sport verantwortlich ist, steht daher außer Frage, dass das EM-Finale
ein Fest wird: „Mehrere tausend Beach Volleyball-Fans werden zu den Spielen
des EM-Finals kommen. Denen muss man nicht erst erklären, dass Beach
Volleyball auf diesem Top-Niveau eine tolle Mischung aus sportlichen
Höchstleistungen und perfektem Entertainment ist.”
Sander Dekker, der sich beim Russian Masters 2006 in Moskau ein Bild von der
hervorragenden Organisation der NESTEA European Championship Tour machen
konnte („Ein dickes Lob, da ist ein klasse Team am Werk”), weist auch gern
auf die infrastrukturellen Vorzüge hin, die Den Haag so reizvoll machen:
„Wunderschöne Architektur, Fischereihafen, viele Shopping Areas, Museen,
Restaurants – alles was, das Herz begehrt. Dazu ein Event mit den besten
Beach Volleyballern Europas, mit Musik, den NESTEA Girls und ihren
Tanzeinlagen sowie viel Show. Ich freue mich, dass das Stadion an jedem Tag
randvoll sein wird.”
Der Beach Volleyball-Fahrplan für das NESTEA European
Championship Final in Den Haag/Scheveningen
Donnerstag, 24. August
9 Uhr – 19 Uhr Männer Hauptfeld
Freitag, 25. August
9 Uhr – 19 Uhr Männer & Frauen Hauptfeld
Samstag, 26. August
9 Uhr – 19 Uhr Männer & Frauen Hauptfeld
10 Uhr – 12 Uhr Halbfinals Männer
13.30 Uhr Spiel um Platz drei Männer
14.45 Uhr Finale Männer
Sonntag, 27. August
11 Uhr – 14 Uhr Halbfinals Frauen
14 Uhr Spiel um Platz drei Frauen
15 Uhr Finale Frauen
Die Vorbereitungen für das FIVB-Satellite Beachtvolleyballturnier
(10.000USD Preisgeld) in Vaduz (Lichtenstein) gehen in die Endphase. Gestern
wurden rund 180 Tonnen Sand für das Turnier im Vaduzer Städtle angeliefert.
Gestern Abend brachten Lastwagen den Sand für das
FIVB-Beachvolleyballturnier in Vaduz. Rund 180 Tonnen spezieller Sand wurde
angeliefert. Normaler Sand kann bei einem Beachvolleyballturnier nicht
verwendet werden. Die Körnung ist genaustens vorgeschrieben, damit sich die
Spieler bei ihren Sprüngen nicht verletzen.
Turnier eröffnet
Ebenfalls bereits gestern sind die ersten Spiele ausgetragen worden. 16
Teams spielen jeweils bei den Damen und Herren im Haupttableau. Zwölf
Mannschaften sind bereits gesetzt, vier können über eine Qualifikation noch
ins Hauptturnier kommen. Aufgrund eines Länderkontigentes haben gestern bei
den Frauen die Schweizer Teams untereinander ausgemacht, welches Paar heute
in der Qualifikation mitspielen kann. Grossen – Hebeiesen haben sich dabei
durchgesetzt.
Für alle anderen nicht gesetzten Schweizer Teams ist das Turnier in Vaduz
damit bereits beendet. Morgen spielen auch die Herren diese sogenannte
Ländervorqualifikation. Dabei machen die Schweizer und die Kanadier
Mannschaften jeweils ein Team aus, das bei der Qualfikation am Freitag noch
von der Partie sein kann. Heute Mittag ist ein Demotraining mit den
Liechtensteinern Indra/Wachter geplant. Dies allerdings nur dann, wenn das
Stadion bis am Mittag fertiggestellt ist. Dieses wird rund 800 Sitzplätze
fassen.
Jugend trainiert für Bottrop beach-volleyball.de & volleyballer.de
- 15. August 2006 Zum ersten Mal ermitteln die besten deutschen
Nachwuchs-Beachvolleyballer vom 18.-20. August 2006 in Bottrop-Fuhlenbrock
auf der Vereinsbeachanlage des VC Bottrop 90 den Deutschen Meister in der
Altersklasse U17. Fünf Teams werden die nordrhein-westfälische Flagge bei
der Deutschen Volleyball Jugend 2006 vertreten... An den drei Wettkampftagen sind auf insgesamt 8 Spielfeldern 124
Spiele abzuwickeln. „Mit dem CourtYard-Hotel haben wir einen weiteren
TOP-Sponsor für die Unterkunft gefunden! Fast 100 Aktive nutzen das
preisgünstige Angebot!“ so Peter Korcik und der Rest der Aktiven ist im
Sportjugendheim in Rheinbaben untergebracht. Einige Unentwegte werden auf
Jacobi auch zelten...
Beachvolleyball - In den Sand gesetzt
Frankfurter Rundschau - 15. August 2006
Gut gelaunte Menschen unter strahlender Sonne, die im heißen Sand
unbeschwert ihren Job machen - Beachvolleyball hat immer noch ein Image der
sorglosen Lässigkeit. Doch die Leichtigkeit des Seins ist, zumindest was die
deutsche Tour angeht, die am kommenden Wochenende mit dem Turnier in München
und der abschließenden Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand (1.
bis 3. September) zu Ende geht, passé. Die Realität ist längst eine andere.
So hat der rapide Verfall der Preisgelder dazu geführt, dass Volleyballer,
die ausschließlich bei Turnieren der deutschen Beach Tour starten, kaum noch
die laufenden Kosten decken können - auch dann nicht, wenn sie erfolgreich
sind...
Nationalteams sind selten dabei
Zudem mied die nationale Spitze die Turniere größtenteils. Starts von
Nationalteams blieben selten. Für die Zuschauer gab es weniger bekannte
Namen. Das sportliche Niveau der nationalen Serie sank rapide, es fanden
sich viele Teams in den Meldelisten, die Beachvolleyball ausschließlich
nebenberuflich betreiben. Die Top-Teams gingen lieber auf die European oder
World Tour...
Christian Dau, Geschäftsführer der Agentur sportsandevents,
hält dagegen nichts davon, die Spitzenmannschaften unter Druck zu setzen, er
hat Verständnis dafür, dass die Duos zuvorderst an internationalen Turnieren
teilnehmen, bei denen es um Preisgelder im mittleren sechsstelligen Bereich
geht. "Wenn sie Zeit haben, spielen sie auch für uns." Dau setzt auf die
Einführung von Super-Cups, die mit einem
wesentlich höheren Preisgeld die Spitzenteams locken sollen. So wird für
2007 ein Modell von zehn
Turnieren, davon zwei Super-Cups und die
Deutsche Meisterschaft angestrebt. Gelingt es
Dau nicht, Sponsoren zu werben, wird die deutsche Serie aber weiter ein
Schattendasein führen...
Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) haben bei
der U23-Beach-EM in St. Pölten die Silbermedaille gewonnen: Im Finale
unterlagen sie den Lokalmatadoren Bläuel/Huber mit 0:2 (18-21, 19-21). Es
war die einzige Niederlage für Pompe/Uhmann im Turnierverlauf. Mit einer
Goldmedaille für Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) sowie den
Silbermedaillen für Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin)
und Pompe/Uhmann sowie dem fünften Platz für Stanislaw Bakumovski/Sebastian
Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) war der DVV mit Abstand der
erfolgreichste Verband.
Im Finale hatten Pompe/Uhmann zunächst alles im Griff und gingen mit 13-9 in
Führung. Dann wurde jedoch ein Punktball nicht genutzt, und das deutsche Duo
verlor kurz danach seinen Rhythmus und den Satz. Im zweiten Satz legten die
Österreicher einen Blitzstart hin, sodass das DVV-Duo hinterher laufen
mussten. Am Ende reichte es nicht ganz.
Bundestrainer Jörg Ahmann meinte zum Finale: „Natürlich bin ich zufrieden,
dass wir auch bei den Männern ein Team in den Medaillenrängen haben. Aber
wenn man im Finale steht, will man natürlich auch mehr. Kompliment aber auch
an die Österreicher, die im Turnierverlauf alle Top-Teams geschlagen haben.“
Für Uhmann war es nach der Bronzemedaille im vergangenen Jahr eine weitere
Steigerung.
Sara Goller/Laura Ludwig sind die U23-Beach-Europameister 2006: Das
DVV-Nationalduo setzte sich im deutschen Finale gegen Katrin Holtwick/Ilka
Semmler klar mit 2:0 (21-7, 21-17) durch und erfüllte damit sein
Versprechen: "Wir hatten im vergangenen Jahr das Versprechen abgegeben, in
diesem Jahr den Titel zu holen", so Goller. Nach der Bronzemedaille 2004,
der Silbermedaille 2005 gelang nun der komplette Medaillensatz. Doch auch
für Holtwick/Semmler ist die Silbermedaille ein großer Triumph, ließen sie
doch im Turnierverlauf so renommierte Teams wie die Schwaiger-Schwestern
(Österreich) hinter sich. Damit holten die deutschen Frauen wie im Vorjahr
das Maximalergebnis. Damals siegten Anja Günther/Jana Köhler vor Goller/Ludwig.
Und auch in der Männer-Konkurrenz riecht es nach einer deutschen Medaille:
Matthias Pompe/Stefan Uhmann stehen im Halbfinale nach einem klaren 2:0
(21-13, 21-14) gegen Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger. Dort warten
nun die Spanier Gavira/Marco. Bakumovski/Dollinger verpassten auch die
zweite Chance, das Halbfinale zu erreichen und belegten am Ende Platz fünf.
Gegen die Österreicher Bläuel/Huber verloren sie 0:2 (15-21, 22-24). Dabei
vergaben sie vor allem im zweiten Satz ein besseres Ergebnis, als aus einer
16:13-Führung ein 16:18-Rückstand wurde.
Drei Teams im Halbfinale gab Bundestrainer Jörg Ahmann als Marschroute
für seine Teams bei der U23-Beach-EM in St. Pölten aus: Und zur Zeit liegen
die deutschen Teams Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), Katrin
Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Matthias Pompe/Stefan
Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) und Stanislaw Bakumovski/Sebastian
Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) voll auf Kurs.
Goller/Ludwig erreichten als erstes Duo das Halbfinale, wobei das deutsche
Top-Duo bislang nicht einen Satz im Turnierverlauf abgab. Dagegen mussten
Holtwick/Semmler in die Loserrunde, nachdem sie den World Tour erfahrenen
Schwaiger-Schwestern (Österreich) in drei Sätzen unterlagen. Danach gab es
aber zwei ungefährdete Siege, sodass „nur“ noch ein Erfolg über Polen her
muss, um ins Halbfinale einzuziehen.
Davon sind die deutschen Männer-Duos noch ein gutes Stück entfernt, weil
erst am heutigen 12. August die doppelte Ko-Runde startet. Allerdings
hinterließen Pompe/Uhmann und Bakumovski/Dollinger in ihren jeweils drei
Gruppenspielen einen hervorragenden Eindruck – beide Teams gewannen
ungeschlagen ihre Gruppe. Pompe/Uhmann treffen in der ersten Ko-Runde der
besten 16 Duos auf ein schwedisches Team, Bakumovski/Dollinger auf ein
ukrainisches Duo.
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Frauen – Doppel-Ko-Runde
GOLLER / LUDWIG (GER) vs CLAVREUL / LARCHE (FRA II) (FRA) 2 : 0 21:16
21:15
HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) vs NILSSON C. / OLIVEIRA (SWE) 2 : 0 21:15
21:14
GOLLER / LUDWIG (GER) vs GOLIASOVA / STORKOVA (CZE II) (CZE) 2 : 0 21:14
21:15
HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) vs SCHWAIGER D. / SCHWAIGER S. (AUT) 1 : 2
21:19 18:21 7:15
Zwei Mal traten sie bei der smart beach tour 2006 an - zwei Mal standen sie
ganz oben auf dem Siegertreppchen: Eric Koreng und Kay Matysik, Sieger der
Turniere in Leipzig und Dresden, versuchen an diesem Wochenende, nach ihrem
Ausscheiden beim internationalen Weltserienturnier in Polen, auf dem Kölner
Neumarkt bei der einzigen offiziellen Beach-Volleyball Turnierserie des
Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) das Triple perfekt zu machen.
