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Aktuell 2006

Die Turniere der CEV-Tour 2007 im Überblick
beach-volleyball.de
- 06. Dezember 2006
Die Turnierstationen der höchsten europäischen Serie, der European Championship Tour, sind für die nächste Saison bereits festgelegt. Beach-Volleyball-Begeisterte kommen in mindestens fünf verschiedenen Ländern auf ihre Kosten...

Wann geht`s ab

Die europäische Tour wird Mitte Mai in Österreich beginnen. In St. Pölten können die Profis vom 17.-20. Mai bei den Austrian Masters ihre Saison-Auftakt-Stärke unter Beweis stellen. Weiter geht es dann vom 31. Mai- 3. Juni auf heimischen Boden mit den German Masters in Hamburg. In Moskau soll der dritte Tour-Stop der Saison 2007 stattfinden. Die Hauptstadt Russlands ist Gastgeber für die Russian Masters vom 14.-17. Juni 2007. Mitten im Hochsommer haben die deutschen Beach-Profis dann wieder eine etwas kürzere Anreise zum internationalen Wettkampf. Vom 5.-8. Juli heißt es in Luzern "Bühne frei" für die Swiss Masters. Und auch der Tourstop in Den Haag darf natürlich nicht fehlen. Vom 9.-12. August trifft sich die europäische Beachszene auf niederländischem Boden zu den Dutch Masters.

Das Finale wird 2007 zwischen Flamenco, Tapas und Stierkämpfen stattfinden. Im spanischen Valencia geht es vom 23.-26. August um den Titel des Europameisters.

European Championship Tour 2007 im Überblick:
17.-20. Mai: Austrian Masters / St. Pölten (Österreich)
31. Mai-3. Juni: German Masters / Hamburg
14.-17. Juni: Russian Masters / Moskau (Russland)
5.-8. Juli: Swiss Masters / Luzern (Schweiz)
9.-12. August: Dutch Masters / Den Haag (Niederlande)

23.-26. August: European Championship Final / Valencia (Spanien)

(im Gespräch ist noch: 13.-16. September: Greek Masters / Athen (Griechenland)

Markus Dieckmann als Trainer
sport1.at - 22. November 2006
Ex-Beachvolleyball-Ass Markus Dieckmann versucht sich nun als Trainer Die Dieckmann-Zwillinge sind wieder vereint - wenn auch nicht aktiv am Strand. Markus verstärkt ab sofort das Trainer-Teams seines Bruders Christoph.

Ex-Beachvolleyball-Ass Markus Dieckmann versucht sich nun als Trainer
Foto: sport1.at

Markus beendete wegen anhaltender Rücken-Probleme in dieser Saison seine erfolgreiche Beachvolleyball-Karriere (u.a. zweifacher Europameister).

Nun greift er seinem Bruder Christoph und dessen Partner Julius Brink am Weg zu Olympia 2008 unter die Arme. Zu Beginn ihrer Karriere waren die Dieckmanns als Duo aktiv.

Nationalteams 2007 stehen fest
volleyball-verband.de - 14. November 2006

Deutscher Volleyball Verband
Foto DVV

Der „Leitungsstab Beach“ des Deutschen Volleyball-Verbandes hat die Namen der Nationalteams bekannt gegeben, die in der Olympia-Qualifikation (1. Januar 2007 bis 20. Juli 2008) die notwendigen Punkte holen sollen, damit das Maximum an vier Duos, je zwei Frauen- und Männer-Teams, in Peking 2008 an den Start gehen kann.

Bei den Männern sind dies:

Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin)
David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel)
Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen/FT Adler Kiel).

Bei den Frauen werden:

Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV)
Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster)
Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin)
als Nationalteams gefördert.

Das Duo Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) erhält als „Perspektivteam 2012“ ebenfalls Unterstützung.

Der Leitungsstab, dem sieben Personen angehören, darunter mit Bernd Schlesinger und Markus Dieckmann auch ein Trainer- bzw. Spieler-Vertreter, hielt sich dabei strikt an objektive Kriterien und zog die Weltrangliste heran, von der 60% der Turniere gewertet wurden. Damit wurde das gleiche Verfahren angewendet, wie es auch die FIVB bei der Olympia-Qualifikation macht. Dort fließen die besten acht Turnierergebnisse der FIVB World Tour in die Wertung ein.

Die Nationalteams erhalten leistungsbezogenen Reisekostenunterstützung für Wettkämpfe und Trainingslager, sowie Trainerzuschüsse.
Außerdem wird der DVV, wie bereits in der Saison 2006, den Teams im nächsten Jahr bei den wichtigsten Turnieren einen Physiotherapeut und einen Beobachter zur Verfügung stellen.

DVV Beach-Volleyball Koordinator Lars Elsäßer: „Natürlich gibt es immer Unzufriedene, aber der Leitungsstab war sich einig, dass dies die Teams sind, die nach objektiven Kriterien die weitere Förderung verdient haben, außerdem haben wir mit dem „Perspektivteam 2012“ eine Möglichkeit geschaffen zusätzlich ein junges Nachwuchsteam zu fördern.“

Mischa Urbatzka zieht es nach Köln
Elmshorner Nachrichten - 9. Nov. 2006

Mischa Urbatzka ist neuer Partner von Jonas Reckermann.

Der 23-jährige Elmshorner bricht langsam die Zelte in Kiel ab. Er orientiert sich Richtung Rheinland zu seinem Beach-Partner Jonas Reckermann.

(Elmshorn/Kiel) Noch lebt und studiert der Elmshorner Beach-Volleyballer in Kiel doch das kann sich demnächst ändern. "Ich fahre vom 17. bis 19. November zu einem Trainingswochenende nach Köln", sagte Mischa Urbatzka. Dort will er sich auch schon mal nach einer Wohnung, beziehungsweise nach einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft umsehen. "Die Mietpreise sind in Köln ganz schön hoch."
Urbatzka war von Jonas Reckermann, einem der erfolgreichsten deutschen Beach-Volleyballer, zum neuen Partner gewählt worden. Da der 27-jährige zweifache Europameister im Köln-Bonner Raum lebt und trainiert, orientiert sich der Elmshorner langsam Richtung Rheinland. "Ich werde alles in Ruhe machen und nichts überstürzen. Jonas hat gerade erst wieder mit dem Training angefangen. Er hatte eine Entzündung im Rücken." Aber auch Urbatzka ist nicht ganz fit. Er hat derzeit Probleme mit der rechten Schulter und dem rechten Knie.

Der Trainigsaufenthalt in Köln dient dem Kennenlernen des neuen Partners und des Trainers Jürgen Wagner. "Der hat auch schon Jonas und Markus Dieckmann gecoacht", so Urbatzka. "Er will seine bisherigen Methoden weiter durchziehen, mit denen Jürgen die beiden zum Erfolg geführt hat."
Reckermann und Dieckmann waren das erfolgreichste Nationalteam Deutschlands, bis immer wiederkehrende Rückenprobleme Dieckmann zur Aufgabe des Sports zwangen. "Jonas ist immer noch im Nationalkader. Mir genügt es erstmal im Sonderkader zu sein." Das heisst für den Elmshorner nicht, dass er finanzielle Unterstützung erhält, aber er kann beispielsweise gratis physiotherapeutische Maßnahmen wahrnehmen. "Wichtiger ist aber, dass ich Anti-Doping-System bin. Es ist Voraussetzung für die Teilnahme an Olympischen Spielen, dass man zwei Jahre vorher auf Doping überprüft wird."

Es gibt in Deutschland zwei Frauen- und zwei Männermannschaften, die als Nationalteams im A-Kader gefördert werden. Im Sonderkader, dem Urbatzka angehört, werden sogenannte Perspektivteams unterstützt, die bei eventuellen Verletzungen von Nationaspielern als Ersatz dienen sollen.
Da der Platz von Markus Dieckmann nun vakant ist, wird der Leistungsstab Beach-Volleyball einen neuen A-Kader-Athleten bestimmen. Ob der Elmshorner dabei ist, entscheidet sich Ende des Jahres.

Dieckmann/Reckermann beim Turnier für Hobbyspieler in Berlin
beach-volleyball.de - 06. November 2006
Die Gelegenheit wird sich kein zweites Mal bieten: Jonas Reckermann und Markus Dieckmann noch einmal gemeinsam erleben und auf Einladung von HYUNDAI einen Tag Beach-Volleyball indoor spielen, wer möchte das nicht? Jetzt haben alle schnell entschlossenen Freizeitspieler und Hobbymannschaften noch die Chance, am 19.11.06 in Berlin an den HYUNDAI Beachclub-Open teilzunehmen, denn einige Startplätze können noch ergattert werden
Du kannst dir an dem Sonntag Zeit nehmen und einen Tag in Berlin verbringen? Dann nutz die Gelegenheit, lern eins der erfolgreichsten deutschen Beach-Volleyballteams kennen und mach mit bei dem Turnier für Hobbyspieler, bei dem der Spaß garantiert im Vordergrund steht!

Jubiläums-Sieg für May/Walsh
Sport1.at - - 06. November 2006

Kerri Walsh macht sich lang...
Foto FIVB

Wenn sich Kerri lang macht, haben Gegnerinnen meist nichts zu lachen Misty May-Treanor und Kerri Walsh setzen beim World-Tour-Finale in Thailand einen Meilenstein in der amerikanischen Beachvolleyball-Geschichte.
Die Olympiasiegerinnen gewinnen ihr Auftaktspiel gegen Phokongploy/Tenpaksee klar und feiern ihren 500. Beach-Sieg.
In Runde 2 lassen sie ihren Landsleuten Wacholder/Boss keine Chance und setzen Sieg 501 drauf. Bei 545 gespielten Matches halten Misty und Kerri bei einer Sieg-Quote von über 91 Prozent. "500er-Marke ist etwas besonderes", meint Kerri.

Beach World Tour Acapulco (F): Goller/Ludwig werden Fünfte!
volleyball-verband.de - 29. Oktober  2006

Laura Ludwig im mexikanischen Acapulco
Foto FIVB

Sara Goller/Laura Ludwig haben bei der Beach World Tour im mexikanischen Acapulco mit Platz fünf ihr bisher bestes Resultat auf der FIVB-Serie erzielt: Noch mehr vereitelten die an Position drei gesetzten Brasilianerinnen Renata/Talita, die beim 2:0 (21-14, 21-16) deutlich die Oberhand behielten und anschließend auch die an eins gesetzten Larissa/Juliana klar bezwungen und ins Finale einzogen. Für den fünften Platz erhielten 360 Weltranglistenpunkte und 10.000 US Dollar sicher.

Goller/Ludwig komplettierten damit einen guten Teamerfolg der DVV-Duos, denn auch Geeske Banck/Susanne Lahme (7. Platz) sowie Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Helke Claasen/Antje Röder (je Neunte) kamen in die Top Ten.

Vom 1. bis 5. November nehmen bis auf Claasen/Röder alle Teams an der letzten World Tour des Jahres im thailändischen Phuket teil. Zudem sind noch Katrin Holtwick/Ilka Semmler am Start.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

Goller-Ludwig GER [23] Renata-Talita BRA [3] 0-2 (14-21, 16-21)

Beach World Tour Acapulco (F): Goller/Ludwig schon Fünfte – Gutes Teamergebnis der DVV-Duos!
volleyball-verband.de - 28. Oktober  2006
Die vier deutschen Frauen-Duos bei der Beach World Tour im mexikanischen Acapulco haben ein gutes Teamergebnis erzielt: Alle vier Teams landeten unter den Top Ten, mit einem siebten (Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin) und zwei neunten Plätzen (Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) und Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) wurden die Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen. Bereits auf Platz fünf und weiter im Rennen sind die amtierenden Deutschen Meister Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), die in der Verliererrunde ein Team nach dem anderen aus dem Turnier warfen. Um den Einzug in das Halbfinale kämpfen sie nun gegen die Brasilianerinnen Renata/Talita.
Für Banck/Lahme und Goller/Ludwig sind die Ergebnisse von Acapulco gleichzeitig die besten gemeinsam erzielten Platzierungen auf der World Tour. Bis auf Brink-Abeler/Jurich, die an Position vier gesetzt waren, übertrafen alle deutschen Duos ihre Setzung. Für Platz sieben erhielten BAnck/Lahme 300 Weltranglistenpunkte und 8.000 US Dollar, für Platz neun gingen 240 Weltranglistenpunkte und 6.000 US Dollar an Brink-Abeler/Jurich und Claasen/Röder. Goller/Ludwig haben als Fünfte bereits 360 Weltranglistenpunkte und 10.000 US Dollar sicher.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

McPeak-DeNecochea USA [25] Goller-Ludwig GER [23] 0-2 (14-21, 18-21)

Claasen-Röder GER [14] Klapalova-Petrova CZE [13] 2-1 (20-22, 21-19, 15-13)

Hakedal-Torlen NOR [5] Brink-Abeler-Jurich GER [4] 2-1 (21-17, 18-21, 15-7)

Renata-Talita BRA [3] Banck-Lahme GER [27] 2-0 (21-16, 21-13)

Kuhn-Schwer SUI [15] Goller-Ludwig GER [23] 0-2 (14-21, 21-23)

Claasen-Röder GER [14] Yanchulova-Yanchulova BUL [22] 2-0 (21-18, 21-16)

Goller-Ludwig GER [23] Brink-Abeler-Jurich GER [4] 2-0 (22-20, 21-18)

Claasen-Röder GER [14] M. Crespo-Esteves Ribalta CUB [7] 0-2 (19-21, 18-21)

Fernandez Grasset-Larrea Peraza CUB [18] Banck-Lahme GER [27] 0-2 (19-21, 14-21)

Goller-Ludwig GER [23] Maaseide-Glesnes NOR [11] 2-0 (21-19, 21-15)

M. Crespo-Esteves Ribalta CUB [7] Banck-Lahme GER [27] 2-0 (21-19, 22-20)

Beach World Tour Acapulco (F): Banck-Lahme und Goller-Ludwig komplettieren Hauptfeld!
volleyball-verband.de - 26. Oktober  2006
Neben den ohnehin qualifizierten deutschen Duos Rieke Brink-Abeler- Hella Jurich und Helke Claasen-Antje Röder sind nun auch Geeske Banck-Susanne Lahme und Sara Goller-Laura Ludwig ins Hauptfeld gerückt.
In der „Country Quota“ erkämpften sich Goller-Ludwig gegen die nationale Konkurrenz Holtwick-Semmler den letzten deutschen Startplatz für die Qualifikation. Das junge Berliner Team behielt nach drei knappen Sätzen die Oberhand.
In den beiden Partien der Qualifikation hatten sie dann weniger Mühe mit ihren Gegnerinnen und gewannen jeweils mit 2:0 Sätzen.
Knapper ging es da bei Geeske Banck und Susanne Lahme zu. Nach einem souveränen Auftaktsieg benötigte man gegen die starken Niederländerinnen Van Iersel-Wesselink drei nervenaufreibende Sätze um schließlich ebenfalls ins Hauptfeld einzuziehen.
Somit ist die maximal mögliche Anzahl deutsche Nationalteams im Hauptfeld an der mexikanischen Riviera.

FIVB-World Tour in Acapulco: Deutsche Meisterinnen im Hauptfeld
beach-volleyball.de - 26. Oktober 2006

Sara Goller- Der Einzug ins Hauptfeld von Acapulco ist geschafft!
Foto FIVB

Fiesta Mexicana bei den deutschen Quali-Spielen Beim FIVB World Tour-Turnier im mexikanischen Acapulco haben sich die Deutschen Meisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig für das Main Draw qualifiziert. Goller/Ludwig setzten sich in ihrer ersten Partie gegen die in der Qualifikation an Position 23 gesetzten Kanadierinnen Jomphe/Moskowitz mit einem absolut überragenden 21:9 und 21:8 durch. In der zweiten Runde schlugen Sara und Laura das an Nummer Fünf gesetzte japanische Duo Kusuhara/Teru Saiki mit 21:15 und 21:19.

Frei nach Gottlieb Wendehals flogen dann in der Qualifikation auch noch die Löcher aus dem Käse und die niederländischen Quali-Duos aus dem Turnier. Geeske Banck/Susi Lahme triumphierten am Nachmittag in Mexiko nach einer Stunde und 17 Minuten in der Partie zunächst denkbar knapp über Van Iersel/Wesselink (21:16, 28:30 und 16:14) und in ihrem zweiten Spiel über Labee/de Vries (21:11, 21:17).

Bei der World Tour in Acapulco stehen Brink-Abeler/Jurich und Claasen/Röder bereits in den Hauptfeld-Startlöchern. Das Nationalduo Pohl/Rau konnte beim hiesigen Turnier in Mexiko wegen einer Verletzung von Stephi nicht antreten. Auch beim letzten FIVB World Tour-Stop 2006 in Thailand wird die deutsche Nummer Eins nicht dabei sein.

FIVB-Kongress: Dr. Ruben Acosta für vier weitere Jahre Präsident - DVV-Kandidaten alle gewählt!
volleyball-verband.de - 23. Oktober  2006

Dr. Ruben Acosta ist für vier weitere Jahre Präsident des Volleyball-Weltverbandes FIVB!
Foto FIVB

Der Mexikaner Dr. Ruben Acosta wird für vier weitere Jahre den Volleyball-Weltverband FIVB als Präsident führen. Auf dem FIVB-Kongress in Tokio wurde der seit 1984 amtierende Acosta per Handzeichen – nach Antrag des Präsidenten des Volleyball-Verbandes Senegal – und unter stehenden Ovationen gewählt. Acosta ist nach dem Franzosen Paul Libaud erst der zweite Präsident in der FIVB-Geschichte.

Nachdem klar war, dass die Vergabe der Olympia-Qualifikationsturniere doch nicht auf dem Kongress in Tokio bekannt gegeben werden, gab es dennoch noch erfreuliche Nachrichten aus deutscher Sicht: Die vier für FIVB-Ämter angetretenen deutschen Kandidaten wurden allesamt in die gewünschten Gremien für vier Jahre gewählt. Dies sind: Prof. Manfred Holzgraefe - Medizinische Kommission, Klaus Fezer - Regel Kommission, Christoph Dieckmann - Technische Kommission und Thorsten Endres - Sports & Events Council.

FIVB-Kongress: DVV hofft auf Olympia-Qualifikation in Düsseldorf!
volleyball-verband.de - 20. Oktober  2006

DVV & die Stadt Düsseldorf bewerben sich um ein abschließendes Olympia-Qualifkationsturnier der Herren!
Foto: Stadt Düsseldorf

Vom 23. bis 25. Oktober findet in Tokio der FIVB-Kongress statt. Der DVV ist mit Präsident Werner von Moltke und Generalsekretär Lutz Endlich vertreten.

Aus deutscher Sicht sind vor allem zwei Punkte von großem Interesse:

Der DVV hat sich mit der Stadt Düsseldorf um ein abschließendes Olympia-Qualifkationsturnier der Männer beworben. Dieses Turnier wird voraussichtlich im Mai 2008 mit vier Teams gespielt und ist die letzte Möglichkeit, sich für Peking zu qualifizieren.

Mitbewerber um die Ausrichtung sind Polen und Portugal, Bulgarien und Japan stehen bereits als Ausrichter der beiden anderen Viererturniere fest.

Beach World Tour Acapulco (F/M): 5 deutsche Damenteams am Start
volleyball-verband.de - 23. Oktober  2006

FIVB Beach Volley World Tour in Mexico
Foto FIVB

Die Swatch FIVB Beach Volley World Tour macht diese Woche (25.10.06 - 29.10.06) in Acapulco Station.
Deutsche Herrenteams haben für das Turnier in Mexico nicht gemeldet.
Bei den Damen stehen Rieke Brink-Abeler mit Hella Jurich und das Gespann Helke Claasen – Antje Röder im Hauptfeld. Einen sicheren Platz in der Qualifikation haben sich Geeske Banck und Susanne Lahme erspielt.
Um den vierten deutschen Startplatz kämpfen in einer internen Qualifikation (sog. „Country Quota“) Goller – Ludwig und Holtwig – Semmler.

Volleyball-Weltverband bekommt Konkurrenz - DVV nicht dabei
netzzeitung.de -  09. Oktober 2006
welt.de - 10. Oktob
er 2006 - Acostas gnadenloser Kampf um die Macht

Der Schweizer Jean-Pierre Seppey opponiert gegen den Volleyball-Weltverband.
foto: sportgate

Die Gründung eines Konkurrenzverbandes zum Internationalen Volleyball-Verband FIVB nimmt immer konkretere Formen an. Der Präsident des deutschen Verbandes bezog eindeutig Stellung.

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) wird Bestrebungen zur Gründung eines Konkurrenzverbandes zum Internationalen Volleyball-Verband FIVB nicht unterstützen. «Wir beteiligen uns nicht. Heckenschießerei bringt nichts. Das muss demokratisch ausgefochten werden», sagte der DVV-Präsident Werner von Moltke am Montag auf dpa-Anfrage.

Treffen in Kopenhagen

Der Schweizer Jean-Pierre Seppey will am 25. und 26. November in Kopenhagen einen Konkurrenzverband zur FIVB gründen. Der frühere Generalsekretär lud interessierte Landesverbände und Volleyball- Institutionen zur Gründung der «Fédération Internationale des Associations de Beach Volleyball et de Volleyball» (FIABVB) ein.

Seppey stellt sich damit gegen die FIVB um ihren umstrittenen Präsidenten Ruben Acosta. Der 72-jährige Mexikaner, der die FIVB seit 1984 führt, ist auf dem Kongress in Tokio (23. bis 25. Oktober), an dem auch Werner von Moltke teilnehmen wird, der einzige Kandidat.
Überläufern zum Gegenverband würde der Ausschluss von allen internationalen Wettkämpfen inklusive Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften im Hallen- und Beachvolleyball drohen
, hatte der Weltverband mehrmals verlauten lassen.

Seppey war im Sommer 2005 von Acosta nach Unstimmigkeiten als FIVB-Generalsekretär entlassen worden. Seither kämpft er mit dem Argentinier Mario Goijman, einem früheren Exekutivmitglied der FIVB, verbissen für eine Entmachtung seines früheren Chefs. Vorwürfe, Acosta habe bei Sponsoren-Verträgen unberechtigt Millionenbeträge in die eigene Tasche gewirtschaftet, endeten für den Mexikaner vor Schweizer Gerichten jeweils mit Freispruch.

FIVB-World Tour 2007: World Tour & Olympia-Qualifikation
beach-volleyball.de -  05. Oktober 2006
Der Weltverband stockt auf
Für die Saison 2007 hat der Volleyball-Weltverband wieder einmal die Premiere eines FIVB World Tour-Stops im Nahen Osten auf dem Programm. Im vergangenen Jahr war das bereits für 2006 angesetzte Turnier in Dubai kurzfristig gestrichen worden. In Bahrain soll nun im nächsten Jahr dann erstmals ein Herrenturnier stattfinden. Nach Angaben des Weltverbandes zeigen in der Vorbereitungszeit auf die Olympischen Spiele in Peking 2008, auch Locations in Asien wie Singapur, Korea und Indonesien großes Interesse an einem FIVB Weltserienturnier. Diese neuen Events sollen die bisher bestehenden Turniere in Europa und Amerika mit den Grand Slam-Highlights in Berlin, Klagenfurt, Paris und Stavanger ergänzen.

Verhandlungen über die Durchführung eines möglichen World Tour-Turniers führt der Weltverband nach eigenen Angaben bisher noch mit Hong Kong (Frauenturnier), Indien (Frauen- und Männerturnier), Italien (Frauenturnier), Qatar (Männer- und Frauenturnier) und Türkei (Frauenturnier).

Mit von der Partie bei der Olympiade in Peking

Die Qualifikation für die Teilnahme an den Olympischen Spielen beginnt am 1.1.2007 und läuft bis zum 20.7.2008. Das Teilnehmerfeld beläuft sich auf insgesamt je 24 Duos im Herren- und Damenbereich. Die besten zwei Teams eines Landes werden anhand ihrer acht besten Ergebnisse auf den für den Qualifikationsprozess gültigen Turnieren ermittelt. Zu den für die Qualifikation relevanten Turnieren gehören die Turniere der World Tour, die Weltmeisterschaft in Gstaad 2007 und die von der FIVB anerkannten kontinentalen Meisterschaften. Sollte auf einem Kontinent kein Team die Olympia-Qualifikationsvoraussetzungen erfüllen, qualifiziert sich das beste Team der Rangliste des entsprechenden Kontinents.

Heiße Kandidaten

Als heißeste Kandidaten für die deutsche Teilnahme an den Olympischen Spielen gelten auf Seite der Damen:

Stephanie Pohl/Okka Rau, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und die frisch gebackenen Youngster Sara Goller/Laura Ludwig.

Aber auch Antje Röder/Helke Claasen und die seit dieser Saison gemeinsam agierenden Katrin Holtwick/Ilka Semmler haben ein Weiterkommen auf dem internationalen Parkett auf dem Programm und wollen mit Sicherheit nach den olympischen Sternen greifen.

Spannend ist es auch bei den Herren. Das erfolgreichste deutsche Herrenduo Brink/Dieckmann, das soeben seine junge gemeinsame Karriere mit einer Goldmedaille bei der World Tour krönte, ist zweifelsohne schwer von einer gelungenen Qualifikation für Peking 2008 abzuhalten.

Im Nacken von Julius und Christoph sitzen aber bereits David Klemperer/Kjell Schneider und die neue Kombination von endlich wieder genesenem Nationalspieler Jonas Reckermann und neuem Nachwuchs-Abwehrwiesel Mischa Urbatzka.

TV Ratingen Volleyball-Mixed-Team schafft Überraschung
beachvolleyball-ratingen.de - 4. Oktober 2006

TV Ratingen Volleyball-Mixed-Team 2006
vl: Sportlicher Leiter Peter Lechner, Mannschaftsführer Jens Höfken, Mathias Müller, Yvonne Bartsch, Ralf Pollnow, Jörg Rustige, Linda Gerlach, Ute Scholz, Markus Krüger und Martin Ossowski

Ratingen/Düsseldorf - Die Beachvolleyball-Mixed-Mannschaft des TV Ratingen 1865 hat mit ihrem Sieg in der Vorrunde des VKD Pokals (Volleyball-Kreis-Düsseldorf) den Einzug ins Hauptfeld geschafft.

Die Ratinger gewannen im Vorrundenspiel mit 3:0 gegen das favorisierte Team des Gerresheimer TV 1883.

Zuvor hatte der TVR zum Saisonauftakt gegen das Team VC Auszeit verloren. Nach dieser Niederlage gegen die E-Liga Absteiger ließen die Ratinger aber die Köpfe nicht hängen und triumphierten am Freitag mit einem klaren 3:0 (25:20, 25:15, 25:17) Heim-Sieg gegen den Gerresheimer TV.

Am Freitag, den 20. Oktober empfängt der TV Ratingen nun den C-Ligisten BSG WestLB.

Der Start ist um 20.00Uhr

Halle TV Ratingen
Am Stadionring 5
40878 Ratingen

Beach World Tour Vitoria (M): Brink/Dieckmann triumphieren in Brasilien!
volleyball-verband.de - 3. Oktober  2006

So sehen Sieger und Weltranglisten-Dritte aus: Christoph Dieckmann (links) und Julius Brink.
Foto FIVB: So sehen Sieger und Weltranglisten-Dritte aus: Christoph Dieckmann (links) und Julius Brink.

Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) haben ihre beeindruckende Siegesserie der letzten Wochen auch nach Übersee gerettet: Das deutsche Top-Duo gewann die World Tour im brasilianischen Vitoria durch ein 2:0 (21-17, 21-19) über die US-Boys Gibb/Rosenthal und kassierte dafür 32.000 US Dollar sowie 600 Weltranglistenpunkte. Durch den zweiten gemeinsamen Sieg auf der World Tour schoben sich Brink/Dieckmann auf den dritten Platz der Weltrangliste und sind nun von Brasilianern auf den Plätzen eins, zwei und vier „umzingelt“.

Mit dem Sieg über Gibb/Rosenthal revanchierten sich Brink/Dieckmann auch für die einzige Turnierniederlage. In der vierten Runde hatten sie mit 1:2 gegen das US-Duo verloren, anschließend feierten das DVV-Duo Siege über die Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes sowie die Weltranglisten-Dritten Cunha/Franco (beide BRA).

Dementsprechend zufrieden war das deutsche Duo nach dem Turnier: „Ich glaube, wir haben es verdient, die Nummer drei der Welt zu sein. Wir haben in diesem Jahr sehr gut gegen die Top-Brasilianer gespielt und bewiesen, dass wir sehr wettkampfstark sind“, so Dieckmann.