Drei Wochen vor den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in
Timmendorfer Strand geht das sympathische DVV-Nationalteam als Favorit an
den Start, auch weil die Führenden des smart beach tour Rankings, Florian
Huth und Stefan Uhmann, aufgrund des Einsatzes von Uhmann bei der U23-EM
nicht gemeinsam in Köln an den Start gehen können.
Mit von der Partie ist auch Vorjahressieger Christopher Sonnenbichler. Der
Kölner Lokalmatador hat sich trotz teils heftiger Regenfälle erfolgreich
durch die freitägliche Qualifikation gekämpft. Bei den Frauen führen Claudia
Lehmann und Julia Sude die Setzliste vor dem Nationalteam Geeske Banck
/Susanne Lahme an.
Topbesetzung auch beim ProSieben Kino Open Air. Aufgrund der schlechten
Wetterverhältnisse wurde der Tom Cruise Actionkracher „Mission: Impossible
III“ im km689 - Cologne Beach Club von Freitag auf Samstagabend verlegt.
Karten gibt´s für 4 Euro direkt vor Ort.
Zum vierten Mal in Folge ermitteln die besten deutschen
Nachwuchs-Beachvolleyballer vom 10.-13. August 2006 in Kiel-Schilksee den
Deutschen Meister in der Altersklasse U20. Insgesamt sieben Teams werden die
schleswig-holsteinischen Fahnen beim Highlight der DVJ-JUNIORS vertreten,
davon neun SpielerInnen vom Ausrichter FT ADLER Kiel. An den Start gehen die
frischgebackene Bronzemedaillengewinnerin der U18-EM Stephanie Koszowski (FT
Adler Kiel) mit ihrer Stammpartnerin Levke Spinger (MTV Heide).
Auch mit dabei Sarah Eichler/ Katharina Hinrichsen (VC Adler Kiel/ FT Adler
Kiel), Berit Naffin/ Susanna Wigger (beide FT Adler Kiel). Allen Teams ist
beim Kampf um die Medaillenrängen einiges zuzutrauen.
Desweiteren haben sich Anneke Hinrichten/ Wiebke Plähn (FT Adler Kiel/
Kieler TV) sowie Finn Dittelbach/ Rasmus Mumme (TSV Husum/ Eimsbütteler TV),
Julian Brave/ Lars Rohde (beide FT Adler Kiel) und Thomas Ahne/ Nils Rohde (VV
Leipzig/ FT Adler Kiel) für die Meisterschaften am Heimatstrand
qualifiziert. Es könnten sich allerdings noch Änderungen ergeben, sobald die
Nominierungen für die U20-EM erfolgt sind, mit denen Ende der Woche
gerechnet wird. Da die U20-EM bereits in der darauf folgenden Woche
(17.-20.08. in Slowenien) stattfindet, werden die betroffenen Athleten auf
den Start an dem 4-Tages-Turnier in Schilksee aus Belastungsgründen
verzichten.
Unterdessen laufen beim Ausrichter, der FT ADLER Kiel, die Vorbereitungen
auf Hochtouren. "Wir werden wieder eine Tribüne mit knapp 500 Sitzplätzen am
Strand in Schilksee errichten", berichtet Organisationsleiter Daniel
Sattler, der mit seinem Team an den vier Wettkampftagen auf insgesamt 7
Spielfeldern 196 Spiele abzuwickeln hat. Sattler weiter: "Dank unserer
Partner können wir den Aktiven und Zuschauern in diesem Jahr erneut eine
hochwertige Veranstaltung präsentieren. Mit dem vollständig umgebauten Haus
der Athleten können wir insbesondere die Qualität von Unterkunft und
Verpflegung gegenüber den Vorjahren deutlich steigern. Jetzt muss nur noch
das Wetter mitspielen."
Alle Turnierinformationen sowie laufend aktuelle Nachrichten gibt es unter
beachdm.de
Auskünfte erteilt Daniel Sattler unter Tel.: 0160-8441643 oder unter
info@beachdm.de.
Bereits nach dem ersten Tag des Hauptfeldes bei der Beach World Tour
in Stare Jablonki ist kein DVV-Team mehr vertreten: Eric Koreng/Kay Matysik,
eh schon einziges deutsches Duo im Hauptfeld, verabschiedeten sich ohne Sieg
aus dem Turnier. Der 1:2-Auftakt-Niederlage gegen Baracetti/Conde (ARG)
folgte eine 0:2-Klatsche (12-21, 13-21) gegen die Niederländer De Gruijter/Ronnes.
Für Platz 25 erhalten Koreng/Matysik ein „Trostpflaster“ von 60
Weltranglistenpunkten und 2.000 US Dollar.
Die vier deutschen Duos haben bei der U23-Beach-EM in St.
Pölten/Österreich einen perfekten Start hingelegt: Acht Spiele, acht Siege
ohne Satzverlust – so lautet die beeindruckende Bilanz der von Bundestrainer
Jörg Ahmann betreuten Teams Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC),
Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Matthias
Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) und Stanislaw Bakumovski/Sebastian
Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) .
Dabei siegten die beiden Frauen-Duos in all ihren drei Gruppenspielen
äußerst souverän – Ahmann erwartet beide Duos im Halbfinale. Beide spielen
am 11. August in der doppelten Ko-Runde der besten 16 Teams. Die beiden
Männer-Duos müssen am 11. August ihre zwei noch ausstehenden Gruppenspiele
bestreiten. Für das Highlight sorgten Bakumovski/Dollinger, die sich
souverän gegen die finnischen Vize-Europameister des Vorjahres durchsetzten.
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
POMPE / UHMANN (GER) vs LUX / SCHODER (LUX) 2 : 0 21:8 21:7
HAKALA A. / KANKAANPÄÄ (FIN) vs BAKUMOWSKI S. / DOLLINGER (GER II) (GER) 0 :
2 17:21 14:21
GOLLER / LUDWIG (GER) vs BYE (- ) 2 : 0 21:0 21:0
GOLLER / LUDWIG (GER) vs SHARASHOV / ZUR (ISR) 2 : 0 21:6 21:7
GOLLER / LUDWIG (GER) vs NILSSON C. / OLIVEIRA (SWE) 2 : 0 21:9 21:18
Nach dem FIVB-Grand Slam in Klagenfurt kommt es in Österreich bereits
kurze Zeit später zum nächsten großen Beach-Event. Im niederösterreichischen
St. Pölten findet die Beach-Volleyball-Europameisterschaft der unter
23-Jährigen statt.
Der Beach Volleyball Sommer bringt heuer einen weiteren Höhepunkt:
Eine Woche nach dem Grand Slam von Klagenfurt wird St. Pölten Austragungsort
der Unter 23 Europameisterschaft. Das Projekt wurde mit großer Hoffnung auf
einen sportlichen Erfolg gestartet, werden doch die Niederösterreicherinnen
Doris und Stefanie Schwaiger Österreich vertreten. 2004 hatten die beiden
Mädchen aus Zwettl bei der Unter 20 EM schon die Silbermedaille gewonnen,
2005 die erste österreichische Medaille bei einer Volleyball
Weltmeisterschaft geholt: Sie belegten in Rio bei der U21 WM den 3. Platz.
Nach großartigen Leistungen auf der World Tour 2006 soll nun in der Heimat
der ganz große Erfolg gelingen.
Aus deutscher Sicht gibt es berechtigte Hoffnungen auf gleich mehrere
Medaillen. U23-Bundestrainer Jörg Ahmann jedenfalls redet nicht lange um den
heißen Brei herum: "Wir wollen mit zwei Frauen-Teams und einem Männer-Duo
ins Halbfinale." Für diese ehrgeizigen Ziele sollen
Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und
Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) sowie
Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV
Rottenburg/Kölledaer SV) und Stanislaw Bakumovski/Sebastian
Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) sorgen.
Als Gegner schätzt Ahmann vor allem zwei Teams stark ein: "Die
Schwaiger-Schwestern aus Österreich haben ein Heimspiel und sind World Tour
erfahren. Und bei den Männern sind sicherlich die Letten Plavins/Samoilovs
die Favoriten. Schließlich sind sie Titelverteidiger und U21-Weltmeister."
Die U23 EM ist der stärkste internationale Nachwuchsbewerb. Mit 22
Jahren können Spieler schon sehr erfahren und ausgereift sein. So hatte z.B.
Pablo Herrera 2004 den Bewerb gewonnen, im selben Jahr aber noch die
Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Athen geholt. Auch die
gemeinsame Karriere der Lokalmatadoren Clemens Doppler und Peter Gartmayer
hatte bei einer U23 EM begonnen: 2001 gewannen Sie die Silbermedaille.
Gespielt wird in der Landessportschule St. Pölten. Das Tennisstadion
wird in eine Beach Arena umgewandelt, die Side Courts werden am 400 Meter
entfernt gelegen Ratzenberger See sein. Als besondere Attraktion wird jeden
Abend bei Flutlicht gespielt werden. Im Anschluss werden Clubbings und Live
Acts am Gelände für die Unterhaltung des Publikums sorgen.
Nach drei Strandturnieren zieht die smart beach tour wieder in eine Stadt.
Vom 11. bis 13. August 2006 steht der mitten in der Innenstadt gelegene
Kölner Neumarkt ganz im Zeichen von Beach-Volleyball.
Gleich drei der fünf Frauen-Nationalteams haben dabei für die Domstadt
gemeldet. Los geht es in Köln am Freitagmittag, wenn in der Qualifikation
wie gewohnt 10 Männer- und Frauenteams auf drei Courts um den begehrten
Einzug ins Hauptfeld. Nur diejenigen Teams, die sich bis zum Abend
qualifiziert haben, dürfen sich ab Samstagmorgen mit den Großen des
deutschen Beach-Volleyballs messen.
Einer dieser Großen ist Marvin Polte und er wird in Köln nicht mit seinem
Stammpartner Thorsten Schoen auf dem Feld stehen, sondern mit Nammensvetter
Thorsten Ebertowski, dem Verlagsleiter der Zeitschrift Focus. "Der hat sich
immer ein wenig lustig über uns gemacht, wenn wir bei Turnieren vorzeitig
gescheitert sind", erzählt Marvin. "Und dann habe ich gesagt, dann spielen
wir zwei eben mal zusammen ein Turnier."
Das Problem an der Sache: Ebertowski ist das, was Marvin als "klassischen
Hobby-Spieler" bezeichnet. Das Spezialduo wird sich kräftig anstrengen
müssen, damit ihnen in Köln nicht reihenweise die Schmetterbälle um die
Ohren fliegen. "Wir haben da eine Taktik", sagt Marvin zuversichtlich. "Wir
sehen uns sehr ähnlich und setzen auf Verwirrung. Man wird uns kaum
unterscheiden können."
Insgesamt soll die Aktion aber eine Art Dankeschön an den Focus-
Verlagsleiter sein, der den Beach-Volleyball-Sektor seit Jahren kräftig
unterstützt. "Das hat er sich verdient. Er arbeitet seit Jahren hinter den
Kulissen und hat Beach-Volleyball schon immer gefördert. Dabei war es ihm
egal, ob ein Fernsehsender abgesprungen ist oder Fußballweltmeisterschaft
war.", so Marvin, der seinen Start als die größte sportliche Herausforderung
seit der Weltmeisterschaft 2005 bezeichnete.
Beim vorletzten Turnier der einzigen offiziellen Turnierserie des Deutschen
Volleyball-Verbandes (DVV) haben - angeführt von Sara Goller und Laura
Ludwig - drei der fünf Frauen-Nationalteams gemeldet. Bei den Männer führen
die Beach-Nationalspieler Eric Koreng und Kay Matysik die Meldeliste an.
Nicht zu unterschätzen sind auch die Zweitplatzierten der smart beach tour
Fehmarn, Florian Huth und Stefan Uhmann.
Für zwei deutsche Männer-Duos haben die „englischen Wochen“ noch kein
Ende: Nach den Turnieren in Klagenfurt und Luzern schließt sich vom 9. bis
13. August die World Tour in Stare Jablonki/Polen an. Wenigstens haben Kay
Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) einen Tag
mehr Pause, da sie für das am 10. August beginnende Hauptfeld eine wild card
bekamen. Für das Hauptfeld waren auch die Weltranglisten-Dritten und
Luzern-Gewinner Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin)
sowie David Klemperer/Kjell Schneider gesetzt. Beide Teams sagten ihre
Teilnahme wegen Verletzung ab. Brink laboriert an einer Fußverletzung, die
er sich bereits in Klagenfurt zuzog, Klemperer zog sich in Luzern eine
Adduktorenzerrung zu.
Bereits am heutigen Mittwoch müssen sich Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide
FT Adler Kiel) in der Qualifikation (9. August) behaupten. Zuletzt gelang
ihnen in Klagenfurt der Sprung ins Hauptfeld.
Die nächste World Tour der Frauen findet ebenfalls in Polen statt,
allerdings erst vom 30. August bis 3. September in Warschau.
European Beach Tour Luzern (M): Brink/Dieckmann gewinnen souverän! volleyball-verband.de - 08. August 2006
Überragend! Mit diesem Attribut bestreiten Julius Brink/Christoph vom ersten
Turnier diesen Jahres ihre erste gemeinsame Saison. Nun gelang ihnen in
Luzern auf der European Championship Tour der souveräne Turniersieg. Im
Finale ließen sie den Letten Kais/Vesik beim 2:0 (21-17, 21-14) nicht den
Hauch einer Chance. 8.500 Euro und 600 Punkte für die europäische Rangliste
waren der Lohn. Mit einem dritten Platz und zwei Turniersiegen bei drei
Turnierstarts auf der europäischen Tour stellen die beiden Deutschen das
beste Duo. Da sie jedoch zwei Turnierstopps ausließen, liegen sie in der
Rangliste hinter den Niederländern Numerdor/Schuil (2010 Punkte) punktgleich
mit Egger/Heyer (SUI) auf Rang zwei (je 1680 Punkte). Insgesamt war es der
dritte internationale Turniersieg (Hamburg, Espinho, Luzern) bei vier
Finalteilnahmen (St. Petersburg) für die deutsche Nummer eins.
Die europäische Serie endet vom 24. bis 27. August in Den
Haag/Niederlande mit den Europameisterschaften. Dort wollen die deutschen
Spitzenduos Brink/Dieckmann und Stephanie Pohl/Okka Rau neben
voraussichtlich vier anderen deutschen Duos ein wichtiges Wort um die
EM-Titel mitsprechen.
foto: CEVJulius Brink hat sich mit Partner Christoph Dieckmann
abermals in ein Finale geschmettert.
Die Erfolgs-Story von Julius Brink/Christoph Dieckmann geht weiter: Bei der
European Championship Tour in Luzern zog das beste deutsche Duo nach einem
deutlichen 2:0 (21-18, 21-13) über die Tschechen Biza/Kubala in das Finale
ein. Dort treffen sie am Abend auf die Esten Kais/Vesik. Die hatten ihnen im
Turnierverlauf die einzige Niederlage beigebracht. Beide Teams kennen sich
gut, schließlich trainierten sie in der Vorbereitung viel zusammen.
Das Finale in Luzern ist bereits das vierte internationale Finale für Brink/Dieckmann.
Zuvor standen sie beim europäischen Turnier in Hamburg (Sieg) sowie bei der
World Tour in Espinho (Sieg) und in St. Petersburg (Niederlage) im letzten
Spiel des Turniers auf dem Platz.
Nach drei Goldmedaillen auf der CEV-Tour
in Folge sind Steffi Pohl und Partnerin Okka Rau diesmal im Halbfinale
gescheitert. Das Nationalteam vom Hamburger SV unterlag in Luzern den
Europameisterinnen 2005 aus Griechenland Karadassiou/Arvanity
verhältnismäßig deutlich. Auf Herrenseite schied ein deutsches Team bereits
nach zwei Spielen aus.
Pohl/Rau waren bereits am Sonntag beim
CEV-Turnier in Luzern in die Verliererunde abgerutscht. Heute gelang dem
Nationalteam zwar ein Tie-Break-Erfolg gegen Montagnolli/Swoboda aus
Österreich (21:14, 18:21, 15:4), in der folgenden Partie gegen die
Griechinnen Arvanity/Karadassiou aber reichte es nicht zu einem Finaleinzug.
Einer kraftraubenden Woche mit einem dritten Platz beim FIVB-Turnier in
Klagenfurt und einem zügigen Ortswechsel und den damit verbundenen Strapazen
mussten Pohl/Rau Tribut zollen und landen nach der 13:21 und 18:21
Niederlageim Halbfinale und einem knappen 21:16,18:21,15:12 Spielverlust
kleinen Finale in Luzern auf Rang Vier. Sara Goller und Laura Ludwig waren
mit einem siebten Rang ausgeschieden.
Für Eric Koreng und Partner Kay Matysik
war das Turnier in der Schweiz eine relativ kurze Angelegenheit: Zwei
Spiele, dann war Schluss. Zum Auftakt kassierten die beiden, die auf der
CEV-Tour bisher klar überzeugt hatten, eine knappe Niederlage gegen die
Norweger Horrem/Pettersen (18:21, 19:21). In der Verliererunde folgte eine
weitere Pleite. Nach einem ausgeglichen ersten Satz machten die
Lokalmatadoren Heuscher/Kobel mit den Deutschen kurzen Prozess (21:23,
13:21).
Besser lief der Hauptfeldauftakt für die
zwei weiteren deutschen Herren-Teams. Brink/Dieckmann gewannen ihre ersten
beiden Spiele genauso wie Klemperer/Schneider. Während in Runde Eins beide
Nationalduos nichts anbrennen ließen, ging es in der zweiten Runde schon
verstärkt zur Sache. Brink/Dieckmann benötigten für ihren Erfolg über
Herrera/Mesa aus Spanien drei Sätze (16:21, 24:22, 15:10) und auch
Klemperer/Schneider gingen gegen Kjemperud/Skarlund über die volle Distanz
(15:21, 21:15, 15:11).
Am Abend folgte dann die Ernüchterung, den
beide Nationateams mussten den Platz in der Schweiz als Verlierer verlassen.
Julius und Christoph unterlagen den in Luzern stark aufspielenden Esten
Kais/Vesik deutlich mit 15:21 und 16:21. Klemperer/Schneider gewannen gegen
die Außenseiter Biza/Kubala aus Tschechien zwar noch einen Satz hatten am
Ende aber doch mit 16:21, 21:18 und 11:15 das Nachsehen. Biza/Kubala sind in
diesem Sommer auf der FIVB-Tour erst einmal über den 17. Rang hinaus
gekommen. Im CEV-Entry-Ranking stehen sie auf Position 43.
Beim FIVB Grand Slam in Klagenfurt haben
sich die Amerikaner Dalhausser/Rogers gegen das erfolgreichste Team der Welt
Ricardo/Emanuel durchgesetzt. Im Finale lief bei den Brasilianern nicht so
viel zusammen. So konnten sich Dalhausser/Rogers in zwei Durchgängen (21:19,
21:17) behaupten, obwohl gerade die Anzahl technischer Fehler im Block des
amerikanischen Riesens auffällig war und durchaus häufig zu Punkten für
Ricardo/Emanuel führte. Längere Ballwechsel gewannen die Amerikaner häufiger
und auch im Sideout hatten Dalhausser/Rogers heute den besseren Tag.
Für Rogers/Dalhausser ist es das beste Ergebnis ihrer gemeinsamen
internationalen Karriere. In dieser Saison waren die beiden Amerikaner zwar
schon einmal ins Finale gekommen. In Zagreb unterlag das Duo im Endspiel
allerdings genau dem Team, gegen das sie heute gewannen.
Dritte wurden die Brasilianer de Jesus Magalhaes/Marcio Araujo mit einem
Triumph über Baracetti/Conde aus Argentinien.
Die deutschen Herrenteams
belegten folgende Plätze: Brink/Dieckmann 5. Rang
Koreng/Matysik 17. Rang
Krug/Urbatzka 25. Rang (bzw. 29.)
Klemperer/Schneider 25. Rang
Die deutschen
Damenduos:
Pohl/Rau 3. Platz
Brink-Abeler/Jurich 9. Platz
Aus deutscher Sicht war das Turnier in Klagenfurt ein voller Erfolg:
Stephanie Pohl/Okka Rau wurden nach einem ganz starken Turnier Dritte und
freuten sich über 640 Weltranglistenpunkte und 22.100 US Dollar. Julius
Brink/Christoph Dieckmann belegten Platz fünf, für den es 480
Weltranglistenpunkte und 12.800 US Dollar gab, Rieke Brink-Abeler/Hella
Jurich erreichten Platz neun (320 Weltranglistenpunkte und 7.750 US Dollar)
und Eric Koreng/Kay Matysik wurden 17. (160 Punkte, 4.900 US Dollar).
Pohl/Rau stellten mit Platz drei ihre bisher beste Platzierung bei der World
Tour aus dem Jahr 2005 in Mailand ein. Im gesamten Turnierverlauf unterlagen
sie nur den Weltranglistenersten Larissa/Juliana (BRA) knapp in zwei Sätzen.
Mit den Siegen von Brink-Abeler/Jurich über Adriana Behar/Shelda und
Wacholder/Youngs (USA) deutete auch das zweite DVV-Frauen-Duo seine
gesteigerte Klasse an.
Für Brink/Dieckmann kam in der ungeliebten „Single Elemination“ erneut das
„aus“. Dennoch bleibt es dabei: Brink/Dieckmann absolvieren bislang eine
überragende Saison und schnitten bei keinem Turnier schlechter als Platz
fünf ab.
Deutsche Ergebnisse
Cunha-Franco BRA [4] Koreng-Matysik GER [31] 2-1 (18-21, 21-13, 15-10)
Cunha-Franco BRA [4] Brink-Dieckmann Ch. GER [3] 0-2 (18-21, 13-21)
Rogers-Dalhausser USA [17] Brink-Dieckmann Ch. GER [3] 2-0 (21-19, 21-16)
Brink-Abeler-Jurich GER [20] Larissa-Juliana BRA [1] 1-2 (21-16, 13-21,
9-15)
Pohl-Rau GER [14] Nystrom-Nystrom FIN [23] 2-0 (21-11, 21-14)
Pohl-Rau GER [14] Swoboda-Montagnolli AUT [10] 2-1 (14-21, 21-16, 15-9)
Pohl-Rau GER [14] Larissa-Juliana BRA [1] 0-2 (18-21, 21-23)
Karadassiou-Arvaniti GRE [12] Pohl-Rau GER [14] 0-2 (19-21, 15-21)
Foto FIVB: So war es im vergangenen Jahr, und
Christoph Dieckmann hätte gegen eine Wiederholung bestimmt nichts
einzuwenden.
Erneut sind zehn deutsche Beach-Duos im Rahmen der Beach World Tour
2006 im Einsatz: Vier Männer- und sechs Frauen-Duos nehmen vom 2. bis 6.
August am vierten und letzten Grand Slam der Saison in Klagenfurt/Österreich
teil. Wie schon bei den vorausgegangenen Turnieren wird die deutsche Armada
von den Weltranglisten-Dritten Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC
Olympia Berlin) angeführt, die abermals das Halbfinale erreichen wollen.
Dieckmann ist übrigens Titelverteidiger, er gewann im vergangenen Jahr mit
Andreas Scheuerpflug bei dessem letzten Auftritt auf der World Tour. Mit
David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) sowie
Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella
Jurich (beide USC Münster) bilden sie das Quartett, welches für das
Hauptfeld (Start am 3. August) gesetzt ist.
Die Teams Kay Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club
Essen) und Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel) müssen zunächst
in die Qualifikation am 2. August. Von den Frauen-Duos Helke Claasen/Antje
Röder (beide VC Olympia Berlin), Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler
Kiel/VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und
Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) müssen sich in einer
internen Qualifikation (die sogenannte „country quota“ findet am 1. August
statt) erst zwei Teams für das Qualifikationsturnier am 2. August
qualifizieren.
Wie bereits der Grand Slam in Stavanger wird auch das beliebte Turnier am
Wörthersee zunächst in einer Gruppenphase (sowohl bei Frauen als auch
Männern acht Gruppen mit vier Teams) absolviert, ehe das Turnier im
einfachen Ko-System fortgeführt wird.
Die Tageszeitung "Financial Times" hielt sich mit ihrer Formulierung
nicht zurück: Klagenfurt so die Meinung der Zeitungsmacher, sei mittlerweile
die "Welthauptstadt des Beachvolleyballs". Dies sehen auch viele andere
Beach-Freunde so. Das FIVB-Turnier in Österreich hat sich in zehn Jahren von
einer Art Provinz-Gaudi zum großen Highlight der Worldtour entwickelt.