Brink/Dieckmann weisen nach ihrem Turniersieg in Vitoria eine beeindruckende 41:14-Siegbilanz auf der diesjährigen Swatch-FIVB World Tour auf. Zieht man die 9:11-Bilanz gegen die Brasilianer ab, bleibt eine 32:3-Bilanz gegen den „Rest der Welt“. Das letzte Turnier des Jahres im mexikanischen Acapulco bestreiten Brink/Dieckmann nicht, „weil wir uns etwas Pause gönnen, um dann voll die Olympia-Qualifikation im nächsten Jahr anzugehen“, so der zum MVP, zum wertvollsten Spieler des Turniers, gewählte Julius Brink.

Ergebnisse Brink/Dieckmann

Amore-Varnier ITA [12] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 0-2 (19-21, 11-21)

Gibb-Rosenthal USA [9] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 2-1 (21-19, 19-21, 15-11)

Fabio Luiz-Marcio Araujo BRA [1] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 1-2 (21-10, 22-24, 11-15)

Cunha-Franco BRA [3] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 1-2 (22-20, 20-22, 11-15)

Gibb-Rosenthal USA [9] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 0-2 (17-21, 19-21)

FIVB-Worldtour in Vitoria: Brink/Dieckmann gewinnen Finale und holen sich die 2. Gold-Medaille in diesem Jahr!!!
beachvolleyball-ratingen.de - 1. Oktober 2006

Julius Brink und Christoph Dieckmann gewinnen das Final von Victoia / Brasilien
Foto FIVB: Julius Brink bewundert seinen "most outstanding player award"

Überragend! Nun gelang Julius Brink und Christoph Dieckmann in Vitoria / Brasilien auf der FIVB-World-Tour der souveräne Turniersieg. Im Finale revanchierten sie sich mit einem klaren 2:0 Sieg (21-17, 21-19) gegen die US Boys Gibb-Rosenthal und ließen nicht den Hauch einer Chance.

32.000 USD und 600 Welt- Ranglisten-Punkte  waren der Lohn.

Nach dem Sieg belegen Brink/Dieckmann mit 4.740 Welt-Ranglisten-Punkten den 3. Platz hinter Ricardo/Emanuel mit 6.380 Punkten und Marcio Araujo/Fabio mit 6.060 Punkten.

beachvolleyball-ratingen.de gratuliert zu diesem hervorragenden Ergebnis. Herzlichen Glückwunsch!

FIVB-Worldtour in Vitoria: Brink/Dieckmann im Finale
beach-volleyball.de -
30. September 2006

Brink/Dieckmann im Finale!
Foto FIVB

Bei Julius Brink und Partner Christoph Dieckmann läuft es auch gegen Ende der diesjährigen Saison noch grandios. Nach einer Niederlage im Viertelfinale von Vitoria sorgten die Deutschen Meister in der Verliererunde und im darauffolgenden Halbfinale einmal mehr für echte Schlagzeilen.
Brink/Dieckmann waren nach einer Tie-Break-Niederlage gegen die grandios aufgelegten US-Boys Gibb/Rosenthal am Freitag in der Verliererunde gelandet. Am Samstag erwischet Deutschlands bestes Nationalteam aber dann einen echten Traumtag Im Spiel um den Halbfinaleinzug besiegte das Duo die Position Eins gesetzten Fabio Luiz/Marcio Araujo trotz Satzrückstand mit 10:21, 24:22, 15:11. Doch damit nicht genug: Erstmal auf Tour gekommen, sorgten Brink/Dieckmann bei den brasilianischen Fans für zusätzliche Trauer. Denn mit den an Rang Drei geführten Cunha/Franco schmissen sie im Halbfinale das zweite brasilianische Team aus dem Turnier (20:22, 22:20, 15:11). Auch für die brasilianischen Weltmeister war im Halbfinale Endstation. Ricardo/Emanuel mussten sich relativ klar Gibb/Rosenthal geschlagen geben.
Das Herren-Finale im brasilianischen Viktoria findet damit ohne Beteiligung brasilianischer Teams statt. Stattdessen bekommen Brink/Dieckmann gegen die Amerikaner Gibb/Rosenthal im Endspiel am Sonntag die Chance zur Revanche.

Beach World Tour Vitoria (F/M): Goller/Ludwig werden 13., Brink/Dieckmann noch ungeschlagen!
volleyball-verband.de - 29. September 2006

Sara Goller freut sich über Platz 13 in Vitoria!
Foto FIVB

Sara Goller/Laura Ludwig haben mit Platz 13 bei der World Tour im brasilianischen Vitoria ihr zweitbestes Ergebnis auf der FIVB-Tour erzielt. Platz neun in Montreal 2005 ist das bisher beste Ergebnis der aktuellen Deutschen Meister. Eine noch bessere Platzierung verhinderten Klapalova/Petrova (CZE), die Goller/Ludwig mit 2:0 bezwangen. Für Platz 13 erhalten Goller/Ludwig 180 Weltranglistenpunkte und 4.500 US Dollar.

Julius Brink/Christoph Dieckmann sind nach zwei Spielen in Vitoria noch ungeschlagen und haben damit bereits Platz neun sicher: Ihre zweite Partie gewannen sie gegen Nummerdor/Schuil (NED) nach drei Sätzen – nun warten die Italiener Amore/Varnier in der nächsten Runde. Dagegen mussten Daniel Krug/Mischa Urbatzka nach zwei Niederlagen und als 25. die Koffer packen. Das „Aus“ besiegelten Fenili/Tomatis (ITA), Krug/Urbatzka erhielten 60 Weltranglistenpunkte und 2.000 US Dollar.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

Nummerdor-Schuil NED [13] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 1-2 (16-21, 21-12, 11-15)

Krug-Urbatzka GER [24] Fenili-Tomatis ITA [25] 0-2 (16-21, 15-21)

Goller-Ludwig GER [26] Klapalova-Petrova CZE [15] 0-2 (14-21, 19-21)

FIVB-Worldtour in Victoria: Brink/Dieckmann mit Auftakterfolg
beach-volleyball.de - 28. September 2006
Daniel Krug/Mischa Urbatzka
unterlagen den starken US-Boys Gibb/Rosenthal deutlich mit 0:2 und hatten auch in der zweiten Begegnung gegen die Italiener Fenili/Tomatis Schwierigkeiten. Nach einer erneuten Zwei-Satz-Niederlage war für die Youngster mit Platz 25 Schluss.
Ohne jeglichen Schweißverlust verlief für Sara Goller/Laura Ludwig die zweite Partie in der „Loserrunde“. Ihre kubanischen Gegnerinnen Fernandez Grasset/Larrea Peraza traten verletzungsbedingt nicht an. Damit sind Goller/Ludwig bereits 13. und treffen nun auf den Sieger der Begegnung Klapalova/Petrova (CZE) – Uryadova/Shiryaeva (RUS).

Beach World Tour Vitoria  (F/M): Auftaktsieg für Brink/Dieckmann – Goller/Ludwig kampflos weiter!
volleyball-verband.de - 28. September 2006
Julius Brink/Christoph Dieckmann machen da weiter, wo sie bei der EM in Den Haag und bei der DM in Timmendorfer Strand aufgehört hatten: In der Erfolgsspur! Zum Auftakt der World Tour in Vitoria (BRA) gewann das deutsche Top-Duo locker mit 2:0 gegen die Schweizer Gscheidle/Schnider. In der nächsten Runde folgt das Duell gegen die ehemaligen Hallen-Könige aus den Niederlanden, Nummerdor/Schuil. Dagegen unterlagen Daniel Krug/Mischa Urbatzka den starken US-Boys Gibb/Rosenthal deutlich mit 0:2 und treffen in der ersten „Loserrunde“ auf die Italiener Fenili/Tomatis.

Ohne jeglichen Schweißverlust verlief für Sara Goller/Laura Ludwig die zweite Partie in der „Loserrunde“. Ihre kubanischen Gegnerinnen Fernandez Grasset/Larrea Peraza traten verletzungsbedingt nicht an. Damit sind Goller/Ludwig bereits 13. und treffen nun auf den Sieger der Begegnung Klapalova/Petrova (CZE) – Uryadova/Shiryaeva (RUS).

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

Gscheidle-Schnider SUI [29] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 0-2 (18-21, 16-21)

Gibb-Rosenthal USA [9] Krug-Urbatzka GER [24] 2-0 (21-12, 21-18)

Spaltung im Volleyball - Kritiker des umstrittenen Weltverbands-Chefs Ruben Acosta wollen Gegenverband gründen
tagesspiegel.de - 28. September 2006
Berlin - Ende Oktober ist es wieder so weit: In Tokio wird sich Ruben Acosta von den Delegierten des Volleyball-Weltverbandes FIVB für vier Jahre als Präsident bestätigen lassen. Meistens läuft es, wie der ehemalige Schatzmeister Franz Schmied berichtet, per Akklamation: „Es gibt ein kurzes Grummeln, allgemeine Zustimmung und das war’s“, erzählt Schmied. Der 76-jährige Schweizer weiß, wovon er redet, schließlich gehörte er lange Jahre zu den treuesten Vasallen des allmächtigen Mexikaners. Vor vier Jahren hat Schmied beim FIVB-Kongress in Buenos Aires als Vorsitzender der Wahlkommission erlebt, was passiert, wenn eine geheime Wahl beantragt wird: Acosta beauftragte ihn, nach den Urhebern der elf Gegenstimmen zu fahnden. Mittlerweile hat Schmied alle Ämter im Weltvolleyball niedergelegt, weil er „Acostas Politik nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte“.

Auch ein zweiter Steigbügelhalter des seit 1984 regierenden Acosta, der aufgrund seines ebenso rigiden wie opulenten Führungsstils „Sonnenkönig“ genannt wird, ist ins Lager der Gegner übergelaufen: Seitdem der ehemalige Generaldirektor Jean-Pierre Seppey – ebenfalls ein Schweizer – im vergangenen Jahr wegen überhöhter Spesenabrechnungen gefeuert worden ist, hat er sich zum erbitterten Widersacher gewandelt. So verkündete der 46-jährige Walliser bei einer Pressekonferenz in Lima, er habe Acosta bei den Schweizer Behörden wegen Steuerhinterziehung im großen Stil angezeigt. Als Zahlen werden Einnahmen in Höhe von 25 Millionen Dollar in 22 Jahren genannt, die nicht deklariert worden seien. „Mr. Seppey ist zuversichtlich, dass die Schweizer Behörden Ruben Acosta sanktionieren werden“, heißt es in einer Mitteilung. Dem widerspricht Acosta in einem von der FIVB verbreiteten Papier. Für die Anschuldigungen gäbe es „keine Grundlage“, heißt es dort. Acosta habe seinen ständigen Wohnsitz in Mexiko und somit keine fiskalischen Verpflichtungen in der Schweiz. Angesichts „dieser neuen, trügerischen Anklage“ behalte sich der FIVB-Präsident rechtliche Schritte vor.

Das hält Seppey nicht davon ab, seinem ehemaligen Boss das Leben weiter schwer zu machen. Zunächst wollte er bei der Wahl zum FIVB-Präsidenten gegen Acosta antreten, musste dieses Vorhaben jedoch fallen lassen. Der 72-jährige Amtsinhaber hat die Mauern der Machterhaltung so hoch gezogen, dass es quasi unmöglich ist, ihn im üblichen demokratischen Prozedere herauszufordern. Elf Voraussetzungen muss ein Kandidat erfüllen, um für das höchste Amt der Volleyballer in Frage zu kommen: Unter anderem acht Jahre ohne Unterbrechung Mitglied im sogenannten Board of Administration gewesen sein, an mindestens fünf FIVB-Kongressen teilgenommen haben, eine Großveranstaltung wie WM oder Olympische Spiele mitorganisiert haben, fließend Englisch und Französisch oder Spanisch sprechen sowie eine umfassende Ausbildung in Finanzen, Recht, Vermarktung und TV-Angelegenheiten haben.

Da Seppey innerhalb der FIVB-Strukturen nicht weiter kommt, positioniert sich Acostas hartnäckigster Konkurrent inzwischen auf einem anderen Feld: Er kündigt die Gründung eines Gegenverbandes an, „weil mir Acosta als erwiesener Diktator die Kandidatur verweigert“. Ende November will er in Kopenhagen die International Federation of Beach Volleyball and Volleyball Associations (FIABVB) ins Leben rufen. Der Sportart Volleyball droht somit ein Machtkampf konkurrierender Verbände, wie er beim Boxen gang und gäbe ist. Es ist nicht auszuschließen, dass Verbände überlaufen werden oder sich Organisatoren von Großereignissen den neuen Machern anschließen, um sich von den rigiden Geschäftspraktiken der FIVB zu befreien. In seiner Diktion gibt sich Seppey, der noch vor wenigen Jahren als bissigster Kettenhund Acostas galt, als habe er sich vom Saulus zum Paulus gewandelt. Er spricht von „finanzieller Transparenz“, „demokratischen Gepflogenheiten“, „Spielermitbestimmung“ und einem „olympiawürdigen, ethischen Code“.

In seine Organisation will er „nationale Verbände, charismatische Persönlichkeiten sowie Vereinigungen“ einbinden. Das in Kopenhagen ansässige Netzwerk „Play the Game“, das sich für weniger Filz und mehr Fairness im Sport einsetzt, habe seine Unterstützung bei einer Demokratisierung der Sportart Volleyball zugesagt. Zudem bemüht sich Seppey, den Amerikaner Karch Kiraly ins Team zu holen. Kiraly, einziger Volleyballer, der in der Halle und auf Sand olympisches Gold gewinnen konnte, war noch nie zögerlich, wenn es darum geht, Acosta und seinen Machtapparat zu geißeln. „Was im Weltverband läuft, ist das Gegenteil von Demokratie.“ Ob sich Kiraly, der sich für die der FIVB ebenfalls in inniger Feindschaft verbundenen amerikanischen Profivereinigung AVP stark macht, vor Seppeys Karren spannen lässt, hat er indes noch nicht verkündet.

Grand Slam Berlin 2007: Weiterführung hochklassiger internationaler Beach-Volleyball-Turniere in Berlin gesichert!
volleyball-verband.de - 27. September 2006

Top Beachvolleyball Veranstaltung in Berlin

Berlin/Zürich - Beach-Volleyball-Veranstaltungen auf internationalem Topniveau haben in Berlin Tradition: Seit 11 Jahren werden in der deutschen Hauptstadt große und hoch dotierte Turniere des Volleyball-Weltverbandes FIVB ausgerichtet. Höhepunkt war mit Sicherheit die Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft 2005, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss und für lange Schlangen vor dem Stadion sorgte.

Nach einjähriger Pause wird es nun mit den Grand Slam Turnieren 2007 und 2008 der SWATCH-FIVB World Tour weiter Spitzen-Beach-Volleyball in Berlin geben. Darauf einigten sich der Internationale Volleyball-Verband (FIVB), der Deutscher Volleyball-Verband (DVV) sowie die in Zürich ansässige Agentur Global Sports Marketing (GSM). Die drei Partner unterzeichneten einen Zwei-Jahres-Vertrag, der eine Option auf Verlängerung der Zusammenarbeit enthält. FIVB Präsident Dr. Ruben Acosta freut sich, „dass der große Erfolg der Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2005 eine Fortsetzung findet. Die Rückkehr des Grand Slam in Berlin bedeutet für den SWATCH-FIVB World Tour Kalender 2007 und 2008 eine große Wertsteigerung und wir sind stolz, Grand Slam Turniere im Zentrum von zwei bedeutenden europäischen Metropolen – Berlin und Paris – durchführen zu können.“ Nach Abschluss der momentanen Umbauarbeiten auf dem Berliner Schlossplatz findet der Grand Slam vom 10. – 15. Juli 2007 wieder auf gewohntem Terrain statt.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Berlin, dem DVV, der FIVB und GSM und dass wir weiter diese Highlights bei uns in der Stadt erleben dürfen“, sagt René Hecht, deutscher Rekord-Nationalspieler und Präsident des Volleyball-Verbandes Berlin (VVB). Christian Scholbrock, Managing Director beim Promoter GSM, wertet den Abschluss als Würdigung der bisher geleisteten Arbeit seiner Agentur und seines Teams: „Nach dem erfolgreichen Aufbau der NESTEA European Championship Tour in Deutschland mit der Etablierung des German Masters in Hamburg ist für uns der nächste logische Schritt der Ausbau unserer Kooperation mit dem DVV als Promoter der internationalen FIVB Beach-Volleyball-Turniere in Deutschland. Hierbei steht der Grand Slam in Berlin an erster Stelle.“

DVV-Präsident Werner von Moltke verweist auf die „gute Zusammenarbeit mit GSM in den letzten Jahren. Die Europameisterschaft 2004 in Timmendorfer Strand war ein voller Erfolg, das Hamburger Turnier in diesem Jahr bestätigte den guten Eindruck. Mit dem Grand Slam bauen wir unsere Zusammenarbeit mit GSM für die internationalen Beach-Volleyball-Turniere in Deutschland weiter aus.“

Doch nicht nur auf organisatorischer, sondern auch auf sportlicher Ebene begrüßt von Moltke den Abschluss. „Schließlich haben deutsche Beach-Volleyballer vor heimischer Kulisse zuletzt besonders erfolgreich agiert“, sagt der DVV-Präsident. Recht hat er: Das Duo Markus Dieckmann/Jonas Reckermann gewann 2004 das Grand Slam-Turnier von Berlin und sicherte sich EM-Gold in Timmendorfer Strand. Julius Brink/Kjell Schneider wurden 2005 in Berlin mit WM-Bronze dekoriert und in diesem Jahr gewannen Julius Brink/Christoph Dieckmann bei den Männern sowie Stephanie Pohl/Okka Rau bei den Frauen das Turnier der NESTEA European Championship Tour in Hamburg.

30 Beacherinnen und Beachern des TV Ratingen 1865  beschließen Beachsaison und feiern Heute den Abschluss anschließend im Cafe Palm.
beachvolleyball-ratingen.de - 27. September 2006
In Ratingen wird es allmählich Herbst, die Beachutensilien werden auf dem Dachboden oder im Keller verstaut. Nicht so bei den Beach-Volleyballern des TV Ratingen 1865 - Jetzt startet die Hallensaison!

Für die Volleyballer startet am Donnerstag 19. Oktober das Hallentraining mit Julia Diekmann.
Aber nicht nur das. Ratingens sportlicher Leiter Peter Lechner wird unmittelbar nach den Herbstferien ebenfalls ein Hallentraining für Jugendliche und Anfänger vorbereiten.
Der Startschuss des Volleyballtrainings fällt am 19. Oktober in der Halle am Stadionring (direkt hinter den Beachcourts).

„Wir entwickeln uns immer weiter!“, so Lechner, „die Trainingsqualität ist bei uns sehr hoch" mit ausgebildeter Trainerin und immer mehr Spielern, die Lust und Spaß am Volleyballspielen haben.

Zahlreiche Top-Teams aus der Welt besuchten uns und legten auf unseren Beach-Courts Trainingseinheiten ein.

"Stars" wie Julius Brink, Christoph Dieckmann, Kjell Schneider, Katrin Holtwick, Ilka Semmler und Hella Jurich waren schon hier.

vl: Bundestrainer Andreas Künkler, Peter Lechner und Europameister Julius Brink
vl: Bundestrainer Andi Künkler, Beachverantwortlicher Peter Lechner
und Deutscher -und Europameister 2006 Julius Brink!

So sind die Ratinger Beach-Volleyballer in allen Bereichen gut aufgestellt. Auch 2007 werden die großen Namen wieder nicht fehlen.

Beach World Tour Vitoria (F/M): Vier deutsche Duos in Brasilien am Start, drei Teams sagen verletzt ab!
volleyball-verband.de - 26. September 2006
Das vorletzte Turnier bei den Männern und der drittletzte Stopp bei den Frauen steht in dieser Woche bei der Swatch Beach World Tour 2006 auf dem Programm: Im brasilianischen Vitoria mischen vom 26. September bis 1. Oktober auch einige deutsche Duos um den Sieg und die US Dollar mit. Im Männer-Feld (28. September bis 1. Oktober) sind die Europameister und aktuellen Weltranglisten-Vierten Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) für das Hauptfeld gesetzt, Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel) müssen in der Qualifikation (27. September) antreten. Für das Duo ist es einer der letzten gemeinsamen Auftritte, in der nächsten Saison steht Urbatzka an der Seite von Jonas Reckermann.

Im Frauen-Hauptfeld (27. bis 30. September) war mit Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV), Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) und Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) eigentlich ein deutsches Trio für das Hauptfeld gesetzt, doch alle Teams meldeten wegen Verletzung ab. Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) mussten in einer internen Qualifikation (die sogenannte „country quota) gegeneinander antreten, Goller/Ludwig siegten knapp mit 2:0 (22-20, 21-19) und benötigen gegen Asao/Take (JPN) noch einen Sieg, um am Hauptfeld teilzunehmen.

Beach World Tour Vitoria (F/M): Goller/Ludwig setzen sich gegen Holtwick/Semmler durch!
volleyball-verband.de - 26. September 2006

Beach-World Tour in Vitória / Brasilien
foto: vitoria.es.gov.br

Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) benötigen bei der World Tour in Vitoria/Brasilien noch einen Sieg in der Qualifikation, um am Hauptfeld teilzunehmen. Die Berlinerinnen siegten in der sogenannten "country quota" gegen Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) mit 2:0 (22-20, 21-19) und müssen jetzt noch gegen Asao/Take (JPN) siegen.

Beachvolleyball: Jonas Reckermann tut sich mit Mischa Urbatzka zusammen!
volleyball-verband.de - 25. September 2006
Nun ist es raus: Jonas Reckermann (27) aus Köln hat mit Mischa Urbatzka (23) aus Kiel einen neuen Spielpartner gefunden, mit dem er seine Profikarriere als Beach-Volleyballer ab der kommenden Saison fortsetzen wird. Dies gab der Nationalspieler nun bekannt. Nach dem Rücktritt seines bisherigen Mitspielers Markus Dieckmann, der seine Laufbahn vor drei Wochen aufgrund chronischer Verletzungsprobleme beendet hatte, rätselte die Szene, welchen Abwehrspieler Reckermann als Nachfolger von Dieckmann auswählen würde. Dieckmann/Reckermann waren 2002 und 2004 Europameister geworden und hatten bei den Olympischen Spielen 2004 Rang neun belegt. Urbatzka feierte seine größten Erfolge bislang im Nachwuchsbereich: Bronze bei der U20-EM 2002, Silber bei der U21-WM 2003 und Silber bei der U23-EM 2004.
„Wir haben uns am Rande der Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand getroffen und ein sehr gutes Gespräch gehabt“, sagt Reckermann. „Auf mich hat er trotz seines jugendlichen Alters einen hellen und gefestigten Eindruck gemacht.“
Es habe „mehrere ernsthafte Kandidaten aus der deutschen Szene“ gegeben, berichtet Reckermann, dessen neuer Partner die erfreuliche Nachricht in Brasilien erreichte. Das wichtigste Ziel des neuen Duos gab Reckermann gleich mit aus: „Wir wollen uns für Peking 2008 qualifizieren.“ Trainiert werden Reckermann/Urbatzka von Jürgen Wagner, der schon Dieckmann/Reckermann erfolgreich betreut hatte.

Reckermann/Urbatzka heißt das neue Team
beach-volleyball.de - 21. September 2006

Jonas Reckermann hat sich entschieden!

Der Nationalspieler Jonas Reckermann hat sich entschieden: Nach dem Karriere-Aus seines langjährigen Erfolgspartners Markus Dieckmann soll jetzt Mischa Urbatzka an Jonas Seite stehen...
Mit dem 23-Jährigen hat sich Reckermann für einen sehr ruhigen und ehrgeizigen Spieler entschieden. Der sympathische Kieler, derzeit in der deutschen Einzelrangliste an Position Neun geführt, stand seit 2003 die meiste Zeit gemeinsam mit Daniel Krug auf dem Court. In diesem Jahr griffen Krug/Urbatzka dann erstmals die ganze Saison über in das Geschehen der World Tour-Turniere ein. Ein neunter Rang in Italien war dabei ihr bestes internationales Ergebnis. Bei der Beach-Volleyball-WM 2005 starteten Krug/Urbatzka als Nachwuchs-Nationalteam in den Wettkampf und belegten den 33. Platz. Auf der deutschen Tour standen Daniel und Mischa 2006 drei Mal auf dem Treppchen, auf Fehmarn sogar ganz oben.

FIVB-Turnier in Porto Santo: Vierter Platz für Claasen/Röder
beach-volleyball.de - 17. September 2006

Vierter Platz in Porto Santo für Helke Claasen und Antje Röder!
Foto FIVB

Bei der FIVB World Tour in Porto Santo haben Helke Claasen/Antje Röder im kleinen Finale gegen die Titelgewinnerinnen von Klagenfurt Tian Jia/Wang verloren. In zwei klaren Durchgängen unterlag das Nationalduo erneut den Chinesinnen (21:15, 21:14). Im Winner Bracket in Porto Santo waren die beiden Teams zuvor schon einmal aufeinander getroffen. Und auch dabei hatten sich die an Position Zwei geführten Chinesinnen durchgesetzt. Allerdings noch wesentlich knapper mit 23:25, 21:16 und 15:12.

Mit einem hervorragendem vierten Rang schließen Claasen/Röder nun den Wettkampf in Portugal ab und feiern damit das beste Ergebnis ihrer internationalen Karriere.

Brink-Abeler/Jurich waren mit einer konstant guten Leistung bis ins Viertelfinale gekommen, wo die Münsteranerinnen im innerdeutschen Duell Claasen/Röder unterlagen. Auch der fünfte Rang ist für dieses Nationalteam das beste Ergebnis auf einem FIVB World Tour-Turnier. Bereits zwei Mal zuvor waren Brink-Abeler/Jurich auf dem fünften Platz gelandet (Marseille und St. Petersburg).

Holtwick/Semmler hatten sich durch die Country Quota und die Qualifikation bis ins Hauptfeld gekämpft. Dort musste sich das junge Team aber in den ersten beiden Spielen geschlagen geben. Mit einem dennoch erfreulichen 25. Rang verabschiedeten sich Katrin und Ilka aus dem Turnier.

Dieckmann`s gewinnen in Düren
beach-volleyball.de
- 10. September 2006
Beim DKB-Beach-Cup und Abschiedsturnier von Markus Dieckmann in Düren haben sich die Dieckmann-Brüder Christoph und Markus den Titel geholt. Das schöne Abschiedsgeschenk machten sich die beiden mit einem 2:0-Sieg über Christophs Standardpartner Juliius Brink mit Interimspartner Sven Anton. Dritter wurden Martin Plöntzke/Thomas Kaczmarek vor Ray Wenning und Stefan Kern. Rays eigentlicher Partner Matze Pompe konnte war an diesem Wochenende bereits für seine Hallenmannschaft aktiv. "Ich bin froh, dass Stefan so spontan eingesprungen ist, es hat wirklich Spaß gemacht, mit ihm zu spielen", sagte Ray gegenüber beach-volleyball.de.
Auf Seiten der Damen triumphierte überraschend das Interimsduo Antje Röder/Geeske Banck über Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich. Mit einer souveränen Leistung beeindruckten Banck/Röder bereits am Samstag die Dürener Fans.

DKB-Beach-Cup: Deutschlands Beachvolleyball-Elite freut sich auf das Spektakel
kreis-dueren.de - 30.08.2006

DKB-Beach-Cup 2006

Die Beachvolleyball-Szene fliegt dem Saisonhöhepunkt im Wochenrhythmus zu: Europameisterschaften in Den Haag, Deutsche Meisterschaften am Timmendorfer Strand – "und als krönender Abschluss folgt der DKB-Beach-Cup auf dem Kaiserplatz in Düren", berichtete Bernd Werscheck, Manager des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, jetzt augenzwinkernd vor der Presse.

"Naja" schob er hinterher, "nach Timmendorf bieten wir das bestbesetzte Turnier in Deutschland - das steht fest." So dürfen sich die Volleyballfreunde auf die fünfte Auflage des Turniers freuen, das vom 6. bis 10. September 2006 vom Kreis Düren auf zwei eigens hergerichteten Sandfeldern vor dem Dürener Rathaus ausgerichtet wird.

Ladies first: Ruth Flemig und Ilka Semmler, Botschafterinnen des Sports des Kreises Düren, sind mit von der Partie. Allerdings kämpfen die jungen Vize-Weltmeisterinnen nicht Seite an Seite: Ruth Flemig tritt mit ihrer neuen Partnerin Friederike Romberg an, Ilka Semmler mit Kathrin Holtwick, gemeinsam sind sie frischgebackene Vize-Europameisterinnen der U 23-Klasse. Angefragt sind ferner: Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Anja Günther/Jana Köhler und Julia Sude/Claudia Lehmann.

Bei den Herren treten die Zwillingsbrüder Christoph und Markus Dieckmann als Team an. "Es wird wahrscheinlich der letzte offizielle Wettkampf von Markus sein", berichtete Bernd Werscheck. Evivo Düren ist eine Woche vor dem Start in die Bundesliga-Saison nur mit einem Aktiven beim Sandspektakel dabei: Kapitän Sven Anton. Partner des "Dinosauriers" (Werscheck) ist Julius Brink. Auch Martin Kern/Marten Lammens geben sich ein Stelldichein. Marvin Polte/Torsten Schön sowie Thomas Kaczmarek/Martin Plöntzke sind angefragt.

"Im letzten Jahr hatte das Turnier 50 000 Zuschauerkontakte. Diese Marke gilt es zu knacken", hofft Landrat Wolfgang Spelthahn auf volle Tribünen bei schönem Wetter.

Eröffnet wird der DKB-Beach-Cup am Mittwoch, 6. September, um 14 Uhr mit dem Turnier um den Sparkassen-Cup für Schüler und Jugendliche Jahrgang 1991 und jünger. Am Donnerstag geht es ab 14.30 Uhr für Schüler und Jugendliche Jahrgang 1990 und älter um den Stadtwerke-Cup. Freizeit- und Hobby-Teams sind am Freitag ab 13 Uhr gefordert, sich den accom-Cup zu sichern. Am Samstag und Sonntag spielt die deutsche Volleyball-Elite jeweils ab 11 Uhr um den DKB-Beach-Cup.

Top-Beachteam lässt Verband links liegen
netzeitung.de - 04. September 2006
Der deutsche Verband würde die Beachvolleyball- Europameister Julius Brink und Christoph Dieckmann gerne wieder in eine deutsche Serie einbinden. Das Duo lehnt die Offerte aber dankend ab.

Julius Brink gehört nicht zu den Athleten, die vor der Obrigkeit in Ehrfurcht erstarren. Jene freche Attitüde, die sich in kleinen Provokationen äußert, gehört bei dem Mann aus Kiel zum Standardprogramm. Als der Beachvolleyballer am Rande der Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand vom DVV-Vizepräsidenten Götz Moser für den Gewinn der Europameisterschaft geehrt wurde, hat der Abwehrspieler den golden eingefärbten Ball in den Sand gelegt und ihn mit einem sauberen Innenspannstoß ins Publikum befördert.

Brink: Wir sind Profis

DVV-Vizepräsidenten Götz Moser
DVV-Vizepräsident Götz Moser

Auch sonst machen Brink und sein Partner Dieckmann ihr eigenes Ding, wenn die Funktionäre ihre besten Spieler an die Kandare nehmen wollen. Vor Wochen haben es die Europameister abgelehnt, beim Turnier der nationalen Serie in Binz auf Rügen anzutreten und es stattdessen vorgezogen, bei einer Showveranstaltung in Münster Bälle über das Netz zu schlagen. Der Grund für die Verweigerungshaltung ist ein rein kommerzieller: Seit dem Ausstieg des Fernsehsenders RTL und der Vermarktungsagentur Sportfive sowie dem Rückzug von zwei Hauptsponsoren liegt die nationale Turnierserie danieder.

Zwei Drittel des Preisgeldes sind weggebrochen, statt ehedem 300.000 wurden in diesem Jahr gerade noch 106.000 Euro ausgeschüttet. «In Deutschland spielen im Grunde genommen ein paar Hobbyteams um 1000 Euro Siegprämie. Das lohnt sich für uns nicht», sagt Dieckmann. Zum Vergleich: Das deutsche Vorzeigedoppel hat diesen Sommer bei internationalen Turnieren und den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand über 200.000 Euro aus dem Sand gebuddelt. Folgerichtig sagt Brink: «Niemand kann von uns verlangen, dass wir an einem Wochenende Verlust machen. Wir sind Profis.»

Verband sind die Hände gebunden

Der Boykott der Besten, die sich am Sonntag bei strömendem Regen durch ein souveränes 2:0 (21:15, 23:21) gegen die Überraschungs-Finalisten Florian Huth und Stefan Uhmann (Kiel/Kölleda) den Titel eines Deutschen Meisters sicherten, bringt den Verband in die Zwickmühle. Moser würde seine Nationalspieler liebend gerne in die Pflicht nehmen, weiß aber, dass die löchrigen Verbandsstatuten kaum Möglichkeiten für Strafen bieten. Zudem ist es schwierig, Stärke zu zeigen, wenn man Mitglied einer schwachen Institution ist. Moser scheut sich, ein Exempel zu statuieren, «wir können doch nicht unsere besten Leute sperren».

Andererseits weiß er, wie wichtig es ist, die nationale Serie wieder nach vorn zu bringen. «Deshalb müssen unsere Topspieler teilnehmen», fordert Moser. Doch da 2007 der Qualifikationsmarathon für die Olympischen Spiele in Peking beginnt, «wird es noch weniger Möglichkeiten geben, Druck auszuüben.» Und so erwartet Brink und Dieckmann für ihren Ungehorsam allenfalls ein Sanktiönchen.

Stimmiges Konzept gesucht

Beim Versuch, die deutsche Cupserie wieder schrittweise auf das Niveau des Jahres 2005 zu hieven, sind solche Auseinandersetzungen wenig hilfreich. Vergangenen Oktober hat die Münchener Agentur Sportsandevents (SAE) die durchaus mutige Aufgabe übernommen, aus den Trümmern, die ihre Vorgänger hinterlassen haben, eine neue Serie aufzubauen. Christian Dau, Geschäftsführer bei SAE, hat sogar Verständnis für die Haltung von Brink und Dieckmann: «Als Topathlet würde ich auch nicht bei uns spielen.» Als Vermarkter könne man allenfalls an die Stars appellieren, müsse jedoch ohne sie planen. Stattdessen will Dau seinen Kunden das Event selbst und das Beach-Ambiente mit feiernden Zuschauern vermitteln. «Nicht alle Sponsoren wollen auf Teufel komm raus ins Fernsehen», sagt Dau. «Viele bevorzugen ein stimmiges Konzept. Und das bieten wir.»

Starke deutsche Tour gefordert

Beim Bestreben, neue Sponsoren zu gewinnen und damit wieder mehr Preisgeld in die Tour zu bekommen, sieht Moser am Ende dieser Saison «nicht nur Licht am Horizont, sondern sogar eine aufgehende Sonne.» Wichtig wäre eine starke nationale Turnierserie auch für den Unterbau. Deutsche Nachwuchsteams haben in den letzten Jahren auf diversen Welt- und Europameisterschaften die Medaillen gleich reihenweise eingesammelt.

Dabei betonen sämtliche Fachleute, «dass sich unsere jungen Teams bei der nationalen Serie die nötige Wettkampfhärte erarbeiten», sagt Andreas Künkler, Trainer von Brink/Dieckmann.

Andreas Künkler, Trainer von Brink/Dieckmann
Andreas Künkler -  Trainer von Brink/Dieckmann

Deshalb nimmt U-23-Bundestrainer Jörg Ahmann die Verbandsgewaltigen in die Pflicht: «Wenn wir den jetzigen Standard halten wollen», sagt der Bronzemedaillen-Gewinner von Sydney 2000, «brauchen wir unbedingt wieder eine starke deutsche Tour.»

Laura Ludwig und Christoph Dieckmann als beste Spieler ausgezeichnet
beach-volleyball.de - 03. September 2006

Küsschen für den Sieger: Ines Pianka und Christoph Dieckmann
foto: beach-volleyball.de

Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte der Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften hat beach-volleyball.de einen Preis für die beste Spielerin und den besten Spieler des Turniers verliehen. Bei den Damen räumte Laura Ludwig diesen Titel ab. Auf Herrenseite gewann ein Blockspieler die Trophäe.
Unmittelbar nach der Siegerehrung der Damen am Samstag übergab Ines Pianka die Trophäe der wertvollsten Turnierspielerin an die 20-jährige Ludwig. "Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber nach dem Finale kamen wir an Laura nicht mehr vorbei", sagte Ines Pianka bei der Preisverleihung. Pianka weiß, wovon sie spricht, wurde sie doch 2003 selbst deutsche Meisterin.
Goller/Ludwig zeigten am Timmendorfer Strand eine fantastische Turnierleistung und erteilten Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich im Endspiel eine echte Lehrstunde. Auch Laura war nach dem grandiosen Finale in Hochstimmung: "Heute hat einfach alles geklappt, jeder Ball ging auf die Linie", so Ludwig. Trainer Olaf Kortmann zeigte sich ebenfalls voll des Lobes: "Das war das beste Spiel der beiden, was ich bisher gesehen habe."
Am Sonntag kührte beach-volleyball.de bei den Herren dann Christoph Dieckmann als besten Akteur der diesjährigen Deutschen Meisterschaften. Der Blockspieler hatte an der Ostsee mit seiner Erfahrung und seiner Konstanz einmal mehr zu überzeugen gewusst.

Brink/Dieckmann sind die Deutschen Meister 2006
beach-volleyball.de - 03. September 2006

Julius Brink und Christoph Dieckmann sind die Deutschen Meister 2006!
foto: SAE

Julius Brink und Christoph Dieckmann haben sich bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand mit einem Triumph über Flo Huth/Stefan Uhmann den Titel des Deutschen Meisters geholt. Nach dem Gewinn des Europameistertitels am vergangenen Wochenende, zeigte das Nationalteam im strömenden Regen an der Ostsee, dass es hier zu Lande das derzeit beste Beachvolleyball-Team ist...

weitere Bilder der Deutsche smart Beachvolleyball Meisterschaften 2006

Deutsche smart Beachvolleyball Meisterschaften: Goller/Ludwig Deutsche Meister 2006
volleyball-verband.de -
03. September 2006

Sara Goller und Laura Ludwig sind die Deutschen Meister 2006!
foto: SAE

Sara Goller und Laura Ludwig haben sich zum ersten Mal in ihrer Karriere den Titel des Deutschen Meisters gesichert. Im Endspiel der Damen ließen sie Rieke Brink-Abeler und Partnerin Hella Jurich überhaupt keine Chance.

Das Finale hätte für Goller/Ludwig nicht besser laufen können. Nicht nur, dass der kurzzeitige Regenschauer pünktlich zum Finalanpfiff wieder verebbte, auch aus sportlicher Sicht lief es für das Nationalduo nach Plan. Laura und Sara fanden sofort in die Partie und erarbeiteten sich gegen das Duo aus Münster im ersten Durchgang eine wichtige 12:8-Führung. Beim Stand von 16:11 für Goller/Ludwig deutete sich bereits an, dass Brink-Abeler/Jurich diesen ersten Satz wohl verlieren würden. Und in der Tat unterlag das Duo dann in Durchgang Nummer Eins überraschend klar mit 14:21. "Sara und Laura machen sehr viel Druck mit ihren Aufschlägen, Laura mit ihren Flatter- und Sara mit ihren Sprungaufschlägen. Und in der Abwehr ist Laura überall", sagte die Fünftplatzierte Ruth Flemig während des Finales.

Ihre famose Leistung aus dem Halbfinale konnten die Münsteranerinnen und Deutschen Meisterinnen 2004 auch zu Anfang des zweiten Satzes nicht abrufen. Bereits in der Anfangsphase lagen Goller/Ludwig wieder mit 6:3 in Front. Den Vorsprung bauten die beiden in Kiel lebenden Spielerinnen zum Leidwesen der zahlreichen Münsteraner Fans auf 9:4 aus. Logisch, dass da die Anhänger von Sara und Laura bereits in Feierstimmung waren und den Center Court in ein wahres Tollhaus verwandelten. Die ganz große Spannung kam bei diesem Spielstand zwar nicht auf, doch die Zuschauer sahen trotzdem zwischendurch einige erstklassige Ballwechsel. Von der Siegesstraße waren Sara und Laura aber nicht mehr abzubringen. Goller/Ludwig hatten den Willen ihrer Gegnerinnen gebrochen, gewannen den zweiten Satz überaus deutlich mit 21:10 und holten sich zum ersten Mal in ihrer Karriere den Titel der Deutschen Meisterinnen.

Gegen ihre Nationalmannschaftskolleginnen Brink-Abeler/Jurich hatten Goller/Ludwig in 11 Duellen bisher nur dreimal gewonnen (einmal davon bei der DM am Samstag).

Das Nationalduo war jüngst erst U23-Europameister geworden und hatte sich wenig später bei den Europameisterschaften in Den Haag sensationell den vierten Rang gesichert. Allem Anschein nach hat ihr Coach Olaf Kortmann sie hervorragend auf die entscheidenden Events dieser Saison eingestellt. Jetzt, bei den wichtigen Turnieren dieses Sommers, spielt das Duo von Hertha BSC auf einem absolutem Top-Niveau und beherrscht die Konkurrenz. Vorhang zu, jetzt darf gefeiert werden.

Markus Dieckmann beendet Beach-Karriere
schwabmuenchner-allgemeine.de -
28. August 2006
beach-volleyball.de - 28. August 2006

Markus Dieckmann beendet seine Beach-Karriere!
Foto FIVB

Markus Dieckmann beendet Beach-Karriere
Fünf Tage vor den deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball hat Titelträger Markus Dieckmann seinen Rücktritt verkündet. Der 30 Jahre alte Moerser war zwei Mal nationaler Champion und zwei Mal Europameister.

Dieckmann konnte in diesem Sommer wegen eines Bandscheibenvorfalls kein Turnier bestreiten. In Timmendorfer Strand wären Dieckmann und sein Partner Jonas Reckermann als Titelverteidiger an den Start gegangen, das Vorjahres-Finale war ihr letzter gemeinsamer Auftritt.

Reckermann, der zur Zeit wegen einer hartnäckigen Entzündung im Rücken ebenfalls nicht spielen kann, will sich einen neuen Partner suchen, mit dem er im kommenden Sommer das Qualifikationsrennen für die Olympischen Spiele 2008 in Peking aufnehmen will.

Im Sand hatte Markus Dieckmann zunächst mit seinem Zwillingsbruder Christoph ein Duo gebildet, der am Wochenende mit Julius Brink Europameister wurde. Nach der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney hatte sich die Brüder getrennt. Besondere Höhepunkte waren der erste Sieg eines deutschen Teams auf der World Tour sowie der erste Sieg eines europäischen Teams im Beach-Mekka Rio de Janeiro. «Ich kann auf eine erfüllte Karriere zurückblicken», sagte Markus Dieckmann, der nun sein BWL-Studium beenden will. Dem Beachvolleyball will der Sohn der Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann als Trainer erhalten bleiben.

Stefan Uhmann ist für die DM in Timmendorf gesperrt
beach-volleyball.de -  28. August 2006

Stefan Uhmann ist für die DM in Timmendorf gesperrt
foto: nobbis-world.de

Der 20-jährige Stefan Uhmann ist für die Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand vom Deutschen Volleyballverband gesperrt worden. Die Gründe für diese harte Sanktion sind bisher noch nicht vom DVV bestätigt worden. beach-volleyball.de rechnet Dienstag Mittag mit genaueren Informationen.

Stefans Partner Flo Huth kann aber dank einer Sonderregelung dennoch bei den Deutschen Meisterschaften starten. Der Abwehrspieler im Team Huth/Uhmann muss sich nun einen anderen Partner suchen. In Anbetracht der Tatsache, dass die DM am Timmendorfer Strand in dieser Woche stattfindet und des Erfolges, den das Team Huth/Uhmann in dieser Saison hatte, eine herbe Enttäuschung für Flo Huth.

Kein Einzelfall

Stefan Uhmann war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen seines Verhaltens aufgefallen. So durfte der 20-Jährige bereits beim CEV-Turnier in Hamburg nicht starten, weil er vom DVV gesperrt worden war. Standardpartner Flo Huth wartete beim europäischen Wettkampf Anfang Juni deshalb mit Matthias Pompe auf.

Stefan Uhmann und Flo Huth hatten in diesem Jahr mit einer tollen Leistung auf der smart beach tour aufgetrumpft. Bei sieben Turnierteilnahmen standen die Ranglistenvierten am Ende sechs Mal im Finale. Auch, wenn dabei nur einmal der Titel drin war, war es doch eine beachtliche Leistung des jungen Teams. Der sportliche Erfolg hielt Stefan allerdings nicht davon ab, immer wieder aufzufallen. Ich kenne die Gerüchte um Stefan und befürchte, dass auch einige davon wahr sind", sagte der Stützpunktleiter von Baden-Württemberg und U23-Verantwortlicher Jörg Ahmann noch vor einer Woche gegenüber beach-volleyball.de, "er hat sich nur bisher noch nicht daneben benommen, wenn ich dabei war."

Beach-EM in Den Haag: Goller/Ludwig verlieren Halbfinale
beach-volleyball.de
- 27. August 2006
Am Ende blieb die absolute Sensation aus. Sara Goller und Partnerin Laura Ludwig, das große Überraschungsteam dieser Europameisterschaft, unterlag im Halbfinale den an Position Drei gesetzten Niederländerinnen Kadjik/Mooren. Zuvor waren Pohl/Rau gegen ein Duo aus Norwegen ausgeschieden.
Kadjik/Mooren hatten in der vierten Runde dieser EM ihre erste Turnierniederlage kassiert. Sie unterlagen den überraschend gut aufspielenden Russinen Shiryaeva/Uryadova in drei Sätzen, qualifizierten sich aber mit einem klaren Erfolg über Nakladalova/Tobiasova aus Tschechien für dieses Halbfinale.
Goller/Ludwig dagegen hatten in Den Haag bisher noch keine Niederlage kassiert. Sie sind aufgrund ihrer wenigen Ranglistenpunkte das große Überraschungsteam dieser EM. Zum Vergleich: Während Kadjik/Mooren auf Rang Drei des CEV-Entry Rankings geführt werden, stehen Goller/Ludwig auf Platz Fünfzehn. Die Favoritenrolle war demnach klar und die Niederländerinnen erwischten auch den besseren Start. Sie setzten sich bereits zu Anfang des ersten Durchgangs mit 9:6 ab. Die Deutschen blieben allerdings gefährlich, Goller/Ludwig gelang der Anschluss zum 10:11. Dann aber brach das Duo von Hertha BSC aus unerklärlichen Gründen ein wenig ein, was die erfahrenen Niederländerinnen sofort ausnutzten. Sie holten sich den ersten Durchgang mit 21:16.
Der zweite Satz begann ganz ähnlich, erneut machten die Lokalmatadorinnen die entscheidenden Punkte und setzten sich erneut mit 5:3 und 8:5 ab. Goller/Ludwig blieben aber im Spiel und schlossen Mitte des zweiten Satzes auf 9:10 auf. Kadjik/Mooren stellten mit zwei Zählern zum 12:9 den Drei-Punkte-Abstand dann wieder her. Beim Stand von 16:13 für die an Rang Drei gesetzten Niederländerinnen wurde die Luft für Goller/Ludwig langsam dünn, insbesondere weil Kadjik/Mooren souverän ihren Side-Out und damit den Vorsprung hielten.
Beim Stand von 17:16 und 19:18 für den großen Favoriten aus Holland wurde es auf den Tribünen zwar kurzzeitig etwas ruhiger, doch den Erfolg ließen sich Kadjik/Mooren nicht mehr nehmen und gewannen auch den zweiten Durchgang mit 21:18. Für Goller/Ludwig geht es am Nachmittag im kleinen Finale nun um die EM-Bronzemedaille.

Pohl/Rau ausgeschieden
Es war nicht ihr Turnier. Mit mehr Mühe als gewohnt hatte sich Nationalduo Steffi Pohl und Okka Rau durch diese Europameisterschaften gespielt. Bis zum Viertelfinale hatte es für die an Position Eins gesetzten Hamburgerinnen gereicht, doch heute war gegen ein Duo aus Norwegen Endstation.
Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale von Den Haag waren Poh/Rau in der Verliererrunde auf die Norwegerinnen Hakedal/Toerlen getroffen. Und wie bei den Deutschen bei diesem Turnier fast schon Gewohnheit ging es auch diesmal über drei volle Sätze. Das Duo vom Hamburger SV holte sich den ersten Durchgang nach klassischem Side Out Spiel knapp mit 22:20. Im zweiten Satz leisteten sie sich einige Schwächen, gerieten in Rückstand und mussten zusehen, wie ihren Kontrahentinnen der Satzausgleich mit 21:17 gelang.
Auch im entscheidenden Tie-Break behielten Hakedal/Toerlen, die wegen einer Niederlage gegen Goller/Ludwig in die Verliererrunde gerutscht waren, die Oberhand. Sie gewannen Satz drei am Ende verdient mit 15:11 und besiegelten damit das Turnieraus von Pohl/Rau. Nach drei Turniersiegen auf der CEV-Serie müssen sich die Deutschen nun mit einem fünften Rang zufrieden geben. An für sich eine gute Platzierung, doch Pohl/Rau hatten sich wohl mehr ausgerechnet.
Als einziges deutsches Damen-Team stehen nun Laura Ludwig und Sara Goller noch im Turnierfeld. Sie treffen am Vormittag im Spiel um den Finaleinzug auf die Niederländerinnen Kadijk/Mooren.

"Ich bin gern ein Streber"
welt.de - 23. August 2006
Christoph Dieckmann mit WELT-Redakteur Torsten Wendlandt im Interview.
Nach einer überraschend starken Saison geht Beachvolleyballspieler Christoph Dieckmann mit Partner Julius Brink als Favorit in die EM.
Sie sind derzeit das beste Beachvolleyball-Paar Europas und die Nummer drei der Welt: Christoph Dieckmann und Julius Brink gehen als Favoriten in die Europameisterschaft ab morgen in Den Haag (bis 27. August). Dabei musste sich Dieckmann (30) noch vor einem Jahr einen neuen Partner suchen, weil Andreas Scheuerpflug seine Karriere beendet hatte. WELT-Redakteur Torsten Wendlandt sprach mit dem Sohn der Bonner Oberbürgermeisterin, der Geschichte und Politologie studiert und mit Profikollegin Okka Rau (29) in Kiel lebt. Rau ist mit Partnerin Stephanie Pohl EM-Favoritin bei den Frauen...

Beach-EM 2006: Die Krönung einer erfolgreichen Saison!
volleyball-verband.de - 26. August 2006

Julius Brink und Partner Christoph Dieckmann holen sich EM Gold!
foto: CEV

Den Haag - Julius Brink hatte nach dem 2:0-Sieg (22:20, 21:17) im Halbfinale der Europameisterschaft gegen die Schweizer Patrick Heuscher und Stefan Kobel ein wichtiges Telefonat zu führen. Noch aus der Spielerbox heraus rief er seinen Bruder Benjamin zuhause in Leverkusen an und sagte ihm: “Junge, du hast jetzt ein neues Auto." Brink hatte nämlich so eben mit Christoph Dieckmann nicht nur den Einzug in das Endspiel des NESTEA European Championship Final geschafft, sondern sich und seinen Partner uneinholbar auf Position eins als smart european ranking leader gehievt, der mit dem Gewinn jeweils eines smart forfour für beide Spieler verbunden ist. Und den wird Julius Brink seinem Bruder schenken.

Der Gewinn der Extraprämie war das erste Etappenziel am Strand von Scheveningen. Das zweite Vorhaben war der Gewinn des Europameistertitels. Brink/Dieckmann siegten im Finale gegen die Niederländer Jochem de Gruijter und Gijs Ronnes mit einem 2:0-Sieg (21:13, 21:13) und erhielten dafür 800 Ranglistenpunkte sowie 20.000 Euro Preisgeld. Es ist die Krönung einer überaus erfolgreichen Saison der beiden Kieler. Sie spielen erst seit Saisonbeginn zusammen, haben bei der World Tour nie schlechter als Platz fünf abgeschnitten, haben bei der NESTEA European Championship Tour das German Masters (Hamburg) und das Swiss Masters (Luzern) gewonnen und sind nun die Nummer eins in Europa. “Vor der EM konnten wir mit dem Saisonverlauf schon zufrieden sein", sagte Christoph Dieckmann, “aber wenn wir hier in Scheveningen nichts erreicht hätten, wäre das alles nichts Wert gewesen." Nun haben sie ihren ersten internationalen Titel gewonnen. “Wir haben unsere athletische Überlegenheit gut ausspielen können und waren in allen Elementen sehr stabil."

Für Jochem de Gruijter und Gijs Ronnes war die Endspielteilnahme vor heimischer Kulisse trotz der Niederlage ein schönes Erlebnis. Unter den Zuschauern saßen viele prominente Sportgrößen. Doch selbst deren lautstarke Anfeuerung reichte nicht, um de Gruijter/Ronnes zum Sieg zu peitschen. Vor Wochenfrist hatten die Beiden noch an gleicher Stelle den nationalen Meistertitel gewonnen. “Aber das war hier heute ein anderes Erlebnis", sagte Gijs Ronnes. Brink/Dieckmann hätten viel Druck mit exzellenten Aufschlägen auf sie ausgeübt und “dem waren wir nicht gewachsen." Über den Gewinn der Silbermedaille konnte er sich aber nach dem Endspiel noch nicht freuen. “Das wird mir wohl erst morgen gelingen", so Ronnes, “denn heute bin ich erst mal traurig, dass wir vor dieser Kulisse verloren haben." Auch die neuen Europameister genossen die tolle Stimmung. Christoph Dieckmann sagte: “Ich freue mich, wenn die Fans mitgehen, auch wenn sie naturgemäß heute nicht auf unserer Seite waren."

Mit vielen Emotionen war das Spiel um die Bronzemedaille begleitet. Die Schweizer Patrick Heuscher und Stefan Kobel konnten sich gegen Nik Berger/Peter Gartmayer (Österreich) mit 2:0 (21:15, 21:11) durchsetzen und damit ein schönes Ende ihrer gemeinsamen Karriere feiern. Stefan Kobel hat sich mit EM-Bronze von der internationalen Bühne verabschiedet und verließ mit Tränen im Gesicht den Centre Court. “Es war ein sehr gutes Turnier. Wir waren immer locker, weil ich auch wusste, dass ich nichts mehr zu verspielen habe." An den Abschied aus der internationalen Beach Volleyball-Szene mochte er aber noch nicht denken wollen: “Das wird mir sicher erst im Winter klar werden, was das bedeutet."

Im Turnier der Frauen standen nach der vierten Winnerrunde zwei Teams als Halbfinalteilnehmer fest, die nur wenige auf der Rechnung hatten. Die Russinnen Alexandra Shiryaeva/Natalia Uryadova hatten per Wild Card einen Platz bei der EM erhalten und sorgten dafür, dass die Titelverteidigerinnen Arvanity/Karadassiou (Griechenland) in die Verliererrunde mussten und nach einem 1:2 gegen Pohl/Rau die EM als Siebte beendeten. Im Halbfinale treffen Shiryaeva/Uryadova auf die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen.
Nicht weniger überraschend ist die Halbfinalteilnahme der Deutschen Sara Goller und Laura Ludwig. Vor zwei Wochen feierten sie den Gewinn der U-23-Europameisterschaft. Nun machten sie ihrem Trainer Olaf Kortmann an seinem 51. Geburtstag das Geschenk, bei der EM in die Runde der besten Vier einzuziehen. Gegner dort sind die Holländerinnen Rebekka Kadijk und Merel Mooren.

Eine wichtige Entscheidung ist jedoch bereits gefallen. Okka Rau und Stephanie Pohl ist Platz eins im smart european ranking nicht mehr zu nehmen. Die Hamburgerinnen dürfen sich damit wie die neuen Europameister Brink/Dieckmann über den Gewinn zweier smart forfour freuen.

Beach-EM in Den Haag: Brink/Dieckmann sind Europameister
beach-volleyball.de
- 26. August 2006

Brink/Dieckmann sind Europameister !!!

Julius Brink und Partner Christoph Dieckmann haben sich in beeindruckender Art und Weise den Titel des Europameisters gesichert. Im Finale in Den Haag ließen sie den Lokalmatadoren De Gruijter/Ronnes nicht den Hauch einer Chance.

Bereits im ersten Durchgang ließen die Deutschen keinen Zweifel daran aufkommen, wer am Scheveninger Strand von Den Haag das Sagen hat. Mit einer 6:4-Führung begannen sie die beiden abzusetzen und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Der erste Satz kam dann einer Demonstration gleich und endete 21:13. Erst mal in Fahrt drehten Blockspezialist Christoph und Abwehrkatze Julius Brink noch weiter auf. Im zweiten Durchgang legten sie mit einer frühen 7:2-Führung die Grundlage zum Erfolg. Jetzt hieß es den Side-Out zu halten, für das Nationalduo kein großes Problem. Das Spiel lief und es stand 12:5 führ die Deutschen und schon wenig später 15:8. Da konnten die einheimischen Fans auf den Tribünen anfeuern, so viel sie wollten, die Überraschung blieb aus. Julius und Christoph gewannen mit 21:13 auch den zweiten Satz und damit den Titel des Europameisters.