Für viele Spieler ist es das schönste Event des Jahres, für die
Prominenz einer der ganz großen gesellschaftlichen Höhepunkte. Zum zehnten
Mal findet in der kommenden Woche der Beachvolleyball Grand Slam in
Klagenfurt statt. Sonne, Sand und spannende Matches werden vom 2. bis 6.
August wieder für die legändere Stimmung sorgen. Die Wasserkanonen zur
Abkühlung der partyhungrigen Fans stehen bereit zum Einsatz.
Bereits zum zehnten Mal richtet Event-Guru Hannes Jagerhofer das
Sportereignis Nummer eins des Kärntner Sommers aus. Im ersten Jahr - 1996 -
hatte er dafür ein Budget von 600.000 Euro zur Verfügung, mittlerweile sind
es 3,5 Millionen Euro.
"Ich glaube, das ist ein extremes Zeichen, dass die Sponsoren zu uns
gehalten und uns mit begleitet haben. Ebenso die Stadt Klagenfurt und das
Land Kärnten, was ganz wichtig für uns war. Wir haben aber auch Probleme
gehabt, weil wir in die Qualität der Veranstaltung schneller Geld investiert
haben, als es von den Sponsoren auf Grund der Wertigkeit der Veranstaltung
hereingekommen ist." Durch dieses Tal sei man aber gemeinsam durchgetaucht,
so der Veranstalter. "70 Prozent unserer Sponsoren sind jetzt seit neun
Jahren dabei und das zeigt, dass sie mit der Veranstaltung zufrieden sind
und auch im Vorfeld bereits viele Spots schalten, also Werbebotschaften mit
dem Inhalt Beachvolleyball ausschicken und im Handel Aktivitäten setzen",
erklärt Jagerhofer.
Vor zehn Jahren habe er die VIP-Karten noch hergeschenkt und trotzdem
ist keiner gekommen, so Jagerhofer. Inzwischen ist die Liste der Promis
schier endlos lang. "Es fällt auf, dass sich extrem viele Fußballer
angemeldet haben", schmunzelte er. So hätten etwa Toni Polster und Hans
Krankl bereits ihr Kommen zugesagt. Auch Niki Lauda, Udo Jürgens, Toni
Polster, Hans Krankl, Christina Stürmer, Stefanie Graf, Thomas Morgenstern
und viele Stars, Sportler und Vertreter der Wirtschaft andere haben ihr
Kommen bereits zugesichert. Bei der Ö3-Beachparty am Freitag, den 4. August
in Velden werden allein an diesem Abend 20.000 Besucher erwartet. Insgesamt
will man beim Turnier die 100.000 Besucher-Marke knacken. "Letztes Jahr
waren wir nah dran, da hat uns leider das Wetter einen Strich durch die
Rechnung gemacht", so Jagerhofer.
Ungetrübte Freude auch bei der Stadtverwaltung. "Diese Veranstaltung
hat Klagenfurt verändert", sagt Dieter Jandl, Sport- und Tourismusreferent
der Landeshauptstadt. "Auch der Ironman spielt hier mit hinein - das ist
jetzt ein Doppelevent. Beide sind sicherlich ganz schwerwiegend für die
Tourismusentwicklung von Klagenfurt, dem Wörtherseeraum aber auch Kärntens.
Auf die Sieger der Damen- und Herrenbewerbe warten je 290.000 Dollar
(226.616 Euro) Preisgeld. 400 akkreditierte Journalisten werden aus
Klagenfurt berichten, wo das Stadion aus 2.000 Tonnen Sand und 1.400 Tonnen
Stahl und Aluminium zusammen gebaut wurde. "Durch dieses Turnier ist
Österreich zum Vorzeigeland im Bereich Beachvolleyball geworden", meint
Volleyball-Verbandspräsident Peter Kleinmann. Der Bewerb sei "die
Trägerrakete" für die Leistungen der österreichischen Beachvolleyballer.
Gespielt wird in Klagenfurt im Übrigen nicht nach dem „Double-Elimination“-System
(Ausscheiden erst nach zwei Niederlagen), sondern nach dem olympischen
Gruppen-Modus. Die für die Hauptrunde qualifizierten oder gesetzten Paare
landen jeweils in Pools und spielen dort um den Aufstieg in die K.O.-Phase.
Beach European Championship Tour: Luzern als letzter großer Test vor EM! volleyball-verband.de - 31. Juli 2006 Zürich/Luzern - Vom 5. bis zum 8. August schlagen die
besten europäischen Beach Volleyball Teams in Luzern auf. Es ist die fünfte
Station der NESTEA European Championship Tour 2006, zum zweiten Mal nach der
Premiere im vergangenen Jahr findet das Swiss Masters auf dem KKL
Europaplatz statt. Für 16 der besten europäischen Männer- und Frauenteams
geht es beim letzten Tourstopp vor dem NESTEA European Championship Final im
niederländischen Den Haag nicht nur um insgesamt 100.000 Euro Preisgeld,
sondern auch um Ranglistenpunkte auf dem Weg zu der Qualifikation für das
NESTEA European Championship Final Ende August.
Während die nationale Schweizer Serie zuvor auf dem KKL Europaplatz ihre
Siegerteams ermittelt, kämpft die europäische Spitze zeitgleich beim Grand
Slam im österreichischen Klagenfurt, um direkt anschließend an den
Vierwaldstätter See zu reisen. Auf diese Weise gelang dem deutschen Duo
Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug im vergangenen Jahr das seltene
Kunststück, zwei internationale Turniere innerhalb von 48 Stunden zu
gewinnen. Auch in diesem Jahr gilt es für die Top-Duos die Herausforderung
zu meistern, an sechs Tage in Folge Spitzenleistungen zu bringen.
Das Swiss Masters beginnt am Samstag, 5. August, mit der Qualifikation der
Frauen im Freibad Kriens, bei der sich 32 Duos um die vier freien
Hauptfeldplätze streiten. Am Sonntag werden die Männer an gleicher Stelle
ihre Qualifikation austragen, während die 16 Frauenteams im Hauptfeld zum
ersten Aufschlag auf dem KKL Europaplatz ansetzen. Dabei hat Simone Kuhn in
Luzern ein Heimspiel. Zusammen mit Partnerin Lea Schwer belegte sie im
letzten Jahr Platz zwei beim Swiss Masters. Auch vor Wochenfrist erreichte
das Schweizer Top-Duo beim Spanish Masters in Valencia das Finale. Die
Schweizerinnen bekommen eidgenössische Unterstützung von Annalea Hartmann
und Karin Trüssel. Klarer Favorit ist jedoch das deutsche Team Stephanie
Pohl/Okka Rau, das mit drei Turniersiegen in Folge (Hamburg, Moskau und
Valencia) in der Geschichte der NESTEA European Championship Tour eine neue
Bestmarke setzte. Aber auch Vassiliki Arvanity/Vassiliki Karadassiou aus
Griechenland, in Luzern Titelverteidiger und amtierende Europameister, sind
zu beachten.
Bei den Männern wollen Markus Egger und Martin Laciga ihre Führung als smart
european ranking leader verteidigen und treten mit den schwarzen Shirts an.
Mit der Empfehlung von zwei Turniersiegen (Alanya, Moskau) und einem dritten
Platz (Valencia) gehören sie zum Kreis der Topfavoriten. Aber auch Stefan
Kobel möchte in Luzern noch einmal das Siegerpodest erklimmen. Er beendet
nach dieser Saison seine Karriere, die mit dem Gewinn der olympischen
Bronzemedaille 2004 in Athen gekrönt wurde. Das Swiss Masters wird sein
letzter internationaler Auftritt vor heimischem Publikum sein und ist daher
von großer Bedeutung. „Stefan ist ein Vorbild für alle Sportler“, sagt Roger
Schnegg, Direktor von Swiss Volley: „Seinen Rücktritt bedauern wir sehr."
Die größte Konkurrenz haben die Schweizer Teams bei den Männern – allen
voran vom deutschen Duo Brink/Dieckmann – zu fürchten. „Wir haben beim Swiss
Masters ein Spitzen-Teilnehmerfeld, das einer Europameisterschaft würdig
ist“, freut sich Christian Scholbrock, Managing Director des Schweizer
Tour-Vermarkters Global Sports Marketing.
Kurz notiert - Trainingstermine
August 2006
beachvolleyball-ratingen.de - 31.Juli
2006
Beachvolleyball-Trainerin Julia Diekmann
Wie die
meisten von Euch wissen, ist Julia Diekmann im Examen und im August ist die
Klausurphase!
Daher ändern sich die Trainingstermine wie
folgt:
Mi 23. August 2006 - findet statt
Mi 30. August 2006 - wird auf Di 29. August verschoben
smart beach tour Fehmarn 2006: Lehmann/Sude und Krug/Urbatzka feiern
Turniersieg! volleyball-verband.de - 31. Juli 2006
Claudia Lehmann und Julia Sude haben am Wochenende beim siebten Turnier der
Saison in Burg auf Fehmarn einmal mehr bewiesen, dass sie zu Recht das
schwarze Trikot der Führenden des smart beach tour Rankings 2006 tragen.
Obgleich sie am Samstag in all ihren Spielen über die volle Dreissatzdistanz
gehen mussten, hatten „Klaus“ und „Juli“ auch am Sonntag noch genügend
Puste, um sich im Finale gegen das Jugend-Nationalteam Katrin Holtwick und
Ilka Semmler durchzusetzen. Am Ende hieß es für das 2006 neuformierte
Beach-Duo 25:23 und 21:13. Dritte wurden die Siegerinnen der smart beach
tour St. Peter-Ording, Ruth Flemig und Friederike Romberg.
Für eine faustdicke Überraschung sorgten Jonathan Erdmann und Stefan
Windscheif. Am Freitag kämpften sich die beiden 18-jährigen noch durch die
Qualifikation, am Sonntag belegten sie völlig unerwartet den dritten Platz.
Gestoppt werden konnten die Youngsters erst im Halbfinale von den späteren
Turniersiegern Daniel Krug und Mischa Urbatzka. Das sympathische
Jugend-Nationalteam aus Kiel setzte sich schließlich in einem spannenden
Finale mit 25:23 und 21:18 auch gegen die Favoriten Florian Huth/Stefan
Uhmann durch.
Für Aktive und Veranstalter gibt’s nun ein paar Tage Pause. Nach drei
Strandturnieren zieht die olympische Sportart zum Saisonendspurt in die
Stadt: Vom 11. bis 13. August findet auf dem Neumarkt, mitten in die Kölner
Innenstadt, das vorletzte Turnier der einzigen deutschen Ranglistenserie
statt. Eine Woche später starten Deutschlands beste Beacher dann am
Münchener Flughafen, um gegebenenfalls die letzten Ranglistenpunkte für das
große Saisonfinale Anfang September, die Deutschen smart Beach-Volleyball
Meisterschaften 2006 in Timmendorfer Strand, zu erringen.
70 Minuten dauerte der Kampf um Platz drei beim Grand Slam in Paris,
am Ende hatten die Olympiasieger aus Brasilien das bessere Ende: Julius
Brink/Christoph Dieckmann mussten sich in einem furiosen Spiel
Emanuel/Ricardo mit 1:2 (14-21, 29-27, 14-16) geschlagen geben, lieferten
aber erneut ein Klasse-Turnier ab, in dem sie nur gegen die Weltmeister
Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes (BRA), die ihren dritten Turniersieg in
Folge feierten, und die Olympiasieger verloren. Der Lohn waren 560
Weltranglistenpunkte und 17.700 US Dollar.
Beach-Duo Brink/Dieckmann im Halbfinale von Paris
financial-times.de - 28. Juli 2006
Die Berliner Beachvolleyballer Julius Brink und Christoph Dieckmann bleiben
auch beim Welttour-Turnier in Paris auf Erfolgskurs. Die Sieger von Espinho/Portugal
gewannen auch ihre Spiele drei und vier und stehen im Halbfinale.
Der Gegner im Spiel um den Finaleinzug steht noch nicht fest. Brink/Dieckmann
gewannen gegen Lambert/Metzger (USA) 2:0 (21:19, 21:17), nachdem sie sich
zuvor gegen Nummerdor/Schuil (Niederlande) 2:1 (19:21, 21:17, 15:8)
behauptet hatten.