Die erste Saison von Brink/Dieckmann ist in der Tat ein wahrer Traum und überrascht selbst diejenigen, die vom zukünftigen Erfolg des Teams vor dem Sommer 2006 ohnehin überzeugt waren. Bei den ersten fünf Starts auf internationalem Terrain holten die Zwei immer eine Medaille. Einem dritten Rang beim CEV-Turnier in Alanya zum Saisonstart folgte Platz Drei beim FIVB-Auftakt in Shanghai. In Hamburg (CEV) standen sie dann ganz oben auf dem Treppchen, genau wie beim darauf folgenden Start im portugiesischen Espinho (FIVB). Abgerundet wurde dieser grandiose Frühsommer mit der Bronzemedaille beim FIVB Grand Slam in Gstaad. Doch auch bei den Folgeturnieren ließen Brink/Dieckmann kaum nach und spielten trotz der starken Konkurrenz, insbesondere aus Brasilien, weiter oben mit. Es folgten noch drei fünfte Plätze, ein vierter Rang und eine Silbermedaille in St. Petersburg (FIVB). Die Bilanz ist wahrhaft erstaunlich und unterstreicht, dass diese Neuformation mit Abstand Deutschlands derzeit bestes aktives Beach-Team ist. Erst vor zwei Wochen gewannen sie beim CEV-Turnier in Luzern eine weitere Goldmedaille in dieser Saison.

Beach-EM in Den Haag:
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Beach-EM 2006: Brink/Dieckmann im Halbfinale – Pohl/Rau mit Problemen!
volleyball-verband.de - 25. August 2006

Christoph Dieckmann und Julius Brink stehen im Halbfinale!
foto: CEV

Julius Brink/Christoph Dieckmann stehen im Halbfinale der Beach-EM 2006 in Den Haag/Niederlande: Die Weltranglisten-Dritten setzten sich im Spiel um den Einzug ins Halbfinale gegen David Klemperer/Kjell Schneider deutlich in zwei Sätzen durch und spielen im Halbfinale nun gegen Heuscher/Kobel (SUI). Klemperer/Schneider belegten einen guten fünften Platz, Eric Koreng/Kay Matysik landeten auf Platz 13, nachdem sie gegen Klemperer/Schneider verloren hatten.
Bei den Frauen kamen die Top-Favoritinnen Stephanie Pohl/Okka Rau nur ganz schwer in die Gänge: Zunächst unterlagen sie im deutschen Duell Sara Goller/Laura Ludwig 0:2, anschließend taten sie sich auch gegen Baburina/Osheyko (UKR) sehr schwer. Ausgeschieden ist bereits das dritte deutsche Frauen-Duo, Michaela Eckl/Mireya Kaup auf Platz 17.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

Männer
Kjemperud/Skarlund (NOR) Brink/Dieckmann (GER) 1:2 16:21,21:19,13:15
Koreng/Matysik (GER) Klemperer/Schneider (GER) 0:2 12:21,15:21
Klemperer/Schneider (GER) Boersma/Mast (NED) 2:0 21:14,21:19
Berger/Gartmayer (AUT) Brink/Dieckmann (GER) 2:1 20:22,21:14,15:13
Kais/Vesik (EST) Klemperer/Schneider (GER) 1:2 21:19,17:21,10:15
Brink/Dieckmann (GER) Klemperer/Schneider (GER) 2:0 21:11,21:13

Frauen
Nakladalova/Tobiasova (CZE) Goller/Ludwig (GER) 0:2 12:21,17:21
Eckl/Kaup (GER) Schwaiger/Schwaiger (AUT) 2:1 16:21,21:14,15:9
Pohl/Rau (GER) Goller/Ludwig (GER) 0:2 17:21,18:21
Eckl/Kaup (GER) Montagnolli/Swoboda (AUT) 1:2 18:21,21:16,11:15
Baburina/Osheyko (UKR) Pohl/Rau (GER) 1:2 21:15,13:21,9:15
Eckl/Kaup (GER) Mouha/Simurina (BEL) 1:2 17:21,21:15,12:15

Julius Brink und Christoph Dieckmann (Berlin) greifen bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft in Den Haag nach einer Medaille.
Sportgate - 25. August 2006
Durch das 2:0 (21:1, 21:13) im deutschen Duell gegen David Klemperer und Kjell Schneider (Kiel) erreichten die Berliner am Freitag das Halbfinale. Hier treffen sie auf die Schweizer Patrick Heuscher und Stefan Kobel.

Bei den Frauen haben Stephanie Pohl und Okka Rau (Hamburg) nach ihrem Fehlstart wieder in den mit 200 000 Euro dotierten Wettbewerb gefunden. Die an Position eins gesetzten Europameisterinnen von 2003 gewannen nach der 0:2-Startniederlage im deutschen Duell gegen Sara Goller und Laura Ludwig (Berlin) in der Trostrunde gegen Switlana Baburina und Galyna Oscheyko (Ukraine) mit 2:1 und spielen nun gegen das belgische Doppel Mouha/Simurina.

"Der Sieg von Sara und Laura war total verdient", sagte die zur "Beachvolleyballerin des Jahres" gekürte Okka Rau nach der Niederlage gegen das Duo von Hertha BSC. "Wir sind mit dem böigen Wind überhaupt nicht zurecht gekommen. Außerdem haben unsere Gegnerinnen sehr gut aufgeschlagen", erklärte Stephanie Pohl.

Für das dritte deutsche Frauen-Team mit Michaela Eckl und Mireya Kaup (Sonthofen) war nach einem Sieg und zwei Niederlagen Endstation. Zuletzt verloren sie gegen Mouha/Simurina und müssen sich mit 1000 Euro und 160 Ranglisten-Punkten zufrieden geben.

Beach-EM in Den Haag: Deutsches Duell in der Verliererrunde
beach-volleyball.de & sae - 24. August 2006

Turnier-K.O. verhindert

Die deutschen Nationalteams Koreng/Matysik und Klemperer/Schneider haben bei der Europameisterschaft in Den Haag einen vorzeitigen Turnier-K.O. verhindert. Bei ihrer ersten Begegnung hatten beide Teams das Feld als Verlierer verlassen, am Abend zeigten sie aber eine konzentrierte Leistung.

Eric Koreng und Partner Kay Matysik schlugen das Brüderpaar Benez mit 21:17 und 22:20 und treffen am Donnerstag (09:50 Uhr) nun ausgerechnet auf David Klemperer und Kjell Schneider, die gegen Luna Pineda/Rodriguez Herrera eine Fiesta feierten und sich mit 21:15 und 22:20 ihren Turnierverbleib sicherten. Morgen kommt für eines der beiden Duos so das sichere Aus.

Das Duo Brink/Dieckmann steht nach seinem Erfolg noch auf der Seite der Gewinner und muss erst am Donnerstag wieder ran. Dann steigen auch die Nationalteams der Damen ins Turniergeschehen ein.

Gut in Fahrt sind derzeit die beiden Laciga-Brüder. Die Schweizer Paul und Martin beherrschten Ende der 90er Jahre das kontinentale Volleyballgeschehen am Strand und wurden drei Mal Europameister. Nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen trennten sich die Routiniers, um mit neuen Mitspielern neue Erfolge zu feiern. Doch weil Martin Lacigas Partner Markus Egger am Knie verletzt und Paul Laciga mit Sascha Heyer nicht für die Europameisterschaft qualifiziert ist, kam es kurzfristig zum Comeback. Mit Erfolg: Laciga/Laciga agierten in Den Haag bislang, als habe es die zweijährige Abstinenz vom Bruder nie gegeben. Zwei Spiele, zwei Siege ­ das macht Appetit auf mehr: "Dafür, dass wir nur zweimal für eine Stunde miteinander trainiert haben, war es schon ganz gut", sagte Paul Laciga nach dem souveränen 2:0 gegen die Deutschen Koreng/Matysik. Der ältere der beiden Brüder registrierte zwar noch "ein paar Flüchtigkeitsfehler, aber das ist verständlich nach der langen Zeit."

Beim Bestreben, ihr viertes gemeinsames EM-Gold aus dem Sand zu buddeln, treffen die Schweizer am Freitag auf die Österreicher Nik Berger und Peter Gartmayer.

Die Partien der dritten Winnerrunde:

Boersma/Mast (NED) ­ de Gruitjer/Ronnes (NED)

Joosen/Melis (BEL) ­ Kobel/Heuscher (SUI)

Berger/Gartmayer (AUT) ­ Laciga/Laciga (SUI)

Kjemperud/Skarlund (NOR) ­ Brink/Dieckmann (GER)

Beach-EM 2006: Brink/Dieckmann verhindern Fehlstart für DVV-Männer!
volleyball-verband.de - 24. August 2006
sport.ard.de -
24. August 2006 Brink/Dieckmann starten mit Sieg

Christoph Dieckmann
foto: CEV

Das haben sich die deutschen Männer-Duos sicherlich anders vorgestellt: Zum Auftakt der Beach-EM 2006 im niederländischen Den Haag verloren David Klemperer/Kjell Schneider gegen Berger/Gartmayer (AUT) mit 0:2 (13-21, 18-21) und Eric Koreng/Kay Matysik gegen die Laciga-Brüder (SUI) ebenfalls in zwei Sätzen (16-21, 18-21).

Und auch bei den Mitfavoriten Julius Brink/Christoph Dieckmann deutete zunächst alles auf einen Fehlstart hin, nachdem sie den ersten Satz gegen Biza/Kubala (CZE) verloren hatten. Doch am Ende spielten Brink/Dieckmann ihre Klasse und Routine aus und gewannen am Ende noch ungefährdet mit 2:1 (19-21, 21-10, 15-12). In der nächsten Runde - erst am 25. August - treffen die Weltranglisten-Dritten auf Kjemperud/Skarlund (NOR), Klemperer/Schneider bekommen es mit Pineda/Herrera (ESP) und Koreng/Matysik mit Benes/Benes (CZE) zu tun. Die erste "Loserrunde" wird noch am 24. August ausgetragen.

EM: Ein Abschied – und ein Comeback
20min.ch -
24. August 2006

Für die EM wieder vereint: Die Brüder Martin (l.) und Paul Laciga.
Für die EM wieder vereint: Die Brüder Martin (l.) und Paul Laciga.

Bei der Beachvolleyball-EM in Den Haag bestreiten Heuscher/Kobel ihr letztes internationales Turnier – die Lacigas ihr erstes nach zwei Jahren.

Die Lacigas sorgten Anfang Woche mit der Ankündigung, für die EM wieder temporär zusammenzuspannen, für Wirbel in der Szene. Ob Martin und Paul nach ihrer Trennung im Jahr 2004 an frühere Erfolge anknüpfen können, ist fraglich. Ein konkretes Ziel haben sich die Seeländer nicht gesetzt. «Wir wollen Spass haben und das Optimum herausholen», so Paul Laciga.

Die ersten Trainings stimmen sie optimistisch: «Ich hoffe natürlich, dass wir uns wie früher verstehen», sagt der ältere Bruder. Laciga/Laciga gewannen in zehn Jahren drei EM-Titel (1998 bis 2000), wurden 1999 WM-Zweite und holten sich 5 Turniersiege auf der World Tour.

Als grössere Medaillenhoffnung gelten Patrick Heuscher und Stefan Kobel. Mit zuletzt vier Top-10-Klassierungen in Serie auf der World Tour gehen sie zuversichtlich an den Start: «Wir würden zum Abschluss gerne nochmals einen Podestplatz erreichen. Die Form stimmt jedenfalls», sagt Kobel.

Den Haag - Sechs deutsche Beachvolleyball-Teams «baggern» bei den Europameisterschaften in Den Haag um Titel und Medaillen.
freestyle24.de - 23. August 2006

Am Strand von Scheveningen finden die europäischen Meisterschaften 2006 statt.
foto: ekbeachvolleybal.nl

Am Strand von Scheveningen sind die europäischen Ranglistenersten Stephanie Pohl/ Okka Rau (Hamburger), Michaela Eckl/Mireya Kaup (Sonthofen) und Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) sowie die Weltranglisten-Dritten Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin), Kay Matysik/Eric Koreng (Berlin/ Essen) und David Klemperer/Kjell Schneider (Hildesheim/Kiel) im Einsatz.

Vor allem Pohl/Rau und Brink/Dieckmann gelten nach den zurückliegenden Saisonergebnissen als heiße Medaillenkandidaten. Pohl/Rau, Europameister von 2003, gelang in dieser Saison mit einem Sieg-Hattrick in Hamburg, Moskau und Valencia etwas, was noch kein Duo zuvor schaffte. Das Duo ist vom ersten Ranglistenplatz kaum noch zu verdrängen und meldet Ansprüche auf das ausgelobte Auto (smart) an. Die 29-jährige Okka Rau zum fünften Mal und Julius Brink zum zweiten Mal sind gerade von den Fans zu den Beachvolleyballern des Jahres gewählt worden. Der WM-Dritte Brink stand mit seinem neuen Partner bei drei Turnier-Teilnahmen der Europaserie drei Mal auf dem Podest und gewann in Hamburg und Luzern. Bei der Weltserie schlug sich das Duo bisher ebenfalls sehr erfolgreich und siegte in Espinho/Portugal.

Auch die anderen DVV-Duos können an guten Tagen in den Medaillenkampf eingreifen. So gelangen Klemperer/Schneider in Hamburg und Koreng/Matysik in Moskau jeweils zweite Plätze, Goller/Ludwig waren Dritte in Valencia. Seit der ersten Beach-EM 1993 gab es bisher 13 deutsche Medaillen, darunter fünf Titelgewinne durch Beate Bühler/ Danja Müsch (1994), Beate Paetow/Cordula Borger (1995), Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (2002 und 2004) sowie Pohl/Rau (2003). Bei der EM im Vorjahr in Moskau belegten Pohl/Rau und Dieckmann/ Reckermann jeweils dritte Plätze.

Auch Gastgeber Niederlande hofft auf Podestplätze. Stark in den Vordergrund geschoben haben sich in ihrer ersten Beach-Saison die ehemaligen Hallen-Olympiasieger Reinder Nummerdor und Richard Schuil. Erstmals nach elf Jahren könnte wieder ein niederländisches Männerteam eine Medaille gewinnen. 1995 war das Duo Klok/van der Kuip Europameister.

Deutsche smart Beachvolleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand: Der Zeitplan steht!
volleyball-verband.de - 23. August 2006

Immer wieder beeindruckend - der Center Court in Timmendorfer Strand.
foto: DVV

Vom 1. bis 3. September 2006 finden bereits zum 14. Mal in Folge die Deutschen Beachvolleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand statt. Der Startschuss fällt bereits einen Tag früher (31. August) mit der Eröffnungsfeier am Timmendorfer Platz. Im Folgenden der offizielle Zeitplan.

Donnerstag, 31. August 2006
20.00 Uhr Offizielle Eröffnungsfeier vor dem Kurbetrieb am Timmendorfer Platz mit Vorstellung aller teilnehmenden Teams, Eintritt frei

Freitag, 1. September 2006
08.30 Uhr Öffnung Pressebüro
09.00 Uhr Spielbeginn Frauen
11.00 Uhr Spielbeginn Männer
19.00 Uhr Spielende
19.00 Uhr Chill-Out auf dem Eventgelände bis 23 Uhr
22.00 Uhr ProSieben Kino Open Air mit "Fluch der Karibik", Eintritt frei!

Samstag, 2. September 2006
08.00 Uhr Öffnung Pressebüro
08.30 Uhr Spielbeginn Frauen und Männer
09.30 Uhr Spielbeginn Männer
10.30 Uhr 1. Halbfinale Frauen
11.30 Uhr 2. Halbfinale Frauen
13.30 Uhr Spiel um Platz Drei Frauen
15.00 Uhr Frauen-Finale mit anschließender Siegerehrung und anschließend Pressekonferenz im VIP-Bereich an der Kurpromenade
19.00 Uhr Spielende Männer
ab 20.15 Uhr NDR2 Beach-Party auf dem Center Court, Eintritt frei
22.45 Uhr Feuerwerk von der Seebrücke
ab 22.00 Uhr Beach-Night in der Eissporthalle (ETC),10 Euro Eintritt, Pressevertreter haben freien Zutritt!

Sonntag, 3. September 2006
09.30 Uhr Öffnung Pressebüro
10.00 Uhr 1. Halbfinale der Männer
11.00 Uhr 2. Halbfinale der Männer
13.00 Uhr Spiel um Platz Drei Männer
14.00 Uhr Interview mit Germany´s Next Topmodel Lena Gercke
14.10 Uhr Pohlmann live "Wenn jetzt Sommer wär"
14.30 Uhr Männer-Finale mit anschließender Siegerehrung und anschließend Pressekonferenz im VIP-Bereich

Beach-Volleyballer des Jahres: Okka Rau und Julius Brink erneut vorne!
volleyball-verband.de & volleyball.de - 23. August 2006

Julius Brink jubelt über seinen zweiten Erfolg bei der Wahl zum "Beach-Volleyballer des Jahres".
Foto FIVB

Die Leser des volleyball-magazins und die User von www.volleyball.de haben entschieden: Okka Rau (Hamburger SV) und Julius Brink (VC Olympia Berlin) sind die Beacholleyballer des Jahres 2006.

 

Okka Rau darf sich bereits zum fünften Mal "Beach-Volleyballerin des Jahres" nennen.
foto: CEV

Okka Rau liegt zum fünften und Julius Brink zum zweiten Mal in der Gunst der Beachvolleyball-Fans ganz vorn. "Das ist immer wieder ein schöner Treuebeweis, der einem von den Fans entgegengebracht wird", sagt Okka Rau. Die 29-Jährige zog mit der fünften Wahl an der dreifachen Olympiateilnehmerin Danja Müsch vorbei und ist damit alleinige Rekordhalterin als Beachvolleyballerin des Jahres.
Ob sie von der Wahl beflügelt werden, können Okka Rau und Julius Brink bereits am Wochenende nachweisen, wenn sie bei den Europameisterschaften in den Den Haag (Niederlande) mit ihren Partnern Stephanie Pohl und Christoph Dieckmann als Favoriten ins Titelrennen gehen.
 

Das Wahlergebnis

Frauen
1. Okka Rau (Hamburger SV) 35 %
2. Sara Goller (Hertha BSC Berlin) 18 %
3. Stephanie Pohl (Hamburger SV) 15 %
4. Hella Jurich (USC Münster) 12 %
5. Rieke Brink-Abeler (USC Münster) 8 %

Männer
1. Julius Brink (VC Olympia Berlin) 27 %
2. Christoph Dieckmann (VC Ol. Berlin) 24 %
3. Kjell Schneider (FT Adler Kiel) 14 %
4. David Klemperer (MTV 48 Hildesheim) 12 %
5. Florian Huth (FT Adler Kiel) 8 %

Beach-EM 2006: Krönen die deutschen Duos ihre starke Saison mit EM-Medaillen?
volleyball-verband.de - 23. August 2006

Okka Rau (vorne) und Stephanie Pohl wollen ihre starke Saison mit einer EM-Medaille und zwei smarts als europäische Ranglistenerste krönen.
foto: CEV

Mit Spannung guckt die Beach-Volleyballwelt vom 24. bis 27. August nach Den Haag/Niederlande, wenn am Strand von Scheveningen die Beach-Europameisterschaften 2006 ausgetragen werden. Auch in Deutschland blickt man erwartungsvoll über die Grenze, gelten die deutschen Teams doch als ernsthafte Medaillenkandidaten. Bei den Frauen gehen die europäischen Ranglistenersten Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV), Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) und Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) an den Start. Bei den Männern kämpften die Weltranglisten-Dritten Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin), Kay Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) und David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) um Medaillen.

Die heißesten Medaillenkandidaten im deutschen Lager sind natürlich Pohl/Rau und Brink/Dieckmann: Pohl/Rau gelang im Laufe der Saison mit einem Sieg-Hattrick in Hamburg, Moskau und Valencia etwas, was noch keinem Duo zuvor gelang. Brink/Dieckmann nahmen an drei Turnieren der Europaserie teil und standen drei Mal - bei zwei Siegen in Hamburg und Luzern - auf dem Treppchen.

Doch auch die anderen Duos können an guten Tagen in den Medaillenkampf eingreifen: So gelangen Klemperer/Schneider (2. Platz in Hamburg), Koreng/Matysik (2. Platz in Moskau) und Goller/Ludwig (3. Platz in Valencia) jeweils ein Mal der Sprung auf das begehrte Siegerpodest.

Die EM wird im Doppel-Ko gespielt, d.h. ein Team scheidet erst nach der zweiten Niederlage aus dem Turnier aus.

Seit der ersten Beach-EM 1993 gab es in der EM-Geschichte 13 deutsche Medaillen, darunter die Titelgewinne für Beate Bühler/Danja Müsch (1994), Beate Paetow/Cordula Borger (1995), Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (2002 + 2004) und Stephanie Pohl/Okka Rau (2003). Im vergangenen Jahr gewannen Pohl/Rau und Dieckmann/Reckermann bei der EM in Moskau jeweils die Bronzemedaille.

Beach-EM 2006: Die Vorfreude auf das Beach Volleyball Fest steigt - Hohe Erwartungen an das NESTEA European Championship Final 2006!
volleyball-verband.de - 22. August 2006

Beachvolleyball EM 2006 in Den Haag
foto: CEV

Zürich/Den Haag - Mit großen Erwartungen starten Reinder Nummerdor und Richard Schuil in das Finale der NESTEA European Championship Tour 2006 in Scheveningen/Den Haag vom 24. bis 27. August. Für die niederländischen Beachvlleyball-Profis ist das Finale, das gleichbedeutend ist mit der Europameisterschaft der Beachvolleyballer, die Chance, sich und ihren Sport zu präsentieren. "Die EM ist für die Entwicklung von Beachvolleyball in Holland extrem wichtig", sagt Richard Schuil. "Wir haben die Möglichkeit, den Zuschauern, dem Fernsehen und den Sponsoren zu zeigen, wie attraktiv Beachvolleyball ist." Es ist auch die Gelegenheit, dass erstmals nach elf Jahren wieder ein niederländisches Männerteam eine Medaille gewinnen kann. 1995 hatte das Duo Klok/van der Kuip in St. Quay (Frankreich) die Europameisterschaft der Männer gewonnen. Bei den Frauen gab es in der Geschichte der Europameisterschaften schon vier Medaillen: Silber (1998) und Bronze (2000) für Kadijk/Schoon-Kadijk, Silber (2002) für Kadijk/Leenstra und ebenfalls Silber (2005) für Kadijk/Mooren.

Letzte Wild Card: Als drittes Team haben am Wochenende die Niederländer Jochem de Gruitjer und Gijs Ronnes eine Wild Card für das NESTEA European Championship Final erhalten. De Gruitjer/Ronnes hatten sich durch den Gewinn der niederländischen Meisterschaft in Scheveningen die EM-Teilnahme verdient.

Beach-EM 2006: Das Who is Who der Beach Volleyball-Szene am Start!
volleyball-verband.de - 18. August 2006
Zürich/Den Haag - Das Teilnehmerfeld des NESTEA European Championship Final liest sich wie das Who is Who der kontinentalen Beach Volleyball-Szene. Bei der mit 200.000 Euro dotierten Europameisterschaft kommen viele Teams für die Medaillen infrage:

Die Favoriten bei den Männern

Julius Brink und Christoph Dieckmann (Deutschland)
Die beiden Deutschen spielen zwar ihre erste gemeinsame Saison, sind aber auf Anhieb an die Spitze durchgestartet. Bei der NESTEA European Championship Tour 2006 haben sie die Siege beim German Masters in Hamburg und beim Swiss Masters in Luzern eingefahren.

Reinder Nummerdor und Richard Schuil (Niederlande)
Die Aufsteiger der Saison. Vergangenes Jahr verdienten sie ihr Geld noch unter dem Hallendach in der italienischen Liga. Auch auf Sand sind sie spitze – vor allem vor heimischer Kulisse. Träger des schwarzen Shirts als smart european ranking leader.

Patrick Heuscher und Stefan Kobel (Schweiz)
Die Altmeister aus der Alpenrepublik gewannen bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Bronze für ihr Land. Stefan Kobel bestreitet beim NESTEA European Championship Final sein letztes großes internationales Turnier und will zum Ende einer tollen Karriere unbedingt aufs Treppchen.

Pablo Herrera und Raul Mesa (Spanien)
Ein Duo, das schon oft bewiesen hat, dass es auf die Sekunde in Topform ist. Zum Beispiel vor zwei Jahren, als die Spanier mit olympischem Silber dekoriert wurden. Oder 2005 in Moskau, als sie sich den Titel eines Europameisters angelten.

Kristjan Kais / Rivo Vesik (Estland)
Die Geheimfavoriten. Sie zeigten beim Swiss Masters mit Platz zwei, dass sie das Zeug für den großen Wurf haben. Sie schlugen in Luzern Brink/Dieckmann und Nummerdor/Schuil.

Die Favoriten bei den Frauen

Okka Rau und Stephanie Pohl (Deutschland)
Den smart european ranking leader gelang auf der NESTEA European Championship Tour 2006 das Kunststück, drei Masters Turniers in Folge zu gewinnen. Eine bislang einmalige Leistung.

Vassiliki Arvanity und Vassiliki Karadassiou (Griechenland)
Die Titelverteidiger sind in Bestform immer ein Kandidat für Gold. Dieses Jahr gewannen sie das Turkish Masters und das Swiss Masters. Auch in Den Haag führt der Weg zum Titel nur über sie.

Nila Hakedal und Ingrid Toerlen (Norwegen)
In der Türkei und in der Schweiz waren sie nah am großen Wurf. „Irgendwann wird es so weit sein“, sagt Ingrid Toerlen. Vielleicht ja schon in Den Haag.

Sanne Keizer und Marrit Leenstra (Niederlande)
Eines von zwei Topteams, die der Gastgeber bei den Frauen ins Rennen schickt. Keizer/Leenstra sind ebenso wie Rebecca Kadijk und Merel Mooren für Medaillen gut.

Simone Kuhn und Lea Schwer (Schweiz)
2004 gelang Simone Kuhn mit ihrer damaligen Partnerin Nicole Schnyder-Benoit der große Wurf: Europameister in Timmendorfer Strand. Dass sie mit Lea Schwer genauso stark ist, hat sie zuletzt in Valencia bewiesen. Dort gelang den beiden Schweizerinnen ein toller zweiter Rang.

Das Teilnehmerfeld der Männer (24 Teams)
Brink/Dieckmann (GER), Nummerdor/Schuil (NED), Klemperer/Schneider (GER), Heuscher/Kobel (SUI), Herrera/Mesa (ESP), Koreng/Matysik (GER), Kais/Vesik (EST), Laciga M./Wenger (SUI), Babich/Nikolayev (UKR), Tomatis/Varnier (ITA), Kjemperud/Skarlund (NOR), Arkaev/Barsouk (RUS), Benes J./Benes P. (CZE), Luna Pineda/Herrera R. (ESP), Horrem/Pettersen (NOR), Amore/Lione (ITA), Boersma E./Mast (NL), Biza/Kubala (CZE), Berger/Gartmayer (AUT), Galli/Rafaelli (ITA), Hoidalen/Overgaard (NOR)

Drei Wild Cards: Bosma/Lario (ESP), Joosen/Melis (BEL), eine n.n. (NED)

Das Teilnehmerfeld der Frauen (24 Teams)
Pohl/Rau (GER), Arvanity/Karadassiou (GRE), Kadijk/Mooren (NED), Hakedal/Toerlen (NOR), Felbabova/Novotna (CZE), Keizer/Leenstra (NED), Kuhn/Schwer (SUI), Montagnolli-Ebenbichler/Swoboda (AUT), Eckl/Kaup (GER), Yanchulova/Yanchulova (BUL), Koutroumanidou/Tsiartsiani (GRE), Nyström/Nyström (FIN), Gattelli/Perrotta (ITA), Baburina/Osheyko (UKR), Goller/Ludwig (GER), Nakladalova/Tobiasova (CZE), Jursona/Minusa (LAT), Campisi/Lozano (ESP), Matveeva/Zunzunegui (ESP), Giaoui/Giordano (FRA), Hartmann/Trüssel (SUI)

Drei Wild Cards: Schwaiger/Schwaiger (AUT), Mouha/Simurina (BEL), Shiryaeva/Uryadova (RUS)

Der Beach Volleyball-Fahrplan für das NESTEA European Championship Final in Den Haag

Donnerstag, 24. August: 9 Uhr – 19 Uhr Männer-Turnier

Freitag, 25. August: 9 Uhr – 19 Uhr Männer-Turnier
10.30 Uhr – 18 Uhr Frauen-Turnier

Samstag, 26. August: 9 Uhr – 20 Uhr Frauen- und Männer-Turnier
10 Uhr und 11 Uhr Halbfinals Männer
13.30 Uhr Spiel um Platz drei Männer
14.45 Uhr Finale Männer

Sonntag, 27. August: 11 Uhr – 16 Uhr Frauen-Turnier

11 Uhr und 12 Uhr Halbfinals Frauen
14 Uhr Spiel um Platz drei Frauen
15 Uhr Finale Frauen

Bangen um Timmendorf-Teilnahme: Wer kann es noch schaffen?
beach-volleyball.de - 17. August 2006

Die Deutschen Meisterschaften rücken immer näher...

Der Sand rinnt durch die Finger - Die Deutschen Meisterschaften rücken immer näher, die Meldeliste ist bereits online. Das letzte deutsche Turnier der smart beach tour steht an diesem Wochenende auf dem Programm. Die smart forfour sind bereits in sicherer Hand von Huth/Uhmann und Lehmann/Sude. Und dann könnten die U20-EM und die U21-WM auch noch Punkte bringen. Wer ist bereits sicher am Timmendorfer Strand dabei und wer muss noch bangen und kämpfen?
beach-volleyball.de klärt auf - in fünf Schritten...

Titelkämpfe vor vollen Rängen in Timmendorf
welt.de - 17. August 2006


foto: SAE

Die deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften am ersten Septemberwochenende in Timmendorfer Strand werden sich aller Voraussicht nach wieder zu einem Publikumsmagneten entwickeln. Die 700 Tickets, die der Veranstalter für die 6000 Zuschauer fassende Ahmann-Hager-Arena im Vorverkauf anbietet, sind für alle drei Tage vom 1. bis 3. September bereits jetzt vergriffen. "Einen kleinen Rest für die begehrte Seite an der Seebrücke kann man vor Ort kaufen. Alle anderen Plätze sind kostenlos, aber nicht zu reservieren", erläutert Pressereferent Marcus Hellkötter.

Den Titel an der Ostsee streben nach zwei zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren die als Favoriten gehandelten Stephanie Pohl und Okka Rau vom Hamburger SV bei den Frauen sowie das neu formierte Duo Julius Brink / Christoph Dieckmann (Berlin) bei den Männern an.

Pohl und Rau wollen aber zuvor vom 24. bis 27. August in den Niederlanden bei den Europameisterschaften für Furore sorgen und sich möglichst zum zweiten Mal nach 2003 die Goldmedaille erkämpfen.

Nach einer langen Pause und auskurierten Verletzungen werden auch Markus Dieckmann und Jonas Reckermann (Moers) bei den Titelkämpfen in Timmendorf erwartet.

smart beach tour München 2006: Letzte Chance am Münchner Flughafen!
volleyball-verband.de - 17. August 2006

nähere Info's gibt's hier...
foto: airport-beach.de

Es ist ihre letzte Chance, sich für die Deutschen smart Beachvolleyball Meisterschaften Anfang September in Timmendorfer Strand zu qualifizieren. Die letzte Möglichkeit, bei dem Beachvolleyball Highlight des Jahres dabei zu sein. Hannes Buchner und Dominik Richter, frisch gebackene Bayerische Meister, müssen bei der smart beach tour am Münchener Flughafen (18. - 20. August 2006) mächtig Gas geben, um noch unter die Top 16 der Deutschen Rangliste zu kommen. Momentan belegt das sympathische Münchener Duo Rang 18, und nur mit einer guten Platzierung können die beiden 25-jährigen ihre Chance wahren.

Für die einzige offizielle Ranglisten-Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) haben Hannes und Dominik eine Hauptfeld-Wildcard erhalten. Ihre schärfsten Konkurrenten in der bayerischen Landeshauptstadt sind die Berliner Thilo Backhaus und Tom Götz.

Bei den Frauen stehen gleich zwei Münchener Teams im Fokus: Vorjahressiegerin Mireya Kaup peilt mit Partnerin Michaela Eckl die Titelverteidigung an. Ebenfalls eine Wildcard für´s Hauptfeld erhalten haben die Bayerischen Meisterinnen 2006, Lina Meyer und Claudia Pavlicek. Topgesetzt ist das Nationalteam Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich vor den Siegerinnen der smart beach tour Köln, Anja Günther und Jana Köhler, sowie dem DVV-Nationalteam Geeske Banck/Susanne Lahme.

Neben dem sportlichen Geschehen kommen auch Filmfreunde bei der smart beach tour in München voll auf ihre Kosten. Am Freitagabend zeigt das ProSieben Kino Open Air die Komödie "Reine Chefsache", am Samstag läuft "Mr. & Mrs. Smith" mit Brad Pitt und Angelina Jolie. Der Eintritt zu den Spielen der smart beach tour und zum ProSieben Kino Open Air im München Airport Center (MAC) ist kostenlos!

Terminplan smart beach tour München (18.08.-20.08.2006)

Qualifikation: Freitag 12.30 bis 20.00 Uhr
Hauptfeld: Samstag 08.30 bis 21.00 Uhr
Sonntag 08.45 bis ca. 15.30 Uhr
Finalspiele: Sonntag ab ca. 16.00 Uhr

Informationen zur smart beach tour und den Deutschen smart Beachvolleyball Meisterschaften 2006 unter www.smart-beach-tour.de

Beach-EM 2006: Die Lokalhelden sorgen für perfekte Werbung für ihr Heimspiel!
volleyball-verband.de - 17. August 2006
Zürich/Den Haag - Die erfahrenen Hasen haben es schon beim German Masters der NESTEA European Championship Tour in Hamburg gewittert. „Nummerdor/Schuil können uns noch richtig Ärger machen”, sagte beispielsweise Jürgen Wagner, Trainer der Europameister 2003 Markus Dieckmann und Jonas Reckermann. Wagner ahnte, wozu die Niederländer in ihrem ersten internationalen Jahr fähig sein würden. Dritter Platz in Hamburg und Moskau, erster Platz in Valencia, vierter Platz in Luzern – damit haben Reindor Nummerdor und Richard Schuil beste Werbung betrieben. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für das NESTEA European Championship Final vom 24. bis 27. August in Scheveningen/Den Haag. Für das Europameisterschafts-Finale, das Highlight der Beach Volleyball Saison 2006, bei dem jeweils 24 Männer- und Frauen-Teams um die Europameister-Titel und 200.000 Euro Gesamtpreisgeld kämpfen und mit dem sich der Reigen von insgesamt sechs Stationen in diesem Jahr schließt, gelten Nummerdor/Schuil nun als Medaillenanwärter. Auch bei den Frauen hat sich mit Rebecca Kadijk und Marrit Leenstra ein Duo in der europäischen Spitze etabliert, dass sogar schon EM-Edelmetall empfangen hat: Silber 2005, als sie sich beim NESTEA European Championship Final in Moskau den Griechinnen Karadassiou/ Arvanity geschlagen geben mussten.

Aber auch ohne die Top-Leistung der einheimischen Strandartisten hat sich schon seit langem abgezeichnet, dass Scheveningen eine ideale Austragungsstätte für das Europameisterschafts-Finale sein wird. Es ist zwar die erste internationale Top-Veranstaltung für Beach Volleyball in den Niederlanden. Aber die nationale Szene hat dort längst ihren Stammplatz gefunden. Rund einhundert Spielfelder sind in Scheveningen platziert, auf denen vor und während des NESTEA European Championship Finals die nationale Meisterschaft und verschiedene Amateur-Turniere ausgetragen werden. Für Sander Dekker (31), der als Deputy Mayor in Den Haag für Erziehung, Jugend und Sport verantwortlich ist, steht daher außer Frage, dass das EM-Finale ein Fest wird: „Mehrere tausend Beach Volleyball-Fans werden zu den Spielen des EM-Finals kommen. Denen muss man nicht erst erklären, dass Beach Volleyball auf diesem Top-Niveau eine tolle Mischung aus sportlichen Höchstleistungen und perfektem Entertainment ist.”

Sander Dekker, der sich beim Russian Masters 2006 in Moskau ein Bild von der hervorragenden Organisation der NESTEA European Championship Tour machen konnte („Ein dickes Lob, da ist ein klasse Team am Werk”), weist auch gern auf die infrastrukturellen Vorzüge hin, die Den Haag so reizvoll machen: „Wunderschöne Architektur, Fischereihafen, viele Shopping Areas, Museen, Restaurants – alles was, das Herz begehrt. Dazu ein Event mit den besten Beach Volleyballern Europas, mit Musik, den NESTEA Girls und ihren Tanzeinlagen sowie viel Show. Ich freue mich, dass das Stadion an jedem Tag randvoll sein wird.”

Der Beach Volleyball-Fahrplan für das NESTEA European Championship Final in Den Haag/Scheveningen

Donnerstag, 24. August
9 Uhr – 19 Uhr Männer Hauptfeld

Freitag, 25. August
9 Uhr – 19 Uhr Männer & Frauen Hauptfeld

Samstag, 26. August
9 Uhr – 19 Uhr Männer & Frauen Hauptfeld
10 Uhr – 12 Uhr Halbfinals Männer
13.30 Uhr Spiel um Platz drei Männer
14.45 Uhr Finale Männer

Sonntag, 27. August
11 Uhr – 14 Uhr Halbfinals Frauen
14 Uhr Spiel um Platz drei Frauen
15 Uhr Finale Frauen

180 Tonnen Sand angeliefert
Lichtensteiner Vaterland - 17. August 2006

FIVB-Satellite Turnier in Vaduz (Lichtenstein)
Foto FIVB

Die Vorbereitungen für das FIVB-Satellite Beachtvolleyballturnier (10.000USD Preisgeld) in Vaduz (Lichtenstein) gehen in die Endphase. Gestern wurden rund 180 Tonnen Sand für das Turnier im Vaduzer Städtle angeliefert.

Gestern Abend brachten Lastwagen den Sand für das FIVB-Beachvolleyballturnier in Vaduz. Rund 180 Tonnen spezieller Sand wurde angeliefert. Normaler Sand kann bei einem Beachvolleyballturnier nicht verwendet werden. Die Körnung ist genaustens vorgeschrieben, damit sich die Spieler bei ihren Sprüngen nicht verletzen.

Turnier eröffnet

Ebenfalls bereits gestern sind die ersten Spiele ausgetragen worden. 16 Teams spielen jeweils bei den Damen und Herren im Haupttableau. Zwölf Mannschaften sind bereits gesetzt, vier können über eine Qualifikation noch ins Hauptturnier kommen. Aufgrund eines Länderkontigentes haben gestern bei den Frauen die Schweizer Teams untereinander ausgemacht, welches Paar heute in der Qualifikation mitspielen kann. Grossen – Hebeiesen haben sich dabei durchgesetzt.
Für alle anderen nicht gesetzten Schweizer Teams ist das Turnier in Vaduz damit bereits beendet. Morgen spielen auch die Herren diese sogenannte Ländervorqualifikation. Dabei machen die Schweizer und die Kanadier Mannschaften jeweils ein Team aus, das bei der Qualfikation am Freitag noch von der Partie sein kann. Heute Mittag ist ein Demotraining mit den Liechtensteinern Indra/Wachter geplant. Dies allerdings nur dann, wenn das Stadion bis am Mittag fertiggestellt ist. Dieses wird rund 800 Sitzplätze fassen.

FIVB-Haupttableau

Damen: Hartmann – Trüssel (Sui), 170 Pt., Osheyko – Baburina (Ukr), 170 Pt, Holtwick – Semmler (Ger), 138 Pte., Forrer – Erni (Sui), 126 Pt., Zumkehr – Skrivan (Sui), 124 Pt., Moskowitz – Jomphe (Can), 28 Pte, Beresneva – Savchenko (Kaz), 18 Pte, Nilsson – Anderson (Swe), 18 Pte, Van Breedam – Mouha (Wild Card) (Bel), 6 Pte., Rohkamper – Palmer (Wild Card) (Aus), 0 Pte., Romberg – Fleming (Ger), 0 Pte., Laura – Zita (Lat), 0 Pte. Das Tableau wird durch vier weitere Teams ergänzt.
Herren: Heuscher – Kobel (Wild Card) (Sui), 1660 Pte., Schnider – Beck (Sui), 320 Pte., Gabathuler – Wenger (Sui), 252 Pte, Sonderberg – Hoyer (Den), 160 Pte., J.Kruger – Montgomery (Can), 147 Pte., Goss – Domingo (Can), 103 Pte., Kankaanpää – Hakala (Fin), 75 Pte., Bleiker – Wyder (Sui), 64 Pte, Binstock – Redmann (Wild Card) (Can), 61 Pte., Jaani – Ruul (Est) 60 Pte., Parkes – Casey (Can), 38 Pte., Wachter – Indra (Lie), 32 Pte. Das Tableau wird durch vier weitere Teams ergänzt.
Spiele von morgen: 9 Uhr: Ronyai – Veres (Ung) – Quellette – Anderson (Can). 9.45 Uhr: Gudmann – Mester (Ung) – Stahre – Oliveira (Swe). 10.30 Uhr: Schneider – Zambon (Lux) – Issayeva – Efina (Kaz)

Jugend trainiert für Bottrop
beach-volleyball.de & volleyballer.de - 15. August 2006
Zum ersten Mal ermitteln die besten deutschen Nachwuchs-Beachvolleyballer vom 18.-20. August 2006 in Bottrop-Fuhlenbrock auf der Vereinsbeachanlage des VC Bottrop 90 den Deutschen Meister in der Altersklasse U17. Fünf Teams werden die nordrhein-westfälische Flagge bei der Deutschen Volleyball Jugend 2006 vertreten...
An den drei Wettkampftagen sind auf insgesamt 8 Spielfeldern 124 Spiele abzuwickeln. „Mit dem CourtYard-Hotel haben wir einen weiteren TOP-Sponsor für die Unterkunft gefunden! Fast 100 Aktive nutzen das preisgünstige Angebot!“ so Peter Korcik und der Rest der Aktiven ist im Sportjugendheim in Rheinbaben untergebracht. Einige Unentwegte werden auf Jacobi auch zelten...

Beachvolleyball - In den Sand gesetzt
Frankfurter Rundschau - 15. August 2006
Gut gelaunte Menschen unter strahlender Sonne, die im heißen Sand unbeschwert ihren Job machen - Beachvolleyball hat immer noch ein Image der sorglosen Lässigkeit. Doch die Leichtigkeit des Seins ist, zumindest was die deutsche Tour angeht, die am kommenden Wochenende mit dem Turnier in München und der abschließenden Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand (1. bis 3. September) zu Ende geht, passé. Die Realität ist längst eine andere. So hat der rapide Verfall der Preisgelder dazu geführt, dass Volleyballer, die ausschließlich bei Turnieren der deutschen Beach Tour starten, kaum noch die laufenden Kosten decken können - auch dann nicht, wenn sie erfolgreich sind...
Nationalteams sind selten dabei
Zudem mied die nationale Spitze die Turniere größtenteils. Starts von Nationalteams blieben selten. Für die Zuschauer gab es weniger bekannte Namen. Das sportliche Niveau der nationalen Serie sank rapide, es fanden sich viele Teams in den Meldelisten, die Beachvolleyball ausschließlich nebenberuflich betreiben. Die Top-Teams gingen lieber auf die European oder World Tour...

Christian Dau, Geschäftsführer der Agentur sportsandevents, hält dagegen nichts davon, die Spitzenmannschaften unter Druck zu setzen, er hat Verständnis dafür, dass die Duos zuvorderst an internationalen Turnieren teilnehmen, bei denen es um Preisgelder im mittleren sechsstelligen Bereich geht. "Wenn sie Zeit haben, spielen sie auch für uns." Dau setzt auf die Einführung von Super-Cups, die mit einem wesentlich höheren Preisgeld die Spitzenteams locken sollen. So wird für 2007 ein Modell von zehn Turnieren, davon zwei Super-Cups und die Deutsche Meisterschaft angestrebt. Gelingt es Dau nicht, Sponsoren zu werben, wird die deutsche Serie aber weiter ein Schattendasein führen...

U23-Beach-EM: Pompe/Uhmann gewinnen die Silbermedaille!
volleyball-verband.de - 13. August 2006

Matthias Pompe/Stefan Uhmann haben bei der U23-Beach-EM in St. Pölten die Silbermedaille gewonnen!
foto: CEV

Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) haben bei der U23-Beach-EM in St. Pölten die Silbermedaille gewonnen: Im Finale unterlagen sie den Lokalmatadoren Bläuel/Huber mit 0:2 (18-21, 19-21). Es war die einzige Niederlage für Pompe/Uhmann im Turnierverlauf. Mit einer Goldmedaille für Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) sowie den Silbermedaillen für Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) und Pompe/Uhmann sowie dem fünften Platz für Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) war der DVV mit Abstand der erfolgreichste Verband.
Im Finale hatten Pompe/Uhmann zunächst alles im Griff und gingen mit 13-9 in Führung. Dann wurde jedoch ein Punktball nicht genutzt, und das deutsche Duo verlor kurz danach seinen Rhythmus und den Satz. Im zweiten Satz legten die Österreicher einen Blitzstart hin, sodass das DVV-Duo hinterher laufen mussten. Am Ende reichte es nicht ganz.
Bundestrainer Jörg Ahmann meinte zum Finale: „Natürlich bin ich zufrieden, dass wir auch bei den Männern ein Team in den Medaillenrängen haben. Aber wenn man im Finale steht, will man natürlich auch mehr. Kompliment aber auch an die Österreicher, die im Turnierverlauf alle Top-Teams geschlagen haben.“
Für Uhmann war es nach der Bronzemedaille im vergangenen Jahr eine weitere Steigerung.

U23-Beach-EM: Goller/Ludwig neue Europameister - Pompe/Uhmann im Halbfinale - Bakumovski/Dollinger werden Fünfte!
volleyball-verband.de - 12. August 2006

Ein schönes Bild: Gold für Laura Ludwig und Sara Goller, Silber für Ilka Semmler und Katrin Holtwick.
foto: CEV

Sara Goller/Laura Ludwig sind die U23-Beach-Europameister 2006: Das DVV-Nationalduo setzte sich im deutschen Finale gegen Katrin Holtwick/Ilka Semmler klar mit 2:0 (21-7, 21-17) durch und erfüllte damit sein Versprechen: "Wir hatten im vergangenen Jahr das Versprechen abgegeben, in diesem Jahr den Titel zu holen", so Goller. Nach der Bronzemedaille 2004, der Silbermedaille 2005 gelang nun der komplette Medaillensatz. Doch auch für Holtwick/Semmler ist die Silbermedaille ein großer Triumph, ließen sie doch im Turnierverlauf so renommierte Teams wie die Schwaiger-Schwestern (Österreich) hinter sich. Damit holten die deutschen Frauen wie im Vorjahr das Maximalergebnis. Damals siegten Anja Günther/Jana Köhler vor Goller/Ludwig.

Und auch in der Männer-Konkurrenz riecht es nach einer deutschen Medaille: Matthias Pompe/Stefan Uhmann stehen im Halbfinale nach einem klaren 2:0 (21-13, 21-14) gegen Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger. Dort warten nun die Spanier Gavira/Marco. Bakumovski/Dollinger verpassten auch die zweite Chance, das Halbfinale zu erreichen und belegten am Ende Platz fünf. Gegen die Österreicher Bläuel/Huber verloren sie 0:2 (15-21, 22-24). Dabei vergaben sie vor allem im zweiten Satz ein besseres Ergebnis, als aus einer 16:13-Führung ein 16:18-Rückstand wurde.

U23-Beach-EM: Deutsche Teams auf Kurs!
volleyball-verband.de - 12. August 2006

Im niederösterreichischen St. Pölten findet die Beach-Volleyball-Europameisterschaft der unter 23-Jährigen statt.
foto: CEV

Drei Teams im Halbfinale gab Bundestrainer Jörg Ahmann als Marschroute für seine Teams bei der U23-Beach-EM in St. Pölten aus: Und zur Zeit liegen die deutschen Teams Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) und Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) voll auf Kurs.

Goller/Ludwig erreichten als erstes Duo das Halbfinale, wobei das deutsche Top-Duo bislang nicht einen Satz im Turnierverlauf abgab. Dagegen mussten Holtwick/Semmler in die Loserrunde, nachdem sie den World Tour erfahrenen Schwaiger-Schwestern (Österreich) in drei Sätzen unterlagen. Danach gab es aber zwei ungefährdete Siege, sodass „nur“ noch ein Erfolg über Polen her muss, um ins Halbfinale einzuziehen.

Davon sind die deutschen Männer-Duos noch ein gutes Stück entfernt, weil erst am heutigen 12. August die doppelte Ko-Runde startet. Allerdings hinterließen Pompe/Uhmann und Bakumovski/Dollinger in ihren jeweils drei Gruppenspielen einen hervorragenden Eindruck – beide Teams gewannen ungeschlagen ihre Gruppe. Pompe/Uhmann treffen in der ersten Ko-Runde der besten 16 Duos auf ein schwedisches Team, Bakumovski/Dollinger auf ein ukrainisches Duo.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

Frauen – Doppel-Ko-Runde
GOLLER / LUDWIG (GER) vs CLAVREUL / LARCHE (FRA II) (FRA) 2 : 0 21:16 21:15

HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) vs NILSSON C. / OLIVEIRA (SWE) 2 : 0 21:15 21:14

GOLLER / LUDWIG (GER) vs GOLIASOVA / STORKOVA (CZE II) (CZE) 2 : 0 21:14 21:15

HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) vs SCHWAIGER D. / SCHWAIGER S. (AUT) 1 : 2 21:19 18:21 7:15

MICHALOVICOVA / NESTARCOVA (SVK) vs HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) 0 : 2 8:21 13:21

GOLLER / LUDWIG (GER) vs BIALOBRZESKA / URBAN (POL) 2 : 0 21:17 24:22

FERNANDEZ / SIMON (ESP) vs HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) 0 : 2 9:21 15:21

Männer-Vorrunde
POMPE / UHMANN (GER) vs DERGUNOV / MYKHAYLOV S. (UKR) 2 : 0 21:18 21:13

POMPE / UHMANN (GER) vs GKORTSANIOUK / KOUZOUNIS (GRE) 2 : 0 21:14 21:13

KOLAR P. / TICHY (CZE) vs BAKUMOWSKI S. / DOLLINGER (GER II) (GER) 0 : 2 10:21 16:21

KIRSNYS / MISEIKIS (LTU) vs BAKUMOWSKI S. / DOLLINGER (GER II) (GER) 1 : 2 14:21 23:21 16:18

Koreng/Matysik peilen dritten Turniersieg an
volleyballer.de - 12. August 2006

Kay Matysik

Zwei Mal traten sie bei der smart beach tour 2006 an - zwei Mal standen sie ganz oben auf dem Siegertreppchen: Eric Koreng und Kay Matysik, Sieger der Turniere in Leipzig und Dresden, versuchen an diesem Wochenende, nach ihrem Ausscheiden beim internationalen Weltserienturnier in Polen, auf dem Kölner Neumarkt bei der einzigen offiziellen Beach-Volleyball Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) das Triple perfekt zu machen.

Drei Wochen vor den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand geht das sympathische DVV-Nationalteam als Favorit an den Start, auch weil die Führenden des smart beach tour Rankings, Florian Huth und Stefan Uhmann, aufgrund des Einsatzes von Uhmann bei der U23-EM nicht gemeinsam in Köln an den Start gehen können.

Mit von der Partie ist auch Vorjahressieger Christopher Sonnenbichler. Der Kölner Lokalmatador hat sich trotz teils heftiger Regenfälle erfolgreich durch die freitägliche Qualifikation gekämpft. Bei den Frauen führen Claudia Lehmann und Julia Sude die Setzliste vor dem Nationalteam Geeske Banck /Susanne Lahme an.

Topbesetzung auch beim ProSieben Kino Open Air. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse wurde der Tom Cruise Actionkracher „Mission: Impossible III“ im km689 - Cologne Beach Club von Freitag auf Samstagabend verlegt. Karten gibt´s für 4 Euro direkt vor Ort.

Beach-Volleyball-Nachwuchselite zu Gast in Kiel-Schilksee vom 10.-13. August 2006
kiel4kiel.de - 09. Aug 2006

Beach-Volleyball-Nachwuchselite zu Gast in Kiel-Schilksee!
foto:
beachdm.de

Zum vierten Mal in Folge ermitteln die besten deutschen Nachwuchs-Beachvolleyballer vom 10.-13. August 2006 in Kiel-Schilksee den Deutschen Meister in der Altersklasse U20. Insgesamt sieben Teams werden die schleswig-holsteinischen Fahnen beim Highlight der DVJ-JUNIORS vertreten, davon neun SpielerInnen vom Ausrichter FT ADLER Kiel. An den Start gehen die frischgebackene Bronzemedaillengewinnerin der U18-EM Stephanie Koszowski (FT Adler Kiel) mit ihrer Stammpartnerin Levke Spinger (MTV Heide).

Auch mit dabei Sarah Eichler/ Katharina Hinrichsen (VC Adler Kiel/ FT Adler Kiel), Berit Naffin/ Susanna Wigger (beide FT Adler Kiel). Allen Teams ist beim Kampf um die Medaillenrängen einiges zuzutrauen.

Desweiteren haben sich Anneke Hinrichten/ Wiebke Plähn (FT Adler Kiel/ Kieler TV) sowie Finn Dittelbach/ Rasmus Mumme (TSV Husum/ Eimsbütteler TV), Julian Brave/ Lars Rohde (beide FT Adler Kiel) und Thomas Ahne/ Nils Rohde (VV Leipzig/ FT Adler Kiel) für die Meisterschaften am Heimatstrand qualifiziert. Es könnten sich allerdings noch Änderungen ergeben, sobald die Nominierungen für die U20-EM erfolgt sind, mit denen Ende der Woche gerechnet wird. Da die U20-EM bereits in der darauf folgenden Woche (17.-20.08. in Slowenien) stattfindet, werden die betroffenen Athleten auf den Start an dem 4-Tages-Turnier in Schilksee aus Belastungsgründen verzichten.

Unterdessen laufen beim Ausrichter, der FT ADLER Kiel, die Vorbereitungen auf Hochtouren. "Wir werden wieder eine Tribüne mit knapp 500 Sitzplätzen am Strand in Schilksee errichten", berichtet Organisationsleiter Daniel Sattler, der mit seinem Team an den vier Wettkampftagen auf insgesamt 7 Spielfeldern 196 Spiele abzuwickeln hat. Sattler weiter: "Dank unserer Partner können wir den Aktiven und Zuschauern in diesem Jahr erneut eine hochwertige Veranstaltung präsentieren. Mit dem vollständig umgebauten Haus der Athleten können wir insbesondere die Qualität von Unterkunft und Verpflegung gegenüber den Vorjahren deutlich steigern. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen."

Alle Turnierinformationen sowie laufend aktuelle Nachrichten gibt es unter beachdm.de

Auskünfte erteilt Daniel Sattler unter Tel.: 0160-8441643 oder unter info@beachdm.de.

Beach World Tour Stare Jablonki (M): Koreng/Matysik beenden das Turnier ohne Sieg!
volleyball-verband.de - 10. August 2006

Beach World Tour in Stare Jablonki / Polen
Foto FIVB

Bereits nach dem ersten Tag des Hauptfeldes bei der Beach World Tour in Stare Jablonki ist kein DVV-Team mehr vertreten: Eric Koreng/Kay Matysik, eh schon einziges deutsches Duo im Hauptfeld, verabschiedeten sich ohne Sieg aus dem Turnier. Der 1:2-Auftakt-Niederlage gegen Baracetti/Conde (ARG) folgte eine 0:2-Klatsche (12-21, 13-21) gegen die Niederländer De Gruijter/Ronnes. Für Platz 25 erhalten Koreng/Matysik ein „Trostpflaster“ von 60 Weltranglistenpunkten und 2.000 US Dollar.

U23-Beach-EM: Perfekter Auftakt für DVV-Duos!
volleyball-verband.de - 10. August 2006

U23-Beach-EM: Perfekter Auftakt für DVV-Duos!
foto:
beachtournament.com

Die vier deutschen Duos haben bei der U23-Beach-EM in St. Pölten/Österreich einen perfekten Start hingelegt: Acht Spiele, acht Siege ohne Satzverlust – so lautet die beeindruckende Bilanz der von Bundestrainer Jörg Ahmann betreuten Teams Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) und Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) .