Das niederländische Duo war Hallen-Olympiasieger, bestreitet seine erste
Beachsaison und hatte vor einer Woche das zur Europatour zählende Turnier in
Valencia gewonnen. Brink/Dieckmann spielen auch erst seit dieser Saison
zusammen und haben bereits vier Podestplätze bei der Weltserie erkämpft:
Neben dem Sieg in Espinho waren sie vor einer Woche in St. Peterburg Zweite
und zwei Mal Dritte.
Ausgeschieden sind David Klemperer aus Hildesheim und Kjell Schneider aus
Kiel. Beide kassierten mit dem knappen 1:2 (14:21, 21:16, 16:18) gegen die
Neuseeländer Jason Lochhead und Kirk Pitman ihre zweite Niederlage und
landeten auf dem geteilten 17. Platz. Kay Matysik aus Berlin und Eric Koreng
aus Essen beendeten die Veranstaltung auf Platz 25.
Auch die DVV-Frauen sind bereits ausgeschieden: Die Olympia- Fünften
Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg), die vor einer Woche ihren dritten Sieg
bei der Europatour hintereinander feierten, mussten sich mit dem 13. Rang
begnügen, Helke Claasen/Antje Röder (Berlin) wurden 17.
Wie zuletzt an internationalen Stränden,
auch beim Grand Slam in Paris das gleiche Bild: Julius Brink/Christoph
Dieckmann vertreten als letztes DVV-Duo die deutschen Farben, machen dies
aber überragend. Nach ihrem 2:1-Sieg über die ehemaligen Weltklassespieler
in der Halle, Nummerdor/Schuil (NED), ist das deutsche Top-Duo immer noch
ungeschlagen und bereits Fünfter. Im nächsten Spiel warten die stärksten
US-Boys, Lambert/Metzger, die etwas überraschend die Turniersieger der
beiden vergangenen Turniere, die Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus
Magalhaes (BRA), bezwangen.
Dagegen mussten sich David Klemperer/Kjell Schneider mit Platz 17 zufrieden
geben. Zwar wehrten sie sich im längsten Spiel des Turniers (68 Minuten)
energisch, doch am Ende kassierten sie eine 1:2-Niederlage gegen Lochhead/Pitman
(NZL). Für ihre Platzierung erhielten sie 160 Weltanglistenpunkte und 4.900
US Dollar.
Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Lochhead-Pitman NZL [28] Klemperer-Schneider K. GER [6] 2-1 (21-14, 16-21,
18-16)
Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Nummerdor-Schuil NED [22] 2-1 (19-21, 21-17,
15-8)
Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Lambert-Metzger USA [7]
Lediglich Stephanie Pohl/Okka Rau und Helke Claasen/Antje Röder haben
den ersten Tag des Frauen-Hauptfeldes beim Grand Slam in Paris überstanden:
Beide Teams gewannen eine Partie und zogen ein Mal den Kürzeren. Die
Europa-Ranglistenführenden Pohl/Rau gewannen zunächst souverän 2:0 gegen
Hakedal/Torlen (NOR), verloren anschließend aber gegen die an Position eins
gesetzten Larissa/Juliana (BRA) deutlich mit 0:2. Claasen/ Röder verloren
erwartungsgemäß mit 0:2 gegen das Top-Team aus China, Zhang Xi/Xue, ehe sie
sich dann mit 2:1 gegen Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich durchsetzten. Das
Münsteraner Duo hatte zuvor gegen die finnischen Nyström-Schwestern
verloren. Für einen kleinen Paukenschlag sorgten in der ersten Runde Geeske
Banck/Susanne Lahme, die sich gegen die amtierenden Olympiasiegerinnen und
Weltmeisterinnen aus den USA, Walsh/May-Treanor, bravourös wehrten und sogar
einen Satz gewinnen konnten. Doch im zweiten Spiel wurden sie beim 1:2 gegen
Australien auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und schieden wie
Brink-Abeler/Jurich als 25. aus. Als „Trost“ gibt es immerhin 80
Weltranglistenpunkte und 3.400 US Dollar.
Pohl/Rau treffen am heutigen 27. Juli auf Cook/Sanderson, die Bezwingerinnen
von Banck/Lahme. Claasen/Röder bekommen es mit den amtierenden
Europameisterinnen Arvanit/Karadassiou (GRE) zu tun.
Mit zwei Siegen in der Qualifikation verdienten sich Eric Koreng/Kay Matysik
den Einzug in das am 27. Juli startende Hauptfeld der Männer: Zunächst
bezwangen sie ein schweizerisches, anschließend ein kanadisches Duo. Dagegen
mussten Daniel Krug/Mischa Urbatzka nach einer 0:2-Niederlage gegen Schweden
frühzeitig die Koffer packen. Sie starten deshalb am Wochenende auf der
smart beach tour 2006 in Burg auf Fehmarn.
Im Hauptfeld der Männer starten somit drei deutsche Duos: Julius Brink/Christoph
Dieckmann spielen in Runde eins gegen die Japaner Shiratori/Nishimura, David
Klemperer/Kjell Schneider gegen die Österreicher Doppler/Gartmayer und
Koreng/Matysik gegen die Brasilianer Cunha/Franco.
Deutsche Ergebnisse in Paris
Frauen Hauptfeld
Nystrom-Nystrom FIN [21] Brink-Abeler-Jurich GER [12] 2-1 (21-16, 19-21,
15-12)
Zhang Xi-Xue CHN [5] Claasen-Röder GER [28] 2-0 (21-19, 21-16)
Hakedal-Torlen NOR [17] Pohl-Rau GER [16] 0-2 (13-21, 17-21)
Banck-Lahme GER [31] Walsh-May-Treanor USA [2] 1-2 (21-17, 13-21, 11-15)
Larissa-Juliana BRA [1] Pohl-Rau GER [16] 2-0 (21-16, 21-9)
Claasen-Röder GER [28] Brink-Abeler-Jurich GER [12] 2-1 (21-16, 9-21, 15-11)
Cook-Sanderson AUS [15] Banck-Lahme GER [31] 2-1 (18-21, 21-18, 15-7)
Männer Qualifikation
Krug-Urbatzka GER [17] Dahl-Gunnarsson SWE [16] 0-2 (17-21, 19-21)
Gabathuler-Wenger SUI [19] Koreng-Matysik GER [14] 0-2 (20-22, 15-21)
Heese-Van Huizen CAN [3] Koreng-Matysik GER [14] 0-2 (15-21, 18-21)
Sechs Turniere der
smart beach tour 2006 sind gespielt – fünf Mal standen sie im Finale:
Florian Huth und Stefan Uhmann dominieren derzeit die einzige offizielle
Beach-Volleyball Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Bei
den letzten beiden Tourstopps scheiterten „Flo“ und „Fuchs“ jeweils im
Finale an Marcus Popp und Manuel Rieke. Nach Popp´s Rückzug in die Halle
scheint der Weg in Burg auf Fehmarn nun frei für den zweiten Turniersieg der
Saison. Doch beim letzten Strandturnier der Saison hat sich hochkarätige
Konkurrenz angekündigt: Die DVV-Ranglisten-Dritten Eric Koreng und Kay
Matysik stehen ebenso auf der Meldeliste, wie die Ranglisten-Fünften Daniel
Krug und Mischa Urbatzka. Beide Teams spielen zunächst die Qualifikation
beim Grand Slam in Paris und reisen bei einem Ausscheiden an die Ostsee.
Sicher am Start sind hingegen sind die Zweitplatzierten der smart beach tour
Binz auf Rügen, Claudia Lehmann und Julia Sude. Action, Spaß und große
Gefühle gibt´s auch nach Beendigung der heißen Matches auf den vier Courts
am Südstrand. Gleich zweimal öffnet an diesem Wochenende das ProSieben Kino
Open Air seine Pforten. Gezeigt werden jeweils ab 22 Uhr der Animationshit „Ice
Age 2 – Jetzt taut´s“ (Freitag) und die Johnny Cash Biographie „Walk the
Line“ (Samstag). Natürlich ist der Eintritt zu allen Spielen der smart beach
tour und zum ProSieben Kino Open Air kostenlos!
Terminplan
smart beach tour Fehmarn (28.07.-30.07.2006)
Qualifikation: Freitag 13.00 bis 19.00 Uhr
Hauptfeld: Samstag 09.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag 09.00 bis ca. 14.30 Uhr
Finale Frauen: Sonntag ca. 13.00 Uhr
Finale Männer: Sonntag ca. 16.00 Uhr
Sommer, Sonne, Strandfeeling. Und dazu -
Beachvolleyball mit außergewöhnlichem Flair.
Für zwei Wochen wird der Flughafen München in eine riesengroße
Beachball-Area verwandelt, wobei die Roten Raben Ausrichter dieses
Top-Events sind. Vom 4. bis 21. August heißt es Baggern, Pritschen und
Schmettern, was der Sand hergibt.
Zum Auftakt wird vom 4. bis 6. August die Bayerische Meisterschaft im
Beachvolleyball ausgetragen. Die Qualifikationsturniere laufen bereits seit
Wochen quer durch Bayern. Roland Höfer vom Bayerischen Volleyball Verband
stellt dabei fest, dass die Meldezahlen deutlich höher sind, als im
vergangenen Jahr. Er führt das auf die tolle Location am Flughafen München
zurück.
Die Weltelite des Beachvolleyballs findet sich zum Abschluss vom 18. bis 20.
August unter dem riesengroßen MAC-Dach ein, um im Smart Beach Cup
gegeneinander anzutreten.
Gespielt wird auf drei Courts. Der Center Court und ein Nebencourt sind im
München Airport Center (MAC) aufgebaut, der zweite Nebencourt befindet sich
auf dem ersten Etagendach des Terminal 2 mit Blick auf die Start- und
Landebahnen.
Abgerundet wird der Airport Beach 2006 durch ein attraktives Rahmenprogramm
mit dem ProSieben Kino Open Air und weiteren Highlights.
Für die Courts werden insgesamt 600 Tonnen Sand ins MAC geschaufelt.
Als Veranstalter des Airport Beach 2006 haben sich der Flughafen München,
die Roten Raben und die sportsandevents SAE zusammengeschlossen.
Bei der FIVB Worldtour in Paris konnten sich beide
deutschen Damen-Qualifikantenduos durchsetzen und ins Main Draw des
internationalen Wettkampfs einziehen. Claasen/Röder dominierten über die
Japanerinnen Hiromi/Teru Saiki in zwei Durchgängen (21:15, 21:18). In seinem
zweiten Spiel brauchte das Nationalteam nur 36 Minuten, um dem
österreichischen Duo Swoboda/Montagnolli die Grenzen aufzuzeigen (21:13,
21:16).
Etwas spannender machten es Susi Lahme und Partnerin
Geeske Banck. Erst im Tie-Break triumphierten Banck/Lahme über die
Schweizerinnen Erni/Graessli (21:14, 25:27 und 15:12). In der zweiten Runde
trat das Nationalduo dann ebenfalls souveräner auf und sicherte sich locker
in zwei Sätzen den Einzug ins Hauptfeld von Paris (21:12, 21:14).
Im Country Quota hatten sich Banck/Lahme und
Claasen/Röder gestern gegen Goller/Ludwig und Eckl/Kaup durchgesetzt.
Wem in den letzten Wochen noch nicht heiß
genug geworden ist, sollte sich unbedingt die Bilderpräsentation auf
Nobbis-World.de anschauen.
Hier gibt's tolle Bilder von der nationalen Beach-Szene.
Die Beachvolleyballer des TV Ratingen freuen sich schon auf den nächsten
Besuch des Beachvolleyball-Abteilungsgründers und Strandfotografen Nobbi
alias Norbert Büring.
Zehn deutsche Beach-Duos machen sich vom 25. bis 30. Juli in die Stadt
der Liebe, nach Paris auf. Die Liebe zum Beach-Volleyball auf der World Tour
und speziell zum Grand Slam sowie den dort vergebenen Weltranglistenpunkten
und Preisgeldern treibt die Aktiven in die französische Hauptstadt: Mit
Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella
Jurich (beide USC Münster) sowie Julius Brink/Christoph Dieckmann (TSV Bayer
04 Leverkusen/VC Olympia Berlin) und David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48
Hildesheim/FT Adler Kiel) sind vier deutsche Duos für das Hauptfeld gesetzt.