Dabei siegten die beiden Frauen-Duos in all ihren drei Gruppenspielen äußerst souverän – Ahmann erwartet beide Duos im Halbfinale. Beide spielen am 11. August in der doppelten Ko-Runde der besten 16 Teams. Die beiden Männer-Duos müssen am 11. August ihre zwei noch ausstehenden Gruppenspiele bestreiten. Für das Highlight sorgten Bakumovski/Dollinger, die sich souverän gegen die finnischen Vize-Europameister des Vorjahres durchsetzten.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung

POMPE / UHMANN (GER) vs LUX / SCHODER (LUX) 2 : 0 21:8 21:7

HAKALA A. / KANKAANPÄÄ (FIN) vs BAKUMOWSKI S. / DOLLINGER (GER II) (GER) 0 : 2 17:21 14:21

GOLLER / LUDWIG (GER) vs BYE (- ) 2 : 0 21:0 21:0

GOLLER / LUDWIG (GER) vs SHARASHOV / ZUR (ISR) 2 : 0 21:6 21:7

GOLLER / LUDWIG (GER) vs NILSSON C. / OLIVEIRA (SWE) 2 : 0 21:9 21:18

PETRAUSKAITE / ZAKARAUSKAITE (LTU) vs HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) 0 : 2 12:21 11:21

CASTELLI / GEMISE-FAREAU (FRA) vs HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) 0 : 2 11:21 17:21

HOLTWICK / SEMMLER (GER II) (GER) vs BRATUHHINA N. / NOSKO (EST II) (EST) 2 : 0 21:12 21:17

Zweites Beach-Highlight in Österreich
beachtournament.com - 08. August 2006

Im niederösterreichischen St. Pölten findet die Beach-Volleyball-Europameisterschaft der unter 23-Jährigen statt.
foto: CEV

Nach dem FIVB-Grand Slam in Klagenfurt kommt es in Österreich bereits kurze Zeit später zum nächsten großen Beach-Event. Im niederösterreichischen St. Pölten findet die Beach-Volleyball-Europameisterschaft der unter 23-Jährigen statt.

Der Beach Volleyball Sommer bringt heuer einen weiteren Höhepunkt: Eine Woche nach dem Grand Slam von Klagenfurt wird St. Pölten Austragungsort der Unter 23 Europameisterschaft. Das Projekt wurde mit großer Hoffnung auf einen sportlichen Erfolg gestartet, werden doch die Niederösterreicherinnen Doris und Stefanie Schwaiger Österreich vertreten. 2004 hatten die beiden Mädchen aus Zwettl bei der Unter 20 EM schon die Silbermedaille gewonnen, 2005 die erste österreichische Medaille bei einer Volleyball Weltmeisterschaft geholt: Sie belegten in Rio bei der U21 WM den 3. Platz. Nach großartigen Leistungen auf der World Tour 2006 soll nun in der Heimat der ganz große Erfolg gelingen.

Aus deutscher Sicht gibt es berechtigte Hoffnungen auf gleich mehrere Medaillen. U23-Bundestrainer Jörg Ahmann jedenfalls redet nicht lange um den heißen Brei herum: "Wir wollen mit zwei Frauen-Teams und einem Männer-Duo ins Halbfinale." Für diese ehrgeizigen Ziele sollen Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) sowie Matthias Pompe/Stefan Uhmann (TV Rottenburg/Kölledaer SV) und Stanislaw Bakumovski/Sebastian Dollinger (VC Olympia Berlin/FT Adler Kiel) sorgen.

Als Gegner schätzt Ahmann vor allem zwei Teams stark ein: "Die Schwaiger-Schwestern aus Österreich haben ein Heimspiel und sind World Tour erfahren. Und bei den Männern sind sicherlich die Letten Plavins/Samoilovs die Favoriten. Schließlich sind sie Titelverteidiger und U21-Weltmeister."

Die U23 EM ist der stärkste internationale Nachwuchsbewerb. Mit 22 Jahren können Spieler schon sehr erfahren und ausgereift sein. So hatte z.B. Pablo Herrera 2004 den Bewerb gewonnen, im selben Jahr aber noch die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Athen geholt. Auch die gemeinsame Karriere der Lokalmatadoren Clemens Doppler und Peter Gartmayer hatte bei einer U23 EM begonnen: 2001 gewannen Sie die Silbermedaille.

Gespielt wird in der Landessportschule St. Pölten. Das Tennisstadion wird in eine Beach Arena umgewandelt, die Side Courts werden am 400 Meter entfernt gelegen Ratzenberger See sein. Als besondere Attraktion wird jeden Abend bei Flutlicht gespielt werden. Im Anschluss werden Clubbings und Live Acts am Gelände für die Unterhaltung des Publikums sorgen.

smart beach tour Köln 2006 - Polte tritt mit Hobbyspieler an
beach-volleyball.de - 08. August 2006

Polte tritt mit Hobbyspieler an
foto:
beach-volleyball.de

Nach drei Strandturnieren zieht die smart beach tour wieder in eine Stadt. Vom 11. bis 13. August 2006 steht der mitten in der Innenstadt gelegene Kölner Neumarkt ganz im Zeichen von Beach-Volleyball.

Gleich drei der fünf Frauen-Nationalteams haben dabei für die Domstadt gemeldet. Los geht es in Köln am Freitagmittag, wenn in der Qualifikation wie gewohnt 10 Männer- und Frauenteams auf drei Courts um den begehrten Einzug ins Hauptfeld. Nur diejenigen Teams, die sich bis zum Abend qualifiziert haben, dürfen sich ab Samstagmorgen mit den Großen des deutschen Beach-Volleyballs messen.

Einer dieser Großen ist Marvin Polte und er wird in Köln nicht mit seinem Stammpartner Thorsten Schoen auf dem Feld stehen, sondern mit Nammensvetter Thorsten Ebertowski, dem Verlagsleiter der Zeitschrift Focus. "Der hat sich immer ein wenig lustig über uns gemacht, wenn wir bei Turnieren vorzeitig gescheitert sind", erzählt Marvin. "Und dann habe ich gesagt, dann spielen wir zwei eben mal zusammen ein Turnier."

Das Problem an der Sache: Ebertowski ist das, was Marvin als "klassischen Hobby-Spieler" bezeichnet. Das Spezialduo wird sich kräftig anstrengen müssen, damit ihnen in Köln nicht reihenweise die Schmetterbälle um die Ohren fliegen. "Wir haben da eine Taktik", sagt Marvin zuversichtlich. "Wir sehen uns sehr ähnlich und setzen auf Verwirrung. Man wird uns kaum unterscheiden können."

Insgesamt soll die Aktion aber eine Art Dankeschön an den Focus- Verlagsleiter sein, der den Beach-Volleyball-Sektor seit Jahren kräftig unterstützt. "Das hat er sich verdient. Er arbeitet seit Jahren hinter den Kulissen und hat Beach-Volleyball schon immer gefördert. Dabei war es ihm egal, ob ein Fernsehsender abgesprungen ist oder Fußballweltmeisterschaft war.", so Marvin, der seinen Start als die größte sportliche Herausforderung seit der Weltmeisterschaft 2005 bezeichnete.

Beim vorletzten Turnier der einzigen offiziellen Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) haben - angeführt von Sara Goller und Laura Ludwig - drei der fünf Frauen-Nationalteams gemeldet. Bei den Männer führen die Beach-Nationalspieler Eric Koreng und Kay Matysik die Meldeliste an. Nicht zu unterschätzen sind auch die Zweitplatzierten der smart beach tour Fehmarn, Florian Huth und Stefan Uhmann.

Beach World Tour: Zwei Männer-Duos beim Turnier in Polen am Start - Brink/Dieckmann und Klemperer/Schneider sagen verletzt ab!
volleyball-verband.de - 08. August 2006

Brink/Dieckmann und Klemperer/Schneider sagen verletzt ab!
foto: CEV

Für zwei deutsche Männer-Duos haben die „englischen Wochen“ noch kein Ende: Nach den Turnieren in Klagenfurt und Luzern schließt sich vom 9. bis 13. August die World Tour in Stare Jablonki/Polen an. Wenigstens haben Kay Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) einen Tag mehr Pause, da sie für das am 10. August beginnende Hauptfeld eine wild card bekamen. Für das Hauptfeld waren auch die Weltranglisten-Dritten und Luzern-Gewinner Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) sowie David Klemperer/Kjell Schneider gesetzt. Beide Teams sagten ihre Teilnahme wegen Verletzung ab. Brink laboriert an einer Fußverletzung, die er sich bereits in Klagenfurt zuzog, Klemperer zog sich in Luzern eine Adduktorenzerrung zu.

Bereits am heutigen Mittwoch müssen sich Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel) in der Qualifikation (9. August) behaupten. Zuletzt gelang ihnen in Klagenfurt der Sprung ins Hauptfeld.

Die nächste World Tour der Frauen findet ebenfalls in Polen statt, allerdings erst vom 30. August bis 3. September in Warschau.

European Beach Tour Luzern (M): Brink/Dieckmann gewinnen souverän!
volleyball-verband.de - 08. August 2006
Überragend! Mit diesem Attribut bestreiten Julius Brink/Christoph vom ersten Turnier diesen Jahres ihre erste gemeinsame Saison. Nun gelang ihnen in Luzern auf der European Championship Tour der souveräne Turniersieg. Im Finale ließen sie den Letten Kais/Vesik beim 2:0 (21-17, 21-14) nicht den Hauch einer Chance. 8.500 Euro und 600 Punkte für die europäische Rangliste waren der Lohn. Mit einem dritten Platz und zwei Turniersiegen bei drei Turnierstarts auf der europäischen Tour stellen die beiden Deutschen das beste Duo. Da sie jedoch zwei Turnierstopps ausließen, liegen sie in der Rangliste hinter den Niederländern Numerdor/Schuil (2010 Punkte) punktgleich mit Egger/Heyer (SUI) auf Rang zwei (je 1680 Punkte). Insgesamt war es der dritte internationale Turniersieg (Hamburg, Espinho, Luzern) bei vier Finalteilnahmen (St. Petersburg) für die deutsche Nummer eins.

Die europäische Serie endet vom 24. bis 27. August in Den Haag/Niederlande mit den Europameisterschaften. Dort wollen die deutschen Spitzenduos Brink/Dieckmann und Stephanie Pohl/Okka Rau neben voraussichtlich vier anderen deutschen Duos ein wichtiges Wort um die EM-Titel mitsprechen.

Beach European Championship Tour Luzern (M): Brink/Dieckmann im Finale!
volleyball-verband.de - 08. August 2006

Julius Brink hat sich mit Partner Christoph Dieckmann abermals in ein Finale geschmettert.
foto: CEV Julius Brink hat sich mit Partner Christoph Dieckmann abermals in ein Finale geschmettert.

Die Erfolgs-Story von Julius Brink/Christoph Dieckmann geht weiter: Bei der European Championship Tour in Luzern zog das beste deutsche Duo nach einem deutlichen 2:0 (21-18, 21-13) über die Tschechen Biza/Kubala in das Finale ein. Dort treffen sie am Abend auf die Esten Kais/Vesik. Die hatten ihnen im Turnierverlauf die einzige Niederlage beigebracht. Beide Teams kennen sich gut, schließlich trainierten sie in der Vorbereitung viel zusammen.

Das Finale in Luzern ist bereits das vierte internationale Finale für Brink/Dieckmann. Zuvor standen sie beim europäischen Turnier in Hamburg (Sieg) sowie bei der World Tour in Espinho (Sieg) und in St. Petersburg (Niederlage) im letzten Spiel des Turniers auf dem Platz.

CEV-Tour in Luzern: Pohl/Rau werden Vierte
beach-volleyball.de - 07. August 2006

CEV Turnier in Luzern 2006
Foto beach-volleyball.de

Nach drei Goldmedaillen auf der CEV-Tour in Folge sind Steffi Pohl und Partnerin Okka Rau diesmal im Halbfinale gescheitert. Das Nationalteam vom Hamburger SV unterlag in Luzern den Europameisterinnen 2005 aus Griechenland Karadassiou/Arvanity verhältnismäßig deutlich. Auf Herrenseite schied ein deutsches Team bereits nach zwei Spielen aus.

Pohl/Rau waren bereits am Sonntag beim CEV-Turnier in Luzern in die Verliererunde abgerutscht. Heute gelang dem Nationalteam zwar ein Tie-Break-Erfolg gegen Montagnolli/Swoboda aus Österreich (21:14, 18:21, 15:4), in der folgenden Partie gegen die Griechinnen Arvanity/Karadassiou aber reichte es nicht zu einem Finaleinzug. Einer kraftraubenden Woche mit einem dritten Platz beim FIVB-Turnier in Klagenfurt und einem zügigen Ortswechsel und den damit verbundenen Strapazen mussten Pohl/Rau Tribut zollen und landen nach der 13:21 und 18:21 Niederlageim Halbfinale und einem knappen 21:16,18:21,15:12 Spielverlust kleinen Finale in Luzern auf Rang Vier. Sara Goller und Laura Ludwig waren mit einem siebten Rang ausgeschieden.

Für Eric Koreng und Partner Kay Matysik war das Turnier in der Schweiz eine relativ kurze Angelegenheit: Zwei Spiele, dann war Schluss. Zum Auftakt kassierten die beiden, die auf der CEV-Tour bisher klar überzeugt hatten, eine knappe Niederlage gegen die Norweger Horrem/Pettersen (18:21, 19:21). In der Verliererunde folgte eine weitere Pleite. Nach einem ausgeglichen ersten Satz machten die Lokalmatadoren Heuscher/Kobel mit den Deutschen kurzen Prozess (21:23, 13:21).

Besser lief der Hauptfeldauftakt für die zwei weiteren deutschen Herren-Teams. Brink/Dieckmann gewannen ihre ersten beiden Spiele genauso wie Klemperer/Schneider. Während in Runde Eins beide Nationalduos nichts anbrennen ließen, ging es in der zweiten Runde schon verstärkt zur Sache. Brink/Dieckmann benötigten für ihren Erfolg über Herrera/Mesa aus Spanien drei Sätze (16:21, 24:22, 15:10) und auch Klemperer/Schneider gingen gegen Kjemperud/Skarlund über die volle Distanz (15:21, 21:15, 15:11).

Am Abend folgte dann die Ernüchterung, den beide Nationateams mussten den Platz in der Schweiz als Verlierer verlassen. Julius und Christoph unterlagen den in Luzern stark aufspielenden Esten Kais/Vesik deutlich mit 15:21 und 16:21. Klemperer/Schneider gewannen gegen die Außenseiter Biza/Kubala aus Tschechien zwar noch einen Satz hatten am Ende aber doch mit 16:21, 21:18 und 11:15 das Nachsehen. Biza/Kubala sind in diesem Sommer auf der FIVB-Tour erst einmal über den 17. Rang hinaus gekommen. Im CEV-Entry-Ranking stehen sie auf Position 43.

FIVB World Tour in Klagenfurt: Dalhausser/Rogers holen den Titel
beach-volleyball.de - 06. August 2006

Todd Rogers (links) und Phil Dalhausser (USA) holen die Gold Medaille!
Foto FIVB

Beim FIVB Grand Slam in Klagenfurt haben sich die Amerikaner Dalhausser/Rogers gegen das erfolgreichste Team der Welt Ricardo/Emanuel durchgesetzt. Im Finale lief bei den Brasilianern nicht so viel zusammen. So konnten sich Dalhausser/Rogers in zwei Durchgängen (21:19, 21:17) behaupten, obwohl gerade die Anzahl technischer Fehler im Block des amerikanischen Riesens auffällig war und durchaus häufig zu Punkten für Ricardo/Emanuel führte. Längere Ballwechsel gewannen die Amerikaner häufiger und auch im Sideout hatten Dalhausser/Rogers heute den besseren Tag.
Für Rogers/Dalhausser ist es das beste Ergebnis ihrer gemeinsamen internationalen Karriere. In dieser Saison waren die beiden Amerikaner zwar schon einmal ins Finale gekommen. In Zagreb unterlag das Duo im Endspiel allerdings genau dem Team, gegen das sie heute gewannen.
Dritte wurden die Brasilianer de Jesus Magalhaes/Marcio Araujo mit einem Triumph über Baracetti/Conde aus Argentinien.

Die deutschen Herrenteams belegten folgende Plätze:
Brink/Dieckmann 5. Rang
Koreng/Matysik 17. Rang
Krug/Urbatzka 25. Rang (bzw. 29.)
Klemperer/Schneider 25. Rang

Die deutschen Damenduos:
Pohl/Rau 3. Platz
Brink-Abeler/Jurich 9. Platz

Beach World Tour Klagenfurt (F/M): Pohl/Rau werden hervorragende Dritte!
volleyball-verband.de - 05. August 2006

Okka Rau (links) und Stephanie Pohl holen bronze!
Foto FIVB

Aus deutscher Sicht war das Turnier in Klagenfurt ein voller Erfolg: Stephanie Pohl/Okka Rau wurden nach einem ganz starken Turnier Dritte und freuten sich über 640 Weltranglistenpunkte und 22.100 US Dollar. Julius Brink/Christoph Dieckmann belegten Platz fünf, für den es 480 Weltranglistenpunkte und 12.800 US Dollar gab, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich erreichten Platz neun (320 Weltranglistenpunkte und 7.750 US Dollar) und Eric Koreng/Kay Matysik wurden 17. (160 Punkte, 4.900 US Dollar).

Pohl/Rau stellten mit Platz drei ihre bisher beste Platzierung bei der World Tour aus dem Jahr 2005 in Mailand ein. Im gesamten Turnierverlauf unterlagen sie nur den Weltranglistenersten Larissa/Juliana (BRA) knapp in zwei Sätzen. Mit den Siegen von Brink-Abeler/Jurich über Adriana Behar/Shelda und Wacholder/Youngs (USA) deutete auch das zweite DVV-Frauen-Duo seine gesteigerte Klasse an.
Für Brink/Dieckmann kam in der ungeliebten „Single Elemination“ erneut das „aus“. Dennoch bleibt es dabei: Brink/Dieckmann absolvieren bislang eine überragende Saison und schnitten bei keinem Turnier schlechter als Platz fünf ab.

Deutsche Ergebnisse

Cunha-Franco BRA [4] Koreng-Matysik GER [31] 2-1 (18-21, 21-13, 15-10)

Cunha-Franco BRA [4] Brink-Dieckmann Ch. GER [3] 0-2 (18-21, 13-21)

Rogers-Dalhausser USA [17] Brink-Dieckmann Ch. GER [3] 2-0 (21-19, 21-16)

Brink-Abeler-Jurich GER [20] Larissa-Juliana BRA [1] 1-2 (21-16, 13-21, 9-15)

Pohl-Rau GER [14] Nystrom-Nystrom FIN [23] 2-0 (21-11, 21-14)

Pohl-Rau GER [14] Swoboda-Montagnolli AUT [10] 2-1 (14-21, 21-16, 15-9)

Pohl-Rau GER [14] Larissa-Juliana BRA [1] 0-2 (18-21, 21-23)

Karadassiou-Arvaniti GRE [12] Pohl-Rau GER [14] 0-2 (19-21, 15-21)

Beach World Tour: Zehn deutsche Teams beim vierten Grand Slam des Jahres in Klagenfurt am Start!
volleyball-verband.de - 31. Juli 2006

Klagenfurt 2005
Foto FIVB: So war es im vergangenen Jahr, und Christoph Dieckmann hätte gegen eine Wiederholung bestimmt nichts einzuwenden.

Erneut sind zehn deutsche Beach-Duos im Rahmen der Beach World Tour 2006 im Einsatz: Vier Männer- und sechs Frauen-Duos nehmen vom 2. bis 6. August am vierten und letzten Grand Slam der Saison in Klagenfurt/Österreich teil. Wie schon bei den vorausgegangenen Turnieren wird die deutsche Armada von den Weltranglisten-Dritten Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) angeführt, die abermals das Halbfinale erreichen wollen. Dieckmann ist übrigens Titelverteidiger, er gewann im vergangenen Jahr mit Andreas Scheuerpflug bei dessem letzten Auftritt auf der World Tour. Mit David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) sowie Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) bilden sie das Quartett, welches für das Hauptfeld (Start am 3. August) gesetzt ist.

Die Teams Kay Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) und Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel) müssen zunächst in die Qualifikation am 2. August. Von den Frauen-Duos Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) müssen sich in einer internen Qualifikation (die sogenannte „country quota“ findet am 1. August statt) erst zwei Teams für das Qualifikationsturnier am 2. August qualifizieren.

Wie bereits der Grand Slam in Stavanger wird auch das beliebte Turnier am Wörthersee zunächst in einer Gruppenphase (sowohl bei Frauen als auch Männern acht Gruppen mit vier Teams) absolviert, ehe das Turnier im einfachen Ko-System fortgeführt wird.

Erlebnis Klagenfurt: Welthauptstadt des Beach Volleyballs
beach-volleyball.de - 31. Juli 2006

Klagenfurt "Welthauptstadt des Beach Volleyballs"
Klagenfurt
"Welthauptstadt des Beachvolleyballs"

Die Tageszeitung "Financial Times" hielt sich mit ihrer Formulierung nicht zurück: Klagenfurt so die Meinung der Zeitungsmacher, sei mittlerweile die "Welthauptstadt des Beachvolleyballs". Dies sehen auch viele andere Beach-Freunde so. Das FIVB-Turnier in Österreich hat sich in zehn Jahren von einer Art Provinz-Gaudi zum großen Highlight der Worldtour entwickelt.

Für viele Spieler ist es das schönste Event des Jahres, für die Prominenz einer der ganz großen gesellschaftlichen Höhepunkte. Zum zehnten Mal findet in der kommenden Woche der Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt statt. Sonne, Sand und spannende Matches werden vom 2. bis 6. August wieder für die legändere Stimmung sorgen. Die Wasserkanonen zur Abkühlung der partyhungrigen Fans stehen bereit zum Einsatz.

Bereits zum zehnten Mal richtet Event-Guru Hannes Jagerhofer das Sportereignis Nummer eins des Kärntner Sommers aus. Im ersten Jahr - 1996 - hatte er dafür ein Budget von 600.000 Euro zur Verfügung, mittlerweile sind es 3,5 Millionen Euro.

"Ich glaube, das ist ein extremes Zeichen, dass die Sponsoren zu uns gehalten und uns mit begleitet haben. Ebenso die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten, was ganz wichtig für uns war. Wir haben aber auch Probleme gehabt, weil wir in die Qualität der Veranstaltung schneller Geld investiert haben, als es von den Sponsoren auf Grund der Wertigkeit der Veranstaltung hereingekommen ist." Durch dieses Tal sei man aber gemeinsam durchgetaucht, so der Veranstalter. "70 Prozent unserer Sponsoren sind jetzt seit neun Jahren dabei und das zeigt, dass sie mit der Veranstaltung zufrieden sind und auch im Vorfeld bereits viele Spots schalten, also Werbebotschaften mit dem Inhalt Beachvolleyball ausschicken und im Handel Aktivitäten setzen", erklärt Jagerhofer.

Vor zehn Jahren habe er die VIP-Karten noch hergeschenkt und trotzdem ist keiner gekommen, so Jagerhofer. Inzwischen ist die Liste der Promis schier endlos lang. "Es fällt auf, dass sich extrem viele Fußballer angemeldet haben", schmunzelte er. So hätten etwa Toni Polster und Hans Krankl bereits ihr Kommen zugesagt. Auch Niki Lauda, Udo Jürgens, Toni Polster, Hans Krankl, Christina Stürmer, Stefanie Graf, Thomas Morgenstern und viele Stars, Sportler und Vertreter der Wirtschaft andere haben ihr Kommen bereits zugesichert. Bei der Ö3-Beachparty am Freitag, den 4. August in Velden werden allein an diesem Abend 20.000 Besucher erwartet. Insgesamt will man beim Turnier die 100.000 Besucher-Marke knacken. "Letztes Jahr waren wir nah dran, da hat uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht", so Jagerhofer.

Ungetrübte Freude auch bei der Stadtverwaltung. "Diese Veranstaltung hat Klagenfurt verändert", sagt Dieter Jandl, Sport- und Tourismusreferent der Landeshauptstadt. "Auch der Ironman spielt hier mit hinein - das ist jetzt ein Doppelevent. Beide sind sicherlich ganz schwerwiegend für die Tourismusentwicklung von Klagenfurt, dem Wörtherseeraum aber auch Kärntens.

Auf die Sieger der Damen- und Herrenbewerbe warten je 290.000 Dollar (226.616 Euro) Preisgeld. 400 akkreditierte Journalisten werden aus Klagenfurt berichten, wo das Stadion aus 2.000 Tonnen Sand und 1.400 Tonnen Stahl und Aluminium zusammen gebaut wurde. "Durch dieses Turnier ist Österreich zum Vorzeigeland im Bereich Beachvolleyball geworden", meint Volleyball-Verbandspräsident Peter Kleinmann. Der Bewerb sei "die Trägerrakete" für die Leistungen der österreichischen Beachvolleyballer.

Gespielt wird in Klagenfurt im Übrigen nicht nach dem „Double-Elimination“-System (Ausscheiden erst nach zwei Niederlagen), sondern nach dem olympischen Gruppen-Modus. Die für die Hauptrunde qualifizierten oder gesetzten Paare landen jeweils in Pools und spielen dort um den Aufstieg in die K.O.-Phase.

Beach European Championship Tour: Luzern als letzter großer Test vor EM!
volleyball-verband.de - 31. Juli 2006
Zürich/Luzern - Vom 5. bis zum 8. August schlagen die besten europäischen Beach Volleyball Teams in Luzern auf. Es ist die fünfte Station der NESTEA European Championship Tour 2006, zum zweiten Mal nach der Premiere im vergangenen Jahr findet das Swiss Masters auf dem KKL Europaplatz statt. Für 16 der besten europäischen Männer- und Frauenteams geht es beim letzten Tourstopp vor dem NESTEA European Championship Final im niederländischen Den Haag nicht nur um insgesamt 100.000 Euro Preisgeld, sondern auch um Ranglistenpunkte auf dem Weg zu der Qualifikation für das NESTEA European Championship Final Ende August.

Während die nationale Schweizer Serie zuvor auf dem KKL Europaplatz ihre Siegerteams ermittelt, kämpft die europäische Spitze zeitgleich beim Grand Slam im österreichischen Klagenfurt, um direkt anschließend an den Vierwaldstätter See zu reisen. Auf diese Weise gelang dem deutschen Duo Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug im vergangenen Jahr das seltene Kunststück, zwei internationale Turniere innerhalb von 48 Stunden zu gewinnen. Auch in diesem Jahr gilt es für die Top-Duos die Herausforderung zu meistern, an sechs Tage in Folge Spitzenleistungen zu bringen.

Das Swiss Masters beginnt am Samstag, 5. August, mit der Qualifikation der Frauen im Freibad Kriens, bei der sich 32 Duos um die vier freien Hauptfeldplätze streiten. Am Sonntag werden die Männer an gleicher Stelle ihre Qualifikation austragen, während die 16 Frauenteams im Hauptfeld zum ersten Aufschlag auf dem KKL Europaplatz ansetzen. Dabei hat Simone Kuhn in Luzern ein Heimspiel. Zusammen mit Partnerin Lea Schwer belegte sie im letzten Jahr Platz zwei beim Swiss Masters. Auch vor Wochenfrist erreichte das Schweizer Top-Duo beim Spanish Masters in Valencia das Finale. Die Schweizerinnen bekommen eidgenössische Unterstützung von Annalea Hartmann und Karin Trüssel. Klarer Favorit ist jedoch das deutsche Team Stephanie Pohl/Okka Rau, das mit drei Turniersiegen in Folge (Hamburg, Moskau und Valencia) in der Geschichte der NESTEA European Championship Tour eine neue Bestmarke setzte. Aber auch Vassiliki Arvanity/Vassiliki Karadassiou aus Griechenland, in Luzern Titelverteidiger und amtierende Europameister, sind zu beachten.

Bei den Männern wollen Markus Egger und Martin Laciga ihre Führung als smart european ranking leader verteidigen und treten mit den schwarzen Shirts an. Mit der Empfehlung von zwei Turniersiegen (Alanya, Moskau) und einem dritten Platz (Valencia) gehören sie zum Kreis der Topfavoriten. Aber auch Stefan Kobel möchte in Luzern noch einmal das Siegerpodest erklimmen. Er beendet nach dieser Saison seine Karriere, die mit dem Gewinn der olympischen Bronzemedaille 2004 in Athen gekrönt wurde. Das Swiss Masters wird sein letzter internationaler Auftritt vor heimischem Publikum sein und ist daher von großer Bedeutung. „Stefan ist ein Vorbild für alle Sportler“, sagt Roger Schnegg, Direktor von Swiss Volley: „Seinen Rücktritt bedauern wir sehr."