Die Teams Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Geeske Banck/Susanne
Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (beide
Hertha BSC) und Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) sowie Kay
Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) und Daniel
Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel) müssen zunächst in die
Qualifikation. Das Frauen-Turnier beginnt am 25. Juli mit der Qualifikation
und endet am 29. Juli mit dem Finale. Die Männer starten am 26. Juli mit
ihren Qualifikationsspielen und schließen am 30. Juli mit dem Finale ab.
Die vier Frauen-Duos in der Qualifikation mussten jedoch am 24. in die
sogenannte „country quota“ gegeneinander spielen, weil nur maximal vier
deutsche Duos im Hauptfeld starten dürfen. Banck/Lahme (gegen Eckl/Kaup) und
Claasen/Röder (gegen Goller/Ludwig) setzten sich jeweils 2:0 durch und
nehmen an der Qualifikation teil. Für Goller/Ludwig und Eckl/Kaup ist das
Turnier in Paris damit vorbei, Goller/Ludwig nehmen anstelle dessen am
Wochenende an der smart beach tour 2006 in Burg auf Fehmarn teil.
smart beach tour Fehmarn 2006: Kampf um letzten Strandtitel der Saison!
volleyball-verband.de - 25. Juli 2006 Ein letztes Mal an den Strand, ein letztes Mal Kampf
mit dem Wind, ein letztes Mal heiße Beach-Volleyball Action direkt am Meer.
Burg auf Fehmarn, Geburtsort von Beach-Volleyball Legende Axel Hager , ist
bereits zum 13. Mal in Folge Austragungsort eines offiziellen
Ranglisten-Turniers des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Vom 28. bis
30. Juli macht die smart beach tour Station auf Deutschlands zweitgrößter
Insel.
16 Frauen- und 16 Männerteams kämpfen am Südstrand der Ostseeinsel um den
letzten Strand-Titel der Saison, bevor die einzige deutsche Tour nach
einwöchiger Spielpause dann wieder in die Stadt zieht (Neumarkt, Köln). Auf
der Meldeliste an Position eins geführt sind die DVVRanglisten-Dritten Eric
Koreng und Kay Matysik, die bereits die smart beach tour Turniere in Leipzig
und Dresden gewinnen konnten. Bei den Frauen führt das Nationalteam Sara
Goller/Laura Ludwig die Setzliste vor den Führenden des smart beach tour
Rankings, Claudia Lehmann und Julia Sude, an.
Volles Programm auch beim ProSieben Kino Open Air. Auf der 100 Quadratmeter
großen aufblasbaren Leinwand werden die Filme „Ice Age 2 – Jetzt taut´s“
(Freitag) und die Johnny Cash-Biographie „Walk the Line“ (Samstag) gezeigt.
Natürlich ist der Eintritt zu den Spielen der smart beach tour und zu beiden
Kinovorstellungen kostenlos!
Beachvolleyball: Pohl/Rau siegen
hamburger-abendblatt.de - 24. Juli 2006
VALENCIA - Nie waren sie erfolgreicher: Stephanie Pohl/Okka Rau (HSV)
gewannen im spanischen Valencia nach Hamburg und Moskau ihr drittes Turnier
der europäischen Tour in Folge. Im Endspiel besiegten die
Weltranglistenzehnten Simone Kuhn/Lea Schwer (Schweiz) mit 2:1 (21:17,
16:21, 15:10), kassierten 8500 Euro und bauten ihre Führung in der
Gesamtwertung der Serie fast uneinholbar aus.
Bernd Schlesinger, ihr Hamburger Trainer, erklärt die neue Qualität seines
Duos: "Sie sind verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen und
profitieren jetzt von ihrer körperlichen Fitneß. Ihre gewachsene Erfahrung
spielt ebenso eine Rolle wie das inzwischen geklärte Binnenverhältnis der
beiden. Auch taktisch haben sie sich auf die veränderten Herausforderungen
eingestellt und sind im Angriff und Block variabler geworden."
Dritte wurden in Valencia die vom Hamburger Coach Olaf Kortmann betreuten
Sara Goller/Laura Ludwig. Im Halbfinale waren sie 0:2 an Pohl/Rau
gescheitert.
Das Ziel Stephanie Pohls, einen Smart zu gewinnen, könnte sich in den
nächsten Wochen zweimal erfüllen. Für die deutsche wie für die
Europameisterschaft sind jeweils zwei Kleinwagen als Siegprämie ausgelobt.
Schlesingers Männer-Team Julius Brink/Christoph Dieckmann überzeugte beim
Weltserienturnier in St. Petersburg. Zum sechsten Mal in diesem Jahr
schmetterten sich die Weltranglistenvierten aufs Podium. Nach ihrem Sieg in
Espinho (Portugal) unterlagen sie diesmal den Brasilianern Fabio Luz/Marcio
Araujo im Finale 0:2 (18:21, 17:21). Lohn: 22 000 Dollar.
Bei der smart beach tour in St. Peter-Ording gab es vor allem bei den
Männern kaum Überraschungen: Drei der vier Toppduos standen sich im
Halbfinale gegenüber. Vor vollen Tribünen kam es am Übergang Ording zur
Neuauflage des smart beach tour Finales vergangene Woche in Binz auf Rügen:
Florian Huth und Stefan Uhmann gegen Marcus Popp und Manuel Rieke. In St.
Peter-Ording hatten erneut „Poppei“ und „Potse“ die Nase vorn. Mit 21:17 und
21:17 siegten sie bei strahlendem Sonnenschein gegen die beiden Youngsters.
„Sensationell. Die Zuschauer hier haben uns bei dieser Hitze so gepuscht.
Das war einfach ein fantastisches Wochenende“, freute sich Marcus Popp. Das
Turnier in St. Peter-Ording war übrigens der letzte Auftritt von „Poppei“.in
dieser Saison. Der sympathische Cottbusser widmet sich fortan nur noch
seiner Hallenkarriere. „Ein Sandcomeback 2007 ist aber nicht
ausgeschlossen“, so Popp.
Marcus Popp (hinten) und Manuel Rieke bejubeln ihren zweiten Turniersieg
innerhalb einer Woche.
Bei den Frauen siegten überraschend Ruth Flemig und Friederike Romberg in
einem spannenden Dreisatzkrimi mit 23:21, 17:21 und 15:13 gegen die
Siegerinnen der smart beach tour Essen, Anja Günther und Jana Köhler.
Aufgrund der verletzungsbedingten Absage von Thorsten Schoen (Wadenprobleme)
wurden Daniel Krug und Mischa Urbatzka kampflos Dritte. Bei den Frauen
eroberten Claudia Lehmann und Julia Sude den letzten Treppchenplatz durch
einen 2:0 Sieg gegen Stefanie Hüttermann und Julia Krumbeck.
Bereits kommendes Wochenende macht die smart beach tour zum dritten Mal in
Folge Station am Strand: Vom 28. – 30. Juli steht der Südstrand Fehmarns
ganz im Zeichen von Beach-Volleyball. Informationen zur smart beach tour und
den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2006 unter
www.smart-beach-tour.de
Julius Brink/Christoph Dieckmann haben die Krönung ihres starken
Auftritts in St. Petersburg/Russland verpasst: Im Finale der World Tour
unterlagen sie dem amtierenden Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes
(BRA) mit 0:2 (18-21, 17-21). Für den zweiten Platz kassierte das DVV-Duo
22.000 US Dollar und 540 Weltranglistenpunkte. Eine 60-minütige
Zusammenfassung des Finals strahlt Eurosport am 24. Juli um 11.00 Uhr aus.
Stephanie Pohl/Okka Rau haben Geschichte
geschrieben und das dritte Turnier der europäischen Beach-Serie in Folge
gewonnen: In Valencia sicherten sie sich den Titel durch ein 2:1 (21-17,
16-21, 15-10) über Kuhn/Schwer (SUI). Den Erfolg untermauerten Sara Goller/Laura
Ludwig mit Platz drei, nachdem sie Kadijk/Mooren (NED) mit 2:0 (21-16,
21-18) bezwangen. Für den Erfolg kassierten Pohl/Rau 600 europäische
Ranglistenpunkte und 8.500 Euro Preisgeld. In der Europarangliste bauten sie
ihren Vorsprung gewaltig aus – der Gewinn zweier smarts rückt immer näher.
Julius Brink/Christoph Dieckmann sind erneut in ein Halbfinale der
World Tour vorgedrungen: In St. Petersburg gelang ihnen dies durch ein 2:0
über die Argentinier Baracetti/Conde. Zuvor hatten sie den direkten
Halbfinaleinzug durch ein 0:2 gegen die brasilianischen Weltmeister Marcio
Araujo/de Jesus Magalhaes verpasst.
Im Halbfinale kommt es zu einem erneuten Treffen mit den Olympiasiegern
Emanuel/Ricardo (BRA). Zuletzt hatten die Brasilianer deutlich dominiert,
das DVV-Duo hat das weltbeste Team aber auch schon bezwungen.
Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Fabio Luiz-Marcio Araujo BRA [2] 0-2 (17-21,
15-21)
Baracetti-Conde ARG [8] Brink-Dieckmann Ch. GER [3] 0-2 (18-21, 19-21)
Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Helke Claasen/Antje Röder scheinen
bei der World Tour im russischen St. Petersburg die Gunst der Stunde zu
nutzen: Beide siegten auch in ihren zweiten Partien souverän und ohne
Satzverlust und sind damit schon Neunte. In der nächsten Runde, die
ebenfalls noch am heutigen 20. Juli ausgetragen wird, treffen
Brink-Abeler/Jurich auf die Kubanerinnen Crespo/Esteves Ribalta,
Claasen/Röder bekommen es mit Adriana Behar/Shelda (BRA) zu tun. Geeske
Banck/Susanne Lahme feierten gegen Gerlic/Kloeden (AUS) ihren ersten Sieg
auf der World Tour und sind damit ebenfalls noch im Rennen wie Katrin
Holtwick/Ilka Semmler, die ihre erste Partie in der Verlierrunde auch
gewannen.
Auch Julius Brink/Christoph Dieckmann sind erfolgreich gestartet: Sie ohne
Probleme ein finnisches Duo. Dagegen mussten David Klemperer/Kjell Schneider
eine 0:2-Auftakt-Niederlage gegen die Niederländer De Gruijter/Ronnes
einstecken.
Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Klapalova-Petrova CZE [26] Claasen-Röder GER [23] 0-2 (12-21, 16-21)
22 20-Jul 12:35 Hamzaoui-Barrera FRA [22] Brink-Abeler-Jurich GER [6] 0-2
(17-21, 20-22)
Gerlic-Kloeden AUS [24] Banck-Lahme GER [25] 1-2 (16-21, 21-17, 11-15)
Holtwick-Semmler GER [30] Uddstahl-Lundquist SWE [19] 2-1 (21-16, 13-21,
15-10)
Brink-Dieckmann GER Kankaanpää - Seppänen FIN 2-0 (21.18, 21-15)
De Gruijter-Ronnes NED [27] Klemperer-Schneider K. GER [6] 2-0 (21-18,
21-16)
Beach World Tour St. Petersburg (F): Holtwick/Semmler im Hauptfeld!
volleyball-verband.de - 20. Juli 2006
Mit dem Maximum von vier Teams nehmen die DVV-Frauen am Hauptfeld der Beach
World Tour in St. Petersburg/Russland teil: Katrin Holtwick/Ilka Semmler
setzten sich in der Qualifikation im entscheidenden Spiel gegen die an drei
gesetzten Norwegerinnen Maaseide/Glesnes mit 2:0 (22-20, 21-16) durch. Zuvor
hatten sie die Kanadierinnen Hogarth/Pothaar mit 2:1 (21-8, 25-27, 15-8)
bezwungen.
Die Teams Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Geeske Banck/Susanne Lahme und
Helke Claasen/Antje Röder waren für das Haupfeld gesetzt.
FIVB Weltranglisten-Dritte Brink / Dieckmann trainieren beim TV-Ratingen!
beachvolleyball-ratingen.de - 16. Juli 2006
Bronze-Medaille-Gewinner von Gstaad 2006
foto: FIVB
Kurz vor dem am kommenden Wochenende stattfindenden FIVB World
Beachvolleyball-Turnier in St. Petersburg, kommen die auf Platz 2 gesetzten
Spieler Christoph Dieckmann und Julius Brink mit Andreas Künkler zum
Trainings-Gig nach Ratingen.