Die größte Konkurrenz haben die Schweizer Teams bei den Männern – allen voran vom deutschen Duo Brink/Dieckmann – zu fürchten. „Wir haben beim Swiss Masters ein Spitzen-Teilnehmerfeld, das einer Europameisterschaft würdig ist“, freut sich Christian Scholbrock, Managing Director des Schweizer Tour-Vermarkters Global Sports Marketing.

Kurz notiert - Trainingstermine August 2006
beachvolleyball-ratingen.de - 31.Juli 2006

Beachvolleyball Training mit Julia Diekmann beim TV Ratingen 1865 e.V.
Beachvolleyball-Trainerin Julia Diekmann

Wie die meisten von Euch wissen, ist Julia Diekmann im Examen und im August ist die Klausurphase!

Daher ändern sich die Trainingstermine wie folgt:

  • Mi 23. August 2006 - findet statt
     

  • Mi 30. August 2006 - wird auf Di 29. August verschoben

Falls ihr noch Fragen habt: Email @ Julia

smart beach tour Fehmarn 2006: Lehmann/Sude und Krug/Urbatzka feiern Turniersieg!
volleyball-verband.de - 31. Juli 2006
Claudia Lehmann und Julia Sude haben am Wochenende beim siebten Turnier der Saison in Burg auf Fehmarn einmal mehr bewiesen, dass sie zu Recht das schwarze Trikot der Führenden des smart beach tour Rankings 2006 tragen. Obgleich sie am Samstag in all ihren Spielen über die volle Dreissatzdistanz gehen mussten, hatten „Klaus“ und „Juli“ auch am Sonntag noch genügend Puste, um sich im Finale gegen das Jugend-Nationalteam Katrin Holtwick und Ilka Semmler durchzusetzen. Am Ende hieß es für das 2006 neuformierte Beach-Duo 25:23 und 21:13. Dritte wurden die Siegerinnen der smart beach tour St. Peter-Ording, Ruth Flemig und Friederike Romberg.

Für eine faustdicke Überraschung sorgten Jonathan Erdmann und Stefan Windscheif. Am Freitag kämpften sich die beiden 18-jährigen noch durch die Qualifikation, am Sonntag belegten sie völlig unerwartet den dritten Platz. Gestoppt werden konnten die Youngsters erst im Halbfinale von den späteren Turniersiegern Daniel Krug und Mischa Urbatzka. Das sympathische Jugend-Nationalteam aus Kiel setzte sich schließlich in einem spannenden Finale mit 25:23 und 21:18 auch gegen die Favoriten Florian Huth/Stefan Uhmann durch.

Für Aktive und Veranstalter gibt’s nun ein paar Tage Pause. Nach drei Strandturnieren zieht die olympische Sportart zum Saisonendspurt in die Stadt: Vom 11. bis 13. August findet auf dem Neumarkt, mitten in die Kölner Innenstadt, das vorletzte Turnier der einzigen deutschen Ranglistenserie statt. Eine Woche später starten Deutschlands beste Beacher dann am Münchener Flughafen, um gegebenenfalls die letzten Ranglistenpunkte für das große Saisonfinale Anfang September, die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2006 in Timmendorfer Strand, zu erringen.

Beach World Tour Paris (M): Brink/Dieckmann werden Vierte!
volleyball-verband.de - 30. Juli 2006

Brink/Dieckmann beim Kampf um Platz drei beim Grand Slam in Paris
foto: FIVB

70 Minuten dauerte der Kampf um Platz drei beim Grand Slam in Paris, am Ende hatten die Olympiasieger aus Brasilien das bessere Ende: Julius Brink/Christoph Dieckmann mussten sich in einem furiosen Spiel Emanuel/Ricardo mit 1:2 (14-21, 29-27, 14-16) geschlagen geben, lieferten aber erneut ein Klasse-Turnier ab, in dem sie nur gegen die Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes (BRA), die ihren dritten Turniersieg in Folge feierten, und die Olympiasieger verloren. Der Lohn waren 560 Weltranglistenpunkte und 17.700 US Dollar.

Beach-Duo Brink/Dieckmann im Halbfinale von Paris
financial-times.de - 28. Juli 2006
Die Berliner Beachvolleyballer Julius Brink und Christoph Dieckmann bleiben auch beim Welttour-Turnier in Paris auf Erfolgskurs. Die Sieger von Espinho/Portugal gewannen auch ihre Spiele drei und vier und stehen im Halbfinale.
Der Gegner im Spiel um den Finaleinzug steht noch nicht fest. Brink/Dieckmann gewannen gegen Lambert/Metzger (USA) 2:0 (21:19, 21:17), nachdem sie sich zuvor gegen Nummerdor/Schuil (Niederlande) 2:1 (19:21, 21:17, 15:8) behauptet hatten.

Das niederländische Duo war Hallen-Olympiasieger, bestreitet seine erste Beachsaison und hatte vor einer Woche das zur Europatour zählende Turnier in Valencia gewonnen. Brink/Dieckmann spielen auch erst seit dieser Saison zusammen und haben bereits vier Podestplätze bei der Weltserie erkämpft: Neben dem Sieg in Espinho waren sie vor einer Woche in St. Peterburg Zweite und zwei Mal Dritte.

Ausgeschieden sind David Klemperer aus Hildesheim und Kjell Schneider aus Kiel. Beide kassierten mit dem knappen 1:2 (14:21, 21:16, 16:18) gegen die Neuseeländer Jason Lochhead und Kirk Pitman ihre zweite Niederlage und landeten auf dem geteilten 17. Platz. Kay Matysik aus Berlin und Eric Koreng aus Essen beendeten die Veranstaltung auf Platz 25.

Auch die DVV-Frauen sind bereits ausgeschieden: Die Olympia- Fünften Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg), die vor einer Woche ihren dritten Sieg bei der Europatour hintereinander feierten, mussten sich mit dem 13. Rang begnügen, Helke Claasen/Antje Röder (Berlin) wurden 17.

Beach World Tour Paris (M): Brink/Dieckmann schon Fünfte – Klemperer/Schneider werden 17.!
volleyball-verband.de - 28. Juli 2006

Christoph Dieckmann

Wie zuletzt an internationalen Stränden, auch beim Grand Slam in Paris das gleiche Bild: Julius Brink/Christoph Dieckmann vertreten als letztes DVV-Duo die deutschen Farben, machen dies aber überragend. Nach ihrem 2:1-Sieg über die ehemaligen Weltklassespieler in der Halle, Nummerdor/Schuil (NED), ist das deutsche Top-Duo immer noch ungeschlagen und bereits Fünfter. Im nächsten Spiel warten die stärksten US-Boys, Lambert/Metzger, die etwas überraschend die Turniersieger der beiden vergangenen Turniere, die Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes (BRA), bezwangen.

Dagegen mussten sich David Klemperer/Kjell Schneider mit Platz 17 zufrieden geben. Zwar wehrten sie sich im längsten Spiel des Turniers (68 Minuten) energisch, doch am Ende kassierten sie eine 1:2-Niederlage gegen Lochhead/Pitman (NZL). Für ihre Platzierung erhielten sie 160 Weltanglistenpunkte und 4.900 US Dollar.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung

Lochhead-Pitman NZL [28] Klemperer-Schneider K. GER [6] 2-1 (21-14, 16-21, 18-16)
Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Nummerdor-Schuil NED [22] 2-1 (19-21, 21-17, 15-8)
Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Lambert-Metzger USA [7]

Beach World Tour Paris (F/M): Nur Pohl/Rau und Claasen/Röder noch im Turnier!
volleyball-verband.de - 26. Juli 2006

Nach diesem Ball streckt sich Okka Rau vergeblich...
foto: FIVB

Lediglich Stephanie Pohl/Okka Rau und Helke Claasen/Antje Röder haben den ersten Tag des Frauen-Hauptfeldes beim Grand Slam in Paris überstanden: Beide Teams gewannen eine Partie und zogen ein Mal den Kürzeren. Die Europa-Ranglistenführenden Pohl/Rau gewannen zunächst souverän 2:0 gegen Hakedal/Torlen (NOR), verloren anschließend aber gegen die an Position eins gesetzten Larissa/Juliana (BRA) deutlich mit 0:2. Claasen/ Röder verloren erwartungsgemäß mit 0:2 gegen das Top-Team aus China, Zhang Xi/Xue, ehe sie sich dann mit 2:1 gegen Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich durchsetzten. Das Münsteraner Duo hatte zuvor gegen die finnischen Nyström-Schwestern verloren. Für einen kleinen Paukenschlag sorgten in der ersten Runde Geeske Banck/Susanne Lahme, die sich gegen die amtierenden Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen aus den USA, Walsh/May-Treanor, bravourös wehrten und sogar einen Satz gewinnen konnten. Doch im zweiten Spiel wurden sie beim 1:2 gegen Australien auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und schieden wie Brink-Abeler/Jurich als 25. aus. Als „Trost“ gibt es immerhin 80 Weltranglistenpunkte und 3.400 US Dollar.
Pohl/Rau treffen am heutigen 27. Juli auf Cook/Sanderson, die Bezwingerinnen von Banck/Lahme. Claasen/Röder bekommen es mit den amtierenden Europameisterinnen Arvanit/Karadassiou (GRE) zu tun.
Mit zwei Siegen in der Qualifikation verdienten sich Eric Koreng/Kay Matysik den Einzug in das am 27. Juli startende Hauptfeld der Männer: Zunächst bezwangen sie ein schweizerisches, anschließend ein kanadisches Duo. Dagegen mussten Daniel Krug/Mischa Urbatzka nach einer 0:2-Niederlage gegen Schweden frühzeitig die Koffer packen. Sie starten deshalb am Wochenende auf der smart beach tour 2006 in Burg auf Fehmarn.
Im Hauptfeld der Männer starten somit drei deutsche Duos: Julius Brink/Christoph Dieckmann spielen in Runde eins gegen die Japaner Shiratori/Nishimura, David Klemperer/Kjell Schneider gegen die Österreicher Doppler/Gartmayer und Koreng/Matysik gegen die Brasilianer Cunha/Franco.

Deutsche Ergebnisse in Paris

Frauen Hauptfeld
Nystrom-Nystrom FIN [21] Brink-Abeler-Jurich GER [12] 2-1 (21-16, 19-21, 15-12)
Zhang Xi-Xue CHN [5] Claasen-Röder GER [28] 2-0 (21-19, 21-16)
Hakedal-Torlen NOR [17] Pohl-Rau GER [16] 0-2 (13-21, 17-21)
Banck-Lahme GER [31] Walsh-May-Treanor USA [2] 1-2 (21-17, 13-21, 11-15)
Larissa-Juliana BRA [1] Pohl-Rau GER [16] 2-0 (21-16, 21-9)
Claasen-Röder GER [28] Brink-Abeler-Jurich GER [12] 2-1 (21-16, 9-21, 15-11)
Cook-Sanderson AUS [15] Banck-Lahme GER [31] 2-1 (18-21, 21-18, 15-7)

Männer Qualifikation
Krug-Urbatzka GER [17] Dahl-Gunnarsson SWE [16] 0-2 (17-21, 19-21)
Gabathuler-Wenger SUI [19] Koreng-Matysik GER [14] 0-2 (20-22, 15-21)
Heese-Van Huizen CAN [3] Koreng-Matysik GER [14] 0-2 (15-21, 18-21
)

smart beach tour Fehmarn 2006: Huth/Uhmann peilen zweiten Turniersieg an!
volleyball-verband.de - 26. Juli 2006

vl: Stefan Uhmann und Florian Huth
foto: SAE

Sechs Turniere der smart beach tour 2006 sind gespielt – fünf Mal standen sie im Finale: Florian Huth und Stefan Uhmann dominieren derzeit die einzige offizielle Beach-Volleyball Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Bei den letzten beiden Tourstopps scheiterten „Flo“ und „Fuchs“ jeweils im Finale an Marcus Popp und Manuel Rieke. Nach Popp´s Rückzug in die Halle scheint der Weg in Burg auf Fehmarn nun frei für den zweiten Turniersieg der Saison. Doch beim letzten Strandturnier der Saison hat sich hochkarätige Konkurrenz angekündigt: Die DVV-Ranglisten-Dritten Eric Koreng und Kay Matysik stehen ebenso auf der Meldeliste, wie die Ranglisten-Fünften Daniel Krug und Mischa Urbatzka. Beide Teams spielen zunächst die Qualifikation beim Grand Slam in Paris und reisen bei einem Ausscheiden an die Ostsee.

Sicher am Start sind hingegen sind die Zweitplatzierten der smart beach tour Binz auf Rügen, Claudia Lehmann und Julia Sude. Action, Spaß und große Gefühle gibt´s auch nach Beendigung der heißen Matches auf den vier Courts am Südstrand. Gleich zweimal öffnet an diesem Wochenende das ProSieben Kino Open Air seine Pforten. Gezeigt werden jeweils ab 22 Uhr der Animationshit „Ice Age 2 – Jetzt taut´s“ (Freitag) und die Johnny Cash Biographie „Walk the Line“ (Samstag). Natürlich ist der Eintritt zu allen Spielen der smart beach tour und zum ProSieben Kino Open Air kostenlos!

Terminplan smart beach tour Fehmarn (28.07.-30.07.2006)
Qualifikation: Freitag 13.00 bis 19.00 Uhr
Hauptfeld: Samstag 09.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag 09.00 bis ca. 14.30 Uhr
Finale Frauen: Sonntag ca. 13.00 Uhr
Finale Männer: Sonntag ca. 16.00 Uhr

Airport Beach 2006 im Flughafen München - das Sommer-Highlight des Jahres in der Region
Deutsche Volleyball Liga  - 25. Juli 2006

nähere Info's gibt's hier...
foto: airport-beach.de

Sommer, Sonne, Strandfeeling. Und dazu - Beachvolleyball mit außergewöhnlichem Flair.
Für zwei Wochen wird der Flughafen München in eine riesengroße Beachball-Area verwandelt, wobei die Roten Raben Ausrichter dieses Top-Events sind. Vom 4. bis 21. August heißt es Baggern, Pritschen und Schmettern, was der Sand hergibt.
Zum Auftakt wird vom 4. bis 6. August die Bayerische Meisterschaft im Beachvolleyball ausgetragen. Die Qualifikationsturniere laufen bereits seit Wochen quer durch Bayern. Roland Höfer vom Bayerischen Volleyball Verband stellt dabei fest, dass die Meldezahlen deutlich höher sind, als im vergangenen Jahr. Er führt das auf die tolle Location am Flughafen München zurück.
Die Weltelite des Beachvolleyballs findet sich zum Abschluss vom 18. bis 20. August unter dem riesengroßen MAC-Dach ein, um im Smart Beach Cup gegeneinander anzutreten.
Gespielt wird auf drei Courts. Der Center Court und ein Nebencourt sind im München Airport Center (MAC) aufgebaut, der zweite Nebencourt befindet sich auf dem ersten Etagendach des Terminal 2 mit Blick auf die Start- und Landebahnen.
Abgerundet wird der Airport Beach 2006 durch ein attraktives Rahmenprogramm mit dem ProSieben Kino Open Air und weiteren Highlights.
Für die Courts werden insgesamt 600 Tonnen Sand ins MAC geschaufelt.
Als Veranstalter des Airport Beach 2006 haben sich der Flughafen München, die Roten Raben und die sportsandevents SAE zusammengeschlossen.

FIVB-Worldtour in Paris: Erfolge für die Quali-Damenduos
beach-volleyball.de -  25. Juli 2006

Helke Claasen
foto: FIVB

Bei der FIVB Worldtour in Paris konnten sich beide deutschen Damen-Qualifikantenduos durchsetzen und ins Main Draw des internationalen Wettkampfs einziehen. Claasen/Röder dominierten über die Japanerinnen Hiromi/Teru Saiki in zwei Durchgängen (21:15, 21:18). In seinem zweiten Spiel brauchte das Nationalteam nur 36 Minuten, um dem österreichischen Duo Swoboda/Montagnolli die Grenzen aufzuzeigen (21:13, 21:16).

Etwas spannender machten es Susi Lahme und Partnerin Geeske Banck. Erst im Tie-Break triumphierten Banck/Lahme über die Schweizerinnen Erni/Graessli (21:14, 25:27 und 15:12). In der zweiten Runde trat das Nationalduo dann ebenfalls souveräner auf und sicherte sich locker in zwei Sätzen den Einzug ins Hauptfeld von Paris (21:12, 21:14).

Im Country Quota hatten sich Banck/Lahme und Claasen/Röder gestern gegen Goller/Ludwig und Eckl/Kaup durchgesetzt.

Nobbi's TOP 5 Shots von der smart beach tour 2006 Binz
beachvolleyball-ratingen.de - 25 Juli 2006

Jenni Eckardt und Ulli Herfurth
foto: nobbis-world.de

Wem in den letzten Wochen noch nicht heiß genug geworden ist, sollte sich unbedingt die Bilderpräsentation auf Nobbis-World.de anschauen.
Hier gibt's tolle Bilder von der nationalen Beach-Szene.
Die Beachvolleyballer des TV Ratingen freuen sich schon auf den nächsten Besuch des Beachvolleyball-Abteilungsgründers und Strandfotografen Nobbi alias Norbert Büring.

Beach World Tour: Zehn deutsche Teams beim dritten Grand Slam des Jahres in Paris im Einsatz!
volleyball-verband.de - 25. Juli 2006

Tian Jia (CHN) beim FIVB Grand Slam 2005
foto: FIVB Paris Grand Slam 2005

Zehn deutsche Beach-Duos machen sich vom 25. bis 30. Juli in die Stadt der Liebe, nach Paris auf. Die Liebe zum Beach-Volleyball auf der World Tour und speziell zum Grand Slam sowie den dort vergebenen Weltranglistenpunkten und Preisgeldern treibt die Aktiven in die französische Hauptstadt: Mit Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) sowie Julius Brink/Christoph Dieckmann (TSV Bayer 04 Leverkusen/VC Olympia Berlin) und David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) sind vier deutsche Duos für das Hauptfeld gesetzt.

Die Teams Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin), Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) sowie Kay Matysik/Eric Koreng (VC Olympia Berlin/Seaside Beach Club Essen) und Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel) müssen zunächst in die Qualifikation. Das Frauen-Turnier beginnt am 25. Juli mit der Qualifikation und endet am 29. Juli mit dem Finale. Die Männer starten am 26. Juli mit ihren Qualifikationsspielen und schließen am 30. Juli mit dem Finale ab.

Die vier Frauen-Duos in der Qualifikation mussten jedoch am 24. in die sogenannte „country quota“ gegeneinander spielen, weil nur maximal vier deutsche Duos im Hauptfeld starten dürfen. Banck/Lahme (gegen Eckl/Kaup) und Claasen/Röder (gegen Goller/Ludwig) setzten sich jeweils 2:0 durch und nehmen an der Qualifikation teil. Für Goller/Ludwig und Eckl/Kaup ist das Turnier in Paris damit vorbei, Goller/Ludwig nehmen anstelle dessen am Wochenende an der smart beach tour 2006 in Burg auf Fehmarn teil.

smart beach tour Fehmarn 2006: Kampf um letzten Strandtitel der Saison!
volleyball-verband.de - 25. Juli 2006
Ein letztes Mal an den Strand, ein letztes Mal Kampf mit dem Wind, ein letztes Mal heiße Beach-Volleyball Action direkt am Meer. Burg auf Fehmarn, Geburtsort von Beach-Volleyball Legende Axel Hager , ist bereits zum 13. Mal in Folge Austragungsort eines offiziellen Ranglisten-Turniers des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV). Vom 28. bis 30. Juli macht die smart beach tour Station auf Deutschlands zweitgrößter Insel.

16 Frauen- und 16 Männerteams kämpfen am Südstrand der Ostseeinsel um den letzten Strand-Titel der Saison, bevor die einzige deutsche Tour nach einwöchiger Spielpause dann wieder in die Stadt zieht (Neumarkt, Köln). Auf der Meldeliste an Position eins geführt sind die DVVRanglisten-Dritten Eric Koreng und Kay Matysik, die bereits die smart beach tour Turniere in Leipzig und Dresden gewinnen konnten. Bei den Frauen führt das Nationalteam Sara Goller/Laura Ludwig die Setzliste vor den Führenden des smart beach tour Rankings, Claudia Lehmann und Julia Sude, an.

Volles Programm auch beim ProSieben Kino Open Air. Auf der 100 Quadratmeter großen aufblasbaren Leinwand werden die Filme „Ice Age 2 – Jetzt taut´s“ (Freitag) und die Johnny Cash-Biographie „Walk the Line“ (Samstag) gezeigt. Natürlich ist der Eintritt zu den Spielen der smart beach tour und zu beiden Kinovorstellungen kostenlos!

Beachvolleyball: Pohl/Rau siegen
hamburger-abendblatt.de - 24. Juli 2006
VALENCIA - Nie waren sie erfolgreicher: Stephanie Pohl/Okka Rau (HSV) gewannen im spanischen Valencia nach Hamburg und Moskau ihr drittes Turnier der europäischen Tour in Folge. Im Endspiel besiegten die Weltranglistenzehnten Simone Kuhn/Lea Schwer (Schweiz) mit 2:1 (21:17, 16:21, 15:10), kassierten 8500 Euro und bauten ihre Führung in der Gesamtwertung der Serie fast uneinholbar aus.

Bernd Schlesinger, ihr Hamburger Trainer, erklärt die neue Qualität seines Duos: "Sie sind verletzungsfrei durch die Vorbereitung gekommen und profitieren jetzt von ihrer körperlichen Fitneß. Ihre gewachsene Erfahrung spielt ebenso eine Rolle wie das inzwischen geklärte Binnenverhältnis der beiden. Auch taktisch haben sie sich auf die veränderten Herausforderungen eingestellt und sind im Angriff und Block variabler geworden."

Dritte wurden in Valencia die vom Hamburger Coach Olaf Kortmann betreuten Sara Goller/Laura Ludwig. Im Halbfinale waren sie 0:2 an Pohl/Rau gescheitert.

Das Ziel Stephanie Pohls, einen Smart zu gewinnen, könnte sich in den nächsten Wochen zweimal erfüllen. Für die deutsche wie für die Europameisterschaft sind jeweils zwei Kleinwagen als Siegprämie ausgelobt.

Schlesingers Männer-Team Julius Brink/Christoph Dieckmann überzeugte beim Weltserienturnier in St. Petersburg. Zum sechsten Mal in diesem Jahr schmetterten sich die Weltranglistenvierten aufs Podium. Nach ihrem Sieg in Espinho (Portugal) unterlagen sie diesmal den Brasilianern Fabio Luz/Marcio Araujo im Finale 0:2 (18:21, 17:21). Lohn: 22 000 Dollar.

smart beach tour St. Peter-Ording 2006: Marcus Popp krönt letzten Beach-Auftritt mit Turniersieg!
volleyball-verband.de - 23. Juli 2006

Marcus Popp (hinten) und Manuel Rieke bejubeln ihren zweiten Turniersieg innerhalb einer Woche
Foto SAE

Bei der smart beach tour in St. Peter-Ording gab es vor allem bei den Männern kaum Überraschungen: Drei der vier Toppduos standen sich im Halbfinale gegenüber. Vor vollen Tribünen kam es am Übergang Ording zur Neuauflage des smart beach tour Finales vergangene Woche in Binz auf Rügen: Florian Huth und Stefan Uhmann gegen Marcus Popp und Manuel Rieke. In St. Peter-Ording hatten erneut „Poppei“ und „Potse“ die Nase vorn. Mit 21:17 und 21:17 siegten sie bei strahlendem Sonnenschein gegen die beiden Youngsters. „Sensationell. Die Zuschauer hier haben uns bei dieser Hitze so gepuscht. Das war einfach ein fantastisches Wochenende“, freute sich Marcus Popp. Das Turnier in St. Peter-Ording war übrigens der letzte Auftritt von „Poppei“.in dieser Saison. Der sympathische Cottbusser widmet sich fortan nur noch seiner Hallenkarriere. „Ein Sandcomeback 2007 ist aber nicht ausgeschlossen“, so Popp.

Marcus Popp (hinten) und Manuel Rieke bejubeln ihren zweiten Turniersieg innerhalb einer Woche.

Bei den Frauen siegten überraschend Ruth Flemig und Friederike Romberg in einem spannenden Dreisatzkrimi mit 23:21, 17:21 und 15:13 gegen die Siegerinnen der smart beach tour Essen, Anja Günther und Jana Köhler. Aufgrund der verletzungsbedingten Absage von Thorsten Schoen (Wadenprobleme) wurden Daniel Krug und Mischa Urbatzka kampflos Dritte. Bei den Frauen eroberten Claudia Lehmann und Julia Sude den letzten Treppchenplatz durch einen 2:0 Sieg gegen Stefanie Hüttermann und Julia Krumbeck.

Bereits kommendes Wochenende macht die smart beach tour zum dritten Mal in Folge Station am Strand: Vom 28. – 30. Juli steht der Südstrand Fehmarns ganz im Zeichen von Beach-Volleyball. Informationen zur smart beach tour und den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften 2006 unter www.smart-beach-tour.de

Beach World Tour St. Petersburg (M): Brink/Dieckmann müssen sich im Finale geschlagen geben!
volleyball-verband.de - 23. Juli 2006

Brink/Dieckmann müssen sich im Finale geschlagen geben!
foto: FIVB

Julius Brink/Christoph Dieckmann haben die Krönung ihres starken Auftritts in St. Petersburg/Russland verpasst: Im Finale der World Tour unterlagen sie dem amtierenden Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes (BRA) mit 0:2 (18-21, 17-21). Für den zweiten Platz kassierte das DVV-Duo 22.000 US Dollar und 540 Weltranglistenpunkte. Eine 60-minütige Zusammenfassung des Finals strahlt Eurosport am 24. Juli um 11.00 Uhr aus.

Beach European Championship Tour Valencia (F): Pohl/Rau gelingt der “Hattrick”!
volleyball-verband.de - 23. Juli 2006


foto: CEV

Stephanie Pohl/Okka Rau haben Geschichte geschrieben und das dritte Turnier der europäischen Beach-Serie in Folge gewonnen: In Valencia sicherten sie sich den Titel durch ein 2:1 (21-17, 16-21, 15-10) über Kuhn/Schwer (SUI). Den Erfolg untermauerten Sara Goller/Laura Ludwig mit Platz drei, nachdem sie Kadijk/Mooren (NED) mit 2:0 (21-16, 21-18) bezwangen. Für den Erfolg kassierten Pohl/Rau 600 europäische Ranglistenpunkte und 8.500 Euro Preisgeld. In der Europarangliste bauten sie ihren Vorsprung gewaltig aus – der Gewinn zweier smarts rückt immer näher.

Beach World Tour St. Petersburg (M): Brink/Dieckmann wieder im Halbfinale!
volleyball-verband.de - 21. Juli 2006

Julius Brink in Siegeslaune!
foto: FIVB

Julius Brink/Christoph Dieckmann sind erneut in ein Halbfinale der World Tour vorgedrungen: In St. Petersburg gelang ihnen dies durch ein 2:0 über die Argentinier Baracetti/Conde. Zuvor hatten sie den direkten Halbfinaleinzug durch ein 0:2 gegen die brasilianischen Weltmeister Marcio Araujo/de Jesus Magalhaes verpasst.
Im Halbfinale kommt es zu einem erneuten Treffen mit den Olympiasiegern Emanuel/Ricardo (BRA). Zuletzt hatten die Brasilianer deutlich dominiert, das DVV-Duo hat das weltbeste Team aber auch schon bezwungen.

Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Fabio Luiz-Marcio Araujo BRA [2] 0-2 (17-21, 15-21)

Baracetti-Conde ARG [8] Brink-Dieckmann Ch. GER [3] 0-2 (18-21, 19-21)

Beach World Tour St. Petersburg (F/M): Brink-Abeler/Jurich und Claasen/Röder schon Neunte!
volleyball-verband.de - 20. Juli 2006

Rieke Brink-Abeler
foto: FIVB

Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Helke Claasen/Antje Röder scheinen bei der World Tour im russischen St. Petersburg die Gunst der Stunde zu nutzen: Beide siegten auch in ihren zweiten Partien souverän und ohne Satzverlust und sind damit schon Neunte. In der nächsten Runde, die ebenfalls noch am heutigen 20. Juli ausgetragen wird, treffen Brink-Abeler/Jurich auf die Kubanerinnen Crespo/Esteves Ribalta, Claasen/Röder bekommen es mit Adriana Behar/Shelda (BRA) zu tun. Geeske Banck/Susanne Lahme feierten gegen Gerlic/Kloeden (AUS) ihren ersten Sieg auf der World Tour und sind damit ebenfalls noch im Rennen wie Katrin Holtwick/Ilka Semmler, die ihre erste Partie in der Verlierrunde auch gewannen.
Auch Julius Brink/Christoph Dieckmann sind erfolgreich gestartet: Sie ohne Probleme ein finnisches Duo. Dagegen mussten David Klemperer/Kjell Schneider eine 0:2-Auftakt-Niederlage gegen die Niederländer De Gruijter/Ronnes einstecken.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Klapalova-Petrova CZE [26] Claasen-Röder GER [23] 0-2 (12-21, 16-21)
22 20-Jul 12:35 Hamzaoui-Barrera FRA [22] Brink-Abeler-Jurich GER [6] 0-2 (17-21, 20-22)
Gerlic-Kloeden AUS [24] Banck-Lahme GER [25] 1-2 (16-21, 21-17, 11-15)
Holtwick-Semmler GER [30] Uddstahl-Lundquist SWE [19] 2-1 (21-16, 13-21, 15-10)

Brink-Dieckmann GER Kankaanpää - Seppänen FIN 2-0 (21.18, 21-15)
De Gruijter-Ronnes NED [27] Klemperer-Schneider K. GER [6] 2-0 (21-18, 21-16)

Beach World Tour St. Petersburg (F): Holtwick/Semmler im Hauptfeld!
volleyball-verband.de - 20. Juli 2006
FIVB Beachvolleyball Turnier in St. Petersburg
Mit dem Maximum von vier Teams nehmen die DVV-Frauen am Hauptfeld der Beach World Tour in St. Petersburg/Russland teil: Katrin Holtwick/Ilka Semmler setzten sich in der Qualifikation im entscheidenden Spiel gegen die an drei gesetzten Norwegerinnen Maaseide/Glesnes mit 2:0 (22-20, 21-16) durch. Zuvor hatten sie die Kanadierinnen Hogarth/Pothaar mit 2:1 (21-8, 25-27, 15-8) bezwungen.
Die Teams Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Geeske Banck/Susanne Lahme und Helke Claasen/Antje Röder waren für das Haupfeld gesetzt.

FIVB Weltranglisten-Dritte Brink / Dieckmann trainieren beim TV-Ratingen!
beachvolleyball-ratingen.de - 16. Juli 2006

Brink/Dieckmann - Das beste Deutsche Beach Herren Team kommt zum TV Ratingen!
Bronze-Medaille-Gewinner von Gstaad 2006

foto: FIVB

Kurz vor dem am kommenden Wochenende stattfindenden FIVB World Beachvolleyball-Turnier in St. Petersburg, kommen die auf Platz 2 gesetzten Spieler Christoph Dieckmann und Julius Brink mit Andreas Künkler zum Trainings-Gig nach Ratingen.

Nach fünf internationalen Turnierstarts auf der europäischen Tour und der World Tour mit fünf Platzierungen auf dem "Treppchen" steht fest: Brink/Dieckmann sind absolute Weltklasse.
Bei ihren Starts in der FIVB-Weltserie holten Brink/Dieckmann jeweils zwei dritte und zwei fünfte Plätze und krönten ihre bisherige Saison mit dem Sieg im portugiesischen Espinho.

Wann:
Montag, 17. Juli 2006
Zeit: voraussichtlich 15.00 - 17.00 Uhr

Wo:
TV Ratingen
Stadionring 5
40878 Ratingen

FIVB-Worldtour in Montréal: Pohl/Rau im kleinen Finale
beach-volleyball.de
- 16. Juli 2006

Okka Rau mit glänzender Leistung in Montréal
foto: FIVB

Das deutsche Nationalduo Stephi Pohl/Okka Rau hat bei der FIVB Worldtour in Montréal am Samstag nur knapp den Einzug ins Finale verpasst. Immer näher rückt das Hamburger Team im internationalen Wettkampf in Richtung der Top Teams. Erst im Halbfinale von Montréal wurden Pohl/Rau von den an Position Eins gesetzten Brasilianerinnen Larissa/Juliana gestoppt. In heiß umkämpften 66 Minuten hatten am Ende dann die Mädels vom Zuckerhut die Nase vorn und triumphierten mit 21:17, 21:23 und 15:13 denkbar knapp über Stephi und OKka.

Im brasilianischen Finale treffen Larissa/Juliana nun auf Ana Paula/Leila. Pohl/Rau bekommen es im kleinen Finale mit Wang/Tian Jia zu tun, die mit Position Drei deutlich besser gesetzt sind als das deutsche Nationalteam (Position 12). Doch bei ihrer glänzenden Leistung in Montréal reicht es vielleicht diesmal für einen Platz auf dem Treppchen.

Brink/Dieckmann schlagen in Münster auf
beach-volleyball.de
- 14. Juli 2006
Auf Münsters Eventmeile geben sich acht Paare, jeweils vier jeden Geschlechts, die Ehre. Das absolute Zugpferd der Veranstaltung sind Julius Brink und Christoph Dieckmann. Die beiden Wahl-Berliner sind derzeit das deutsche Beach-Aushängeschild und mischen auch international ganz vorne mit: Bei ihren fünf Starts in der FIVB-Weltserie holten Brink/Dieckmann jeweils zwei dritte und zwei fünfte Plätze und krönten ihre bisherige Saison mit dem Sieg im portugiesischen Espinho. Das aktuelle FIVB-Turnier in Montréal lassen sie nun aus und schlagen in Nordrhein-Westfalen auf. Allerdings ohne Freigabe des DVV, dessen Vorstand den Nationalteams den Start bei Einladungsturnieren untersagt hat, sollte zeitgleich ein anderes DVV-Turnier stattfinden - wie eben jetzt in Binz auf Rügen im Rahmen der smart beach tour...

FIVB-Worldtour in Montréal: Holtwick/Semmler früh gescheitert
beach-volleyball.de -
12. Juli 2006

Ilka Semmler (links) und Katrin Holtwick (rechts) beim FIVB Worldtour-Turnier von Montréal.
Ilka Semmler (links) und Katrin Holtwick (rechts) nehmen eine Auszeit
im Qualifikations-Spiel beim FIVB Worldtour-Turnier von Montréal.
foto: FIVB

Für Katrin Holtwick und Ilka Semmler ist der Traum vom Hauptfeld in Kanada bereits vorbei, bevor er überhaupt richtig anfing. Zwar hatte Ilka Semmler ihre Beschwerden an den Bauchmuskeln auskuriert, in der Qualifikation beim FIVB Worldtour-Turnier von Montréal musste das aufstrebende Duo allerdings gleich nach der ersten Begegnung die Segel streichen. Eine kostspielige Angelegenheit fürwahr, Flüge nach Kanada sind in der Regel nicht gerade preiswert. Holtwick/Semmler unterlagen dem spanischen Duo Campisi/Lozano in der Qualifikation mit 19:21, 21:9 und 12:15. Ein kleiner Trost vielleicht, dass die Spanierinnen in der zweiten Runde ebenfalls scheiterten.

Nicht wesentlich besser erging es Daniel Krug und Partner Mischa Urbatzka. Die Fünftplatzierten der smart beach tour in Dresden gewannen zwar ihre erste Qualifikationspartie überdeutlich mit 21:9 und 21:10 gegen die Außenseiter Thom/Eddie aus Trinidad und Tobago, mussten sich in der entscheidenden Runde allerdings den Chinesen Li/Zhou nach einem wahren Marathon im ersten Durchgang geschlagen geben (35:37, 17:21).

Weil die Deutschen Herren-Nationalduos aus unterschiedlichen Gründen nicht gemeldet haben ist im morgen beginnenden Hauptfeld von Montréal kein einziges deutsches Herren-Team mehr vertreten. Favorisiert sind wie bei den Turnieren zuvor die brasilianischen Top-Teams Ricardo/Emanuel , Fabio Luiz/Marcio Araujo und Cunha /Franco.

Ganz anders auf Seiten der Damen. Dort stehen neben dem Nationalteam Pohl/Rau, ausnahmsweise auch die Duos Banck/Lahme und Claasen/Röder im Hauptfeld.

Hella und Rieke bitten zum Training in die Münsteraner Hafenarena
volleyballer.de - 10 Juli 2006
usc-muenster.de -
10 Juli 2006
In ein Beachvolleyballstadion verwandelt sich am Wochenende die Münsteraner Hafenarena. Am Samstag (15. Juli) zeigen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich von 14 bis 18 in einem offenen Training die Tricks und Kniffe des Spiels auf Sand. Am Sonntag (16. Juli) gehen ab 10 Uhr vier Männer- und vier Frauenteams bei einem hochkarätigen Einladungsturnier an den Start.

Das anstehende Wochenende sollten sich alle Beachvolleyballfans in Münster und Umgebung dick im Kalender vormerken. Am Samstag (15. Juli) bitten von 14 bis 18 Uhr Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich in der Hafenarena am Münsteraner Hafen zum offenen Training. Zu der Übungseinheit des Teams vom USC Münster, das derzeit auf Position zwölf der Weltrangliste rangiert, sind alle eingeladen, die schon Beachvolleyball spielen können, aber auch diejenigen, die es noch lernen wollen. Eintritt und Mitmachen sind kostenlos und auch eine vorherige Anmeldung nicht nötig.

Am Sonntag (16. Juli) steht ein hochkarätiges Einladungsturnier auf dem Programm.

Ab 10 Uhr spielen je vier Männer- und vier Frauenteams um insgesamt 7.100 Euro Preisgeld. Exzellent ist das Turnier der Männer besetzt. Mit Julius Brink und Christoph Dieckmann sind die aktuellen Weltranglisten-Dritten, die bei der diesjährigen World Tour schon drei Mal den Sprung auf das Podest schafften, sowie mit Marvin Polte und Thorsten Schoen die Vierten der WM 2005 am Start. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch Martin Kern und Maarten Lammens sowie die beiden Ex-Münsteraner Benedikt Möllers und Thomas Hildebrand.

Nicht weniger interessant dürfte es bei den Frauen zugehen. Schließlich sind Michaela Eckl und Mireya Kaup die aktuellen Dritten der deutschen Rangliste sowie Ruth Flemig und Frederike Romberg die frisch gebackenen Studenten-Vize-Weltmeisterinnen. Mit von der Partie sind zudem drei Spielerinnen vom USC Münster. Tatjana Zautys tritt mit ihrer Freiburger Partnerin Leonie Müller an und Jil Döhnert startet an der Seite von Lisa Thomsen.

Beachvolleyballer Kobel hört am Saisonende auf - Heuscher auf Suche nach neuem Partner
NZZ Online - 6. Juli 2006
Der Schweizer Beachvolleyball verliert eines seiner Aushängeschilder. Stefan Kobel, der Bronze-Medaillengewinner von Athen, tritt Ende Saison zurück. Patrick Heuscher muss sich damit einen neuen Partner suchen. Verletzungen und Abnützungserscheinungen sowie eine gewisse Wettkampfmüdigkeit hätten zu diesem Entscheid geführt, heisst es in einer Mitteilung.

Stefan Kobel hat genug vom Spitzensport.
Stefan Kobel hat genug vom Spitzensport.

(si) Er fühle sich nicht mehr in der Lage, bis zu den Olympischen Spielen in zwei Jahren in Peking physisch auf Weltniveau zu bleiben. «Nach dieser Saison aufzuhören, ist für mich der richtige Zeitpunkt. So kann ich ein positives Fazit meiner Karriere ziehen. Ich möchte nichts erzwingen, was für mein Umfeld und mich nachteilig wäre», so der 32-jährige Dübendorfer.

Mit wem sein langjähriger Partner Patrick Heuscher ab der nächsten Saison zusammenspielen wird, ist noch unklar. Viele Alternativen im Hinblick auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen gibt es für den Thurgauer allerdings nicht.

Höhepunkt an Olympia in Athen
Heuscher/Kobel spielten seit 1996 zusammen und arbeiteten sich kontinuierlich an die Weltspitze vor. Der Höhepunkt erlebte das Duo 2004 mit dem Gewinn der Bronzemedaille in Athen und der Wahl zum Schweizer Team des Jahres. Der Vorstoss auf Platz 3 in der Weltrangliste war die Folge der erfolgreichsten Saison von Heuscher/Kobel.

In dieser Saison noch nicht optimal in Form
Auf der World Tour gewannen die beiden drei Turniere, 2004 in Gstaad, 2005 in Paris und zuletzt Mitte Juni in Roesto degli Abruzzi. Zwei EM-Medaillen (2004 und 2005) und fünf Schweizer Meistertitel runden das Palmarès ab. In der laufenden Saison lief es Heuscher/Kobel ausser dem Turniersieg in Italien bisher nicht nach Wunsch. Das Heimturnier in Gstaad schlossen sie nur im 13. Rang ab.

Den Abschluss der Karriere werden die EM in Den Haag vom 24. bis 27. August und eine Woche später die Schweizer Meisterschaften in Bern bilden. Dem Beachvolleyball wird Stefan Kobel voraussichtlich als Trainer erhalten bleiben: «Er hat sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns bekundet», sagt Roger Schnegg, Direktor von Swiss Volley.

Comeback-Zeitpunkt von Dieckmann/Reckermann ungewiss
beach-volleyball.de -
10. Juli 2006
Lange hat man die beiden nicht mehr in gewohnter Form durch den Sand jagen sehen - und das aus gutem Grund. Erst erwischte es zu Anfang dieser Saison Jonas Reckermann im Rücken, dann verletzte sich auch Partner Markus Dieckmann an gleicher Stelle. Der Heilungsprozess benötigt bei beiden mehr Zeit als ursprünglich erwartet.
"Bisher stand die Saison 2006 für uns unter keinem guten Stern, wir plagen uns beide nach wie vor mit Verletzungsproblemen", berichtet das Nationalduo Dieckmann/Reckermann auf seiner Homepage: "Das einzig Positive an der Angelegenheit ist die Tatsache, dass wir zumindest "zeitgleich" verletzt sind und nicht nacheinander."
Frust schieben ist bei den angeschlagenen Weltklasse-Spielern trotz der nunmehr doch langen Leidenszeit kaum angesagt: "Wir sind natürlich nicht untätig, sondern pendeln täglich zwischen Physio, Ärzten, Kraftraum und Laufstrecke. Es geht zwar langsam aufwärts, doch können wir keinen definitiven Zeitpunkt für unsere Rückkehr auf den Court nennen. Wir hoffen, dass dies noch rechtzeitig für einige Turniere im Sommer der Fall sein wird, wir haben in jedem Falle für den Grand-Slam in Klagenfurt gemeldet."
Ob die Zeit ausreicht, um diesen Sommer bei voller Belastung noch ein großes Turnier zu bestreiten wird sich noch zeigen müssen. Für beide steht zumindest fest, dass ein Comback im Sand "nur im Falle einer auskurierten Verletzung Sinn macht, um nicht einen Rückfall und eine noch längere Ausfallzeit zu riskieren."
Der Nachteil an der langen Verletzung ist neben dem fehlenden Wettkampfeinsatz natürlich auch ein leeres Punktekonto. Bei den ersten Turniereinsätzen wird sich das Nationalteam trotz seiner bisherigen Erfolge durch die Qualifikation kämpfen müssen, um dann im Hauptfeld direkt gegen die top-gesetzten Teams anzutreten.

smart beach tour in Dresden - Koreng/Matysik holen den Titel
beach-volleyball.de - 09. Juli 2006

strahlende Gewinner smart Beach Tour Dresden 2006Das Nationalteam Eric Koreng/Kay Matysik gab im Endspiel von der smart beach tour in Dresden den WM-Vierten Marvin Polte/Thorsten Schoen nicht die Chance, sich für die Niederlage am Samstag zu revanchieren. Koreng/Matysik triumphierten in drei Durchgängen über Polte/Schoen. Damit bestätigten Koreng/Matysik ihre Position und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.
Jule Sude/Claudia Lehmann haben die smart beach tour in Dresden gewonnen. Für das neu formierte Team ist es der erste gemeinsame Turniersieg. Im Endspiel triumphierten Lehmann/Sude über Müller/Zautys. Bereits einmal standen Lehmann/Sude in dieser Saison im Endspiel eines smart beach tour-Stops. In Essen hatten die Siegerinnen von Dresden allerdings das Nachsehen gegen Anja Günther/Jana Köhler.

FIVB-Worldtour in Marseille: Brink/Dieckmann verpassen Halbfinale
beach-volleyball.de - 06. Juli 2006

vl. Christoph Dieckmann mit Partner Julius Brink
foto: FIVB

Wie schon in Stavangar müssen sich Julius Brink und Partner Christoph Dieckmann auch beim FIVB-Tourstop in Marseille mit dem fünften Rang zufrieden geben. Im entscheidenden Spiel gegen ein brasilianisches Top-Team gab es für das Deutsche Nationalduo diesmal nichts zu holen. Brink-Dieckmann unterlagen den aktuellen Olympiasiegern Ricardo/Emanuel deutlich mit 11:21 und 15:21 und fanden in diesem Match nicht zu ihrem gewohnt starken Side-Out-Spiel.

Im am Sonntag stattfindenden Halbfinale sind die Brasilianer dann ganz unter sich. Fabio Luiz und Teamkollege Marcio Araujo treffen auf die noch relativ unbekannten Spieler Luizão/Nalbert. Im zweiten Halbfinale stehen sich Cunha/Franco und Ricardo/Emanuel gegenüber.

Brink/Dieckmann waren nach einer Viertelfinal-Niederlage gegen die an Position Drei gesetzten Brasilianer Fabio Luiz/Marcio Araujo in die Verlierrunde gerutscht. Klemperer/Schneider waren aufgrund einer Schulterverletzung von Kjell gar nicht erst in Marseille angetreten.

BEACHVOLLEYBALL-KRISE
spiegel.de - 28. Juni 2006
Schatten am Strand
Beach-Volleyball erlebt 2006 sein schwerstes Jahr seit langem. Trotz anfänglicher Begeisterung zogen sich Fernsehsender und Sponsoren von der Sandsportart zurück. Wie selten zuvor kämpfen die Beacher nun um Aufmerksamkeit - und glauben dennoch an eine große Zukunft...

FIVB-Worldtour in Marseille: Pohl/Rau draußen
beach-volleyball.de
- 06. Juli 2006

@Julius  - Happy Birthday zum 24. Geburtstag!
@Julius  - Happy Birthday zum 24. Geburtstag!
foto: FIVB

Mit einem 25.Rang sind Michaela Eckl/Mireya Kaup am Donnerstag aus dem FIVB-Worldtour-Turnier in Marseille ausgeschieden. Das Duo vom TSV Sonthofen hatte das Nachsehen im Spiel gegen die Italienerinnen Perrotta/Gattelli, die zwar mit der Nummer 26 drei Plätze schlechter gesetzt waren, aber dennoch jeweils in der Schlussphase der äußerst knappen Durchgänge das bessere Ende für sich hatten (24:26, 24:26).

Am Donnerstag ging es wettermäßig in Marseille weiter hoch her. Wegen Regen und Sturm wurden die Spiele am Vormittag um eineinhalb Stunden nach hinten verschoben. Als Wind-und-Wetter-Spielerinnen präsentierte sich beim FIVB-Tourstop in Marseile das Duo Maaseide/Glesnes.

Die an Postition 31 gesetzten Norwegerinnen brachten das Vorzeige-Nationalteam Stephi Pohl/Okka Rau, das sich in dieser Saison in guter Form präsentiert, in Bedrängnis, und triumphierten mit 21:18, 20:22 und 15:13. Daraus ergibt sich für die Hamburgerinnen nach einem vierten Platz in Stavanger ein 17.Rang in Frankreich.

Das Nationalteam Klemperer/Schneider konnte in Marseille trotz Meldung nicht antreten, da Kjell sich derzeit mit Schulter-Problemen plagt...

FIVB-Worldtour in Marseille: Wind peitscht über die Felder
beach-volleyball.de - 05. Juli 2006

Der Mistral peitscht über Felder
foto: FIVB

Beim FIVB-Worldtour-Turnier in Marseille herrschte heute Sturm und gleichzeitig 31 Grad. Die Qualifikationsspiele der Männer wurden mittags für zwei Stunden unterbrochen und dann nur bis spätnachmittags fortgesetzt. Damit stehen unter anderem die Spiele der Damenteams Brink-Abeler/Jurich und Eckl/Kaup noch aus.
Doch für die Teams gehört der Wind ("Mistral") zu Marseille wie der Sand zum Beach-Volleyball. "Es ist einfach Tradition", heißt es aus Weltverbandskreisen
.
Unbeeindruckt von Wind und Wetter zog das Nationalteam Stephi Pohl/Okka Rau problemlos in die nächste Runde des internationalen Wettkampfs in Frankreich ein. Die Hamburgerinnen triumphierten über die Schwaiger-Schwestern aus Österreich in zwei Durchgängen (21:16, 21:15)

Quali vorbei, Hauptfeld adé

Die beiden männlichen Qualifikantenduos hingegen scheiterten am Mittwoch an den klimatischen Bedingungen und am Gegner im Wettkampf um den Einzug ins Main Draw des FIVB-Tourstops in Marseille. Kay Matysik alias Mr. Beach-Volleyball (Zitat Leipziger Volkszeitung) und sein Partner Eric Koreng zeigten im entscheidenden dritten Satz gegen die Niederlänger Nummerdor/Schuil Schwäche und unterlagen knapp mit 19:21, 21:16 und 13:15. Die Kieler Youngster Daniel Krug/Mischa Urbatzka hatten das Nachsehen in der Partie gegen Smedins/Smedins aus Lettland (18:21, 16:21).

Im Hauptfeld gesetzt sind bereits die Nationalteams Julius Brink/Christoph Dieckmann und David Klemperer/Kjell Schneider.

smart beach tour Binz 2006 - Hallen-Nationalspieler bauen auf Sand
volleyball-verband.de - 05. Juli 2006
Eugen Bakumovski und Bjoern AndraeRaus aus der Halle, rein in den Sand! Zwei der derzeit wohl besten deutschen Hallen-Nationalspieler versuchen bei der smart beach tour in Binz auf Rügen (14. – 16.07.2006) ihr Glück im Sand. Beim ersten Strandturnier der Saison wollen Eugen Bakumovski und Björn Andrae zeigen, dass mit ihnen nicht nur in der Halle, sondern auch im Sand zu rechnen ist.
Immerhin verfügen die beiden Italien-Legionäre bereits über Outdoor-Erfahrung: Eugen Bakumovski spielte in der Saison 2004 vier Beach-Turniere, und auch Björn Andrae (Volleyballer des Jahres 2004 und 2005) ist der sandige Untergrund nicht fremd. Immerhin hat der 2 Meter lange Außenangreifer mit Nationalmannschaftskollege Thomas Kröger einen zweiten Platz beim German Beach Cup 2004 in Wyk auf Föhr vorzuweisen. Das neuformierte Team hat für die smart beach tour auf Rügen vom Deutschen Volleyball-Verband eine Wildcard für die freitägliche Qualifikation erhalten.
Falls sich die beiden Hallen-Routiniers am ersten Eventtag gegen die weiteren neun Qualifikantenduos durchsetzen können, messen sie sich ab Samstagmorgen im Hauptfeld mit den großen Namen des deutschen Beach-Volleyballs. Gemeldet haben unter anderem die Sieger der smart beach tour Leipzig, Eric Koreng und Kay Matysik (Foto), sowie die Publikumslieblinge Gil Ferrer-Cutino und Florian Karl aus Berlin. Starke Besetzung auch bei den Frauen: Drei der fünf DVV-Nationalteams haben ihre Teilnahme am Ostseestrand angekündigt.
Hochklassig auch das Programm abseits der vier Beach-Volleyball Courts: Bei freiem Eintritt wird im Rahmen des ProSieben Kino Open Air am Freitagabend ab 22:00 Uhr der Film „Ice Age 2 – Jetzt taut´s“ gezeigt. Und am Samstag dürfen Spieler und Fans ab 20 Uhr bei der „Robbie Williams Tributeshow“ richtig abfeiern. Natürlich ebenfalls kostenlos und unterm freien Himmel!

TERMINPLAN smart beach tour Binz auf Rügen (14. – 16.07.2006):

Qualifikation: Freitag 13.00 bis 19.00 Uhr
Hauptfeld: Samstag 09.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag 09.00 bis ca. 14.30 Uhr
Finalspiele: Sonntag ab ca. 15.00 Uhr

Beach World Tour Marseille (F/M): Acht deutsche Duos in Marseille am Start, Eckl/Kaup und Goller/Ludwig überstehen "Country Quota"
volleyball-verband.de - 03. Juli 2006

vl: Michaela Eckl / Mireya Kaup ziehen ins Hauptfeld ein
foto: FIVB

Mit acht Duos tritt der DVV bei der Beach World Tour in Marseille an. Die Frauen ermitteln ihre Sieger vom 4.-8. Juli und die Männer vom 5.-9. Juli. Für das Hauptfeld der Frauen sind Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) gesetzt. Die zwei Startplätze für die heute beginnende Qualifikation wurden gestern (3. Juli) in der "Country Quota" ermittelt. Dort setzten sich Michaela Eckl/Mireya Kaup (beide TSV Sonthofen) und Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) gegen die Teams Heike Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin) und Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) durch.

Bei den Männern sind Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) und David Klemperer/Kjell Schneider (MTV 48 Hildesheim/FT Adler Kiel) fürs Hauptfeld gesetzt. Den Kampf durch die Qualifikation müssen Eric Koreng/Kay Matysik (Seaside Beachclub Essen/VC Olympia Berlin) antreten. Einen weiteren Platz in der Qualifikation erhält der Sieger aus der "Country Quota" der Männer Florian Huth/Stefan Uhmann (FT Adler Kiel/Kölledaer SV) gegen Daniel Krug/Mischa Urbatzka (beide FT Adler Kiel).

FIVB-Grand-Slam in Stavanger: Brasilien unhaltbar
beach-volleyball.de
- 02. Juli 2006

vl: Marcio Araujo, Fabio, Ricardo, Emanuel, Harley und Benjamin
foto: FIVB

Beim Grand Slam in Stavanger sind alle Medaillen in brasilianische Hände gewandert. Das hat es das letzte Mal vor etwa einem Jahr bei dem FIVB-Stop in Montréal gegeben. Ricardo/Emanuel hatten dabei im norwegischen Finale einmal mehr die Nase vorn und triumphierten über die Weltmeister Marcio Araujo/De Jesus Magalhaes (21:19, 23:21). "Ich bin froh, einen so tollen Partner an meiner Seite zu haben, wir harmonieren bestens miteinander", lobte der 33-jährige Emanuel seinen Partner Ricardo. Auf dem dritten Rang landeten Harley/Benjamin mit einem Sieg über die Weltranglisten-Fünften aus Argentinien Baracetti/Conde. Brink/Dieckmann und Klemperer/Schneider wurden Fünfte. Die Qualifikanten Matysik/Koreng waren als Gruppenvierte beim Pool-Play-Modus in Norwegen bereits vor dem Single-Out ausgeschieden...

Beachvolleyballerinnen Pohl/Rau 4. in Stavanger
sportgate.de -
02. Juli 2006

Mariano Baracettil (Argentinien) blockt Kjell Schneider
foto: FIVB

Stephanie Pohl und Okka Rau haben beim Beachvolleyball-Turnier der Weltserie im norwegischen Stavanger Rang vier belegt. Die Hamburgerinnen verloren das kleine Finale gegen Ana Paula und Leila Barros aus Brasilien nach einer Stunde Spielzeit mit 1:2 (21:18, 16:21, 13:15).

Es war die erste Niederlage von Pohl/Rau, die in Stavanger zuvor keinen Satz verloren hatten. Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich (Münster) waren im Achtelfinale ausgeschieden. Es siegten die Brasilianerinnen Juliana Felisberta Silva und Larissa Franca.

Für die Männer-Teams Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin) und David Klemperer/Kjell Schneider (Hildesheim/Kiel) war im Viertelfinale Endstation. Die bis dahin ungeschlagenen Berliner verloren das Duell um den Einzug ins Halbfinale gegen Harley/Benjamin (Brasilien) 0:2.

Klemperer/Schneider mussten sich in der gleichen Runde gegen die Argentinier Baracetti/Conde 1:2 geschlagen geben. Eric Koreng und Kay Matysik (Essen/Berlin) waren nach erfolgreicher Qualifikation mit drei Niederlagen in den Gruppenspielen ausgeschieden.

HIER geht' s weiter zum Aktuell 2nd Part 2006

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Kerri Walsh
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