Nach fünf internationalen Turnierstarts auf der europäischen Tour und
der World Tour mit fünf Platzierungen auf dem "Treppchen" steht fest: Brink/Dieckmann
sind absolute Weltklasse.
Bei ihren Starts in der FIVB-Weltserie holten Brink/Dieckmann jeweils zwei
dritte und zwei fünfte Plätze und krönten ihre bisherige Saison mit dem Sieg
im portugiesischen Espinho.
Das deutsche Nationalduo Stephi Pohl/Okka Rau hat bei der FIVB
Worldtour in Montréal am Samstag nur knapp den Einzug ins Finale verpasst.
Immer näher rückt das Hamburger Team im internationalen Wettkampf in
Richtung der Top Teams. Erst im Halbfinale von Montréal wurden Pohl/Rau von
den an Position Eins gesetzten Brasilianerinnen Larissa/Juliana gestoppt. In
heiß umkämpften 66 Minuten hatten am Ende dann die Mädels vom Zuckerhut die
Nase vorn und triumphierten mit 21:17, 21:23 und 15:13 denkbar knapp über
Stephi und OKka.
Im brasilianischen Finale treffen Larissa/Juliana nun auf Ana Paula/Leila.
Pohl/Rau bekommen es im kleinen Finale mit Wang/Tian Jia zu tun, die mit
Position Drei deutlich besser gesetzt sind als das deutsche Nationalteam
(Position 12). Doch bei ihrer glänzenden Leistung in Montréal reicht es
vielleicht diesmal für einen Platz auf dem Treppchen.
Brink/Dieckmann schlagen in Münster auf
beach-volleyball.de
- 14. Juli 2006
Auf Münsters Eventmeile geben sich acht Paare, jeweils vier jeden
Geschlechts, die Ehre. Das absolute Zugpferd der Veranstaltung sind Julius
Brink und Christoph Dieckmann. Die beiden Wahl-Berliner sind derzeit das
deutsche Beach-Aushängeschild und mischen auch international ganz vorne mit:
Bei ihren fünf Starts in der FIVB-Weltserie holten Brink/Dieckmann jeweils
zwei dritte und zwei fünfte Plätze und krönten ihre bisherige Saison mit dem
Sieg im portugiesischen Espinho. Das aktuelle FIVB-Turnier in Montréal
lassen sie nun aus und schlagen in Nordrhein-Westfalen auf. Allerdings ohne
Freigabe des DVV, dessen Vorstand den Nationalteams den Start bei
Einladungsturnieren untersagt hat, sollte zeitgleich ein anderes DVV-Turnier
stattfinden - wie eben jetzt in Binz auf Rügen im Rahmen der smart beach
tour...
Ilka Semmler (links) und Katrin Holtwick (rechts) nehmen eine Auszeit im Qualifikations-Spiel beim FIVB Worldtour-Turnier von Montréal.
foto: FIVB
Für Katrin Holtwick und Ilka Semmler ist der Traum vom Hauptfeld in
Kanada bereits vorbei, bevor er überhaupt richtig anfing. Zwar hatte Ilka
Semmler ihre Beschwerden an den Bauchmuskeln auskuriert, in der
Qualifikation beim FIVB Worldtour-Turnier von Montréal musste das
aufstrebende Duo allerdings gleich nach der ersten Begegnung die Segel
streichen. Eine kostspielige Angelegenheit fürwahr, Flüge nach Kanada sind
in der Regel nicht gerade preiswert. Holtwick/Semmler unterlagen dem
spanischen Duo Campisi/Lozano in der Qualifikation mit 19:21, 21:9 und
12:15. Ein kleiner Trost vielleicht, dass die Spanierinnen in der zweiten
Runde ebenfalls scheiterten.
Nicht wesentlich besser erging es Daniel Krug und Partner Mischa Urbatzka.
Die Fünftplatzierten der smart beach tour in Dresden gewannen zwar ihre
erste Qualifikationspartie überdeutlich mit 21:9 und 21:10 gegen die
Außenseiter Thom/Eddie aus Trinidad und Tobago, mussten sich in der
entscheidenden Runde allerdings den Chinesen Li/Zhou nach einem wahren
Marathon im ersten Durchgang geschlagen geben (35:37, 17:21).
Weil die Deutschen Herren-Nationalduos aus unterschiedlichen Gründen nicht
gemeldet haben ist im morgen beginnenden Hauptfeld von Montréal kein
einziges deutsches Herren-Team mehr vertreten. Favorisiert sind wie bei den
Turnieren zuvor die brasilianischen Top-Teams Ricardo/Emanuel , Fabio Luiz/Marcio
Araujo und Cunha /Franco.
Ganz anders auf Seiten der Damen. Dort stehen neben dem Nationalteam
Pohl/Rau, ausnahmsweise auch die Duos Banck/Lahme und Claasen/Röder im
Hauptfeld.
Hella und Rieke bitten zum Training in die Münsteraner Hafenarena
volleyballer.de - 10 Juli 2006
usc-muenster.de - 10 Juli 2006
In ein Beachvolleyballstadion verwandelt sich am Wochenende die Münsteraner
Hafenarena. Am Samstag (15. Juli) zeigen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich
von 14 bis 18 in einem offenen Training die Tricks und Kniffe des Spiels auf
Sand. Am Sonntag (16. Juli) gehen ab 10 Uhr vier Männer- und vier
Frauenteams bei einem hochkarätigen Einladungsturnier an den Start.
Das anstehende Wochenende sollten sich alle Beachvolleyballfans in Münster
und Umgebung dick im Kalender vormerken. Am Samstag (15. Juli) bitten von 14
bis 18 Uhr Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich in der Hafenarena am
Münsteraner Hafen zum offenen Training. Zu der Übungseinheit des Teams vom
USC Münster, das derzeit auf Position zwölf der Weltrangliste rangiert, sind
alle eingeladen, die schon Beachvolleyball spielen können, aber auch
diejenigen, die es noch lernen wollen. Eintritt und Mitmachen sind kostenlos
und auch eine vorherige Anmeldung nicht nötig.
Am Sonntag (16. Juli) steht ein hochkarätiges
Einladungsturnier auf dem Programm.
Ab 10 Uhr spielen je vier Männer- und vier Frauenteams um insgesamt
7.100 Euro Preisgeld. Exzellent ist das Turnier der Männer besetzt. Mit
Julius Brink und Christoph Dieckmann sind die
aktuellen Weltranglisten-Dritten, die bei der diesjährigen World Tour schon
drei Mal den Sprung auf das Podest schafften, sowie mit
Marvin Polte und Thorsten Schoen die Vierten
der WM 2005 am Start. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch
Martin Kern und Maarten Lammens sowie die
beiden Ex-Münsteraner Benedikt Möllers und Thomas
Hildebrand.
Nicht weniger interessant dürfte es bei den Frauen zugehen. Schließlich sind
Michaela Eckl und Mireya Kaup die aktuellen
Dritten der deutschen Rangliste sowie Ruth Flemig und
Frederike Romberg die frisch gebackenen
Studenten-Vize-Weltmeisterinnen. Mit von der Partie sind zudem drei
Spielerinnen vom USC Münster. Tatjana Zautys
tritt mit ihrer Freiburger Partnerin Leonie Müller
an und Jil Döhnert startet an der Seite von
Lisa Thomsen.
Beachvolleyballer Kobel hört am Saisonende auf - Heuscher auf Suche nach
neuem Partner NZZ Online - 6. Juli 2006
Der Schweizer Beachvolleyball verliert eines seiner Aushängeschilder. Stefan
Kobel, der Bronze-Medaillengewinner von Athen, tritt Ende Saison zurück.
Patrick Heuscher muss sich damit einen neuen Partner suchen. Verletzungen
und Abnützungserscheinungen sowie eine gewisse Wettkampfmüdigkeit hätten zu
diesem Entscheid geführt, heisst es in einer Mitteilung.
Stefan Kobel hat genug vom Spitzensport.
(si) Er fühle sich nicht mehr in der Lage, bis zu den Olympischen
Spielen in zwei Jahren in Peking physisch auf Weltniveau zu bleiben. «Nach
dieser Saison aufzuhören, ist für mich der richtige Zeitpunkt. So kann ich
ein positives Fazit meiner Karriere ziehen. Ich möchte nichts erzwingen, was
für mein Umfeld und mich nachteilig wäre», so der 32-jährige Dübendorfer.
Mit wem sein langjähriger Partner Patrick Heuscher ab der nächsten Saison
zusammenspielen wird, ist noch unklar. Viele Alternativen im Hinblick auf
eine Teilnahme an den Olympischen Spielen gibt es für den Thurgauer
allerdings nicht.
Höhepunkt an Olympia in Athen
Heuscher/Kobel spielten seit 1996 zusammen und arbeiteten sich
kontinuierlich an die Weltspitze vor. Der Höhepunkt erlebte das Duo 2004 mit
dem Gewinn der Bronzemedaille in Athen und der Wahl zum Schweizer Team des
Jahres. Der Vorstoss auf Platz 3 in der Weltrangliste war die Folge der
erfolgreichsten Saison von Heuscher/Kobel.
In dieser Saison noch nicht optimal in Form
Auf der World Tour gewannen die beiden drei Turniere, 2004 in Gstaad, 2005
in Paris und zuletzt Mitte Juni in Roesto degli Abruzzi. Zwei EM-Medaillen
(2004 und 2005) und fünf Schweizer Meistertitel runden das Palmarès ab. In
der laufenden Saison lief es Heuscher/Kobel ausser dem Turniersieg in
Italien bisher nicht nach Wunsch. Das Heimturnier in Gstaad schlossen sie
nur im 13. Rang ab.
Den Abschluss der Karriere werden die EM in Den Haag vom 24. bis 27. August
und eine Woche später die Schweizer Meisterschaften in Bern bilden. Dem
Beachvolleyball wird Stefan Kobel voraussichtlich als Trainer erhalten
bleiben: «Er hat sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns bekundet»,
sagt Roger Schnegg, Direktor von Swiss Volley.
Comeback-Zeitpunkt von Dieckmann/Reckermann ungewiss
beach-volleyball.de - 10. Juli 2006
Lange hat man die beiden nicht mehr in gewohnter Form durch den Sand jagen
sehen - und das aus gutem Grund. Erst erwischte es zu Anfang dieser Saison
Jonas Reckermann im Rücken, dann verletzte sich auch Partner Markus
Dieckmann an gleicher Stelle. Der Heilungsprozess benötigt bei beiden mehr
Zeit als ursprünglich erwartet.
"Bisher stand die Saison 2006 für uns unter keinem guten Stern, wir plagen
uns beide nach wie vor mit Verletzungsproblemen", berichtet das Nationalduo
Dieckmann/Reckermann auf seiner Homepage: "Das einzig Positive an der
Angelegenheit ist die Tatsache, dass wir zumindest "zeitgleich" verletzt
sind und nicht nacheinander."
Frust schieben ist bei den angeschlagenen Weltklasse-Spielern trotz der
nunmehr doch langen Leidenszeit kaum angesagt: "Wir sind natürlich nicht
untätig, sondern pendeln täglich zwischen Physio, Ärzten, Kraftraum und
Laufstrecke. Es geht zwar langsam aufwärts, doch können wir keinen
definitiven Zeitpunkt für unsere Rückkehr auf den Court nennen. Wir hoffen,
dass dies noch rechtzeitig für einige Turniere im Sommer der Fall sein wird,
wir haben in jedem Falle für den Grand-Slam in Klagenfurt gemeldet."
Ob die Zeit ausreicht, um diesen Sommer bei voller Belastung noch ein großes
Turnier zu bestreiten wird sich noch zeigen müssen. Für beide steht
zumindest fest, dass ein Comback im Sand "nur im Falle einer auskurierten
Verletzung Sinn macht, um nicht einen Rückfall und eine noch längere
Ausfallzeit zu riskieren."
Der Nachteil an der langen Verletzung ist neben dem fehlenden
Wettkampfeinsatz natürlich auch ein leeres Punktekonto. Bei den ersten
Turniereinsätzen wird sich das Nationalteam trotz seiner bisherigen Erfolge
durch die Qualifikation kämpfen müssen, um dann im Hauptfeld direkt gegen
die top-gesetzten Teams anzutreten.
Das
Nationalteam Eric Koreng/Kay Matysik gab im Endspiel von der smart beach
tour in Dresden den WM-Vierten Marvin Polte/Thorsten Schoen nicht die
Chance, sich für die Niederlage am Samstag zu revanchieren. Koreng/Matysik
triumphierten in drei Durchgängen über Polte/Schoen. Damit bestätigten
Koreng/Matysik ihre Position und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.
Jule Sude/Claudia Lehmann haben die smart beach tour in Dresden gewonnen.
Für das neu formierte Team ist es der erste gemeinsame Turniersieg. Im
Endspiel triumphierten Lehmann/Sude über Müller/Zautys. Bereits einmal
standen Lehmann/Sude in dieser Saison im Endspiel eines smart beach
tour-Stops. In Essen hatten die Siegerinnen von Dresden allerdings das
Nachsehen gegen Anja Günther/Jana Köhler.
Wie schon in Stavangar müssen sich Julius
Brink und Partner Christoph Dieckmann auch beim FIVB-Tourstop in Marseille mit
dem fünften Rang zufrieden geben. Im entscheidenden Spiel gegen ein
brasilianisches Top-Team gab es für das Deutsche Nationalduo diesmal nichts zu
holen. Brink-Dieckmann unterlagen den aktuellen Olympiasiegern Ricardo/Emanuel
deutlich mit 11:21 und 15:21 und fanden in diesem Match nicht zu ihrem gewohnt
starken Side-Out-Spiel.
Im am Sonntag stattfindenden Halbfinale sind die Brasilianer dann ganz unter
sich. Fabio Luiz und Teamkollege Marcio Araujo treffen auf die noch relativ
unbekannten Spieler Luizão/Nalbert. Im zweiten Halbfinale stehen sich
Cunha/Franco und Ricardo/Emanuel gegenüber.
Brink/Dieckmann waren nach einer Viertelfinal-Niederlage gegen die an Position
Drei gesetzten Brasilianer Fabio Luiz/Marcio Araujo in die Verlierrunde
gerutscht. Klemperer/Schneider waren aufgrund einer Schulterverletzung von Kjell
gar nicht erst in Marseille angetreten.
BEACHVOLLEYBALL-KRISE
spiegel.de - 28. Juni 2006
Schatten am Strand
Beach-Volleyball erlebt 2006 sein schwerstes Jahr seit langem. Trotz
anfänglicher Begeisterung zogen sich Fernsehsender und Sponsoren von der
Sandsportart zurück. Wie selten zuvor kämpfen die Beacher nun um Aufmerksamkeit
- und glauben dennoch an eine große Zukunft...
@Julius -
Happy Birthday
zum 24. Geburtstag!
foto: FIVB
Mit einem 25.Rang sind Michaela Eckl/Mireya Kaup am Donnerstag aus dem
FIVB-Worldtour-Turnier in Marseille ausgeschieden. Das Duo vom TSV Sonthofen
hatte das Nachsehen im Spiel gegen die Italienerinnen Perrotta/Gattelli, die
zwar mit der Nummer 26 drei Plätze schlechter gesetzt waren, aber dennoch
jeweils in der Schlussphase der äußerst knappen Durchgänge das bessere Ende für
sich hatten (24:26, 24:26).
Am Donnerstag ging es wettermäßig in Marseille weiter hoch her. Wegen
Regen und Sturm wurden die Spiele am Vormittag um eineinhalb Stunden nach hinten
verschoben. Als Wind-und-Wetter-Spielerinnen präsentierte sich beim
FIVB-Tourstop in Marseile das Duo Maaseide/Glesnes.
Die an Postition 31 gesetzten Norwegerinnen brachten das
Vorzeige-Nationalteam Stephi Pohl/Okka Rau, das sich in dieser Saison in guter
Form präsentiert, in Bedrängnis, und triumphierten mit 21:18, 20:22 und 15:13.
Daraus ergibt sich für die Hamburgerinnen nach einem vierten Platz in Stavanger
ein 17.Rang in Frankreich.
Das Nationalteam Klemperer/Schneider konnte in Marseille trotz Meldung
nicht antreten, da Kjell sich derzeit mit Schulter-Problemen plagt...
Beim FIVB-Worldtour-Turnier in Marseille herrschte heute Sturm und
gleichzeitig 31 Grad. Die Qualifikationsspiele der Männer wurden mittags für
zwei Stunden unterbrochen und dann nur bis spätnachmittags fortgesetzt.
Damit stehen unter anderem die Spiele der Damenteams Brink-Abeler/Jurich und
Eckl/Kaup noch aus.
Doch für die Teams gehört der Wind ("Mistral") zu Marseille wie der Sand zum
Beach-Volleyball. "Es ist einfach Tradition", heißt es aus
Weltverbandskreisen.
Unbeeindruckt von Wind und Wetter zog das Nationalteam Stephi Pohl/Okka Rau
problemlos in die nächste Runde des internationalen Wettkampfs in Frankreich
ein. Die Hamburgerinnen triumphierten über die Schwaiger-Schwestern aus
Österreich in zwei Durchgängen (21:16, 21:15)
Quali vorbei, Hauptfeld adé
Die beiden männlichen Qualifikantenduos hingegen scheiterten am Mittwoch
an den klimatischen Bedingungen und am Gegner im Wettkampf um den Einzug ins
Main Draw des FIVB-Tourstops in Marseille. Kay Matysik alias Mr.
Beach-Volleyball (Zitat Leipziger Volkszeitung) und sein Partner Eric Koreng
zeigten im entscheidenden dritten Satz gegen die Niederlänger Nummerdor/Schuil
Schwäche und unterlagen knapp mit 19:21, 21:16 und 13:15. Die Kieler Youngster
Daniel Krug/Mischa Urbatzka hatten das Nachsehen in der Partie gegen Smedins/Smedins
aus Lettland (18:21, 16:21).
Im Hauptfeld gesetzt sind bereits die Nationalteams Julius Brink/Christoph
Dieckmann und David Klemperer/Kjell Schneider.
smart beach tour Binz 2006 - Hallen-Nationalspieler bauen auf Sand
volleyball-verband.de - 05. Juli 2006 Raus
aus der Halle, rein in den Sand! Zwei der derzeit wohl besten deutschen
Hallen-Nationalspieler versuchen bei der smart beach tour in Binz auf Rügen
(14. – 16.07.2006) ihr Glück im Sand. Beim ersten Strandturnier der Saison
wollen Eugen Bakumovski und Björn Andrae zeigen, dass mit ihnen nicht nur in
der Halle, sondern auch im Sand zu rechnen ist.
Immerhin verfügen die beiden Italien-Legionäre bereits über
Outdoor-Erfahrung: Eugen Bakumovski spielte in der Saison 2004 vier
Beach-Turniere, und auch Björn Andrae (Volleyballer des Jahres 2004 und
2005) ist der sandige Untergrund nicht fremd. Immerhin hat der 2 Meter lange
Außenangreifer mit Nationalmannschaftskollege Thomas Kröger einen zweiten
Platz beim German Beach Cup 2004 in Wyk auf Föhr vorzuweisen. Das
neuformierte Team hat für die smart beach tour auf Rügen vom Deutschen
Volleyball-Verband eine Wildcard für die freitägliche Qualifikation
erhalten.
Falls sich die beiden Hallen-Routiniers am ersten Eventtag gegen die
weiteren neun Qualifikantenduos durchsetzen können, messen sie sich ab
Samstagmorgen im Hauptfeld mit den großen Namen des deutschen
Beach-Volleyballs. Gemeldet haben unter anderem die Sieger der smart beach
tour Leipzig, Eric Koreng und Kay Matysik (Foto), sowie die
Publikumslieblinge Gil Ferrer-Cutino und Florian Karl aus Berlin. Starke
Besetzung auch bei den Frauen: Drei der fünf DVV-Nationalteams haben ihre
Teilnahme am Ostseestrand angekündigt.
Hochklassig auch das Programm abseits der vier Beach-Volleyball Courts: Bei
freiem Eintritt wird im Rahmen des ProSieben Kino Open Air am Freitagabend
ab 22:00 Uhr der Film „Ice Age 2 – Jetzt taut´s“ gezeigt. Und am Samstag
dürfen Spieler und Fans ab 20 Uhr bei der „Robbie Williams Tributeshow“
richtig abfeiern. Natürlich ebenfalls kostenlos und unterm freien Himmel!
TERMINPLAN smart beach tour Binz auf Rügen (14. – 16.07.2006):
Qualifikation: Freitag 13.00 bis 19.00 Uhr
Hauptfeld: Samstag 09.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag 09.00 bis ca. 14.30 Uhr
Finalspiele: Sonntag ab ca. 15.00 Uhr
Mit acht Duos tritt der DVV bei der Beach World Tour in Marseille an.
Die Frauen ermitteln ihre Sieger vom 4.-8. Juli und die Männer vom 5.-9.
Juli. Für das Hauptfeld der Frauen sind Stephanie Pohl/Okka Rau (beide
Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster)
gesetzt. Die zwei Startplätze für die heute beginnende Qualifikation wurden
gestern (3. Juli) in der "Country Quota" ermittelt. Dort setzten sich
Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) und Sara Goller/Laura Ludwig
(beide Hertha BSC) gegen die Teams Heike Claasen/Antje Röder (beide VC
Olympia Berlin), Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia
Berlin) und Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) durch.
Bei den Männern sind Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia
Berlin) und David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler
Kiel) fürs Hauptfeld gesetzt. Den Kampf durch die Qualifikation müssen Eric
Koreng/Kay Matysik (Seaside Beachclub Essen/VC Olympia Berlin) antreten.
Einen weiteren Platz in der Qualifikation erhält der Sieger aus der "Country
Quota" der Männer Florian Huth/Stefan Uhmann (FT Adler Kiel/Kölledaer SV)
gegen Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel).
Beim Grand Slam in Stavanger sind alle Medaillen in brasilianische
Hände gewandert. Das hat es das letzte Mal vor etwa einem Jahr bei dem
FIVB-Stop in Montréal gegeben. Ricardo/Emanuel hatten dabei im norwegischen
Finale einmal mehr die Nase vorn und triumphierten über die Weltmeister
Marcio Araujo/De Jesus Magalhaes (21:19, 23:21). "Ich bin froh, einen so
tollen Partner an meiner Seite zu haben, wir harmonieren bestens
miteinander", lobte der 33-jährige Emanuel seinen Partner Ricardo. Auf dem
dritten Rang landeten Harley/Benjamin mit einem Sieg über die
Weltranglisten-Fünften aus Argentinien Baracetti/Conde. Brink/Dieckmann und
Klemperer/Schneider wurden Fünfte. Die Qualifikanten Matysik/Koreng waren
als Gruppenvierte beim Pool-Play-Modus in Norwegen bereits vor dem
Single-Out ausgeschieden...
Stephanie Pohl und Okka Rau haben beim Beachvolleyball-Turnier der
Weltserie im norwegischen Stavanger Rang vier belegt. Die Hamburgerinnen
verloren das kleine Finale gegen Ana Paula und Leila Barros aus Brasilien
nach einer Stunde Spielzeit mit 1:2 (21:18, 16:21, 13:15).
Es war die erste Niederlage von Pohl/Rau, die in Stavanger zuvor
keinen Satz verloren hatten. Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich (Münster)
waren im Achtelfinale ausgeschieden. Es siegten die Brasilianerinnen Juliana
Felisberta Silva und Larissa Franca.
Für die Männer-Teams Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin) und
David Klemperer/Kjell Schneider (Hildesheim/Kiel) war im Viertelfinale
Endstation. Die bis dahin ungeschlagenen Berliner verloren das Duell um den
Einzug ins Halbfinale gegen Harley/Benjamin (Brasilien) 0:2.
Klemperer/Schneider mussten sich in der gleichen Runde gegen die
Argentinier Baracetti/Conde 1:2 geschlagen geben. Eric Koreng und Kay
Matysik (Essen/Berlin) waren nach erfolgreicher Qualifikation mit drei
Niederlagen in den Gruppenspielen ausgeschieden.